Aktuelles :: EKvW.dehttp://www.evangelisch-in-westfalen.dedeEvangelische Kirche von Westfalen, LandeskirchenamtSat, 20 Apr 2019 15:02:44 +0200Sat, 20 Apr 2019 15:02:44 +0200TYPO3 EXT:newsnews-1502Wed, 17 Apr 2019 12:10:17 +0200Kirche im WDR mit Präses Annette Kurschushttp://www.evangelisch-in-westfalen.de/aktuelles/detailansicht/news/kirche-im-wdr-mit-praeses-annette-kurschus/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=9c9a8bd8bfe54e1c7b38831c0cef9ecdMedienInfo 29/2019
 

In der Woche nach Ostern, vom 22. bis 27. April, wird Präses Dr. h. c. Annette Kurschus jeden Morgen im WDR-Hörfunk sprechen.

Die leitende Theologin der Evangelischen Kirche von Westfalen beleuchtet Grundbegriffe des christlichen Glaubens wie „Demut“, „fromm“, „Barmherzigkeit“ oder „Segen“. Die Sendungen werden in folgenden Programmen ausgestrahlt: WDR 5 um 6.55 Uhr, WDR 3 um 7.50 Uhr und WDR 4 um 8.55 Uhr.

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news-1501Tue, 16 Apr 2019 12:06:42 +0200Evangelische Kirche von Westfalen ruft zur Beteiligung an der Europawahl aufhttp://www.evangelisch-in-westfalen.de/aktuelles/detailansicht/news/europa-nicht-den-rechtspopulisten-ueberlassen/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=40afa57ed37a0be1bc65afc1b53cdd8aMedienInfo 28/2019
 

Die Kirchenleitung der Evangelischen Kirche von Westfalen (EKvW) ruft dazu auf, Europa nicht den Rechtspopulisten zu überlassen und an der Wahl zum EU-Parlament teilzunehmen.

Die kommenden Europawahlen am 26. Mai seien von entscheidender Bedeutung, um die Europäische Union mit Blick auf Demokratie, Gerechtigkeit und Solidarität weiterzuentwickeln. „Wachsender Nationalismus und Rechtspopulismus in Europa und wachsende soziale Ungleichheit gefährden Menschenrechte und das solidarische Zusammenleben“, erklärt die Kirchenleitung. Rechtspopulistische Parteien in Deutschland und anderen europäischen Ländern „benutzen und missbrauchen die Ängste und Sorgen der Bürgerinnen und Bürger, um das noch unvollendete Projekt einer europäischen Demokratie zu zerstören.“

Für eine sozial gerechte Wirtschafts- und Handelspolitik sei ein starkes, engagiertes Parlament notwendig, „das für mehr Solidarität unter den Mitgliedsstaaten, eine menschenfreundliche Flüchtlingspolitik und eine verantwortungsbewusste Agrar- und Klimapolitik eintritt“. Der Friedensnobelpreis, der 2012 an die EU verliehen wurde, verpflichte Europa zu starken friedenspolitischen Impulsen: „Statt einer Militarisierung der Außenpolitik sollte es auf der Weltbühne als politisches Vorbild für zivile Konfliktbewältigung eintreten“, so die Kirchenleitung.

Impulse zur Europawahl 2019

Unter dem Titel „Europa ist uns wichtig! Zeichen setzen für mehr Zusammenhalt und Solidarität“ hat die EKvW Impulse zur Europawahl 2019 herausgegeben. Sie enthalten Bausteine für einen Gottesdienst zum Thema Europa, Statements evangelischer Christen aus europäischen Partnerkirchen in Polen, Rumänien und Italien, zahlreiche Informationen und einen Aufruf zu der Demonstration  unter dem Motto „Ein Europa für Alle“ am 19. Mai in Köln, eine Woche vor der Europawahl. Die Impulse wurden erarbeitet vom Institut für Kirche und Gesellschaft (IKG) und dem Amt für Mission, Ökumene und kirchliche Weltverantwortung (MÖWe) der Evangelischen Kirche von Westfalen, vom Evangelischen Kirchenkreis Dortmund und vom Evangelischen Erwachsenenbildungswerk Westfalen und Lippe e. V.

 

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news-1500Tue, 16 Apr 2019 11:28:07 +0200Neuer Vorsitz in Wittener Gemeinschafthttp://www.evangelisch-in-westfalen.de/aktuelles/detailansicht/news/martineum-waehlt-dreier-spitze/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=5608df10c4e794d7c47dc0ca0a6ad485Das Martineum e.V., die Gemeinschaft von Diakoninnen und Diakonen und evangelische Bildungsstätte für Kirche und Diakonie, hat einen neuen Vorsitz.

Auf ihrem Frühjahrstreffen am 13. April wählte die Mitgliederversammlung Dietrich Schneider zum Vorsitzenden und Sascha Dornhardt zum stellvertretenden Vorsitzenden. Zusammen mit Philipp Sternemann, der in den Vorstand kooptiert wird, sind sie als neues Vorsitzenden-Team angetreten, die Verantwortung auf mehrere Schultern zu verteilen. Das Trio folgt auf Erich Reinke, der nach zwölf Jahren im Amt nicht erneut angetreten ist.

Reinke dankte den Mitgliedern für die gemeinsame Zeit: Ihr habt Stärken und Schwächen mitgetragen. „Wir sind eine lebendige christliche Gemeinschaft, für die ich mit Lust, Liebe und Leidenschaft Vorsitzender war.“ Ebenso dankte er den neuen Kandidaten für ihre Bereitschaft zur Kandidatur.

„Wir haben festgestellt, dass es schwierig wird, solche verantwortungsvollen Ämter ehrenamtlich zu besetzen. Also brauchen wir eine neue Form der Verteilung von Lasten, weg von einer Person, hin zu einer mehrfachen Spitze“, beschreibt Dietrich Schneider das Konzept, mit dem er mit dem Team angetreten ist. Die Mitgliederversammlung sprach sich nahezu einstimmig für ein solches kooperatives Leitungsmodel und die drei Kandidaten aus.

Im weiteren Verlauf des Frühjahrstreffens unter dem Motto „Du bist das Martineum - Wer bist du?“ stand die Vielfalt diakonischer beruflicher Tätigkeit im Mittelpunkt. Mitglieder gaben Einblicke in diakonische Arbeitsfelder, diskutiert wurden die Bedingungen, die moderne diakonische Arbeit benötigt. „Wir müssen auch dort immer wieder Formen entwickeln, weg von starren Mustern, um angemessen handeln zu können in unserem wunderbaren Beruf“, so Schneider zum Ende des Treffens.

Dietrich Schneider ist 52 Jahre alt, seit 25 Jahren Diakon und arbeitet als Öffentlichkeitsreferent im Ev. Kirchenkreis Unna. Sascha Dornhardt, 30 Jahr alt und seit drei Jahren Diakon, arbeitet als Gemeindediakon in der Ev. Kirchengemeinde Bochum-Stiepel. Philipp Sternemann 36 Jahre, er ist seit sieben Jahren Diakon und ist im Ev. Jugendreferat im Kirchenkreis Iserlohn tätig.

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news-1499Fri, 12 Apr 2019 12:02:58 +0200Evangelische Kirchen helfen Partnern in West-Papua, Indonesienhttp://www.evangelisch-in-westfalen.de/aktuelles/detailansicht/news/flutkatastrophe-in-einem-vergessenen-land/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=b93aee4ebb40f3808e5e8d3a7f1e39feMedienInfo 27/2019
 

West-Papua liegt abseits – weit weg von beliebten Touristenzielen und vom Fokus der westlichen Welt. Bereits Mitte März hat sich dort eine Katastrophe ereignet, bei der 105 Menschen ums Leben gekommen sind, 82 Personen werden noch vermisst, 4.100 sind obdachlos. Die Evangelische Kirche von Westfalen, die Evangelische Kirche im Rheinland und die Vereinte Evangelische Mission (VEM) helfen ihrer indonesischen Partnerkirche mit insgesamt 15.000 Euro.

Sintflutartige Regenfälle lösten nahe der Stadt Sentani heftige Sturzfluten und Erdrutsche aus, die Häuser und Straßen am Fuß des Zyklopgebirges wurden überspült, Brücken beschädigt. Nach Berichten der Evangelischen Kirche in West-Papua liegen auch fast vier Wochen später Häuser und Straßen immer noch unter einer dicken Schlammdecke begraben. Baumstämme sind auf Häuser gefallen und türmen sich an manchen Stellen zu hohen Bergen. Weil es an entsprechendem Gerät fehlt, gehen die Aufräumarbeiten nur langsam voran. Der 20 Kilometer lange Sentani-See steht noch fast zwei Meter über seinem Normalstand. Die 25 Dörfer am Ufer des Sees sind unbewohnbar. Auch die Kirchen sind überflutet. Die Gottesdienstbesucher kommen jetzt mit Booten in die Kirchen gefahren.

Spendenkonto der Vereinten Evangelischen Mission (VEM):
IBAN DE45 3506 0190 0009 9090 08, Stichwort: „Hilfe Erdrutsch-Opfer Sentani“

 

 

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news-1498Fri, 12 Apr 2019 09:11:55 +0200Deutsch-Polnischer Kontaktausschuss plant Gottesdienst am 31. August in Warschauhttp://www.evangelisch-in-westfalen.de/aktuelles/detailansicht/news/gedenken-an-den-beginn-des-zweiten-weltkrieges/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=d01ed851d92d57d4316ebd85d87a178080 Jahre nach dem Überfall der deutschen Wehrmacht auf Polen am 1. September 1939 werden Polen und Deutsche in einem ökumenischen Gottesdienst am 31. August 2019 in Warschau gemeinsam an den Beginn des Zweiten Weltkriegs erinnern.

