Aktuelles :: EKvW.dehttp://www.evangelisch-in-westfalen.dedeEvangelische Kirche von Westfalen, LandeskirchenamtWed, 21 Apr 2021 00:34:57 +0200Wed, 21 Apr 2021 00:34:57 +0200TYPO3 EXT:newsnews-2027Mon, 19 Apr 2021 11:28:16 +0200Ökumenische Vesper aus der Ev. Erlöserkirche Attendornhttp://www.evangelisch-in-westfalen.de/aktuelles/detailansicht/news/live-gottesdienst-am-25-april-ab-17-uhr-ueber-youtube/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=8708aa848574a2e0994fa0637d236be0MedienInfo 16/2021
 

Der traditionelle Ökumenische Vespergottesdienst der christlichen Konfessionen in Westfalen und Lippe wird am kommenden Sonntag (25. April 2021) in der Ev. Erlöserkirche Attendorn gefeiert. Pandemiebedingt nicht als Präsenzgottesdienst mit Gemeinde, sondern als Gottesdienst über YouTube, der von überall aus mitgefeiert werden kann. 

Die Predigt zum Bibelwort „Durch IHN leben wir doch, bewegen wir uns und haben wir unser Dasein“ (Apostelgeschichte 17,28a) hält der lippische Landessuperintendent Dietmar Arends. Für die ausrichtenden Kirchen gestalten Präses Annette Kurschus und Oberkirchenrat Dr. Ulrich Möller (Evangelische Kirche von Westfalen) sowie Erzbischof Hans-Josef Becker (Erzbistum Paderborn) den Gottesdienst liturgisch mit. 

Weitere Mitwirkende sind: Pfarrer Andreas Schliebener und Wolfgang Dröpper (Kirchengemeinde Attendorn-Lennestadt), Superintendent Dr. Christof Grote (Ev. Kirchenkreis Lüdenscheid-Plettenberg), Dechant Andreas Neuser (Kath. Pfarrgemeinde St. Johannes Baptist, Attendorn) Pfarrer Ralf Prange (Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen Olpe-Siegen-Wittgenstein), Pfarrer Elias Celik (Syrisch-Orthodoxe Kirche in Deutschland), Bischof Anban Damian (Koptisch-Orthodoxe Kirche in Deutschland) und Erzpriester Panagiotis Tiriakidis (Griechisch-Orthodoxe Metropolie von Deutschland). Musikalisch gestalten den Gottesdienst Organist Michael Wurm und Sopranistin Juliane Beckmann.

Bereits seit 1999 feiern die christlichen Konfessionen in Ostwestfalen-Lippe alljährlich einen ökumenischen Gottesdienst. Die leitenden Theologen predigen dabei im Wechsel.
 

]]>
AktuellesPräsesTermineMedienMitarbeitende
news-2026Fri, 16 Apr 2021 13:06:52 +0200 Pflanzaktion der Ev. Friedhöfe: Präses Annette Kurschus lädt Gemeinden zur Teilnahme einhttp://www.evangelisch-in-westfalen.de/aktuelles/detailansicht/news/baeume-der-hoffung-fuer-die-opfer-der-corona-pandemie/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=3b39e1013c142294b630bc4a830b6117MedienInfo 15/2021

Mit „Bäumen der Hoffnung“ will die Evangelische Kirche von Westfalen (EKvW) zum Ewigkeitssonntag 2021 (21.11.) der Opfer der Corona-Pandemie gedenken. Präses Annette Kurschus lädt alle westfälischen Kirchengemeinden ein, sich mit ihren Evangelischen Friedhöfen an der ganz besonderen Pflanzaktion zu beteiligen.

„Mit der Aktion ‚Bäume der Hoffnung‘ wenden wir uns an alle, die in Pandemiezeiten einen geliebten Menschen verloren haben“, sagt die leitende Theologin der EKvW. „Wir laden dazu ein, für diesen Menschen auf einem unserer Evangelischen Friedhöfe einen Baum zu pflanzen. So findet das Gedenken einen konkreten Ort und die persönliche Trauer erhält einen sichtbaren Ausdruck. Die Bäume werden wachsen und grünen und blühen – und sind damit Bilder eines Lebens, das stärker ist als der Tod.“

Die Idee: Die „Bäume der Hoffnung“ – alte Obstsorten und klimaresistente Laubgehölze – sollen ab dem Ewigkeitssonntag 2021 gepflanzt werden. Die westfälische Landeskirche unterstützt die Pflanzaktion, indem sie den ersten zehn Evangelischen Friedhöfen, die sich daran beteiligen, den jeweils ersten Baum kostenlos zur Verfügung stellt. Ideengeber ist übrigens Pfarrer Hendrik Meisel von der Ev. Kirchengemeinde Neubeckum, der für seinen Friedhof bereits die ersten Sponsoren und Baumspenderinnen gewinnen konnte.

