Aktuelles :: EKvW.dehttp://www.evangelisch-in-westfalen.dedeEvangelische Kirche von Westfalen, LandeskirchenamtWed, 03 Jun 2020 01:06:53 +0200Wed, 03 Jun 2020 01:06:53 +0200TYPO3 EXT:newsnews-1829Tue, 02 Jun 2020 16:29:22 +0200Präses Annette Kurschus zum Tod von Landeskirchenrat Andreas Heidemannhttp://www.evangelisch-in-westfalen.de/aktuelles/detailansicht/news/nur-eine-kurze-gemeinsame-zeit/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=49dd1badadc0befaf0c1aa6a0d8cb265„Mit großer Traurigkeit müssen wir uns von einem Kollegen verabschieden, mit dem uns nur eine kurze gemeinsame Zeit geschenkt war. Landeskirchenrat Andreas Heidemann ist in den frühen Morgenstunden des 2. Juni 2020 gestorben.“

„Mit ihm zusammen hatten wir gehofft, seine schwere Erkrankung sei überstanden. Der berufliche Wechsel von Lippe nach Westfalen und die Einarbeitung in ein für ihn neues juristisches Fachgebiet haben ihn beflügelt, körperlich wie beruflich noch einmal neu durchzustarten.

Am 1. Februar 2020 trat Andreas Heidemann die Nachfolge von Werner Prüßner an und war als Jurist zuständig für den Bereich Bildung und Jugend. Dieser Bereich stellt sich in unserer Landeskirche gerade komplett neu auf. Andreas Heidemann hatte sich darauf gefreut, den Prozess aktiv mitzugestalten. Dazu wird es nun nicht kommen.

In den vier Monaten unserer Zusammenarbeit, in denen der direkte Kontakt aus bekannten Gründen teilweise deutlich eingeschränkt war, haben wir Andreas Heidemann als einen außerordentlich liebenswerten, aufgeschlossenen und einsatzbereiten Kollegen kennen- und schätzen gelernt. Wie gern hätten wir den schwungvoll begonnenen gemeinsamen Weg mit ihm fortgesetzt! Im Kollegium des Landeskirchenamtes reißt er eine schmerzliche Lücke. Wir müssen ihn für immer loslassen.

Es war für uns ein Geschenk, ihn bei uns zu haben.

„Du allein kennst das Herz aller Menschenkinder“ (1. Könige 8,39), heißt es im Monatsspruch für den Juni 2020. In diesem Vertrauen befehlen wir Andreas Heidemann der Liebe des lebendigen Gottes, die ihn auch jetzt umgibt.“

Annette Kurschus, Präses der Evangelischen Kirche von Westfalen

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news-1828Tue, 02 Jun 2020 14:02:23 +0200Superintendent Holger Erdmann tritt Dienst im Evangelischen Kirchenkreis Münster an - Präses Annette Kurschus übergab Diensturkundehttp://www.evangelisch-in-westfalen.de/aktuelles/detailansicht/news/gemeinsam-nicht-einsam-trotz-corona/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=92ee7c9d746a5f7b3b76568be43a0115Der neue Superintendent des Evangelischen Kirchenkreises Münster Holger Erdmann hat zum 1. Juni seinen Dienst angetreten. Im Rahmen einer kleinen Feier überreichte ihm Präses Annette Kurschus am 28. Mai die Diensturkunde.

Pfarrer Thomas Groll, der den Kirchenkreis stellvertretend seit dem plötzlichen Tod von Ulf Schlien im Oktober 2019 geleitet hatte, begrüßte dazu eine handverlesene Gästeschar aus dem Kirchenkreis, die unter strenger Einhaltung der Abstands- und Hygieneregelungen im Dietrich Bonhoeffer Haus neben der Apostelkirche in Münster zusammengekommen war.

“Es könnte kaum einen angemesseneren Zeitpunkt für die Übernahme eines wichtigen Amtes in der Kirche geben als Pfingsten, dem Fest des Heiligen Geistes“, betonte Präses Kurschus in Ihrer Ansprache. Pfingsten sei verknüpft mit der biblischen Verheißung: „Es soll nicht durch Heer oder Kraft, sondern durch Gottes Geist geschehen.“ Darin liege eine Demutsübung einerseits, andererseits aber auch eine Entlastung, die ermutige: „Geh getrost ans Werk!“

„... ich fand es heute toll.“

Die für den Dienstantritt eines Superintendenten übliche öffentliche Einführungsveranstaltung mit zahlreichen Gästen aus Kirche, Politik und Gesellschaft musste Corona-bedingt auf einen späteren Zeitpunkt verschoben werden. Trotzdem bereiteten die Verantwortlichen des Kirchenkreises Ihrem neuen Chef, den die Synode bereits im Februar gewählt hatte, einen herzlichen Empfang. In einem aus einzelnen Beiträgen zusammen geschnittenen Videofilm nahmen die Gemeinden und Einrichtungen unter dem Motto ‚Gemeinsam - nicht einsam - trotz Corona‘ ihren neuen Superintendenten mit auf eine virtuelle Reise durch die Vielfalt seines zukünftigen Wirkungsbereiches und hießen ihn mit vielen guten Wünschen und auch einer Prise Humor willkommen.

„Nach diesem kreativen und freundlichen Empfang freue ich mich sehr auf all das, was im Evangelischen Kirchenkreis Münster auf mich wartet“, bedankte sich der neue leitende Pfarrer des 107.000 Mitglieder zählenden Kirchenkreises. „Ich weiß ja nicht, wie es sich normalerweise anfühlt, in das Amt des Superintendenten eingeführt zu werden, aber ich fand es heute toll.“

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news-1827Fri, 29 May 2020 12:33:01 +0200Kirchenkreis Recklinghausen: Nominierungen für die Nachfolge von Katrin Göckenjan-Wesselhttp://www.evangelisch-in-westfalen.de/aktuelles/detailansicht/news/zwei-frauen-stellen-sich-zur-wahl/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=70ebb77e62adc6de1770f3e899feb6d0Dorothea Goudefroy und Saskia Karpenstein heißen die beiden Kandidatinnen für das Amt der Superintendentin des Evangelischen Kirchenkreises Recklinghausen. Der Kreissynodalvorstand benannte jetzt die beiden Pfarrerinnen auf Vorschlag des kreiskirchlichen Nominierungsausschusses für die Nachfolge von Katrin Göckenjan-Wessel, die als Oberkirchenrätin und Personaldezernentin der Evangelischen Kirche von Westfalen ins Landeskirchenamt nach Bielefeld gewechselt ist.

Dorothea Goudefroy (50) wuchs in Bielefeld auf. Nach einem freiwilligen sozialen Jahr in einem kirchlichen Rehabilitationszentrum für Kinder mit geistigen Behinderungen in Ramallah/Palästina studierte Goudefroy Evangelische Theologie in Heidelberg und Hamburg. Ihre praktische Ausbildung im Vikariat absolvierte sie in der Evangelischen Paul-Gerhardt-Kirchengemeinde in Unna-Königsborn sowie in einem Sondervikariat im Institut für Kirche und Gesellschaft in Schwerte. Als Pfarrerin im Entsendungsdienst war sie in der Evangelischen Johannes-Kirchengemeinde Hövelhof im Kirchenkreis Paderborn tätig.

2004 trat Dorothea Goudefroy ihre erste Pfarrstelle in der Evangelischen Kirchengemeinde Meschede im Kirchenkreis Arnsberg an mit einem Zusatzauftrag für den Regionaldienst im Amt für Mission, Ökumene und Weltverantwortung der Evangelischen Kirche von Westfalen für den Gestaltungsraum Soest/Arnsberg. Seit 2012 ist sie Pfarrerin der Evangelischen Kirchengemeinde Menden im Kirchenkreis Iserlohn. Goudefroy ist ausgebildete Supervisorin und seit 2015 stellvertretende Synodalassessorin des Kirchenkreises.

Saskia Karpenstein (46) stammt aus Herne und engagierte sich dort in der kirchlichen Jugendarbeit. Sie studierte Evangelische Theologie an der Ruhr-Universität in Bochum. Ihr Vikariat absolvierte sie in der damaligen Evangelischen Heliand Kirchengemeinde in Dortmund (jetzt St. Reinoldi). Daran schloss sich ein Sondervikariat im Pädagogischen Institut in Schwerte an. Als Pfarrerin im Entsendungsdienst war sie in verschiedenen Kirchengemeinden im Kirchenkreis Iserlohn tätig.

2009 trat Saskia Karpenstein ihre erste Pfarrstelle in der Evangelischen Kirchengemeinde Hiltrop im Kirchenkreis Bochum an. 2013 wechselte sie in die Evangelische Kirchengemeinde Röhlinghausen im Kirchenkreis Herne. Im Rahmen eines Vereinigungsprozesses mit vier weiteren Kirchengemeinden entstand im Jahr 2019 die vereinigte Evangelische Kirchengemeinde Wanne-Eickel, deren Vorsitzende Karpenstein ist. Sie ist ausgebildete Supervisorin, Gestaltseelsorgerin und Pastoralpsychologin sowie Scriba im Kreissynodalvorstand des Evangelischen Kirchenkreises Herne.

Die Wahl findet am 20. Juni auf der Kreissynode des Kirchenkreises in der Christuskirche in Recklinghausen statt. Die Stadt Recklinghausen hat die Durchführung der Kreissynode zur Wahl der Superintendentin genehmigt. Dazu ist ein umfangreiches Schutzkonzept mit Abstands- und Hygieneregelungen erstellt worden. Aufgrund der besonderen Umstände durch die Corona-Pandemie ist die Tagesordnung sowie die Zahl der Anwesenden auf das Notwendigste beschränkt worden.

Beide Kandidatinnen stellen sich im Vorfeld den Synodalen schriftlich vor und werden auf der Kreissynode jeweils eine Andacht halten mit anschließender Aussprache. Danach erfolgt die Wahl. Gewählt ist, wer mehr als die Hälfte der Stimmen der Mitglieder der Kreissynode erhält.