Das beschloss der Deutsch-Polnische Kontaktausschuss, der am 9. und 10. April in Bielefeld zusammenkam. Von deutscher Seite gehören dazu die stellvertretende Vorsitzende des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Präses Dr. h. c. Annette Kurschus, und der Referent für Mittel-, Ost- und Südosteuropa im Kirchenamt der EKD, Oberkirchenrat Dirk Stelter, von polnischer Seite der Präsident des Polnischen Ökumenischen Rates, Bischof Jerzy Samiec, und dessen Direktor, Pfarrer Dr. Grzegorz Giemza.

In der Feier am 31. August werden neben Präses Kurschus und Bischof Samiec weitere Vertreterinnen und Vertreter der EKD und der Mitgliedskirchen des Polnischen Ökumenischen Rates mitwirken. „Mit unserem Gottesdienst“, erklärte Annette Kurschus, „werden wir ein starkes Zeichen der Verbundenheit unserer Kirchen setzen. Gemeinsam wollen wir der Leiden des Zweiten Weltkrieges gedenken, die vor 80 Jahren von Deutschland ausgingen, aber auch unseren Dank für die Schritte der Versöhnung vor Gott bringen, die wir in den vergangenen Jahrzehnten miteinander gehen konnten. Beides wird uns Kirchen daran erinnern, welche Verantwortung auch wir für unsere Länder und die Zukunft Europas tragen.“

Gegründet wurde dieses Begegnungs- und Beratungsgremium zwischen dem Polnischen Ökumenischen Rat und der EKD im Jahr 1974 – als ein Resultat der 1965 veröffentlichten EKD-Denkschrift „Die Lage der Vertriebenen und das Verhältnis des deutschen Volkes zu seinen östlichen Nachbarn“ (Ostdenkschrift). Seitdem hat der Ausschuss immer wieder Impulse zur Versöhnung zwischen Deutschen und Polen gegeben – sowohl in der Zeit des Kalten Krieges als auch während der politischen Wende 1989/90, ebenso vor und nach dem Beitritt Polens in die Europäische Union 2004 und zum Schengen Abkommen 2007.

 

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news-1496Tue, 09 Apr 2019 10:54:40 +0200Evangelische Kirche von Westfalen stärkt Gehörlosenseelsorgehttp://www.evangelisch-in-westfalen.de/aktuelles/detailansicht/news/das-werk-eurer-haende-sei-gesegnet/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=9d144c7887ff6190d4d0d4b9d32b18c1Wenn sie auf die Kanzel steigen oder im Altarraum ans Lesepult treten, ist es in der Kirche still. Viel stiller als gewöhnlich. Denn ihre Predigten kann man meistens nicht hören – sondern sehen. Christine Brokmeier, Ludwig-Hendrik Korthaus, Eleonore Hauschild, Katja Lueg, Heike Kerwin, Barbara Plümer und Christian Schröder sind Gehörlosenseelsorger.

Und so unterschiedlich ihre Gemeinden und facettenreich ihr Aufgaben auch sind – eines haben die fünf Pfarrerinnen und zwei Pfarrer gemeinsam: Sie sind jetzt in einem feierlichen Gottesdienst in der evangelischen Kirche Bochum-Werne in ihre neu geschaffenen landeskirchlichen Pfarrstellen für die Gehörlosenseelsorge in der Evangelischen Kirche von Westfalen (EKvW) eingeführt worden. Die Arbeit an sich ist nicht neu – Gehörlosenseelsorge ist schon lange fester Bestandteil des kirchlichen Lebens in Westfalen. Neu ist aber die Verankerung in der Landeskirche. Im Rahmen der Gesamtkonzeption Seelsorge in der EKvW hatte die Landessynode bereits im November 2018 die Weichen neu gestellt, die landeskirchlichen Pfarrerstellen geschaffen und damit die Gehörlosenseelsorge gestärkt und zukunftssicher verankert. Für die Gehörlosengemeinden landeskirchenweit ein Grund zur Freude.

Und ein wichtiges politisches Signal. Auch für Kirchenrätin Daniela Fricke, die die Konzeption als zuständige Referentin maßgeblich mit vorangetrieben hatte: „Endlich ist der Dienst, den wir in unserer Kirche schon seit so langer Zeit ausüben, verbindlich anerkannt. Endlich ist aus dem Auftrag ein Amt, eine ordentliche Pfarrstelle geworden. Endlich geschieht gebärdensprachliche Gemeindearbeit mit gehörlosen Menschen in unserer Kirche nach Plan, mit System und auf Zukunft hin. Daniela Fricke dankte den Gehörlosenpfarrerinnen und -pfarrern „für die Kommunikation des Evangeliums, welche auf vielerlei Weise geschieht“. Sie dankte ihnen für das Erlernen der Gebärdensprache, um so gehörlosen Menschen auf Augenhöhe begegnen und angemessen mit ihnen kommunizieren zu können. Sie dankte ihnen auch dafür, „dass ihr nicht müde geworden seid in eurem Dienst - obwohl die Perspektive manches Mal nicht sicher war -, sondern im Gegenteil euch immer mehr eingesetzt und engagiert habt, gelernt habt und von und mit den unzähligen Menschen, die euch anvertraut waren und sind“. Und mit Blick nach vorn wünschte sie: „Seid gewiss, dass Gott euch freundlich zugewandt bleibt in eurem Dienst. Und vertraut darauf, dass er das Werk eurer Hände segnet.“

In seiner Predigt ermutigte Pfarrer Christian Schröder dazu, im Leben immer mal wieder mutig neue Wege zu gehen und bislang Unbekanntes neugierig auszuprobieren. Aber auch Grenzen zu erkennen: „Ich muss nicht perfekt sein – und andere müssen das auch nicht!“ Eigene Stärken und Schwächen annehmen und akzeptieren, bei sich und anderen – das sei es, worauf es ankomme. Denn Gottes Wille sei die Verschiedenheit der Menschen mit ganz unterschiedlichen Talenten und Begabungen. Und genau darin liege eine große Chance. Für jeden Einzelnen, aber auch für die neuen Gehörlosenseelsorger und –seelsorgerinnen als Team. Die Stärkung der Gehörlosenseelsorge in Westfalen ist für Schröder, der zugleich auch landeskirchlicher Beauftragter für Gehörlosenseelsorge ist, ein „tolles Signal der Landeskirche, dass Gehörlose gleichberechtigt dazugehören“. Ein erster und wichtiger Schritt auf einem Weg, der noch lange nicht zu Ende sei. Denn Ideen für künftige Projekte und Visionen von einem wirklichen Miteinander von Hörenden und Nicht-Hörenden hat er jedenfalls genug…

Hintergrund:

Bereits seit dem 1. Februar 2019 sind die jetzt offiziell in ihre Ämter Eingeführten als landeskirchliche Pfarrerinnen und Pfarrer im Bereich der Gehörlosenseelsorge tätig – und zwar in folgenden Regionen:

  • Region Münsterland: Pfarrerin Eleonore Hauschild (100 Prozent)
  • Region Ruhrgebiet: Pfarrer Ludwig-Hendrik Korthaus (100 Prozent)
  • Region Iserlohn, Lüdenscheid-Plettenberg, Hagen, Hattingen-Witten, Schwelm und Hamm: Pfarrerin Christine Brokmeier (100 Prozent)
  • Region Bielefeld, Gütersloh, Halle und Paderborn: Pfarrerin Heike Kerwin (100 Prozent)
  • Landeskirchliche Beauftragung sowie Region Herford, Minden, Lübbecke und Vlotho: Pfarrer Christian Schröder (insgesamt 100 Prozent)
  • Region Bochum, Herne, Gelsenkirchen und Wattenscheid: Pfarrerin Katja Lueg (50 Prozent)
  • Region Siegen und Wittgenstein: Pfarrerin Barbara Plümer (50 Prozent)

Eine weitere Berufung für die Region Arnsberg, Soest und Unna (50 Prozent) wird noch zu einem späteren Zeitpunkt erfolgen.

Das Aufgabenspektrum dieser „leisen Seelsorge mit Herz und Hand“ ist vielfältig und stellt die Pfarrerinnen und Pfarrer vor besondere Herausforderungen: Zu ihren Aufgaben gehören regelmäßige Gottesdienste in Deutscher Gebärdensprache (DGS) in den Gehörlosengemeinden und Regionen; Taufen, Trauungen und Bestattungen für Gehörlose und deren hörende Angehörige; Einzelseelsorge; bei Bedarf auch Konfirmandenunterricht mit Elternarbeit in Kooperation mit den Schulen vor Ort; die Gewinnung, Ausbildung und Begleitung von ehrenamtlich Mitarbeitenden in den Gemeinden; die Erstellung und Nutzung visuell ansprechender Medien und Publikationen; Kontakte zu ökumenischen Partnern und vieles mehr.

 

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news-1495Tue, 09 Apr 2019 10:20:02 +02002. Tag der Fördervereine und Freundeskreisehttp://www.evangelisch-in-westfalen.de/aktuelles/detailansicht/news/von-datenschutz-bis-steuerrecht/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=39df20c389b043507887bd51f7a3bb1bÜber 50 Vorstände kirchlicher Fördervereine aus dem Bereich der Evangelischen Kirche von Westfalen (EKvW) kamen am 6. April in Witten zusammen, um Impulse für ihre Arbeit zu gewinnen.

Dirk Gellesch, Mitglied der Kirchenleitung, sprach ihnen in seinem Wort zum Tag die Anerkennung der Landeskirche für ihre wichtige ehrenamtliche Arbeit aus. In Workshops arbeiteten die Teilnehmenden – je nach Interesse – zu Themen wie Datenschutz im Förderverein, Steuerrecht und Gemeinnützigkeit, Aufgaben des Vorstandes oder zum Werbeauftritt des Vereins.