Das Ziel: „Auf unseren Evangelischen Friedhöfen werden blühende Orte des Gedenkens entstehen. Sie halten die Erinnerung an die Pandemiezeit lebendig – und an die Menschen, die in dieser Zeit gestorben sind. Als ‚Orte der Hoffnung‘ bringen Evangelische Friedhöfe unsere christliche Gewissheit zum Ausdruck, dass wir zu jeder Zeit auf das Leben zugehen – auch im Sterben und durch den Tod hindurch“, so Präses Annette Kurschus.

Weitere Auskünfte zu den „Bäumen der Hoffnung“ erteilen Ulrike Jurczik (ulrike.jurczik@lka.ekvw.de) oder Brigitte Goldbach (brigitte.goldbach@lka.ekvw.de).

]]>
AktuellesPräsesMedien
news-2025Thu, 15 Apr 2021 15:47:09 +0200Altsuperintendent Klaus-Peter Röber gestorbenhttp://www.evangelisch-in-westfalen.de/aktuelles/detailansicht/news/frueherer-superintendent-des-kirchenkreises-herne-wurde-81-jahre-alt/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=bbf96fa698a72e26fd58ab531a9b6d7bAm Samstag nach Ostern (10. April 2021) ist Pfarrer Klaus-Peter Röber, Superintendent des Kirchenkreises Herne von 1985 bis 2004, im Alter von 81 Jahren gestorben.

Röber kam 1968 in die Kirchengemeinde Rauxel, wo ihn das Presbyterium nach einem Jahr als Hilfsprediger Ende 1969 in die Pfarrstelle wählte. Bereits 1972 übertrug ihm die Kreissynode das Amt des Synodalassessors und machte ihn damit zum Stellvertreter von Superintendent Fritz Schwarz. Nach dessen plötzlichem Tod am 5. Juli 1985 wählte ihn die Kreissynode am 14. September 1985 zum Superintendenten. Dieses Amt übte er auf eigenen Wunsch zusammen mit dem Pfarramt in Rauxel bis zu seiner Pensionierung Ende 2004 nebenamtlich aus.

Der Kontakt zu seiner Gemeinde rund um die Pauluskirche, wo er bis zuletzt den Gottesdienst besuchte, wollte Röber auch als Superintendent nicht missen. „Hier hatte ich mit Menschen jeden Alters zu tun, vom Baby bis zum Greis“, hatte er vor einigen Jahren in einem Interview über die Besonderheit des Pfarrberufs gesagt. „Was mir am meisten Freude gemacht hat, war das Predigen.“

Klaus-Peter Röber ist in der vergangenen Woche ins Krankenhaus gekommen. Noch am Donnerstag hat Pfarrer Johannes Ditthardt ihn hier besucht und mit ihm das Heilige Abendmahl gefeiert, am Samstagvormittag ist er eingeschlafen. Röber hinterlässt seine Frau Monika. „Wir sind mit unseren Gedanken und Gebeten bei ihr und allen, die um ihn trauern“, so Superintendentin Claudia Reifenberger.

Die Beerdigung ist am Montag, 19. April, um 12 Uhr auf dem Evangelischen Friedhof Castrop.

 

]]>
AktuellesMitarbeitende
news-2024Wed, 14 Apr 2021 13:14:15 +0200Raum für Trauer in Pandemie-Zeiten / Präses Annette Kurschus beim Treffpunkt Gendarmenmarkt der EKDhttp://www.evangelisch-in-westfalen.de/aktuelles/detailansicht/news/das-sterben-und-der-tod-werden-zunehmend-vom-leben-ferngehalten/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=dfb99aaf4e8b16d457b2344c2805d687Präses Annette Kurschus und Bundestagsvizepräsidentin Petra Pau sprachen beim „Treffpunkt Gendarmenmarkt“ der EKD darüber, wie Corona-Beschränkungen die Trauerkultur verändern. Wie wichtig der persönliche Abschied ist, daran erinnern eine Gedenkveranstaltung für die Verstorbenen der Corona-Pandemie in Berlin und die ökumenische Woche für das Leben.  