Die Superintendentin ist die leitende Theologin eines Kirchenkreises und wird für acht Jahre gewählt. Sie vertritt den Kirchenkreis nach außen und ist Seelsorgerin und Dienstvorgesetzte der Pfarrerinnen und Pfarrer sowie der Mitarbeitenden des Kirchenkreises. (Ulrich Kamien)

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news-1826Thu, 28 May 2020 11:53:19 +0200Waffenexporte aus Deutschland um 65 Prozent gestiegenhttp://www.evangelisch-in-westfalen.de/aktuelles/detailansicht/news/friedensbeauftragter-montanus-ruestung-zerstoert-zukunft/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=ea6d0dcb58da6d9abc259d47e485be5eMedienInfo 29/2020
 

Der Friedensbeauftragte der Evangelischen Kirche von Westfalen, Heiner Montanus, hat den Zuwachs der Rüstungsausgaben und die extrem gestiegenen Rüstungsexporte Deutschlands scharf verurteilt. Er forderte mehr Investitionen in Bildung, Ausbildung und Pflege. „Wir müssen Geld einsetzen. Mehr Geld als bisher“, so der Friedensbeauftragte: „Geld, das eigentlich für noch mehr Rüstung vorgesehen ist.“

Zum weltweiten Anstieg der Ausgaben für Rüstung – im vergangenen Jahr waren es 1917 Milliarden Dollar – habe Deutschland besonders stark beigetragen. Von 2018 bis 2019 stiegen die Rüstungsausgaben hierzulande um zehn Prozent. Außerdem haben auch die Waffenexporte aus Deutschland mit acht Milliarden Euro einen Höchststand erreicht - gegenüber 2018 eine Steigerung um rund 65 Prozent.

Fast die Hälfte der Rüstungsexporte ging in Länder, die weder der EU noch der NATO angehören – oft autoritär regierte Staaten. Rüstungsexporte in solche Länder wie etwa Ägypten „führen dazu, dass die Armen bekämpft werden und nicht die Armut“, so Montanus. „Die Rüstungsausgaben gehen auf Kosten von Bildung, Ernährung, Gesundheit. Auch auf Kosten von Demokratisierungsprozessen. Rüstungsausgaben verhindern, dass vor Ort in eine lebenswerte Zukunft investiert werden kann.“

Zwar sichere Rüstung in Deutschland Arbeitsplätze und Steuereinnahmen. Aber der Preis dafür sei zu hoch: „Denn Rüstung vernichtet Lebenschancen und Zukunft schon heute“, erklärte Montanus, der im Hauptamt Superintendent des Evangelischen Kirchenkreises Gelsenkirchen und Wattenscheid ist. Nach seiner Überzeugung gilt: „Wenn du den Frieden willst, bereite den Frieden vor. Wenn du Kindern Zukunft geben willst, baue gute Schulen. Wenn du eine zufriedene Bevölkerung haben möchtest, sichere ihre Arbeitsplätze.“

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news-1825Wed, 27 May 2020 16:29:24 +02002. bis 6. Juni 2020 im WDR-Radio: Morgenandachten mit Präses Kurschushttp://www.evangelisch-in-westfalen.de/aktuelles/detailansicht/news/von-der-gebaerdensprache-zum-pfingstwunder/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=8ffb8866acb243f8386427b7674af19dMedienInfo 28/2020
 

Präses Annette Kurschus hält in der Pfingstwoche vom 2. bis 6. Juni die täglichen WDR-Morgenandachten.

In ihnen spannt sie Bögen zwischen Ernst Barlach und der singenden Gemeinde, vom Volk in der Wüste zum täglichen Brot, von der Gebärdensprache zum Pfingstwunder. Sie erzählt von der vergesslichen Seele und dem Stups, den sie immer wieder braucht, und von der Bedingung des Jakobus als Lebenshaltung in ungewissen Zeiten.

Sendetermine sind jeweils ab 6.55 Uhr (WDR 5), 7.50 Uhr (WDR 3) und 8.55 Uhr (WDR 4). Anschließend gibt’s die WDR-Morgenandachten auch zum Nachhören und Nachlesen unter www.kirche-im-wdr.de .

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news-1824Mon, 25 May 2020 15:46:28 +0200Arbeit mit Kindern und Jugendlichen im Sommer 2020: Erstes online juenger-BarCamp des Amtes für Jugendarbeithttp://www.evangelisch-in-westfalen.de/aktuelles/detailansicht/news/hoffnungsvolle-ideen/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=ec7406f3d7cb02ba5c3b054911af06e3Mit großer bundesweiter Beteiligung hat am 19.05. das erste juenger-BarCamp des Amtes für Jugendarbeit der Evangelischen Kirche von Westfalen (EKvW) stattgefunden. Online trafen sich rund 160 Mitarbeitende in der Arbeit mit Kinder und Jugendlichen und erörterten mögliche Angebote für die junge Zielgruppe unter Berücksichtigung der herrschenden Corona-Einschränkungen.

Zurzeit ist immer noch nicht absehbar, wann Angebote der Kinder- und Jugendarbeit wieder uneingeschränkt analog stattfinden können. Sicher ist jedoch, dass Ferienfreizeiten im Sommer nicht in gewohnter Form veranstaltet werden können, und auch andere Angebote wie Ferienspiele, Gruppenstunden oder die offenen Jugendtreffs werden gar nicht oder zumindest anders als gewohnt stattfinden. Welche Angebote überhaupt in Frage kommen und was bei diesen an Auflagen schließlich zu berücksichtigen ist, um Kindern und Jugendlichen den unter diesen Bedingungen bestmöglichen Sommer 2020 bieten zu können, das war Thema beim ersten Online-BarCamp der Evangelischen Jugend von Westfalen.

Mehr möglich als man denkt

In insgesamt 24 Workshops, in BarCamp Sprache Sessions genannt, boten Teilnehmende und Mitarbeitende des Amtes themenspezifische Impulse und Austauschgespräche an. In je 45-Minuten Runden sprachen die Fachkräfte unter anderem darüber, wie Freizeiten unter diesen anderen Bedingungen organisiert sein müssen und was als Ersatz für ausfallende Sommerferienfreizeiten infrage kommen könnte und wie z.B. Spiritualität digital und interaktiv angeboten werden kann. Ganz praktisch wurde es beispielsweise bei den Spiel-Sessions von Timo Henkel, der Spiel- und Programmideen mit Abstand vorstellte und Marilena Bekierz, die in ihrer Session Rätselspiele für Videokonferenz-Tools mit Besucherinnen und Besuchern ausprobierte. In all diesen Kleintreffen wurde klar, dass auch unter eingeschränkten Bedingungen mehr möglich ist, als jeder oder jede zunächst angenommenen hatte. 

„Der Austausch beflügelt die eigene Fantasie, und ich habe viele tolle Anregungen heute mitnehmen können“ kommentierte eine Teilnehmerin des BarCamps ihre Erfahrungen an diesem Tag.

Erwartungen mehr als erfüllt

„Platz zum Austauschen, Diskutieren und Nachdenken bieten, das war unser Anliegen und das ist uns gelungen. Darüber, dass die Form eines Online-BarCamps so gut angenommen wurde und wir so viele Gäste begrüßen konnten, freuen wir uns natürlich enorm“, kommentiert Daniel Rampe, Referent im Amt für Jugendarbeit der EKvW und Mitorganisator des Treffens. „Dieses Angebotsformat“, ergänzt die Referentin für Grundsatzfragen Silke Gütlich, „gibt uns die großartige Möglichkeit sehr schnell auf akute Themen in Kirche und Gesellschaft reagieren zu können.“ Letztlich, so Gütlich, habe es von der Erkenntnis, dass es einen dringenden Bedarf gibt sich über diese Themen schnellstmöglich auszutauschen bis zur Umsetzung nur 20 Tage gebraucht.

Politischer Aufruf

Schließlich nutzten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer das Abschlussplenum auch, um ihrer Kirche eine politische Aufgabe mit auf den Weg zu geben. Kinder und Jugendliche brauchen Kontaktmöglichkeiten und es ist Aufgabe der Hauptamtlichen in der Kinder- und Jugendarbeit, ihnen diese verantwortungsvoll zu ermöglichen. Dafür brauchen sie jedoch Planungssicherheit.

Rund 100 Fachkräfte aus der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen bitten die Evangelische Kirche von Westfalen sich gegenüber der Politik dafür stark zu machen, zu Beginn der Sommerferien feste Angebote (Ferienprogramm, Freizeitangebot etc.) und Kontakte in kleinen Gruppen zu ermöglichen.

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news-1823Sat, 23 May 2020 13:00:07 +0200Der Kirchenkreis Herford wählt am 19. August einen neuen Superintendentenhttp://www.evangelisch-in-westfalen.de/aktuelles/detailansicht/news/philipps-und-reinmuth-kandidieren/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=36fe5d3cf72607b8842d5b804c11988dDr. Albrecht Philipps aus Ochtrup und Dr. Olaf Reinmuth aus Herford möchten die Nachfolge von Michael Krause antreten. Die beiden Theologen wurden vom kreiskirchlichen Nominierungsausschuss empfohlen und vom Kreissynodalvorstand für die Wahl benannt.

Philipps und Reinmuth werden sich bei einer nach Coronaschutzverordnung genehmigten Versammlung am Freitag, 5. Juni, im Alten Güterbahnhof in Herford den Mitgliedern der Synode des Evangelischen Kirchenkreises Herford persönlich vorstellen. Die Vorstellungsrunde ist nicht öffentlich. Die Synode setzt sich aus Vertreterinnen und Vertretern der Kirchengemeinden und kirchlichen Einrichtungen zusammen, sie entscheidet über wesentliche Fragen des kirchlichen Lebens in der Region. Sie wählt den Superintendenten.