Ein Segensgottesdienst mit Ingo Neserke, Leiter des Instituts für Gemeindeentwicklung und missionarische Dienste und dem Hattinger Chor „gospel unlimited“ beschloss den Tag, den viele der Beteiligten auch für 2020 schon im Kalender vorgemerkt haben.

Der Tag der Fördervereine und Freundeskreise wird seit 2018 durch den Arbeitsbereich Fundraising und Mitgliederbindung im Landeskirchenamt ausgerichtet.

 

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news-1494Mon, 08 Apr 2019 09:19:23 +0200450 Mitarbeitende aus Westfalen planen den Abend der Begegnunghttp://www.evangelisch-in-westfalen.de/aktuelles/detailansicht/news/es-fuehlt-sich-schon-nach-kirchentag-an/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=504e3848cc51e79887df9fbf9791b7c9Wenn Harry Schröter-Wittke in die Tasten haut, rund 450 Menschen von ihren Sitzen aufstehen und gemeinsam die Stadionhymne „You'll never walk alone“ singen, dann ist das zwar nicht wie auf der Süd (die Südtribüne im Westfalen-Stadion/Signal-Iduna-Park), aber es fühlt sich schon verdächtig nach Kirchentag an.

Und das soll es auch. Denn an diesem Samstag (6. April) steht in der Aula am Ostwall der Abend der Begegnung auf dem Kirchentag im Mittelpunkt. Es ist der Abend der gastgebenden Landeskirche, bei dem sich Gemeinden, Kirchenkreise sowie landeskirchliche Institute und Einrichtungen präsentieren und damit quasi ihre Visitenkarte abgeben: mit kulinarischen Köstlichkeiten aus Westfalen, mit Aktionen zum Mitmachen und mit Musik auf elf Bühnen und dem Segen zur Nacht.

Rund 450 Mitarbeitende sind dazu aus allen Teilen Westfalens angereist, um diesen Abend gemeinsam vorzubereiten. Kurz vor 10 Uhr. Die Stimmung im Foyer ist gelöst. Aus der Aula erklingen die ersten Lieder, die der bunt zusammengewürfelte Chor („Der Chor ist der Star!“) zusammen mit den Teilnehmenden zum poppigen Playback schmettert.

Pfarrerin Marit Günther, die landeskirchliche Beauftragte für den 37. Deutschen Evangelischen Kirchentag in Dortmund, erläutert das Motto  Abends „Da machse wat mit!“. Zugleich dankt sie allen Anwesenden, besonders den Beauftragten für den Abend der Begegnung für „Ihr Engagement, Ihr Herzblut, für Ihre Zeit und Ideen.“

Und sie stellt die Mitmach-Aktion „das perlt“ vor, auf die Landeskirchenrat Dr. Jan-Dirk Döhling („Wir erreichen langsam Betriebstemperatur“) bereits in der Andacht Bezug genommen hat: die zwölf Regionen Westfalens, die sich beim Abend der Begegnung präsentieren, bringen ihre Schätze in Form von zwölf unterschiedlichen Perlen mit. Diese Perlen werfen sie nicht vor die Säue sondern unters Volk, damit sie von den Kirchentags-Besucherinnen und -besuchern gesammelt werden können.

Anschließend gibt es von den Kirchentagsmitarbeitenden jede Menge Infos zum Auf- und Abbau der Stände, zur ökofairen Verpflegung sowie zum Sicherheitskonzept und zur Kommunikationsstruktur. Zwischendurch wird - na klar - reichlich aus dem Kirchentagsliederheft #lautstärke gesungen und dabei so manch neuer Hit entdeckt, der die Kirchentags-Charts im Juni stürmen könnte.

Nach dem gemeinsamen Kickoff in der Aula geht es differenziert weiter: Die Musikerinnen und Musiker treffen sich, um sich über die Lage der Bühnen, Zeiten für Soundcheck und Auftritte sowie Anfahrts- und Abfahrtswege informieren zu lassen. Am Rand wird nebenbei geklärt, wer welche Technik mitbringt und den anderen Bands auf der Bühne zur Verfügung stellt.

Wer beim Abend der Begegnung Essen verteilt, bekommt eine kurze Einweisung in das Pfandsystem sowie eine ausführliche Hygieneschulung. Klar ist jetzt schon: der Kirchentag wird alkoholfrei. Und es gibt die klare Empfehlung für den Abend der Begegnung, möglichst fleischarm und regionale/saisonale Speisen anzubieten.

Schließlich haben alle die Gelegenheit, sich direkt vor Ort ein Bild zu machen, wo genau ihr Stand steht. So gibt es zum Schluss des Vorbereitungstreffens einen kleinen Vorgeschmack, wie es am 19. Juni in der Dortmunder Innenstadt werden könnte, bevor die 450 Menschen gut informiert und voller Vorfreude auseinandergehen.

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news-1493Sat, 06 Apr 2019 08:41:00 +0200Kollekten des Kirchentages für Projekte zu Flucht und Migrationhttp://www.evangelisch-in-westfalen.de/aktuelles/detailansicht/news/augenmerk-auf-menschlichkeit-und-verantwortung/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=83632b937d619583e101ac58ef785d4fDer Kirchentag setzt mit den Kollekten der großen Gottesdienste während des Kirchentages erneut ein Zeichen für die Menschlichkeit und christliche Verantwortung. Das Kirchentags-Präsidiums hat bewusst Vereine und Organisationen ausgewählt, die sich um diejenigen kümmern, die am schlimmsten unter Krieg und Armut leiden.

Die Kollekten der drei Eröffnungsgottesdienste zu Beginn des Kirchentages am 19. Juni 2019 erhalten die Waldenserkirche für die Arbeit mit Geflüchteten im Centro Diaconale "La Noce" auf Sizilien sowie das Gustav-Adolf-Werk e.V. für die Unterstützung evangelischer Schulen und den Wiederaufbau zerstörter Kirchen in Syrien.

Die Kollekte des Ökumenischen Gottesdienstes am 20. Juni ist bestimmt für das Dortmunder Projekt "Lilalu" der Johanniter-Unfall-Hilfe e.V., ein Bildungs- und Ferienprogramm Kinder der Kirchentagsstadt. Die Beiträge aus den Feierabendmahlen am 21. Juni kommen dem Diakonischen Werk Dortmund und Lünen gGmbH und ihrem Waschcafé "Saubere Sache" zu Gute.

Mit den Kollekten des Schlussgottesdienstes im Signal Iduna Park und auf der Seebühne im Westfalenpark am 23. Juni unterstützen die Kirchentags-Teilnehmerinnen und -Teilnhemer den Verein Sea-Watch und dessen Operation Moonbird: Ein Aufklärungsflugzeug, das Flüchtende, die im Mittelmeer in Seenot geraten, erspäht - und Retterinnen und Retter schickt.

Unterstützt wird mit der Kollekte zudem ein Projekt des Hilfswerks Brot für die Welt in Äthiopien: Menschen aus dem Südsudan fliehen vor dem Bürgerkrieg nach Äthiopien in die Region Gambela. Dort treffen sie auf Menschen, die vor Jahren selbst geflohen und wieder zurückgekehrt sind. Der Entwicklungsdienst der Äthiopischen Evangelischen Kirche Mekane Yesus hilft beiden Gruppen, die dort gemeinsam in der Landwirtschaft arbeiten und ein friedliches Miteinander leben.

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news-1492Fri, 05 Apr 2019 17:50:48 +0200Vielfalt kirchlicher Berufe: Präses Kurschus im Gespräch mit Diakoninnen und Diakonenhttp://www.evangelisch-in-westfalen.de/aktuelles/detailansicht/news/unverzichtbare-grenzgaenger-und-brueckenbauer/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=b3944b9f34d5ef54b2aceffcdb049533Für Präses Dr. h. c. Annette Kurschus sind Diakoninnen und Diakone unverzichtbare „Grenzgänger und Brückenbauer“. Etwa 1.200 von ihnen arbeiten zurzeit im aktiven Dienst von Kirche und Diakonie – zum Beispiel in Kirchengemeinden und Bildungseinrichtungen, Beratungsdiensten, Krankenhäusern oder Einrichtungen der Behindertenhilfe.

Mit rund 150 Diakoninnen und Diakonen traf sich die leitende Theologin der Evangelischen Kirche von Westfalen jetzt im Rahmen des 2. Westfälischen Diakoninnen- und Diakonentages, der unter dem Motto „Alles hat seine (keine?) Zeit“ stand, in Bielefeld-Bethel. Ein Zeichen der Würdigung dieser Berufsgruppe, ein Signal der Offenheit für Probleme, Hoffnungen und Erwartungen mit einem Ziel: gemeinsam Zukunftsperspektiven für eine sich wandelnde Kirche entwickeln. In ihrem geistlichen Impuls zu Beginn sprach Präses Kurschus die breite Qualifikation und damit auch vielfältigen Arbeitsbereiche der Diakoninnen und Diakone an: „Ihre Ausbildung macht Sie zu Grenzgängerinnen und Grenzgängern im besten Sinne des Wortes: Sie haben theoretisches Wissen und praktische Erfahrungen in Theologie und Diakonie, im sozialen und im wirtschaftlichen Bereich. Was wir oft nur mühsam zusammendenken und noch mühsamer zusammenbringen, scheint in Ihrem Grundberuf selbstverständlich vereint.“ Die Vielfalt der beruflichen Einsatzbereiche, so Kurschus, komme also nicht von ungefähr. Interprofessionelle Teams heiße das Zauberwort, „dem wir für die Gegenwart und Zukunft unserer Kirche einiges zutrauen“. Und dafür würden gerade Diakoninnen und Diakone dringend gebraucht: „Sie scheinen mit Ihrer Profession für solche verheißungsvolle Teamarbeit geradezu prädestiniert. Weil Grenzgängerinnen und Grenzgänger in der Regel auch gut sind im Kontakt und im Brückenbauen.“