Isolation und Einsamkeit bestimmen in Corona-Zeiten nicht nur den Alltag, sondern auch das Sterben und Trauern vieler Menschen. Vor diesem Hintergrund fragte der Bevollmächtigte des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Prälat Martin Dutzmann, am Dienstagabend (13. April) bei der digitalen Veranstaltung „Treffpunkt Gendarmenmarkt“, wie Trauer trotzdem Raum bekommen kann. Seine Gesprächsgäste waren Annette Kurschus, Präses der Evangelischen Kirche von Westfalen (EKvW) und stellvertretende Vorsitzende des Rates der EKD, und die Vizepräsidentin des Deutschen Bundestages, Petra Pau.

Ein Tag des Innehaltens: Gedenkfeier für die Verstorbenen der Coronazeit

„80.000 Tote sind eine schier unfassbare Zahl. Wie viele mehr Menschen mögen wohl um diese 80.000 trauern?“, fragte Dutzmann. Es gebe so viele ungehörte letzte Worte und so viele nicht gehaltene Hände, es fehlten so viele bekannter Gesichter bei der Beerdigung. Ein Trost soll die zentrale Gedenkfeier von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier am Sonntag in Berlin sein. „Auch wenn die Pandemie noch nicht überwunden ist, soll dies ein Tag des Innehaltens sein, der zeigt, dass wir als Gesellschaft Anteil nehmen, die Toten und das Leid der Hinterbliebenen nicht vergessen“, teilte des Bundespräsidialamt mit.

Präses Kurschus hat im April 2015 bei der Trauerfeier für die Hinterbliebenen der Opfer des Germanwings-Absturzes in den französischen Alpen im Kölner Dom gepredigt. „Ich habe gespürt, in allem Schrecken, wie heilsam gemeinsames Trauern sein kann. Unsere Tradition hält Musik, Gesten und Worte bereit, die dabei helfen – etwa Choräle, Gebete und Psalmen“, sagte sie in der Diskussion über kollektives öffentliches Gedenken. Politikerin Pau hat bei den Gedenkveranstaltungen nach den Amokläufen an Schulen in Erfurt und Minden erlebt, „wie wichtig es ist, die Menschen einzubinden und mit ihnen zu sprechen“.  

„Keiner dieser Menschen von Gott vergessen“

Gefragt nach den unterschiedlichen Aufgaben von Staat und Kirche in der Pandemie sagte Kurschus: „Wir halten das Oberlicht offen für eine Kraft, die über unsere eigenen Möglichkeiten hinausgeht.“ Die Kirche gebe einen Trost weiter, den sie selbst empfange: „Wir gedenken der Menschen, die einsam gestorben sind, in der tiefen Gewissheit, dass keiner dieser Menschen von Gott vergessen und aus Gottes Händen gefallen ist.“ Die Corona-Krise sei zugleich wie ein Brennglas, das vorhandene Missstände sichtbar werden lasse, auch mit Blick auf die Trauerkultur. „Das Sterben und der Tod werden zunehmend aus der Öffentlichkeit ausgelagert und vom Leben ferngehalten. Die Tendenz, Sterbende allein zu lassen, hat sich in dramatischer Weise verstärkt“, sagte die Präses. Das Abschiednehmen in kleinstem Kreis sei gegenwärtig notwendig. Dabei brauche das Trauern eine Öffnung und die Erinnerung einen Resonanzraum derer, die die Verstorbenen kannten.

Pau hält körperliche Nähe nicht nur in Begleitung eines Sterbenden für wichtig, sondern auch bei Besuchen in Alten- und Pflegeheimen. „Menschen sind nicht nur an Corona, sondern auch an Einsamkeit gestorben“, sagte sie. Die Politik müsse auch die Folgen ihrer Entscheidungen für die Gesellschaft und ihren Zusammenhalt bedenken. Die Bundestagsabgeordnete der Linken hätte Ostern gerne einen Freiluftgottesdienst besucht und mit Abstand gesungen. „Wir als Entscheidungsträger sind in der beständigen Verantwortung, nicht nur zu erklären, was wir tun, sondern es auch immer wieder zu überprüfen.“

Gedenkakt und Gottesdienst für die Verstorbenen der Coronazeit

Am Gedenkakt am Sonntag, 18. April, um 13 Uhr im Konzerthaus Berlin am Gendarmenmarkt nehmen die Spitzen der Verfassungsorgane und Hinterbliebene teil. Von 10.15 bis 11 Uhr findet ein ökumenischer Gottesdienst in der Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche statt.
Der Gedenkakt wird unter anderem live im ZDF, im Deutschlandfunk und auf verschiedenen ARD-Hörfunkwellen übertragen.