Albrecht Philipps (49) wuchs in Dortmund auf, ist verheiratet und hat vier Kinder. Im Anschluss an den Zivildienst mit Aktion Sühnezeichen in Frankreich studierte er Evangelische Theologie in Göttingen, Paris, Halle an der Saale und Münster. 2014 folgte seine Promotion zum Doktor der Theologie. Nach einer dreijährigen Dienstzeit im Präsesbüro des Landeskirchenamtes war er zwölf Jahre Gemeindepfarrer der Kirchengemeinde Ochtrup-Metelen im Münsterland. Seit September 2016 arbeitet er als Oberkirchenrat der Union Evangelischer Kirchen (UEK) im Kirchenamt der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) in Hannover. Seine Aufgaben dort bewegen sich in Leitung und Gestaltung kirchlicher Arbeit auf der Ebene der Kirchenbünde und der EKD.

Olaf Reinmuth (56) wurde im baden-württembergischen Bad Wimpfen geboren, ist verheiratet und hat drei Kinder. Evangelische Theologie studierte er in Tübingen, Münster, München und Wien. 1993 folgte seine Promotion zum Doktor der Theologie. Reinmuth ist seit 1996 Pfarrer, 1998 kam er nach Herford und ist Gemeindepfarrer in der heutigen Kirchengemeinde Herford-Mitte. Außerdem engagiert er sich in der Stadtkirchen- und Kulturarbeit der Offenen Kirche. Im Kirchenkreis Herford ist Reinmuth seit 2011 Vorsitzender des kreiskirchlichen Finanzausschusses und beteiligte sich in seinem Amt aktiv an der Gestaltung der kreiskirchlichen Entwicklung. Er ist Mitglied der Landessynode und wirkt in landeskirchlichen Ausschüssen mit.

Die Wahl zum Superintendenten durch die Synode folgt nach den Sommerferien am Mittwoch, 19. August, ebenfalls im Alten Güterbahnhof. Der Superintendent ist der leitende Theologe eines Kirchenkreises. Er wird für acht Amtsjahre gewählt und ist im Kirchenkreis Herford hauptamtlich tätig. Unter anderem vertritt er die Kirche nach außen und ist Dienstvorgesetzter der Pfarrer, Pfarrerinnen und kreiskirchlichen Mitarbeitenden. Der amtierende Superintendent Michael Krause (52) steht nicht zur Wiederwahl. Er übernimmt im September eine Aufgabe bei den von Bodelschwinghschen Stiftungen im Bereich „Bethel im Norden“.

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news-1822Fri, 22 May 2020 11:01:59 +0200Simone Hüttenberend übernimmt neue Aufgabe in der westfälischen Landeskirchehttp://www.evangelisch-in-westfalen.de/aktuelles/detailansicht/news/managerin-fuer-den-klimaschutz/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=e03cf507360044c567034384bb0b85ddMedienInfo 27/2020
 

Die Evangelische Kirche von Westfalen (EKvW) führt ihren systematischen Klimaschutz auf neuer Grundlage fort: Zum 1. Juni nimmt die Architektin Simone Hüttenberend (30) ihre Arbeit als Klimaschutzmanagerin auf.

Ihre Aufgabe wird sein, die bisherige Strategie so weiterzuentwickeln, dass die EKvW in 20 Jahren klimaneutral ist. Dazu werden die eigenen klimaschädlichen Emissionen in den Bereichen Gebäude, Verkehr und Beschaffung weiterhin analysiert und schrittweise vermindert. Im November 2019 hatte Präses Annette Kurschus vor der Landessynode angekündigt, dass mit diesem Ziel sämtliche Bereiche des kirchlichen Lebens konsequent in den Blick genommen würden. Die leitende Theologin wies auf die Kosten, aber auch auf die mittel- und langfristigen Einsparungen durch den Klimaschutz hin.

Spezialistin für klimagerechtes Bauen

Die neue Managerin wird den Klimaschutz noch stärker als bisher als Querschnittsaufgabe im Handeln der Kirche integrieren. Dazu baut sie Managementsysteme für Energie- und Klimaschutz in kirchlichen Einrichtungen auf oder aus. Als Expertin für ökologisches Bauen wird sie Kirchenkreise und Gemeinden beraten und schulen. Ihr Arbeitsbereich ist im Fachbereich Nachhaltige Entwicklung am landeskirchlichen Institut für Kirche und Gesellschaft in Schwerte-Villigst angesiedelt. Er umfasst auch den Aufbau und die Pflege von Netzwerken. Bei der Klimaschutzmanagerin werden mit Blick auf Gebäude, Mobilität und erneuerbare Energien die Fäden zusammenlaufen.

Simone Hüttenberend ist für ihre künftige Aufgabe umfassend qualifiziert: Während ihres Studiums der Architektur in Wuppertal, Mailand und Aachen und ihrer Arbeit für Architekturbüros in Wismar, Rotterdam und Aachen beschäftigte sie sich unter anderem mit den Schwerpunkten klimagerechtes Bauen und energetische Sanierung.

Klimaschutz beginnt nicht am Nullpunkt

Bereits 2008 hatte sich die EKvW zum Ziel gesetzt, bis 2020 ihren Kohlendioxidausstoß gegenüber 1990 um mindestens 40 Prozent verringern. Dieses Ziel wird nach aller Voraussicht erreicht. Schon zwischen 1990 und 2009 ist der CO2-Ausstoß um fast 30 Prozent vermindert worden, nämlich von etwa 136.000 auf knapp 96.000 Tonnen. Das ist wesentlich dem „Grünen Hahn“ zu verdanken, dem Umweltmanagementsystem, das inzwischen 120 Gemeinden und kirchliche Einrichtungen eingeführt haben (www.gruener-hahn.net). Nach diesem Modell nutzt eine Gemeinde oder kirchliche Einrichtung auf der Grundlage einer genauen Analyse systematisch ihre Möglichkeiten, Energie zu sparen und nachhaltig zu handeln. Das geschieht zum Beispiel beim öko-fairen Einkauf und beim Erhalt der Artenvielfalt rund um den Kirchturm oder auf kirchlichen Pachtflächen. Teilnehmer des „Grünen Hahns“ werden von einem multiprofessionellen Team der Landeskirche unterstützt.

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news-1821Fri, 22 May 2020 10:44:23 +0200Stiftungsrat der Perthes-Stiftung begrüßt neuen Theologischen Vorstandhttp://www.evangelisch-in-westfalen.de/aktuelles/detailansicht/news/zurueck-in-die-westfaelische-heimat/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=9f0d2c2f5ded924653aa2ebae8d80496Dr. Jens Beckmann wird zum 1. August 2020 die Position des Theologischen Vorstands der Evangelischen Perthes-Stiftung e. V. übernehmen und damit gemeinsam mit dem Kaufmännischen Vorsitzenden des Vorstandes, Wilfried Koopmann, die Geschicke des diakonischen Trägers in Westfalen leiten – dies gab der Stiftungsratsvorsitzende Klaus Majoress in Münster bekannt.

Beckmann, der als Pastor seit 2009 das Zentrum kirchlicher Dienste mit Sitz in Neumünster geleitet hatte, freut sich, zurück in die westfälische Heimat zu kommen: Der 1966 in Bielefeld geborene Ostwestfale studierte evangelische Theologie in Bethel, Berlin, Hamburg und Bochum. Vikariat und eine Tätigkeit als Gemeindepastor führten ihn in den Norden. Später arbeitete der Theologe als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der TU Dresden, wo er angehende Lehrerinnen und Lehrer ausbildete und mit einer Arbeit zur Kirchenreform der 2000er Jahre promoviert wurde. Verschiedene Fortbildungen im Bereich Sozialmanagement und Coaching komplettieren das Profil von Dr. Jens Beckmann, der besonders für die diakonische Profilierung verantwortlich sein wird: „In der Diakonie gehören Fachlichkeit, Wirtschaftlichkeit und theologisch-ethische Reflexion zusammen. Dazu möchte ich gern meinen Beitrag leisten, indem ich auf die religiöse Dimension in unserem Leben und Handeln hinweise."

„Der Stiftungsrat freut sich sehr, dass Dr. Jens Beckmann sein fachliches Know-How und seine persönlichen Kompetenzen nun in die Evangelische Perthes-Stiftung e. V. einbringen und das Vorstands-Duo mit dem langjährigen Kaufmännischen Vorstand Wilfried Koopmann komplettieren wird“, so Majoress. Auch Koopmann heißt seinen neuen Kollegen herzlich in der „Perthes-Familie“ willkommen:
„Ich freue mich auf eine gute und produktive Zusammenarbeit mit Dr. Jens Beckmann. Gemeinsam wird es uns gelingen, die Evangelische Perthes-Stiftung – in Zeiten großer Unruhe und sozialpolitischen Herausforderungen – auch in Zukunft weiterhin sicher im Spannungsfeld zwischen Diakonie und Wirtschaftlichkeit zu positionieren.“

Dr. Jens Beckmann tritt die Nachfolge von Rüdiger Schuch an, der seit Beginn des Jahres als Beauftragter der Evangelischen Kirche von Westfalen, der Evangelischen Kirche im Rheinland und der Lippischen Landeskirche bei Landtag und Landesregierung in NRW tätig ist.

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news-1819Mon, 18 May 2020 11:39:27 +0200Kirchen: Internationale Solidarität gegen Coronahttp://www.evangelisch-in-westfalen.de/aktuelles/detailansicht/news/gemeinschaft-stellt-mehr-als-15-millionen-euro-zur-verfuegung/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=24216ad761437e7422cf42945683e069MedienInfo 26/2020
 

Mit vereinten Kräften helfen evangelische Kirchen ihren Partnern in Afrika und Asien, die Folgen der Corona-Pandemie einzudämmen. Dafür stellen sie insgesamt mehr als 1,5 Millionen Euro zur Verfügung. Die Vereinte Evangelische Mission (VEM) in Wuppertal hat einen Hilfsfonds von einer Million Euro eingerichtet. Die Evangelische Kirche von Westfalen und die Evangelische Kirche im Rheinland geben je 250.000 Euro dazu.