„Stell dir vor, du bist Diakon – und keiner merkt’s…“

Professor Dr. Okko Herlyn, Theologe und Kabarettist, fragte in seinem humorvollen, aber doch tiefsinnigen Impulsvortrag nach dem spezifisch christlich-diakonischen Profil in der täglichen Arbeit und warnte vor seinem eklatanten Bedeutungsverlust: „Stell dir vor, du bist Diakon oder Diakonin – und keiner merkt’s…“. Was ein bisschen flapsig-provokant klang, war durchaus ernst gemeint. Herlyn dachte an einen Pfarrer, der auf der Mitarbeitenden-Weihnachtsfeier in einer diakonischen Einrichtung lieber „Nachdenkliches“ von sich gab als eine auch so deklarierte „Andacht“. An eine Psychologin einer christlichen Beratungsstelle, die nix vom Glauben hält. Oder an eine Sozialarbeiterin, die Kraft für ihren Job lieber im meditativen Bogenschießen als im stillen Gebet schöpft. Drei Beispiele – ein Problem: Der „sichtbare Markenkern unserer Arbeit“, die Bibel, verschwinde mehr und mehr aus dem Berufsalltag. Herlyn fordert mit Blick auf den persönlichen Glauben ein Ende der „genierlichen Haltung“ und „ekklesiogenen Neurosen“. Denn: „Wir müssen uns der biblischen Botschaft wahrlich nicht schämen!“ Allerdings müssten auch die beruflichen Rahmenbedingungen passen. Wo Pflege aber im Minutentakt abgerechnet werde, fehle oft die Zeit zur biblischen Orientierung, werde der Glaube zur „Freizeitbeschäftigung nach Feierabend“. Seine Forderung: „Diakonische Arbeit muss Zeit für die Bibel haben! Und wenn wir nicht davon überzeugt sind, dass die biblischen Botschaften für unsere Arbeit wichtig sind, sollen wir sie lieber zugeschlagen lassen!“

Zur Wirklichkeit der diakonischen Praxis

Die Frage, wie das Kirchliche in die Diakonie komme, beantwortete Dr. Johanna Will-Armstrong (Vorstandsmitglied der v. Bodelschwinghschen Stiftungen Bethel) kurz und knapp: „Durch Diakoninnen und Diakone!“ Schließlich seien sie so genannte Personal Marker: „Sie sind personale Anker, durch die sich die Zuordnung der Diakonie zur Kirche zeigt, festigt und weiterentwickeln kann.“ Sie stünden für die diakonische Profilierung ihrer Handlungsfelder ein, seien in der Kommunikation nach innen und außen sprachfähig zur evangelischen Identität und prägten die diakonische Haltung auch in Bezug auf die ethische Verantwortung. Eine Wechselwirkung. Dem schloss sich auch Christian Heine-Göttelmann (Vorstandsvorsitzender der Diakone RWL) an, der sich mit der Frage beschäftigte: „Wie kommt das Diakonische in die Kirche?“ Diakonie ist für ihn nicht nur Wesensäußerung, sondern Gestalt der Kirche. Sie verleihe Kirche in einer zunehmend säkularisierten Welt Glaubwürdigkeit.

Wie geht es weiter?

Diese Begegnung verlangt – wie die Treffen mit den anderen kirchlichen Berufsgruppen auch – nach Fortsetzung. Daran ließen die Diakoninnen und Diakone im Rückblick auf den anregenden Tag keinen Zweifel. Präses Kurschus: „Es wird eine dritte Runde geben, in der nach dem Austausch der jeweiligen Berufsgruppen unter sich Begegnungen miteinander stattfinden – berufsübergreifend zwischen all denen, die Kirche heute leben und sie für die Zukunft gut aufstellen wollen.“

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news-1491Thu, 04 Apr 2019 12:13:00 +0200Über 600 kulturelle Veranstaltungen auf dem Kirchentaghttp://www.evangelisch-in-westfalen.de/aktuelles/detailansicht/news/ein-feuerwerk-an-kreativitaet/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=e70ff012957a25727d0a6e61578ac6bbWas haben Anna Loos, Culcha Candela, das Bundesjugendjazzorchester (BuJazzO) und Adel Tawil gemeinsam? Sie treten alle beim 37. Deutschen Evangelischen Kirchentag in Dortmund auf.

Mehr als 600 kulturelle Veranstaltungen erwarten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Kirchentages in Dortmund. Eine Auswahl der vielen Höhepunkte und ganz persönlichen Favoriten stellten heute in der BIG-gallery Julia Helmke, Generalsekretärin des Kirchentages, Landeskirchenrat Vicco von Bülow, sowie Andres Kuhn, zuständig für das regionale Kulturprogramm vor. Für einen kleinen Einblick in das Kulturprogramm sorgten Andreas Heuser an der Gitarre und Kioomars Musayyebi mit der persischen Santur.

„Kirchentage sind auch große Kulturfestivals und die kulturellen Veranstaltungen machen jeden Kirchentag neben dem gesellschaftspolitischen und geistlichen Programm zu dem, was er ist“, so Generalsekretärin Julia Helmke. „Ein entscheidendes Merkmal des Kulturprogrammes in Dortmund ist die Symbiose von herausragenden Veranstaltungen und großartigen Veranstaltungsorten in der Stadt.“ Neben den Open Air Bühnen auf Hansa-, Friedensplatz und Altem Markt finden sich lang etablierte Kulturorte wie das Domicil, das Depot oder das Freizeitzentrum West (FZW) ebenso unter den kulturellen Veranstaltungsorten wie Messehallen oder zahlreiche Kirchen in der Stadt.

Das Depot in der Dortmunder Nordstadt wird zur Kulturkirche des Kirchentages. In einem eigens für den Kirchentag entworfenen Raumkonzept werden aktuelle Fragestellungen aus den Themenfeldern Heimat und Kunstfreiheit diskutiert. So wird beispielsweise Hans Dieter Heimendahl, Programmchef von Deutschland Radio Kultur, die Schriftstellerin Thea Dorn fragen, ob die Kunstfreiheit am Ende ist. Johann Hinrich Claussen, Kulturbeauftragter der EKD und der Intendant der Ruhrfestspiele, Olaf Kröck, werden erörtern, wie das Theater Beheimatung für Viele schafft. Dazu gibt es zahlreiche performative Formate und Interventionen.

Im Sweet Sixteen, dem renommierten Programmkino im Depot, findet die Filmreihe des Kirchentages statt: zum Beispiel mit dem Grimmepreis-prämierten Dokumentarfilm „The Cleaners - Im Schatten der Netzwelt“. Regisseur Züli Aladag wird die Hintergründe und die Arbeit zu seinem Film „Die Opfer - Vergesst mich nicht!“ aus der Trilogie „Mitten In Deutschland: NSU“ erläutern. Weitere Veranstaltungen befassen sich mit dem neuen deutschen Heimatfilm, dem Vertrauen in Bilder oder beleuchten die Jugendkulturen und das Thema in Musik in Film und Video.

Vicco von Bülow betont: „Um die Kräfte zu bündeln, hat die Evangelische Kirche von Westfalen einen Kulturbeirat einberufen. Einen Teil des Programms haben die 43 Beiratsmitglieder und die von ihnen vertretenen Institutionen selbst auf die Beine gestellt.“

Ergebnis der Arbeit des Beirats sind 77 verschiedene Kulturveranstaltungen des regionalen Kulturprogramms an 38 unterschiedlichen Orten in Dortmund, an denen 1.200 Menschen aktiv mitwirken. Ein Beispiel: das Bild des italienischen Graffiti-Künstler Vesod an der JVA Dortmund - ein riesiges Wandgemälde, das nachhalten wird. „Dazu wird es Workshops für Jugendliche - und getrennt davon auch für Insassen der JVA geben“, erklärt von Bülow. „Und wir freuen uns besonders, dass im Rahmen des regionalen Kulturprogramms, die Museen der Stadt Dortmund freien Eintritt für alle Kirchentagsbesucherinnen und -besucher anbieten. Das lohnt sich!“

Weitere laut von Bülow spannende Angebote des regionalen Kulturprogramms: Die Uraufführung der eigens komponierten, elektronischen Kammeroper „Nova - Imperfection Perfection“ des zeitgenössischen Komponisten Franz Danksagmüller. Das Literaturfest zum Thema „Vertrauen“ am Donnerstag und Freitag präsentiert Autorinnen und Autoren aus der Region, die, passend zur Kirchentagslosung, unterschiedlichste Texte aus ihren aktuellen Büchern vorlesen: nachmittags ab 15 Uhr als Lese- und Mitmachprogramm für Kinder und abends ab 19 Uhr als Literaturlesungen und -gespräche für Erwachsene, unter anderem mit Frank Goosen, Sarah Meyer-Dietrich und Ralf Thenior.

Andres Kuhn, Koordinator des regionalen Kulturprogrammes, hebt zwei Veranstaltungsorte hervor, die auf besondere Weise Veranstaltung und Ort miteinander verbinden. So wird unter dem Leitgedanken „Erinnern, Begegnen, Bedenken“ in der Zeche Zollern, einerseits Geschichte aus dem Revier erzählt, andererseits mit Ausstellungen und Aufführungen auch weltweiter geschichtlicher Ereignisse in spezieller Weise gedacht. Im Hoesch-Museum zeigt eine Ausstellung zum Thema „Migration und Religion im Ruhrgebiet. Neue HEIMAT finden - auf VIELFALT vertrauen - im Revier leben“ einen anderen Aspekt des Lebens in Dortmund und Umgebung. „Die Ausstellung zeigt, dass Migration auch stabilisieren, Brücken bauen und eine Region beleben kann und nicht nur Konflikte erzeugen muss“, so Andres Kuhn.