Woche für das Leben

Die „Woche für das Leben“ unter dem Motto „Leben im Sterben“ beginnt am 17. April um 10.30 Uhr mit einem Auftaktgottesdienst im Livestream aus dem Dom zu Augsburg.

]]>
AktuellesPräsesTermineGemeindenMitarbeitende
news-2023Tue, 13 Apr 2021 11:10:11 +0200Kirchen in NRW grüßen zum Beginn des Ramadan 2021http://www.evangelisch-in-westfalen.de/aktuelles/detailansicht/news/gemeinsamer-einsatz-fuer-eine-bessere-welt-nach-corona/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=f8697e5453cf38b318d2c683931e0d9eMedienInfo Nr 14/2021

Zum beginnenden muslimischen Fastenmonat Ramadan wenden sich die fünf katholischen (Erz-)Bistümer und die drei evangelischen Landeskirchen in Nordrhein-Westfalen mit einer gemeinsamen Grußbotschaft an Musliminnen und Muslime.

Wie das christliche Osterfest, so steht auch der Fastenmonat Ramadan zum zweiten Mal in Folge unter dem Eindruck der Corona-Pandemie. Dabei hat die Krankheit angesichts vieler erkrankter oder verstorbener Menschen mittlerweile ein Gesicht bekommen. Das ganze Ausmaß zeigt sich im Internet in Listen mit den Namen unzähliger an Corona verstorbener Menschen, die sich dem Vergessen entgegenstellen. „Die überwältigende Dynamik der Pandemie zeigt uns, wie gut es ist, dass wir als muslimische und christliche Gläubige darauf vertrauen dürfen, dass Gott selbst uns in seinem Erinnern umfasst“, heißt es dazu im Grußwort. Dieses Vertrauen trägt in den alltäglichen Herausforderungen der Corona-Zeit. Es bietet darüber hinaus die Grundlage im gemeinsamen Einsatz für eine bessere Welt in der Zeit nach der Pandemie. „Die Corona-Zeit zeigt uns an vielen Stellen, was wir in unserer Gesellschaft besser, gerechter, menschenfreundlicher gestalten können und müssen. Davon nicht zu schweigen und da, wo wir können, engagiert zu handeln, ist unsere Aufgabe als Glaubensgemeinschaften.“

Das Grußwort sieht Muslime und Christen somit in der Pflicht, sich gemeinsam für alle einzusetzen, die der Hilfe bedürfen: „Muslimische und christliche Stimmen sind nötig, wenn wir nach dieser Pandemie vor der Frage stehen, ob alles so bleiben kann, wie es bisher gewesen ist. Diese Stimmen können nur im Austausch und in der Begegnung ihren vollen Klang entfalten und so das Bewusstsein für das Gemeinwohl in unserer Gesellschaft vertiefen.“

Unterzeichner des Grußwortes sind Landessuperintendent Dietmar Arends (Lippische Landeskirche), Erzbischof Hans-Josef Becker (Erzbistum Paderborn), Bischof Helmut Dieser (Bistum Aachen), Bischof Felix Genn (Bistum Münster), Präses Annette Kurschus (Evangelische Kirche von Westfalen), Präses Thorsten Latzel (Evangelische Kirche im Rheinland), Bischof Franz-Josef Overbeck (Bistum Essen) und Erzbischof Rainer Maria Kardinal Woelki (Erzbistum Köln).

 

]]>
AktuellesPräsesGemeindenMedienMitarbeitende
news-2022Mon, 12 Apr 2021 13:49:27 +0200Kirchliche Hochschule bietet „Schnupperstudium“http://www.evangelisch-in-westfalen.de/aktuelles/detailansicht/news/digitale-lehrveranstaltungen-in-evangelischer-theologie/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=e28170c6225adc46389980b20478cd4fDie Kirchliche Hochschule Wuppertal/Bethel bietet jungen Menschen die Möglichkeit, kostenlos in das Studienfach „Evangelische Theologie“ hineinzuschnuppern. Dazu können sie digitale Lehrveranstaltungen besuchen, die in dem am 13. April startenden Sommersemester angeboten werden.