Weitere 50.000 Euro steuern die evangelischen Landeskirchen in Hessen und Lippe bei. Und mit knapp 20.000 Euro stocken afrikanische und asiatische Mitgliedskirchen der VEM den „United against Covid-19“-Fonds auf. In vielen Ländern Afrikas und Asiens ist das Gesundheitssystem völlig unzureichend, die hygienischen Verhältnisse sind schlecht. Menschen hungern, weil sie wegen der Ausgangssperren keine Arbeit mehr haben. In vielen Ländern sind zudem die Märkte wegen des Corona-Virus geschlossen worden. Diese Märkte sind oft der einzige Ort, an dem Bauern ihre Erzeugnisse verkaufen und Familien ihr Essen kaufen können. Die Ernten fallen ohnehin häufig niedriger aus, denn Landwirte können derzeit nicht vernünftig aussäen: Saatgut steckt an Grenzen, Umladestationen oder auf Schiffen fest. Außerdem fehlen auch hier Erntehelfer.

Eine vierköpfige Task Force, die der VEM-Vorstand Anfang April eingesetzt hat, koordiniert die Zuteilung der Projektgelder. Mit ihren Maßnahmen konzentriert sich die VEM auf Länder wie Indonesien, Philippinen, Sri Lanka, Botswana, die Demokratische Republik Kongo, Kamerun, Ruanda, Namibia, Südafrika und Tansania. Je nach individuellem Bedarf werden Aktivitäten in den folgenden vier Bereichen gefördert: Prävention, Unterstützung der Schwächsten, Unterstützung von medizinischen Einrichtungen der Kirchen sowie Verkündigung und Seelsorge.

Von dem VEM-Hilfsfonds werden Nahrungsmittel an die Ärmsten verteilt und Zugang zu sauberem Wasser geschaffen. Das Geld dient auch zum Kauf medizinischer Artikel wie Infrarot-Fieberthermometer, Desinfektionsmittel und Seife. Privatpersonen nähen Schutzmasken und werden dabei unterstützt. Darüber hinaus erhalten kirchliche Krankenhäuser und Krankenstationen Unterstützung. Aufklärungskampagnen, auch im Radio und Fernsehen, sensibilisieren die Bevölkerung. Opfer von häuslicher Gewalt und das akut belastete Gesundheitspersonal erfahren seelsorgliche Betreuung. Die Kirchen werden außerdem zur Durchführung von Online-Gottesdiensten geschult und ausgestattet.
 

Spendenkonto der Vereinten Evangelischen Mission:
KD-Bank
IBAN: DE45 3506 0190 0009 0909 08
BIC: GENO DE DI DKD

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news-1818Wed, 13 May 2020 14:46:30 +0200TeamGEIST: Gelungene Premiere für digitalen Workshop-Taghttp://www.evangelisch-in-westfalen.de/aktuelles/detailansicht/news/innovationsfonds-der-landeskirche-sucht-kreative-ideen-und-leute-mit-gruendungsmut/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=70d1e6a3803bcd5c3a2fd569752732e3Gelungene Premiere für die erste digitale Großveranstaltung in der westfälischen Landeskirche: Knapp 100 Teilnehmerinnen und Teilnehmer nahmen am Samstag (9. Mai) am ersten „TeamGEIST“-Workshop-Tag zum Innovationsfonds teil. Und damit weit mehr als für die ursprünglich als analoges Treffen in Dortmund geplante Veranstaltung erwartet worden waren.

„Wenn uns vor drei Monaten jemand gesagt hätte, dass wir hier heute digital zusammen sind, wäre das im Landeskirchenamt noch in die Kategorie Science Fiction gefallen“, freut sich auch Vizepräsident Ulf Schlüter mit einem Augenzwinkern. Für ihn sind die große Resonanz und die positive Aufbruchstimmung ganz im Sinne von TeamGeist. Denn „als Kirche suchen wir jetzt danach, wie es mit unserer Kirche im positiven Sinne weitergehen kann. Auch in schwierigen Zeiten.“ Mit Glaube, Liebe, Hoffnung und Vertrauen. Ganz gemäß der biblischen Zusage: „Denn also hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, auf dass alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben.“ (Johannes 3,16)

Und damit aus ersten Ideen, träumerischen Visionen und konkreten Projektvorstellungen schon bald Wirklichkeit wird, gibt es Pfarrer Andres Michael Kuhn, den Geschäftsführer des Innovationsfonds, und sein Team. Als Mutmacher und Mitdenker, Ratgeber und Unterstützer für kirchliche Start-ups und alle, die mit Kreativität und Engagement dahinterstecken. Und der Countdown läuft: Die ersten Fördergelder sollen bereits am Reformationstag (31. Oktober) 2020 vergeben werden, dann – bis 2025 – zweimal jährlich im April und Oktober.

Nach einem gemeinsamen Auftakt im Plenum, mit Witz und Esprit moderiert von Christian Rommert (www.leitungskunst.de) und musikalisch begleitet von Wim Wollner am Saxofon (natürlich ebenfalls auch live aus seinem Wohnzimmer zugeschaltet), ging’s für Referentinnen und Referenten sowie die Teilnehmenden ruckzuck in die digitalen Arbeitsgruppen, die „Breakout Sessions“. Raumwechsel ganz einfach per Mausklick. Und wenn doch mal irgendwas nicht funktionierte, gab’s von Christian Rommert und seiner Familie umgehend technischen Support.

Sechs Workshops standen zur Wahl, von denen die Teilnehmenden jeweils zwei – einen vormittags, den anderen nachmittags – belegen konnten:

  • Vision – Idee -Konzept – Projekt: Der Weg zum erfolgreichen StartUp. (Andrea Isenburg)
  • Lokale Verwurzelung und regionale Projektsuche (Christhard Ebert)
  • Das Team zur Idee oder: Die, die da sind, sind die Richtigen. (Daniel Rempe)
  • Wenn Kirche sich öffnet – Erfahrungen, Möglichkeiten und Stolpersteine im Sozialraum (Dr. Judith Kuhn und Volker Rotthauwe)
  • Spirituelles „Scrum“ – Sozialraumprojekte in Kirchengemeinden agil voranbringen (Klaus-Martin Strunk)
  • Fundraising: Das Netzwerk bauen, das Ihr Projekt trägt (Hansjörg Federmann) 

Praktisch und hilfreich: PowerPoint-Präsentationen, Materialien und Handouts aller Workshops wurden anschließend für ALLE Teilnehmenden freigegeben – so dass über die kurzen Feedbacks in den jeweils anschließenden Plenumsphasen hinaus alle Themen nochmal in Ruhe vertieft werden konnten. Immerhin waren am Workshop-Tag bis zu 98 Teilnehmerinnen und Teilnehmer gleichzeitig online. Die meisten von ihnen aus Westfalen, aber auch aus dem Niedersachsen, Thüringen, Bayern und Brüssel/Belgien. 

Und am Ende des Tages? Wie lautet da das Fazit von Cheforganisator Andres Michael Kuhn? „Wir alle lieben menschliche Nähe und persönliche Begegnungen in der realen Welt. Aber wir haben es in den letzten Wochen kennen und schätzen gelernt, uns auch digital verstärkt zu vernetzen. Bei unserem Workshop-Tag als Videokonferenz gab es trotz der Monitorbegegnungen ein richtig gutes Gemeinschaftsgefühl. Nicht zuletzt, weil unser Moderator Christian Rommert den richtigen Ton traf und in liebevoller Weise alle technisch hostete, damit wir uns auf die Inhalte konzentrieren konnten. An die hundert Haupt- und Ehrenamtliche aus unserer Kirche haben sich fit gemacht für den Projektweg von Teamgeist, um ihre innovativen Ideen Gestalt gewinnen zu lassen. So entstehen Start-Ups für die Kirche von morgen - analog und digital verwoben für eine Kirche, die mit den Menschen auf allen Ebenen zusammenlebt. Kurz und gut: Es hat Spaß gemacht, dafür zu TeamGEIST zu gehören!“ Und Kuhn ist überzeugt: „TeamGEIST wird zukünftig eine Marke für eine frische und lebendige offenen Kirche sein!“

Zum Hintergrund

TeamGEIST: Der Name ist Programm. Denn der für die Jahre 2020 bis 2025 mit insgesamt drei Millionen Euro ausgestattete Innovationsfonds der Evangelischen Kirche von Westfalen (EKvW) fördert kirchliche „Start-ups für die Kirche von morgen“ mit zukunftsweisenden Projekten und Modellen christlichen Lebens. Gesucht werden also Menschen und Initiativen mit Ideen, Engagement und Gründungsmut. Unterstützt werden kleine Projekte mit bis zu 20.000 Euro sowie mittlere und große Projekte mit Summen von 20.000 bis maximal 200.000 Euro, die sich über mehrere Jahre verteilen. Und neben finanzieller Unterstützung gibt’s auch praktisches Know-how: Bewerberinnen und Bewerber werden auf ihrem Weg von der Idee bis zur Umsetzung von Geschäftsführer Pfarrer Andres Michael Kuhn und seinem Team begleitet.

Ansprechpartner:
Pfarrer Andres Michael Kuhn, Geschäftsführer TeamGeist, Innovationsfonds EKvW, Olpe 35, 44135 Dortmund,
Telefon: 0231 / 5409-67 (Frauke Linke/Sekretariat: -30)
E-Mail: info@teamgeist.jetzt
Web: www.teamgeist.jetzt

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AktuellesGemeindenSuchendeMitarbeitende
news-1817Fri, 08 May 2020 00:04:00 +0200Präses Annette Kurschus warnt zum 75. Jahrestag des Kriegsendes vor neuem Wettrüsten – Friedensbeauftragter Heiner Montanus: Freiheit muss immer neu gestärkt werdenhttp://www.evangelisch-in-westfalen.de/aktuelles/detailansicht/news/frieden-ist-mehr-als-die-abwesenheit-von-krieg/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=111fba034cf1d5798437e73e7db14123MedienInfo 25/2020
 

75 Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs hat Präses Annette Kurschus vor einem neuen Wettrüsten gewarnt und zum Einsatz für die Würde des Lebens, ein solidarisches Miteinander und gegen jede Form von Rassismus aufgerufen. Die Verbrechen, die damals von Deutschland ausgingen, verlangten „ein kraftvolles Bekenntnis zur ewigen Erwählung des Volkes Israel und gegen jede Form von Antisemitismus in unserem Land, der mittlerweile wieder seine hässliche Fratze zeigt.“

Die leitende Theologin der Evangelischen Kirche von Westfalen sprach eine Videobotschaft auf dem Ehrenfriedhof des ehemaligen „Stammlagers 326 Senne“ in Schloß Holte-Stukenbrock bei Bielefeld. Dort waren von 1941 bis 1945 hauptsächlich sowjetische Soldaten und Zwangsarbeiter inhaftiert, von denen Zehntausende an Hunger und Entkräftung starben oder erschossen wurden. Ihre genaue Zahl ist unbekannt.