„Kirchentage sind Mitmachfestivals. In Dortmund haben wir so viele interaktive und partizipative Elemente wie noch nie und dies zeigt sich auch stark im Kulturprogramm“, betont Julia Helmke zum Ende der Pressekonferenz. „Über 5500 Mitwirkende, davon allein 400 Bläser- und Sängerchöre, viele Mitwirkende aus diakonischen Einrichtungen und als besonderes Highlight in Kooperation mit der Creativen Kirche das Martin Luther King Musical. Sängerinnen und Sänger bringen sich außerdem beim regionalen Projekt ‚Der Chor ist der Star‘ ein. Kultur ist ein Lebensmittel. Kultur macht Vertrauen anschaulich. Kommen Sie und lassen Sie sich von diesen Angeboten begeistern. Staunen Sie und machen Sie mit. Wir freuen uns auf Sie!“

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news-1490Mon, 01 Apr 2019 12:44:02 +0200Trotzdem: die Hauptvorlage wird internationalhttp://www.evangelisch-in-westfalen.de/aktuelles/detailansicht/news/april-april-2/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=1771e71fe5e8987108062d7cd1d70f0bOkay, elbisch, platt und klingonisch sind nicht dabei. April, April! Dennoch wird die Hauptvorlage in den kommenden Tagen in mehreren anderen Sprachen erscheinen.

Neben der englischen Fassung, die bereits seit einigen Monaten zum Download bereitsteht, wird es Sprachfassungen in Französisch, Italienisch, Spanisch, Indonesisch, Arabisch, Farsi, Suaheli, Russisch, Polnisch und Ungarisch geben.

Sie alle haben das Ziel, Menschen unterschiedlicher Sprache und Herkunft am Diskussionsprozess rund um Kirche und Migration teilhaben zu lassen. Digitale Plattform für den Diskurs ist die mehrsprachige Website www.erlebtvielfalt.de

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news-1489Mon, 01 Apr 2019 11:51:42 +0200Wittgenstein gewinnt den Konfi-Cup 2019http://www.evangelisch-in-westfalen.de/aktuelles/detailansicht/news/konfi-cup-2019/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=942fbb489a13d16975faab039d756168Sieger des diesjährigen Konfirmanden Fussball Cup wurden die Konfirmanden des Kirchenkreises Wittgenstein. Im Finale bezwangen sie die Mannschaft aus dem Kirchenkreis Herford mit 2:1 Toren.

Den dritten Platz erreichte das Team aus dem Kirchenkreis Gelsenkirchen und Wattenscheid durch einen 3:1 Sieg gegen Steinfurt-Coesfeld-Borken.

Die Siegermannschaft wird nun eingeladen zur Teilnahme am Konfi-Cup auf der bundesebene und spielt um den Cup der EKD. Darauf freut sie sich sehr und hofft dort erneut erfolgreich abschneiden zu können.

Hier die weiteren Platzierungen:

  • 5. Minden
  • 6. Hamm
  • 7. Iserlohn
  • 8. Unna
  • 9. Siegen
  • 10. Schwelm
  • 11. Paderborn
  • 12. Soest-Arnsberg
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AktuellesGemeinden
news-1488Mon, 01 Apr 2019 10:51:15 +0200Nach den Leitlinien von 2004: Anregende Fragen zu Kirche und Kulturhttp://www.evangelisch-in-westfalen.de/aktuelles/detailansicht/news/kultur-ist-verheissung/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=379c1b8b26ffdafdc9ee15e117ab7063Ein Künstler will in der Kirche ausstellen, aber dem Presbyterium gefallen seine Werke nicht. Oder: Ein Kinobetreiber möchte einen Pauschalvertrag mit der Gemeinde abschließen und einmal im Monat einen Film in der Kirche zeigen. Die Gemeinde hätte keinen Einfluss auf das Programm, aber eine hohe und verlässliche Mieteinnahme. Oder: Im Rahmen einer christlich-islamischen Begegnung soll eine Gruppe Derwische vor dem Altar tanzen.

Solche und ähnliche Fragestellungen kommen in Kirchengemeinden immer wieder vor. Wie entscheiden? Die kulturpolitischen Leitlinien und kulturtheologischen Leitfragen, die jetzt erschienen sind, geben darauf keine fertigen oder einfachen Antworten. Sie stellen vielmehr neue Fragen und beschreiben mögliche Kriterien, nach denen im besonderen Fall entschieden werden kann und an denen sich das kulturelle Handeln einer Gemeinde im Allgemeinen ausrichten lässt.

Überraschende Antworten und gedankliche Widerhaken

15 Jahre nach dem Erscheinen der kulturpolitischen Leitlinien „Räume des Glaubens – Räume der Freiheit“ gibt es nun unter dem Titel „Kultur ist Verheißung“ eine erweiterte Neuauflage. Die Broschüre hat drei Teile: Zunächst stellt Thomas Wessel Leitfragen zu Kultur und Theologie. Seine Antworten sind oft überraschend, unfertig, unorthodox, enthalten Denkanstöße und gedankliche Widerhaken. Der Pfarrer, der die Christuskirche Bochum seit Jahren erfolgreich als „Kirche der Kulturen“ verantwortet, ist ein ausgewiesener, ideenreicher Kulturmanager. Ausgehend von der historischen Erfahrung, dass Kultur „zurückschlagen kann in Barbarei“, stellt er die These auf: „Kultur ist die Form der Freiheit, an die wir glauben.“ Protestantische Kultur sieht er in all ihrer Ambivalenz, „sie hat Bilder verboten und das Bild befreit“. Und dem Kulturprotestantismus geht es mit Bonhoeffer darum, die „Gotteswirklichkeit in der Weltwirklichkeit“ wahrzunehmen. Für Wessel heißt das: was ist und was sein könnte, in der Bibel wiederzufinden – „Kulturprotestantismus liest zeitgenössische Werke als biblische“.

Voraussetzung für kulturelles Schaffen war schon ganz zu Beginn, bei den Höhlenmalereien, dass Menschen wenigstens zeitweise vom elementaren Überlebenskampf freigesetzt wurden. Dann kann Freiheit, auch kulturelle Freiheit, das sein, „was entsteht, wenn man sie erprobt“. Dann ist Kultur befreit davon, verzweckt zu werden. In diesem Sinne ruft Wessel in Anlehnung an Immanuel Kant dazu auf: „Habe den Mut, dich deines eigenen Geschmacks zu bedienen.“ Gerade weil das Erkenntnisurteil vollkommen subjektiv ist, ist es frei. So ist Kultur für den Theologen Wessel „die Form der Freiheit, an die wir glauben“. Denn Gott befreit, er beengt nicht. Für die Kirche und ihre Räume bedeutet das: Sie sind öffentliche Räume für die Frage nach Gott. „Ein Spielraum für alle, die Freiheit erproben, um sie zu gewinnen.“

„Raume des Glaubens – Räume der Freiheit“ (2004)

Der zweite Teil zeigt am Beispiel von sechs realistischen Situationen das Spannungsfeld, auf dem Kirche vor Ort in kulturellen Fragen stehen kann. Schließlich werden die kulturpolitischen Leitlinien von 2004 dokumentiert. Ihr Ziel war und ist, die Auseinandersetzung zwischen Kirche einerseits und Kunst und Kultur sowie Kulturpolitik andererseits aufzunehmen und zu fördern. Nach wie vor gilt, dass Vertreter von Kunst, Kultur und Kulturpolitik als Gesprächspartner in die kirchliche Kultur- und Bildungsarbeit einzubeziehen sind. Gleichzeitig geht es darum, das kirchliche Handeln im Bereich Kultur und Künste in all seiner Vielfalt sichtbar zu machen. Kunst und Religion stehen oft in einem Spannungsverhältnis, sagen die Leitlinien: Beide setzen sich mit existenziellen Lebensfragen auseinander und weiten den Blick für Fragen nach Sinn und Zukunft. Während die Kirche aber ihr Wesen und ihren Auftrag aus der Bibel ableitet, kann es für Kunst und Kultur keine vergleichbar bindende Grundlage geben: Sie definieren „den Rahmen ihrer Freiheit mit großer Kreativität immer anders und immer neu“. Es geht der Kirche also nicht darum, Kunst für sich zu vereinnahmen. Vielmehr will sie – bei aller Eindeutigkeit im Bekenntnis - unterschiedlichen Spielarten von gelebtem Glauben Raum geben: „Sie muss offen sein für das Unvorhersehbare und Unberechenbare, denn der Geist Gottes weht, wo er will“.

Kein rundgeschliffener Konsenspapier

Die Fragen und Antworten von Thomas Wessel ergänzen die Leitlinien von 2004 auf eigenwillige Weise, geben ihnen eine Art Hintergrund und regen  gleichzeitig zum Nach- und Weiterdenken an. Mit „Kultur ist Verheißung“ ist einmal kein rundgeschliffener kirchlicher Verlautbarungstext entstanden, kein Konsenspapier, sondern ein heterogenes Dokument mit Ecken und Kanten.

„Kultur ist Verheißung“ beschließt eine fünfteilige ‎Reihe von Arbeitshilfen zum Thema Kultur in der Evangelischen Kirche von Westfalen. In den bisher erschienenen Heften geht es um Kunst, Filme, Literatur und Theater. Zu beziehen über den Kirchenshop Westfalen.

 

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AktuellesGemeinden
news-1486Fri, 29 Mar 2019 08:28:13 +0100Dienstantritt: Sieben Vikarinnen und Vikare starten am 1. April durchhttp://www.evangelisch-in-westfalen.de/aktuelles/detailansicht/news/gott-liebhaben-und-die-menschen/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=397972528777833f3460389ec633d982Drei Vikarinnen und vier Vikare treten am 1. April ihren Vorbereitungsdienst in der Evangelischen Kirche von Westfalen (EKvW) an. In einem Abendmahlsgottesdienst am 27. März in der Bielefelder Süsterkirche sind sie von Präses Dr. h. c. Annette Kurschus und Oberkirchenrätin Petra Wallmann begrüßt worden.