Der Wohlstand in Deutschland und Europa sei teuer erkauft mit dem ungezügelten Raubbau an den natürlichen Grundlagen des Lebens. Schwindende Lebensmöglichkeiten seien zur Quelle neuer kriegerischer Konflikte geworden. Kurschus: „In einer Zeit, in der sich die Staaten zu einem neuen Wettrüsten anschicken, in der weltweit so viele Menschen auf der Flucht sind wie seit dem Zweiten Weltkrieg nicht mehr und in der ein unsichtbares Virus über die Grenzen von Ländern und Kontinenten hinweg weltweit Menschen mit Krankheit und Tod bedroht, ahnen und spüren wir: Frieden ist so viel mehr als die Abwesenheit von Krieg.“

Die Theologin wies auf den Frieden hin, den die Bibel bezeugt: „Schalom“ bedeute umfassendes Wohlergehen, Gerechtigkeit und Solidarität. Er sei „Gottes Gabe - und deshalb sehr handfest unsere menschliche Aufgabe. Gottes Schalom sucht Hände, die sich öffnen, um ihn zu empfangen, und Hände, die sich nach ihm ausstrecken und alles für ihn tun.“

Annette Kurschus erinnerte auch an das Versagen der evangelischen Kirche und der großen Mehrheit der Christen in Deutschland. „Wir müssen bekennen, dass sich unsere Kirche zwar im Eigeninteresse gegen die Übergriffe der Nazis wehrte, aber doch sprach- und tatenlos blieb, als die Würde des Menschen in Lagern, Kellern und Schützengräben verhungert ist.“

Der 8. Mai 1945 sei ein Tag der Befreiung gewesen – für Deutschland und ganz Europa: „Endlich fiel der braune Schleier von Gewalt und Rassenwahn, von Menschenverachtung und blindem Gehorsam, von verblendeter Mittäterschaft und dumpfem Mitläufertum. Endlich wurde benannt und bekannt, was geschehen war.“

Heiner Montanus, der Friedensbeauftragte der westfälischen Landeskirche, erinnerte zum Jahrestag des Kriegsendes daran, dass Freiheit, Demokratie und soziale Marktwirtschaft Errungenschaften sind, die mit dem Sieg der Alliierten über die NS-Diktatur möglich wurden. „Wir sind Gott und Menschen dankbar für diese von anderen für uns erkämpfte und uns geschenkte Befreiung und Freiheit!“ Sie müsse immer neu erhalten, gepflegt und gestärkt werden, erklärte Montanus, der im Hauptamt Superintendent des Evangelischen Kirchenkreises Gelsenkirchen und Wattenscheid ist.

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AktuellesMedienMitarbeitende
news-1816Wed, 06 May 2020 11:04:29 +020030.000 Euro Soforthilfe von rheinischer und westfälischer Kirche sowie von VEM - 18.000 Menschen obdachloshttp://www.evangelisch-in-westfalen.de/aktuelles/detailansicht/news/mehrere-tote-nach-heftigen-regenfaellen-im-kongo/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=8e0ebab45792089089a426d8b2302a64MedienInfo 24/2020
 

Um den Opfern der Überschwemmungen im Kongo zu helfen, haben die Evangelische Kirche im Rheinland (EKiR), die Evangelische Kirche von Westfalen (EKvW) und die Vereinte Evangelische Mission ihrer Mitglieds- und Partnerkirche, der Baptistischen Kirche in Zentralafrika (CBCA), jeweils 10.000 Euro Soforthilfe zur Verfügung gestellt.

Heftige Regenfälle haben im April in Uvira, einer Stadt am Nordufer des Tanganjikasees in der Demokratischen Republik Kongo, zu massiven Überschwemmungen geführt. Mehrere Menschen kamen dabei ums Leben und knapp 18.000 wurden obdachlos. Betroffen sind vor allem Uvira und angrenzende Gebiete. Sieben Hauptflüsse, die den Tanganjikasee speisen, waren durch die heftigen Regenfälle über die Ufer getreten.

Ersten Berichten zufolge wurden am 15. April über 2.000 Häuser am Ufer des Tanganjikasees schwer beschädigt. In der Nacht vom 16. auf den 17. April haben sintflutartige Regenfälle in Uvira mehrere Häuser weggespült, in denen Menschen schliefen. Viele starben, zahlreiche Familien mussten die Nacht im Freien verbringen. Diese Naturkatastrophe hat die Lage der Menschen in und um Uvira noch weiter verschlechtert, weil auch sie die Einschränkungen im Kampf gegen die Corona-Pandemie beachten müssen. Gastfamilien, die die Obdachlosen aufgenommen haben, sind überfordert. Ihre Solidarität kann sie dazu zwingen, gegen einzelne Einschränkungen zu verstoßen.

Von den Überschwemmungsschäden sind nicht nur Wohnhäuser, sondern gleichermaßen Kirchengebäude, Schulen und Gesundheitsstationen betroffen. Die Baptistische Kirche hat sofort einen lokalen Krisenausschuss einberufen und mit der Identifizierung der Opfer begonnen. Die Kirche versorgt die Menschen mit Lebensmitteln und wichtigen Haushaltsgegenständen sowie seelsorgerlicher Begleitung. Die Gelder werden auch für die Instandsetzung von Schulen, Kapellen, Gesundheitsinfrastrukturen und dergleichen benötigt.

Um die Baptistische Kirche in Zentralafrika bei ihren Hilfsmaßnahmen zu unter-stützen, bittet die Vereinte Evangelische Mission um Spenden auf das Konto IBAN DE45 3506 0190 0009 0909 08 bei der KD-Bank, Stichwort: Flutkatastrophe Ostkongo.

 

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AktuellesMedien
news-1815Tue, 05 May 2020 13:28:34 +0200Chorgruß: „Singet dem Herrn ein neues Lied“ / Kollekte für die Kirchenmusikhttp://www.evangelisch-in-westfalen.de/aktuelles/detailansicht/news/nicht-ganz-ohne-gesang/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=c1cfa868bbf91b92bb9f61a4eeef3758„Kantate“ heißt der kommende Sonntag, 10. Mai, im Kirchenkalender – auf Deutsch: „Singt!“ Doch dieser Aufforderung kann man derzeit in der Kirche kaum folgen: Wenn es überhaupt schon Gottesdienste mit versammelter Gemeinde gibt, dann ohne Gesang, was mit dem vorgeschriebenen Mundschutz ja auch schwierig wäre. Die Kirchenmusik bleibt dennoch als Zweck der Kollekte dieses Sonntags bestehen.

Sie erfolgt auch als Online-Kollekte, also per Internet, da reguläre Gottesdienste im Moment noch sehr begrenzt stattfinden.

Die Kirchenmusik in der Evangelischen Kirche von Westfalen ist von großer Vielfalt: Kinder- und Jugendchöre, Kantoreien und Kirchenchöre, Gospel- und Popchöre, Bands, Posaunenchöre und Bläserensembles. Wegen der Corona-Krise ruhen derzeit Proben und Konzerte. Aber Profis und Amateure blicken auf die Zeit „nach Corona“: Es wird wieder Konzertveranstaltungen zahlreicher Chöre und Ensembles geben, Instrumente sind anzuschaffen, außerdem kommt das Geld der Fort- und Weiterbildung haupt- und ehrenamtlicher Kirchenmusikerinnen und Kirchenmusiker zugute.

Sie sind zum Sonntag Kantate mit einem ganz besonderen Projekt im Internet zu hören und zu sehen: Landeskirchenmusikdirektor Harald Sieger hatte seine Kolleginnen und Kollegen dazu aufgerufen, den Choralsatz „Singet dem Herrn ein neues Lied“ von Heinrich Schütz in Einzelstimmen – Gesang und Blechbläser - nach einem vorbereiteten Arrangement per Smartphonekamera aufzunehmen. Die einzelnen Videos wurden dann zu einer Einspielung zusammengeführt. So entstand dank digitaler Technik aus vielen Stimmen an verschiedenen Orten ein „großes Ganzes“.

Bei der Online-Kollekte kann einfach und schnell über verschiedene sichere Bezahlwege der eigene Beitrag gegeben werden: www.kollekte-online.de. Wer in herkömmlicher Weise per Überweisungsträger oder eigenem Homebanking überweisen will, kann dies mit folgenden Angaben tun:

Empfänger: Ev. Kirche von Westfalen
IBAN: DE05 3506 0190 2000 0430 12
Verwendungszweck: Kirchenmusik 10.5.2020

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AktuellesGemeindenMedienMitarbeitende
news-1814Thu, 30 Apr 2020 17:30:53 +0200Dr. Karsten Schneider als leitender Theologe im Ev. Kirchenkreis Unna eingeführthttp://www.evangelisch-in-westfalen.de/aktuelles/detailansicht/news/neuer-superintendent-mit-leisem-amtsantritt/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=31ba729ae0425725ee51d84280edf836Der Amtsantritt war anders geplant: in der Stadtkirche mit Einführungsgottesdienst und anschließendem Empfang sollte Dr. Karsten Schneider seinen Dienst als Superintendent im Ev. Kirchenkreis Unna am 30. April beginnen. Das alles ist nun deutlich kleiner ausgefallen: Im Haus der Kirche wurde ihm an diesem Tag die Urkunde von Präses Annette Kurschus überreicht. Damit beginnen die Amtsgeschäfte des neuen Superintendenten.