Nach bestandenem 1. Theologischem Examen erhielten sie ihre Berufungsurkunden und lernen nun zweieinhalb Jahre lang praktische Gemeindearbeit. Darin sind drei Monate Schulpraktikum eingeschlossen. Mit Beginn des neuen Vikariatskurses sind insgesamt 44 westfälische Vikarinnen und Vikare, 23 Frauen und 21 Männer, im Vorbereitungsdienst.

Vielfältige Aufgaben im Pfarrberuf

In allem, was Pfarrerinnen und Pfarrer tun in ihrem schönen und schweren Beruf, gehe es um die Ehre Gottes – und die sei niemals ohne das handfeste Wohl der Menschen. Gottes Ehre sei geerdet, sie habe Bodenhaftung, hautnahen Menschenkontakt. „Die Ehre Gottes will es unbedingt mit den Menschen zu tun haben. Nicht nur mit einigen, sondern mit allen. Besonders mit denen, die schwach und am Rande und benachteiligt sind.“

Deshalb – so die Präses an die angehenden Vikarinnen und Vikare – brauchen wir im Pfarrdienst „Männer und Frauen, die Gott liebhaben – und die Menschen. Leute, die mitten im Leben stehen und auch das vermeintlich ganz und gar Profane nicht scheuen“.

Dass die Aufgaben im Pfarrberuf so vielfältig seien, habe „mit unserem Auftrag zu tun, der sich ebenso auf Gott wie auf die Menschen ausrichtet, buchstäblich ausgespannt zwischen Himmel und Erde.“

Derselbe Auftrag – individuell ausgeführt

Die Präses betonte, dass die „Kommunikation des Evangeliums“ auf viele unterschiedliche Weisen geschehe: „Deshalb ist es gut, dass Sie so verschieden sind. Durch denselben Auftrag verbunden – und doch jeder und jede auf ganz eigene Weise damit unterwegs. Erwartet von ganz unterschiedlichen Gemeinden in ganz unterschiedlichen Kirchenkreisen.“

Durch einen rundherum festlichen Gottesdienst zu ihrem neuen Dienst ermutigt, beginnen am 1. April ihr Vikariat:

  • Martin Ditthardt
    Ev.-Ref. Kirchengemeinde Burbach, Ev. Kirchenkreis Siegen
  • Janne Holzmann
    Ev. Kirchengemeinde Westhofen, Ev. Kirchenkreis Iserlohn
  • Daniel Hülsken
    Ev. Luth. Kirchengemeinde Wetter (Ruhr), Ev. Kirchenkreis Hagen
  • Ann-Kristin Schneider
    Ev. Kirchengemeinde Hagedorn, Ev. Kirchenkreis Herford
  • Johannes Schulte
    Ev. Kirchengemeinde Schloß Holte-Stukenbrock, Ev. Kirchenkreis Gütersloh
  • N. N.
    Ev. Lydia-Gemeinde Dortmund, Ev. Kirchenkreis Dortmund
  • Jan-Philipp Zymelka
    Ev. Kirchengemeinde Borchen, Ev. Kirchenkreis Paderborn
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AktuellesGemeinden
news-1485Fri, 29 Mar 2019 08:04:34 +0100Kurschus: „Mich selbst überrascht und bewegt die Kraft biblischer Texte immer wieder“http://www.evangelisch-in-westfalen.de/aktuelles/detailansicht/news/westfaelische-praeses-ist-neue-schirmherrin-der-weltbibelhilfe/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=abd91307b48f1541eed55fb105cf3c3fDr. h. c. Annette Kurschus, Präses der Evangelischen Kirche von Westfalen sowie Aufsichts­ratsvorsitzende der Deutschen Bibelgesellschaft, ist neue Schirmherrin der Weltbibelhilfe. Die Theo­login folgt auf den ehemaligen badischen Landesbischof Dr. Ulrich Fischer.

Die Weltbibelhilfe der Deutschen Bibelgesellschaft habe es sich zur Aufgabe gemacht, Christinnen und Christen in allen Ländern und Erdteilen eine Bibelübersetzung in ihrer jeweiligen Sprache zugänglich zu machen, erklärt Präses Kurschus und betont: „So sollen sie die Kraft entdecken, die in den Worten der Bibel steckt. Dieses Anliegen möchte ich unterstützen. Denn mich selbst überrascht und bewegt die Kraft bibli­scher Texte immer wieder.“ Von Menschen aufgeschrieben, drückten sie zutiefst menschliche Glaubens- und Lebenserfahrungen aus.

Als besonders beeindruckend schildert die Theologin das breite Engagement im Weltverband der Bibelge­sellschaften über sämtliche Grenzen von Sprache, Kultur und Tradition hinaus. Das Hören auf Gottes Wort und der konkrete Einsatz für Menschen, für Frieden und Gerechtigkeit, für Verständigung zwischen Völ­kern und Kulturen gehören dabei für sie untrennbar zusammen. Kurschus: „Mit ihren Spenden tragen die Geberinnen und Geber wesentlich dazu bei, dass Menschen in entlegenen Regionen der Erde an Leib und Seele gestärkt werden.“

„Die Weltbibelhilfe freut sich auf die neue Schirmherrin“, sagt Horst Scheurenbrand, Geschäftsleitung Fund­raising und internationale Arbeit der Deutschen Bibelgesellschaft. Präses Kurschus verbinde in ihrer Per­son die Kirche der Reformation in Deutschland mit dem weltweiten Anliegen der Bibelgesellschaften. Zu­gleich dankt er Dr. Ulrich Fischer für fünf Jahre intensive Begleitung und Unterstützung der Weltbibelhilfe. Scheurenbrand: „In dieser Zeit wurden wichtige Projekte angestoßen und weiterentwickelt – von Bibelüber­setzungen über Leselernprogramme bis zu Hilfsprojekten in Kriegs- und Krisengebieten.“

Annette Kurschus wurde im November 2011 an die Spitze der Evangelischen Kirche von Westfalen gewählt. Die 56-Jährige ist auch stellvertretende Vorsitzende des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland. Vollversammlungs- und Aufsichtsratsvorsitzende der Deutschen Bibelgesellschaft ist sie seit Mai 2017.

Die Weltbibelhilfe sammelt in Deutschland Spenden für die Übersetzung und Verbreitung der Bibel sowie andere bibelgesellschaftliche Arbeit weltweit. Partner sind die im Weltverband zusammengeschlossenen Bibelgesellschaften. Der Weltverband der Bibelgesellschaften zählt 148 Mitglieder und ist in mehr als 200 Ländern aktiv.

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AktuellesSuchendeMitarbeitende
news-1484Thu, 28 Mar 2019 09:27:03 +0100„Martin Luther King – Ein Traum verändert die Welt“http://www.evangelisch-in-westfalen.de/aktuelles/detailansicht/news/mitsingen-beim-chormusical-martin-luther-king/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=4089b41099401da343b3144ef757c936Das neue Chormusical „Martin Luther King – Ein Traum verändert die Welt“ wird mit einem großen Chor, Big-Band und internationalen Musicaldarstellern Anfang 2020 an insgesamt elf Orten bundesweit aufgeführt. Informationsveranstaltungen dazu finden statt in Münster, Siegen, Bochum und Minden.

In jeder Stadt beteiligt sich ein Projektchor mit Sängerinnen und Sängern aus der jeweiligen Region. Die Stücke sind so angelegt, dass Laien sie leicht einüben können. Auch Chöre können sich anmelden. In jeder der vier westfälischen Städte der Tournee gibt es diese Woche eine unverbindliche und kostenfreie Informationsveranstaltung, bei der Autoren und Veranstalter das Chormusical inhaltlich und musikalisch vorstellen, auch der organisatorische Ablauf wird erklärt.

  • Münster: Mittwoch, 3. April, 18.30 Uhr
    MCC Halle Münsterland, Albersloher Weg 32 (Aufführung am 01.02.2020)
  • Siegen: Mittwoch, 3. April, 18.30 Uhr
    Gemeindezentrum der Christus-Kirchengemeinde, Obenstruthstraße 8a (Aufführung am 01.02.2020)
  • Bochum: Donnerstag, 4. April, 18.30 Uhr
    RuhrCongress Bochum, Stadionring 20 (Aufführung am 29.02.2020)
  • Minden: Donnerstag, 4. April, 18.30 Uhr
    Kampa-Halle, Hahler Str. 122 (Aufführung am 22.02.2020)

 

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AktuellesMitarbeitende
news-1483Wed, 27 Mar 2019 08:40:09 +0100Gesellschaftliche und politische Verantwortung der Kirchehttp://www.evangelisch-in-westfalen.de/aktuelles/detailansicht/news/ins-amt-eingefuehrt-landeskirchenrat-dr-jan-dirk-doehling/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=7df1ebc241ed9099fcbfd807cb45988cMedienInfo 24/2019
 

Dr. Jan-Dirk Döhling ist in einem feierlichen Gottesdienst am Dienstag (26. März) von Präses Dr. h. c. Annette Kurschus als Landeskirchenrat der Evangelischen Kirche von Westfalen (EKvW) in sein Amt eingeführt worden.

Der 46-jährige Theologe ist als Dezernent zuständig für Fragen der gesellschaftlichen und politischen Verantwortung der westfälischen Landeskirche sowie Angelegenheiten der Parteien und Organisationen aus Politik, Gesellschaft und Wirtschaft. Bereits seit Januar 2018 ist er zudem der Verbindungsmann zum Deutschen Evangelischen Kirchentag. Daneben kümmert er sich als Theologischer Ortsdezernent um die Kirchenkreise Dortmund, Gelsenkirchen und Wattenscheid, Bochum und Herne.