Die Feier selbst wird nachgeholt zu einem Zeitpunkt, wo man dies auch zuverlässig wieder planen kann. Dann wird auch die Verabschiedung des scheidenden Superintendenten Hans-Martin Böcker mitgefeiert. Der war auch bei der Amtsübergabe anwesend und übergab den Schlüssel des Büros an den Nachfolger, alles mit Abstand natürlich.

Den ungewöhnlichen Start in sein Amt bedauert Dr. Schneider sehr: „Und selbst wenn eine öffentliche Einführung irgendwann einmal nachgeholt werden kann, wird es nicht so sein wie zum rechten Zeitpunkt. Aber da gibt es für viele Menschen in unserer Gesellschaft derzeit noch viel schwierigere Probleme zu lösen. Jetzt steht erst einmal der Schutz der Gesundheit an erster Stelle.“ Sein Ausblick geht bereits auch schon vorsichtig auf die Zeit, in der wieder Begegnungen stattfinden können: „Die Freude wird umso größer sein, wenn es wieder möglich sein wird, gemeinsam zu feiern.“

Pfarrer Dr. Karsten Schneider, geboren 1965, aufgewachsen in Ostwestfalen, studierte in Marburg, Bonn, Bochum und in Rom Evangelische Theologie, Philosophie und Geschichte und promovierte in Theologie an der Ruhr-Universität Bochum. In der Ev. Kirchengemeinde Bochum-Eppendorf folgte das Vikariat, als Pfarrer war Schneider tätig in der Johannis-Kirchengemeinde Witten und in der Ev. Philippus-Kirchengemeinde Dortmund. Am 5. Februar 2020 wurde er gewählt, seit dem 30. April 2020 ist er Superintendent des Ev. Kirchenkreises Unna.

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AktuellesMitarbeitende
news-1813Thu, 30 Apr 2020 12:31:15 +0200Innovationsfonds sucht kreative Ideen und Leute mit Gründungsmuthttp://www.evangelisch-in-westfalen.de/aktuelles/detailansicht/news/teamgeist-workshop-tag-am-9-mai-als-videokonferenz/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=0bc194208d541c104c618e23bff0006eDer für Samstag, den 9. Mai, lange geplante „TeamGEIST“-Workshop-Tag wird aufgrund der Corona-Krise als Videokonferenz stattfinden. Statt sich zentral in Dortmund zu treffen, können sich die Teilnehmenden nun ganz bequem von zuhause aus einloggen, vernetzen, kreative Ideen entwickeln, erste Konzepte vorstellen und jede Menge hilfreicher Tipps erhalten.

Der etwas andere Workshop-Tag startet um 9.30 Uhr mit einer – optionalen – Einführung in die Technik. Um 10 Uhr beginnt er offiziell mit einem gemeinsamen Plenum und bietet dann insgesamt sechs verschiedene Workshops (in eigenen digitalen Seminarräumen) an, die auch wieder im Plenum enden. Alle Teilnehmenden haben die Chance, an zwei jeweils einstündigen Workshops teilzunehmen. Die Themen reichen von „Vision – Idee – Konzept – Projekt – Der Weg zum erfolgreichen StartUp!“ über „Das Team zur Idee oder: Die, die da sind, sind die Richtigen.“ bis „Fundraising: Das Netzwerk bauen, das Ihr Projekt trägt.“

Zum Hintergrund

TeamGEIST: Der Name ist Programm. Denn der für die Jahre 2020 bis 2025 mit insgesamt drei Millionen Euro ausgestattete Innovationsfonds der Evangelischen Kirche von Westfalen (EKvW) fördert kirchliche „Start-ups für die Kirche von morgen“ mit zukunftsweisenden Projekten und Modellen christlichen Lebens. Gesucht werden also Menschen und Initiativen mit Ideen, Engagement und Gründungsmut. Unterstützt werden kleine Projekte mit bis zu 20.000 Euro sowie mittlere und große Projekte mit Summen von 20.000 bis maximal 200.000 Euro, die sich über mehrere Jahre verteilen. Und neben finanzieller Unterstützung gibt’s auch praktisches Know-how: Bewerberinnen und Bewerber werden auf ihrem Weg von der Idee bis zur Umsetzung von Geschäftsführer Pfarrer Andres Michael Kuhn und seinem Team begleitet.

 

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AktuellesMedien
news-1812Wed, 29 Apr 2020 12:18:02 +0200Nach sorgfältiger Vorbereitung laden die evangelischen Gemeinden in Westfalen wieder in ihre Kirchen einhttp://www.evangelisch-in-westfalen.de/aktuelles/detailansicht/news/gewohnte-gottesdienste-aber-anders-als-gewohnt/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=661166d638f13a9cf2a42b21473420dcMedienInfo 21/2020
 

Nach und nach, gut vorbereitet und in kleinen Schritten beginnen die Gemeinden der Evangelischen Kirche von Westfalen (EKvW) wieder damit, Gottesdienste mit vor Ort versammelter Gemeinde zu feiern – unter sorgfältiger Beachtung der notwendigen Schutzmaßnahmen.

„Wir freuen uns, dass sich die Gemeinde jetzt vorsichtig wieder in der Kirche versammeln kann“, sagt Präses Annette Kurschus. „So viele Menschen warten sehnlich darauf. Allerdings: Gottesdienste in diesen Zeiten werden anders, als wir sie lieben und gewohnt sind. Mundschutzmasken tragen, auf Gesang verzichten, Abstand halten sind Maßnahmen, die das Gefühl des gemeinsamen Feierns schmerzlich einschränken. Doch diese Maßnahmen müssen wir jetzt einhalten, damit unsere Gottesdienste nicht zu neuen Infektionsherden werden. Wir haben klare Regeln vereinbart; die Gemeinden vor Ort können nun selbst entscheiden, ob und wann und wie sie in der Lage sind, wieder zum Gottesdienst in ihre Kirche einzuladen“, erklärt die leitende Theologin der EKvW.

Grundlage für die Schutzmaßnahmen sind Eckpunkte der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), die mit dem Robert-Koch-Institut abgestimmt sind. Dazu gehören ein Mindestabstand von anderthalb bis zwei Meter zwischen zwei Personen und entsprechend markierte Plätze, Handdesinfektion, Mund-Nasen-Schutz, Verzicht auf Berührungen, Betreten und Verlassen der Kirche durch zweierlei Türen. Um mögliche Infektionsketten nachvollziehen zu können, werden die Gottesdienstbesucherinnen und -besucher in eine Liste eingetragen. Schwerfallen dürfte manchen der Verzicht auf das gemeinsame Singen, doch gerade da ist das Infektionsrisiko besonders hoch. Aus diesem Grund kommen derzeit im Gottesdienst auch keine Chöre und Posaunenchöre zum Einsatz. Auf das Abendmahl soll ebenfalls möglichst ganz verzichtet werden; ansonsten kommen Einzelkelche zur Anwendung.

Gottesdienste im Freien werden in nächster Zeit vielfach stattfinden. Diese Tradition, besonders am Himmelfahrtstag, gibt es schon lange. Viele Gemeinden werden außerdem an die neuen Erfahrungen mit einer medialen Teilnahme am Gottesdienst anknüpfen. Es hat sich gezeigt: Auch im Internet können, wie schon lange am Radio oder Fernseher, Menschen zum Gottesdienst zusammenfinden. Und mit den vielfältigen digitalen Formaten, in der Not entwickelt, werden derzeit sogar mehr und andere Menschen erreicht. Die vertrauten Gottesdienste erfahren also eine willkommene Ergänzung.

 

 

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AktuellesGemeindenMedien
news-1811Mon, 27 Apr 2020 12:42:03 +0200150.000 Kinder und Jugendliche werden erreichthttp://www.evangelisch-in-westfalen.de/aktuelles/detailansicht/news/3-mai-online-kollekte-fuer-die-evangelische-jugend/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=9cc1232b34c7c6068a01e9fb3ed27574MedienInfo 20/2020
 

Die Kollekte in den evangelischen Gottesdiensten in Westfalen am nächsten Sonntag, 3. Mai, ist für die Jugendarbeit bestimmt – überwiegend als Online-Kollekte, also per Internet.

Denn da reguläre Gottesdienste wegen der Corona-Schutzmaßnahmen im Moment nur sehr begrenzt stattfinden, fällt die traditionelle Bargeldkollekte in den meisten Fällen aus. Darunter leiden viele Projekte und Initiativen, die auf Kollekten- und Spendengelder angewiesen sind. Das gilt auch für die Evangelische Jugend von Westfalen, die mit ihren Angeboten über 150.000 Kinder und Jugendliche westfalenweit erreicht.

Mit dem Geld aus der Kollekte 2019 wurden etwa 190 besondere Maßnahmen und Aktionen unterstützt. Beispiele: Konficamps, inklusive Bildungsreisen für Jugendliche mit und ohne Behinderung, eine „Bauwagen-Kirche“, ein Jugendkirchentag, eine Church-Night als Alternative zu Halloween, ein Kindermusical oder ein Zirkus mit Kindern und Jugendlichen.

Weitere Beispiele und Informationen gibt es hier.

Bei der Online-Kollekte kann einfach und schnell hier über verschiedene sichere Bezahlwege der eigene Beitrag gegeben werden - jederzeit und an jedem Ort.

Wer in herkömmlicher Weise per Überweisungsträger oder eigenem Homebanking überweisen will, kann dies mit folgenden Angaben tun:

Empfänger: Ev. Kirche von Westfalen
IBAN: DE05 3506 0190 2000 0430 12
Verwendungszweck: Evangelische Jugend 3.5.2020

 

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AktuellesGemeindenMedien
news-1809Fri, 24 Apr 2020 12:12:26 +0200Schnell, gesund und umweltschonendhttp://www.evangelisch-in-westfalen.de/aktuelles/detailansicht/news/mit-dem-fahrrad-zur-arbeit/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=099fa998007bfbae12a608bf645ae7aeZum heutigen Freitag hat „Fridays for Future“ zu einer globalen Klimaaktion aufgerufen – angesichts der Corona-Krise läuft die Demo im Internet. Auch die Evangelische Kirche von Westfalen unterstützt dieses Engagement.

Für Präses Annette Kurschus zeigt die Viruskrise, dass Politik, Gesellschaft und unzählige Einzelne bereit sind, schwere Wege auf sich zu nehmen und eigenes Verhalten zu ändern, wenn es um das Leben anderer geht. „Solch entschiedenes und verantwortungsvolles Handeln für das große Ganze braucht es auch in der Klimakrise - in Zukunft und schon jetzt“, so Kurschus. Das Fahrrad oder der öffentliche Nahverkehr sind für viele Mitarbeitende das Mittel der Wahl, um ihren täglichen Weg zum Landeskirchenamt (LKA) in Bielefeld zurückzulegen.

Auch die Präses (57) fährt ihren Weg zum Altstädter Kirchplatz gegenwärtig, wenn möglich, auf zwei Rädern – mit elektrischer Unterstützung, denn die leitende Theologin benutzt ein „Kirchenrad“, ein E-Bike, wie es Pfarrerinnen und Pfarrer mit landeskirchlicher Förderung erhalten können.

Für Dr. Vicco von Bülow (52) ist das Fahrrad nicht nur die schnellste, sondern auch die kostengünstigste Möglichkeit, täglich zur Arbeit zu gelangen. Und noch ein weiter Grund spricht dafür: „Weil ich auf diese Weise die ärztlich empfohlenen 30 Minuten Bewegung pro Tag erreiche.“ Die Gesundheit spielt auch für Wolfgang Voigt (62) eine Rolle, den sein Weg zum Landeskirchenamt durch den grünen Bielefelder Westen führt.

Zu den rund 80 LKA-Beschäftigten, die ihren Arbeitsweg regelmäßig oder wenigstens ab und zu unter die Pedale nehmen, gehört auch Birgit Stolze (56). Für sie und ihre Familie ist es eine Selbstverständlichkeit, umweltbewusst mit dem Fahrrad zu fahren. „Außerdem fühle ich mich mit der körperlichen Bewegung am Morgen gleich viel frischer und ausgeglichener.“ So geht es auch Anja Emmerich (47), die gerne radelt, weil „ich morgens frisch ankomme und abends auf dem Heimweg gut abschalten kann“.

210 der rund 250 LKA-Beschäftigten kommen mit Zug, Bus oder Straßenbahn zum Altstädter Kirchplatz. Es gibt also Überschneidungen: Manche nutzen abwechselnd das Fahrrad oder den ÖPNV.

 

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AktuellesKlima (nur Aktuelles)SuchendeMitarbeitende
news-1810Fri, 24 Apr 2020 10:21:00 +0200Rana Plaza und die Coronakrise zeigen: Ausbeutung zerstört Lebenhttp://www.evangelisch-in-westfalen.de/aktuelles/detailansicht/news/schutzschirm-auch-fuer-naeherinnen-und-arbeiter-in-textilfabriken/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=b69048ae0538874548e0db3f73a372faAm 24. April 2013 stürzte die Textilfabrik Rana Plaza in Bangladesch ein und begrub mehr als 1.100 Menschen unter sich. Tausende Arbeiterinnen und Arbeiter wurden verletzt. Die katastrophalen und unmenschlichen Arbeitsbedingungen, die dadurch sichtbar wurden, lösten weltweit Entsetzen aus. Der Druck der Öffentlichkeit führte dazu, dass es teilweise Verbesserungen in den Fabriken gab. Nun trifft die Corona-Krise die Näherinnen und Textilarbeiter in Fernost, aber auch anderen Regionen, hart.

Sieben Jahre nach dem Unglück gibt es nach wie vor eklatante Missstände und Menschenrechtsverletzungen bei der Herstellung von Kleidung auch für Deutschland: Die Löhne reichen nicht zum Leben, Gewerkschaftsmitglieder leiden unter Repressalien, unbezahlte Überstunden sind Normalität.

Die aktuelle Covid-19-Pandemie trifft die Näherinnen und Textilarbeiter, ob in Bangladesch, Kambodscha oder Indien, jetzt mit voller Wucht. Modeketten haben ihre Bestellungen storniert, Stofflieferungen fallen aus. Viele Textilfabriken müssen schließen und bleiben auf bereits produzierten Textilien sowie ihren Kosten sitzen. Ohne jegliche Lohnfortzahlungen, Abfindungen oder andere soziale Absicherungen werden die Arbeiterinnen und Arbeiter entlassen - sie und ihre Familien geraten in Existenznot.

Gemeinsam mit der Kampagne für Saubere Kleidung fordert die Evangelische Kirche von Westfalen (EKvW), dass deutsche Modeunternehmen sich ihrer Verantwortung stellen, die sie gegenüber Beschäftigten in den Textilfabriken haben. „Die Näherinnen müssen weiterhin ihren regulären Lohn erhalten. Zudem ist es notwendig, dass sie sich vor dem Coronavirus schützen können, indem entsprechende Vorkehrungen in den Fabriken getroffen werden“, erklärt Dietrich Weinbrenner, Beauftragter für nachhaltige Textilien der westfälischen Kirche. „Die wirtschaftlichen Folgen der Krise dürfen nicht auf dem Rücken der Arbeiterinnen und Arbeiter ausgetragen werden. Es muss verhindert werden, dass sie nach der Wiedereröffnung der Fabriken unzählige, unbezahlte Überstunden machen müssen.“ Die Coronakrise sollte die Unternehmen dazu bringen, die Überproduktion von Textilien sowie das Preisdumping in der Einkaufspraxis zu beenden und stattdessen die Beschäftigten menschenwürdig zu bezahlen und ökologisch verantwortlich zu handeln.

Katja Breyer, Beauftragte für den Kirchlichen Entwicklungsdienst der Landeskirche, fordert: „Die Coronakrise zeigt, dass gesetzliche Vorgaben notwendig sind, damit Arbeiterinnen und Arbeiter nicht schutzlos ausgeliefert sind und Menschenrechte in weltweiten Lieferketten eingehalten werden. Es braucht für die Menschen, die für unsere Produkte tagtäglich hart arbeiten, einen dauerhaften Schutzschirm - vor Menschenrechtsverletzungen und Ausbeutung.“ Einen solchen Schutzschirm, den Deutschland aufspannen müsse, sieht sie im sogenannten Lieferkettengesetz. Ein solches Gesetz würde Unternehmen verpflichten, „Verantwortung für Menschenrechte auch in Textilfabriken wahrzunehmen.“

Auch in Ost- und Südosteuropa wird für deutsche Modefirmen produziert. Dort berichten Arbeiterinnen und Arbeiter ebenso über Menschenrechtsverstöße. Dies zeigt eine gemeinsame Studie des evangelischen Hilfswerkes Brot für die Welt und der Kampagne für Saubere Kleidung, die zum Jahrestag des Fabrikeinsturzes in Rana-Plaza vorgestellt wird. Befragt wurden Beschäftigte in Bulgarien, Kroatien, Serbien und in der Ukraine. 

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AktuellesMitarbeitende
news-1808Fri, 24 Apr 2020 09:14:08 +0200„Ramadan Mubarak!“: Kirchen in NRW grüßen zum Beginn des Ramadan 2020http://www.evangelisch-in-westfalen.de/aktuelles/detailansicht/news/sich-mit-vereinten-kraeften-dem-extremismus-entgegenstellen/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=100b942c693471d740d53b00c2e0efb0MedienInfo 19/2020
 

Zum Beginn des muslimischen Fastenmonats Ramadan wenden sich die drei evangelischen Landeskirchen und die fünf katholischen (Erz-)Bistümer auch 2020 mit einer gemeinsamen Grußbotschaft an Musliminnen und Muslime. Das Grußwort der Kirchen in NRW erinnert an den gemeinsamen Auftrag, Frieden zu schaffen: „Er ist die Grundlage für ein menschenwürdiges Leben und die größte Gabe, die wir einander zukommen lassen können.“

Dazu heißt es in der Bibel: „Suche Frieden und jage ihm nach!“ (Psalm 34, 15). Und auch der Koran fordert auf, „Frieden unter den Menschen zu stiften“ (Sure 2, 224). Darum müsse der Dienst an der Gemeinschaft wesentlich „ein Dienst des Friedens“ sein. Und was den Frieden störe – vor allem Ungerechtigkeit, Hass und Vorurteile – müsse überwunden werden. „Auch in unserer Gesellschaft, im
Deutschland des Jahres 2020, erleben wir, dass die Unterschiedlichkeit zwischen unseren Kulturen und Religionen zum Anlass genommen wird, Unfrieden und Gewalt zu stiften“, mahnen die Unterzeichner des Grußwortes. Ihr Appell: „Mit vereinten Kräften müssen wir uns dem Extremismus entgegenstellen.“ Dort, wo Christen und Muslime Empathie, Solidarität und Freundschaft üben und
sich gemeinsam der Ungerechtigkeit entgegenstellen, „wirken wir am Werk des Friedens mit“.

Das Grußwort unterzeichnet haben:

Landessuperintendent Dietmar Arends (Lippische Landeskirche), Erzbischof Hans-Josef Becker (Erzbistum Paderborn), Bischof Dr. Helmut Dieser (Bistum Aachen), Bischof Dr. Felix Genn (Bistum Münster), Präses Annette Kurschus (Evangelische Kirche von Westfalen), Bischof Dr. Franz-Josef Overbeck (Bistum Essen), Präses Manfred Rekowski (Evangelische Kirche im Rheinland) und Erzbischof Dr. Rainer Maria Kardinal Woelki (Erzbistum Köln).

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AktuellesMedien
news-1807Tue, 21 Apr 2020 14:23:24 +0200Klimakrise langfristig wohl größte Gefahr für das Leben auf der Erdehttp://www.evangelisch-in-westfalen.de/aktuelles/detailansicht/news/praeses-kurschus-ruft-zur-online-klimaaktion-auf/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=cdafd1c680595f1ae17f4f467afdb4cfMedienInfo 18/2020
 

Am Freitag, 24. April, wäre die Bewegung „Fridays For Future“ zur globalen Demo auf die Straßen gegangen – das war lange vor der aktuellen Virus-Pandemie geplant. Nun wird die Aktion über das Internet laufen. Die Evangelische Kirche von Westfalen (EKvW) hat den Einsatz für den Klimaschutz von Anfang an mitgetragen und ruft auch jetzt zur Mitwirkung auf.