Als Dezernent für gesellschaftliche Verantwortung sei Döhling als ausgewiesener Theologe und leidenschaftlicher Exeget genau richtig, betonte Präses Dr. h. c. Annette Kurschus. Denn: "Für unsere verantwortliche kirchliche Existenz mitten in der Welt können wir nicht tief und ernsthaft genug in die Bibel blicken; für unsere kirchliche Verantwortung im gesellschaftlichen Kontext können wir uns nicht intensiv genug am Wort Gottes orientieren; für eine sachgerechte Einschätzung politischer Entwicklungen kann es kaum genug theologisches Urteilsvermögen geben."

Jan-Dirk Döhling studierte Evangelische Theologie in Siegen, Bielefeld-Bethel, Leipzig und Bochum. Nach dem ersten theologischen Examen und dem Vikariat in der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck promovierte er in Marburg und war drei Jahre lang als Gemeindepfarrer in der Nähe von Kassel tätig.

Von 2010 an war er Juniorprofessor für Religion und Literatur des Alten Testaments an der Ruhruniversität Bochum. 2014 wechselte er als persönlicher Referent von Präses Annette Kurschus ins Bielefelder Landeskirchenamt. Jan-Dirk Döhling ist verheiratet und hat zwei Töchter.

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AktuellesMedien
news-1482Mon, 25 Mar 2019 12:04:32 +0100Kirchentag: 200.000 Euro von Stiftungen, Sponsoren und Einzelspendernhttp://www.evangelisch-in-westfalen.de/aktuelles/detailansicht/news/foerderer-ermoeglichen-vielfaeltiges-kulturprogramm/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=0e4c330e6d24893099bb2d4fa01b1a90MedienInfo 23/2019
 

Beim Kirchentag in Dortmund (19.-23.6.) präsentiert sich Westfalen vor Tausenden Besuchern als lebendige Kulturlandschaft. Dass dieses Programm mit 77 Einzelveranstaltungen möglich wurde, ist auch 23 Stiftungen, Sponsoren und Einzelspendern zu verdanken: Sie unterstützen die Evangelische Kirche von Westfalen bei der Durchführung mit insgesamt über 200.000 Euro.

Die Bandbreite reicht vom Jazzkonzert bis zum Jugendtheater, vom Literaturfest bis zur Großwand-Kunstaktion. Die größten Förderanteile steuern die LWL-Kulturstiftung des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) und die Stiftung Mercator bei. Die LWL-Kulturstiftung fördert mit 50.000 Euro gleich zwölf Einzelproduktionen, vier davon im Industriemuseum Zeche Zollern. Die Stiftung Mercator ermöglicht mit dem gleichen Betrag ein Jugendtheaterprojekt zum Kirchentagsthema „Vertrauen“. Weitere Highlights sind die Opernkomposition „Nova – Imperfecting Perfection“ zum Thema Künstliche Intelligenz, die durch die NRW Kulturstiftung mit 20.000 Euro gefördert und beim Kirchentag uraufgeführt wird, sowie die beiden Aufführungen der Oper „Echnathon“, die mit 10.000 Euro durch die Werner Richard-Dr. Carl Dörken Stiftung (Herdecke) ermöglicht wurde. Insgesamt hat das Kulturprogramm ein Volumen von 384.000 Euro, von dem die westfälische Landeskirche 183.000 Euro beiträgt.

Der 37. Deutsche Evangelische Kirchentag findet unter dem Motto „Was für ein Vertrauen“ vom 19. bis 23. Juni 2019 in Dortmund statt. Gastgeberin ist die Evangelische Kirche von Westfalen.

 

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AktuellesKirchentag 2019Medien
news-1481Fri, 22 Mar 2019 15:43:14 +0100PC-Spiel „MineHandy" wird Vorreiter-Projekt der KlimaExpo.NRWhttp://www.evangelisch-in-westfalen.de/aktuelles/detailansicht/news/ausgezeichnetes-bildungsangebot/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=0e2816841d23b39040184ef1ecfded3bDas Computerspiel „MineHandy“ behandelt ökologische und soziale Herausforderungen bei der Herstellung von Mobiltelefonen. Jetzt wurde es vom Land Nordrhein-Westfalen gewürdigt: Es wurde als Vorreiter-Projekt im Bereich Ressourcenschonung in die Leistungsschau der KlimaExpo.NRW aufgenommen. An der Entwicklung war u. a. das Amt für Mission, Ökumene und kirchliche Weltverantwortung (MÖWe) der Evangelischen Kirche von Westfalen beteiligt.

Die Urkunde zur Aufnahme in die landesweite Leistungsschau übergab Christoph Dammermann, Staatssekretär im Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes NRW am Donnerstagabend in Düsseldorf an die Projektbeteiligten. Seit 2014 zeichnet die KlimaExpo.NRW Projekte und Akteure aus, die den Herausforderungen im Klimaschutz mit besonderem Engagement begegnen.

An der Entwicklung von „MineHandy“ waren u. a. das Amt für Mission, Ökumene und kirchliche Weltverantwortung (MÖWe) der Evangelischen Kirche von Westfalen und das Südwind-Institut in Bonn beteiligt. „Mit dem Spiel wollen wir bei Jugendlichen das Interesse dafür wecken, was Menschen in anderen Teilen der Welt zur Produktion unserer Smartphones auf sich nehmen, und wie es besser laufen könnte. Über die Auszeichnung unseres Bildungsangebotes freuen wir uns sehr“, sagt Johanna Schäfer, Bildungsreferentin zu Brot für die Welt-Themen im Amt für MÖWe, die die Auszeichnung mit entgegennehmen durfte.

„MineHandy“ basiert auf dem beliebten Computerspiel Minecraft. Die Spielerinnen und Spieler schlüpfen dabei in die Rolle eines Journalisten, der auf einer Recherchereise die Bedingungen der Rohstoffgewinnung, der Handyproduktion und Elektroschrottentsorgung kennenlernt. Dabei sind Aufgaben zu lösen und in Gesprächen mit den Bewohnern der Minecraft-Welt werden Informationen für einen Artikel gesammelt. Die Idee zur Spielentwicklung entstand im Rahmen der Handyaktion NRW, die zum Sammeln gebrauchter Mobiltelefone für das fachgerechte Recycling aufruft. 

Technikbegeisterte Jugendliche haben das Spiel während eines Seminars im münsterländischen Tecklenburg mit Unterstützung von Fachleuten selbst entwickelt, Landschaften des Spiels gebaut und Aufgaben einprogrammiert. Ein pädagogisches Begleitheft gibt Anregungen für den Einsatz des Spiels in der Jugendarbeit.

Die Handy-Aktion NRW ist ein Projekt des Amtes für Mission, Ökumene und kirchliche Weltverantwortung (MÖWe), des Amtes für Jugendarbeit der Evangelischen Kirche von Westfalen, des SÜDWIND-Instituts, von Open Globe – Eine Welt Netz NRW e.V. sowie des Gemeindedienstes für Mission und Ökumene der Evangelischen Kirche im Rheinland.

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AktuellesGemeindenMitarbeitende
news-1480Fri, 22 Mar 2019 08:34:26 +0100Westfälische Kirche versichert Muslimen Anteilnahme / Islambeauftragter schreibt an muslimische Verbändehttp://www.evangelisch-in-westfalen.de/aktuelles/detailansicht/news/hass-und-gewalt-nicht-das-letzte-wort-lassen/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=2e89da10122ec5c85a7185d48510116bNach den Anschlägen auf zwei Moscheen in Neuseeland hat der Islambeauftragte der westfälischen Landeskirche Muslimen die Solidarität von Christen versichert. „Wenn Gläubige einer anderen Religion Unrecht erleiden und Grausames erleiden, können wir, Christinnen und Christen, nicht unbeteiligt zuschauen“, schreibt der Islambeauftragte Ralf Lange-Sonntag in einem am Donnerstag in Bielefeld veröffentlichten Brief an muslimische Verbände.

Die Taten würden auch zentrale Werte des Christentums verletzten, „den Frieden auf der Welt und die Gerechtigkeit für alle Menschen, unabhängig von Herkunft und Religion“.

Die Attentäter wollten Hass und Unfrieden säen und die Menschheit spalten, erklärte der Theologe weiter. Christen und Muslime dürften dem Hass und der Gewalt nicht das letzte Wort lassen. „Lassen Sie uns bei allem Schmerz und Leid gemeinsam Zeichen setzen für eine Welt des Friedens und der Gerechtigkeit“, rief Lange-Sonntag auf. Die Attentate seien ein Anschlag auf die weltweite Gemeinschaft der Muslime gewesen, „denen wir uns verbunden fühlen, mit denen wir trauern und mit denen wir beten“.

Der Zentralrat der Muslime in Deutschland (ZMD) rief zu einem Schweigemarsch gegen Islam- und Menschenfeindlichkeit auf. Am Samstag soll in der Düsseldorfer Altstadt dabei auch den Opfern des Anschlags auf zwei Moscheen in der neuseeländischen Stadt Christchurch gedacht werden, hatte der Landesverband des ZMD am Mittwoch in Köln mitgeteilt.

Bei einem Anschlag auf zwei Moscheen in der neuseeländischen Stadt Christchurch durch mutmaßlich einen Täter am vergangnen Freitag waren mindestens 50 Menschen getötet und 50 verletzt worden. (epd)

 

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AktuellesSuchendeMitarbeitende
news-1478Wed, 20 Mar 2019 10:10:50 +0100Spezialist für Notfallseelsorge mit neuer Verantwortung im Landeskirchenamthttp://www.evangelisch-in-westfalen.de/aktuelles/detailansicht/news/ralf-radix-uebernimmt-referat-seelsorge-und-beratung/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=a4d2de76ce42ad74fb9e98f3adde5de7MedienInfo 22/2019
 

Einen Helm trägt er mitunter im Einsatz – als Seelsorger bei Feuerwehr und Rettungsdiensten. Bald hat er noch einen anderen Hut auf: Ralf Radix (54), Pfarrer und Spezialist für Notfallseelsorge im landeskirchlichen Institut für Aus-, Fort- und Weiterbildung (Schwerte), übernimmt zum 01. April 2019 das Referat Seelsorge und Beratung im Bielefelder Landeskirchenamt.

Zunächst für zwei Jahre wird Radix neben seinen aktuellen Aufgaben zentrale Verantwortung für die Seelsorge in der Evangelischen Kirche von Westfalen tragen. Radix tritt damit die kommissarische Nachfolge von Kirchenrätin Daniela Fricke an, die seit Jahresbeginn landeskirchliche Beauftragte für den Umgang mit Verletzungen der sexuellen Selbstbestimmung ist.

Für die Kirche ist das Arbeitsfeld des neuen Referenten von großer Bedeutung. Der kirchliche Dienst in der Polizei, die Krankenhaus- und Gefängnisseelsorge, Seelsorge im Alter, Hospizarbeit, die Telefonseelsorge, Trauerbegleitung, Gehörlosen- und Blindenseelsorge und nicht zuletzt die Notfallseelsorge bilden das breite Spektrum der Angebote in Westfalen.

In seinem künftigen Dienst begleitet Ralf Radix die hier eingesetzten Pfarrerinnen und Pfarrer, koordiniert die zuständigen Gremien, verhandelt mit Kostenträgern sowie staatlichen Partnern und treibt die konzeptionelle Arbeit in Seelsorge und Beratung voran. Wechselnde Einsatzorte sind dem Notfallseelsorger im Alltag geläufig. Künftig in Schwerte und in Bielefeld tätig zu sein, ist für ihn ebenso reizvoll wie das erweiterte Ressort. Und Blaulicht braucht’s dabei nicht...

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AktuellesMedien
news-1479Wed, 20 Mar 2019 10:09:00 +0100Kirchliches Filmfestival Recklinghausen feiert zehnjähriges Bestehen / Ehrenpreis für Wim Wendershttp://www.evangelisch-in-westfalen.de/aktuelles/detailansicht/news/unbequeme-filme/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=d89b81715d8c56465bd126811b6add9aZum Auftakt seiner Jubiläumsausgabe präsentiert das Kirchliche Filmfestival Recklinghausen am Mittwoch die Komödie „Womit haben wir das verdient?“. Regisseurin Eva Spreitzhofer stellt um 19.30 Uhr ihren ersten Kinospielfilm vor.

In dem Film würde einer aufgeklärten, liberalen Patchwork-Familie der Spiegel vorgehalten, erklärten die künstlerischen Leiter des Festivals, Horst Walther und Michael Kleinschmidt. Der Regisseurin und ihrem Ensemble gelinge eine bissige Gesellschaftskomödie über Toleranz und ihre Grenzen.

Bis Sonntag zeigt das 10. Kirchliche Filmfestival unter dem Titel „Unbequeme Filme“ 18 Spiel-, Dokumentar- und Kurzfilme. Die ausgewählten Filme behandlen aktuelle Themen wie Zukunft der Arbeit, Migration sowie Dialog der Kulturen und Religionen.

Der Name ist Programm: Denn das Kirchliche Filmfestival mutet seinen Gästen auch einige unbequeme Filme zu. Formate, „die nicht wegschauen lassen, wenn Menschen auf der Flucht ertrinken, wenn Schwächere unterdrückt werden.“ Die „uns erleben lassen, dass Solidarität, Gerechtigkeit und Humanität für ein gelungenes Leben und menschliches Miteinander gebraucht werden“, wie Präses Dr. h. c. Annette Kurschus, Bischof Dr. Felix Genn und Bürgermeister Christoph Tesche im Grußwort des Programmes schreiben.

Preise des Kirchlichen Filmfestivals

Zahlreiche Preisträger und Filmschaffende werden zu Publikumsgesprächen erwartet, darunter der Regisseur Wim Wenders mit seiner Dokumentation „Papst Franziskus - Ein Mann seines Wortes“. Wenders erhält am Sonntag einen mit 3.000 Euro dotierten Ehrenpreis für sein Lebenswerk, der in diesem Jahr erstmals anlässlich des zehnjährigen Bestehens des Festivals vergeben wird.

Die Auszeichnung würdige Wenders facettenreiches Werk, das den Menschen und die Menschlichkeit in den Vordergrund rücke, wie der Arbeitskreis „Kirche & Kino“ des evangelischen Kirchenkreises Recklinghausen und des katholischen Kreisdekanats Recklinghausen erklärte.

Der „Ökumenische Preis des Kirchlichen Filmfestivals Recklinghausen“ geht in diesem Jahr an den Dokumentarfilm „Of Fathers and Sons - Die Kinder des Kalifats“ über zwei Brüder, die in Syrien aufwachsen und nach dem Willen des Vaters für die Errichtung eines Kalifats kämpfen sollen. Produzent Tobias Siebert ist für ein Gespräch zu Gast. Mit der Auszeichnung werde lauf den Veranstaltern ein Film prämiert, der sich engagiert und künstlerisch überzeugend mit dem Menschen im Spannungsfeld von Arbeitswelten, Kulturen und Religionen auseinandersetzt.

Der Preis ist mit 2.000 Euro und einem Olivenbäumchen dotiert und wird vom Bistum Münster sowie der Stiftung „Protestantismus, Bildung und Kultur“ des Evangelischen Erwachsenenbildungswerkes Westfalen und Lippe gestiftet und vergeben.

Den Preis der Kinderjury erhält der Film „Checker Tobi und das Geheimnis unseres Planeten“, in dem sich der Titelheld auf eine Weltreise begibt, um ein ominöses Rätsel zu lösen, das ihm eine Flaschenpost gestellt hatte. Checker Tobi - alias Tobias Krell - ist vor allem durch seine TV-Reportagen für den Kinderkanal bekannt.

Einzigartig

Das Filmfestival ist europaweit einzigartig und findet 2019 vom 20. bis 24. März statt. Ins Leben gerufen wurde es vom ökumenischen Arbeitskreis „Kirche und Kino“ des katholischen Kreisdekanats Recklinghausen und des evangelischen Kirchenkreises Recklinghausen. Seit seinem Start hat das Festival rund 30.000 Besucher angelockt, die mehr als 100 Filme sehen konnten.

Zu den Sponsoren und Förderern zählen die Evangelische Kirche von Westfalen und das Bistum Münster sowie die Deutsche Bischofskonferenz. (epd)

 

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Aktuelles
news-1477Mon, 18 Mar 2019 09:19:56 +0100Initiative der westfälischen Landeskirche zu Sterben und Abschied nehmen eröffnethttp://www.evangelisch-in-westfalen.de/aktuelles/detailansicht/news/gott-laesst-unsere-liebe-frucht-bringen/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=d4bd4ace019d95825be2d903d4561a4cMedienInfo 21/2019
 

Es betrifft jeden, aber niemand spricht gerne darüber: Sterben und Abschied nehmen. Dazu startet die Evangelische Kirche von Westfalen (EKvW) jetzt eine Initiative: „Was bleibt“ und „Nicht(s) vergessen“ heißen die Leitmotive. Am Beginn stand ein Gottesdienst am Sonntag (17.3.) in Minden, in dem Präses Dr. h. c. Annette Kurschus predigte. Anschließend wurde, ebenfalls in der Offenen Kirche St. Simeonis, eine Ausstellung zum Thema eröffnet.

Was können Menschen tun, um sich selbst und auch ihre Angehörigen auf die Zeit des Abschieds vorzubereiten? Um diese Frage geht es bei der Initiative, zu der zwei Broschüren erschienen sind. „Nicht(s) vergessen“ lädt dazu ein, innezuhalten und sich darüber klar zu werden, was an Schönem und Schwerem das eigene Leben geprägt hat, was zu regeln ist für den Krankheits- und Pflegefall und wie eines Tages die Bestattung gestaltet werden soll. „Was bleibt“ befasst sich mit dem Weitergeben, Schenken, Stiften und Vererben, hilft also, den Nachlass zu regeln und ermutigt dazu, ein Testament zu machen. Das schließt auch die Möglichkeit ein, gemeinnützige Zwecke zu unterstützen. So lässt sich über das eigene Leben hinaus Gutes bewirken für etwas, was einem am Herzen liegt.

„Ihr sollt nicht Schätze sammeln auf Erden, wo Motten und Rost sie fressen. Sammelt euch aber Schätze im Himmel. Denn wo dein Schatz ist, da ist auch dein Herz.“ Diese Worte Jesu (Matthäus 6,19-21) lagen der Predigt von Präses Annette Kurschus zugrunde. „Was bleibt, ist der lebendige Gott“, sagte die leitende Theologin der EKvW: „Er, unser Schatz im Himmel, verleiht unseren irdischen Schätzen ihre segensreichen Möglichkeiten. Er lässt unsere Liebe Frucht bringen. Er verleiht unserer Fürsorge Kraft. Durch ihn, der bleibt, kann das, was bleibt, kostbar und zum Segen werden.“

Im Mittelpunkt der „Was bleibt“-Kampagne stehen die Porträts von drei Frauen und drei Männern. Sie haben sich Gedanken darüber gemacht, was in ihrem Leben besonders wichtig war und ist, so dass es in das „Schatzkästchen ihres Lebens“ gehört, also bleibenden Wert für sie hat. Sie erinnern sich zum Beispiel an den Fotoapparat, mit dem wichtige Ereignisse festgehalten wurden, an den Apfelkuchen der Oma, die Tauf- und Konfirmationskirche am Heimatort oder die gute Pflege im Krankenhaus. Diese sechs Personen stehen auch im Mittelpunkt der Wanderausstellung, die zur „Was bleibt“-Kampagne gehört.

 

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