Präses Annette Kurschus, leitende Theologin der EKvW: „Die Covid-19-Pandemie gehört in diesen Tagen zweifellos zu den dringendsten Herausforderungen in unserem Land und international. Sie braucht unser aller Aufmerksamkeit. Darüber dürfen wir jedoch unsere ebenso dringende Verantwortung für den Klimaschutz nicht vergessen. Die Klimakrise geht auch in diesen Tagen weiter. Sie ist langfristig die wohl größte Gefahr für das Leben auf unserem Planeten, für uns Menschen. Längst wird Kapital daraus geschlagen, dass die Klimafrage in den Hintergrund gerückt ist. Die Viruskrise zeigt: Politik, Gesellschaft und unzählige Einzelne sind bereit, schwere Wege auf sich zu nehmen und eigenes Verhalten zu ändern, wenn es um das Leben anderer geht. Solch entschiedenes und verantwortungsvolles Handeln für das große Ganze braucht es auch in der Klimakrise - in Zukunft und schon jetzt. Ich danke den jungen Aktivisten von Fridays for Future, dass sie das Thema auch in diesen Tagen lebendig halten und ins Bewusstsein rufen. Gern unterstütze ich daher mit Nachdruck ihre virtuelle Klimaaktion und rufe Sie zum Mitmachen auf.“

Wer am 24. April um 12 Uhr bei der großen Online-Aktion von Fridays for Future dabei sein will, kann sich ab sofort auf der Website www.klima-streik.org eintragen. Hier können auch Fotos der eigenen Demoplakate hochgeladen und so zu einer großen Klimastreik-Karte zusammengefügt werden.

Mögliche Social Media-Hashtags:

#NetzstreikFürsKlima
#Klimagerechtigkeit
#churchesforfuture
#christiansforfuture
#ekvw
#evangelisch
#evangelischinwestfalen
#hoffnung

Weitere Ideen, Andachten und Plakate auf der Seite des Ökumenischen Netzwerkes für Klimagerechtigkeit, Fridays und Church for Future.
 

 

 

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news-1806Tue, 21 Apr 2020 13:59:06 +0200„5.000 Brote. Konfis backen Brot für die Welt“ auch in 2020http://www.evangelisch-in-westfalen.de/aktuelles/detailansicht/news/backen-fuer-den-guten-zweck/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=3e5e7aa7f9c97b1091ba7f694627a5d1Seit 2014 gibt es die Aktion „5000 Brote“ von BROT FÜR DIE WELT. Auch wenn in diesem Jahr einiges anders ist: Konfirmandinnen und Konfirmanden sollen auch 2020 vom Erntedanktag bis zum ersten Advent in westfälische Backstuben gehen und gemeinsam Brot backen für den guten Zweck. 

Dabei lernen die Jugendlichen nicht nur ganz praktisch das Bäckerhandwerk kennen und das Grundnahrungsmittel Brot neu zu schätzen. Die gebackenen Brote werden zugunsten von Bildungsprojekten in Indien, Äthiopien und Brasilien verkauft. So können sich die Konfis auch mit der Situation der Jugendlichen in den Projektländern beschäftigen. 

„Es hat sich als großer Gewinn erwiesen, wenn Kirchengemeinden sich mit den Konfis auf den Weg zu Bäckereien machen – und wenn diese ihre Türen öffnen,“ sagt dazu Präses Annette Kurschus, die die Aktion unterstützt. Denn „neben den Konfirmandinnen und Konfirmanden profitieren Bäckerhandwerk und Kirche wie auch die jungen Menschen in den unterstützten Projekten“ von der Aktion. 

Info

Zu der Aktion laden Brot für die Welt, die Evangelische Kirche in Deutschland und der Zentralverband des deutschen Bäckerhandwerks ein. In Westfalen beteiligen sich der Bäckerinnungsverband Westfalen-Lippe und die westfälische Landeskirche. Aktionszeitraum ist die Zeit zwischen Erntedank und 1. Advent. Die Einnahmen aus dem Brotverkauf  kommen Ausbildungszentren für Jugendliche in Indien und Äthiopien sowie einem brasilianischen Projekt, das Kindergärten und Schulen mit regionalem Bio-Gemüse versorgt, zugute. 

Die Anmeldung erfolgt über das Aktionsteam der Landeskirche bis zum 25. Juni 2020. In Anbetracht der besonderen Situation können auch Meldungen nach diesem Datum noch berücksichtigt werden. 
Gruppen, die sich bis zum 25. Juni 2020 anmelden, erhalten ein kostenloses Aktionsset. Es enthält Flyer, Plakate, Faltenbeutel, Schiffchen, Festivalbändchen. 

Informationen und Anmeldungen:  Iris Keßner, Sabine Gravili, Pädagogisches Institut der Evangelischen Kirche von Westfalen, Tel.: 02304 755-166 oder per E-Mail an sabine.gravili@pi-villigst.de. 

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news-1805Tue, 21 Apr 2020 09:06:37 +0200Lehrbetrieb bis auf Weiteres onlinehttp://www.evangelisch-in-westfalen.de/aktuelles/detailansicht/news/kirchliche-hochschule-digitaler-start-ins-sommersemester-2020/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=c6039505b4d69b55d51efcff91af778bVorlesungen, Seminare und Übungen: Die Kirchliche Hochschule Wuppertal/Bethel startet den Lehrbetrieb zum neuen Semester ausschließlich in virtuellen Hörsälen. Die technische Infrastruktur, auch im Wohnheim auf dem Wuppertaler Campus, wurde dafür aufgerüstet, die Lehrenden im Umgang mit Videokonferenzsystem geschult und die Studierenden per Video begrüßt.

„Wir haben es in kürzester Zeit geschafft, einen Großteil der Vorlesungen, Seminare und Übungen zum 22. April 2020 auf digitale Lehre umzustellen“, sagt dazu Rektor Professor Martin Büscher.

Normalerweise ist Präsenz für die Kirchliche Hochschule Programm. Lehrende und die rund 180 Studierenden der Theologie pflegen ganz bewusst den persönlichen Kontakt in Vorlesungen, Seminaren und Übungen. Rund 50 Studierende leben zudem im Wohnheim und damit rund um die Uhr auf dem „Heiligen Berg“. Schließlich sorgen die Landeskirchen- und Hochschulbibliothek sowie das Internationale Evangelische Tagungszentrum für regen Publikumsverkehr.

Bis auf Weiteres aber findet der Lehrbetrieb ausschließlich online statt. Mehr als zwei Drittel der geplanten Präsenzveranstaltungen wurde in virtuelle Hörsäle verlegt, in denen Lehrende und Studierende per Videokonferenz kommunizieren und online Lehrinhalte tauschen. Auch die Andacht, die man in normalen Zeiten in der Kapelle auf dem „Heiligen Berg“ zelebriert, fällt nicht aus. Interessierte können sie ab 21. April 2020 täglich von 10.50 bis 11.10 Uhr auf dem Display ihrer PCs oder Smartphones mitfeiern.

Den Start in das digitale Semester haben die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Kirchlichen Hochschule mit großer Sorgfalt vorbereitet. Das Funknetzwerk im Wohnheim wurde so aufgerüstet, dass die Bewohnerinnen und Bewohnern an allen Lehrveranstaltungen in hoher Bild- und Tonqualität teilnehmen können. Das Videokonferenzsystems wurde so ausgewählt, dass es den datenschutzrechtlichen Vorgaben entspricht. Es gab Technik-Trainings und Didaktik-Sprechstunden für alle Dozentinnen und Dozenten. Am Standort Bethel wurde bereits ein erstes Online-Seminar für Diakoniewissenschaft für zwei Masterprogramme erfolgreich und mit überraschend positiven Rückmeldungen durch die Teilnehmerinnen und Teilnehmer durchgeführt. In Wuppertal begrüßt das Rektorat die Studierenden nicht wie üblich in der Unterbarmer Hauptkirche zum Semesteranfang, sondern per Video. „In Zeiten wie diesen müssen wir alle schnell dazu lernen, um die gemeinsamen Ziele zu erreichen“, erklärt Büscher die rasante Entwicklung. „Und wo könnte es bessere Voraussetzungen dafür geben als an einer kleinen Hochschule wie der unsrigen.“

Digitales Rüstzeug für Multiplikatorinnen und Multiplikatoren

Tatsächlich reichen die Ziele, die die Kirchliche Hochschule beim Thema „Digitalisierung“ verfolgt, weit über das Ende der Corona-Pandemie hinaus. Die Flexibilisierung von Arbeitsstätten und Arbeitszeiten, digitale Kommunikationsformen sowie neue Impulse und Ideen für die Lehre – momentan wird Vieles praktiziert, was noch vor kurzem undenkbar schien. Auch die Studierenden, die nach ihrem Studium als Pfarrerinnen und Pfarrer oder als Führungskräfte in der Diakonie tätig werden, sollen künftig verstärkt in die Entwicklung neuer Konzepte einbezogen werden. „Die Frage, wie sich theologische und diakoniewissenschaftliche Inhalte mit Hilfe digitaler Medien vermitteln lassen, gewinnt auch für die Gemeinde- und Gremienarbeit an Bedeutung“, erklärt die Prorektorin Professorin Konstanze Kemnitzer die Strategie.

Auch der neue Weiterbildungsstudiengang „Master of Theological Studies“ wird stark auf digitale Kommunikation setzen. Das Angebot richtet sich an Akademikerinnen und Akademiker mit Berufserfahrung, die ihre Karriere als Pfarrerin oder Pfarrer fortsetzen wollen. Der Studiengang ist berufsbegleitend konzipiert und hat eine Regelstudienzeit von sechs Semestern. Die ersten Studierenden werden Anfang 2021 erwartet.

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