Das „Schnupperstudium“ richtet sich an junge Menschen bis 20 Jahre mit Abitur. Das Angebot ist kostenfrei und beinhaltet 18 speziell für diese Zielgruppe ausgewählte Lehr- und Informationsveranstaltungen der Kirchlichen Hochschule. Die Anmeldung ist ab sofort bis zum 30. April per E-Mail an schnupperstudium@kiho-wuppertal-bethel.de möglich.

Die Kirchliche Hochschule Wuppertal/Bethel ist eine staatlich anerkannte Hochschule in kirchlicher Trägerschaft mit Standorten in Wuppertal und in Bielefeld. Auf dem Campus Wuppertal studieren zukünftige Pfarrerinnen und Pfarrer Evangelische Theologie, ab 2021 auch in dem Weiterbildungsstudiengang „Master of Theological Studies“. Am Standort Bielefeld qualifizieren sich Leitungskräfte aus diakonischen Verbänden und sozialwirtschaftlichen Unternehmen sowie Studenten aus Kirchen des globalen Südens in den Studiengängen Diakoniemanagement, Diaconic Management und Diakoniewissenschaft. (epd)

]]>
AktuellesTermineMitarbeitende
news-2021Wed, 07 Apr 2021 19:25:09 +0200Evangelische Kirchen und Diakonie ermutigen mit Broschüre zum Bau günstiger Wohnungenhttp://www.evangelisch-in-westfalen.de/aktuelles/detailansicht/news/eigentum-nutzen-wohnungsnot-verringern/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=62f2c65212844f702642fcfccdd8a7d4MedienInfo 13/2021
 

Noch nie war ein Zuhause so wichtig wie in der Corona-Pandemie. Doch in Deutschland fehlen jährlich etwa 400.000 bezahlbare Wohnungen. Diakonie und Kirche wollen gegen Wohnungsnot aktiv werden und nutzen dafür eigene Grundstücke und Immobilien. Ein neuer Praxisleitfaden des Diakonischen Werkes Rheinland-Westfalen-Lippe (Diakonie RWL) unterstützt sie dabei.

"Wohnen ist in Deutschland zur neuen sozialen Frage geworden. Immer mehr Menschen können die stark steigenden Mieten nicht zahlen und geraten dadurch in Armut", betont Diakonie RWL-Vorstand Christian Heine-Göttelmann. "Als Kirche und Diakonie haben wir eine besondere Verantwortung dafür, dass bedarfsgerechter und bezahlbarer Wohnraum entsteht. Er ist eine wesentliche Grundlage für das Wohlergehen, die Lebensqualität und die Teilhabe von Menschen in unserer Gesellschaft", ergänzt Kirchenrat Volker König von der Evangelischen Kirche im Rheinland.

Tipps zu Konzept, Planung und Finanzierung

Unter dem Titel "Weil alle ein Zuhause brauchen. Wohnraum planen – sozial und nachhaltig" gibt die Broschüre Tipps, wie mit einem guten Konzept, sorgfältiger Planung, kreativen Finanzierungsmodellen und Kooperationen neue faire Wohnformen entstehen können. Die Empfehlungen basieren auf Erfahrungen der Evangelischen Kirchen im Rheinland und in Westfalen, Diakonischer Werke, der Bank für Kirche und Diakonie (KD-Bank) sowie der Kirchlichen Zusatzversicherungskasse Rheinland-Westfalen (KZVK Dortmund).

Nicht immer müssen Kirche und Diakonie alleine die Bauherrinnen sein, wie ein Projekt im Kreis Minden zeigt. Die "Aufbaugemeinschaft Espelkamp", eine kirchlich und diakonisch mitgetragene Wohnungsbaugesellschaft, realisiert gerade ein Bauprojekt für 3,5 Millionen Euro. Eine örtliche Kirchengemeinde stellt das Grundstück als Erbbaurecht, die Aufbaugemeinschaft baut das Haus und eine diakonische Stiftung mietet die Wohnungen für Jugendliche, die sozialpädagogisch betreut werden.

Generationsübergreifendes Wohnen

In Köln, der Stadt mit der höchsten Altersarmut in NRW, hat die Diakonie Michaelshoven mit der Gemeinnützigen Wohnungsgenossenschaft Köln-Sülz auf einem eigenen Grundstück 24 barrierefreie Appartements für Seniorinnen und Senioren mit geringem Einkommen gebaut. Sie werden von zwei Studierenden unterstützt, die dort für eine sehr günstige Miete wohnen.

Die rheinische Kirche nimmt neben älteren Menschen auch junge Familien in den Blick, die es auf dem angespannten Wohnungsmarkt in Düsseldorf besonders schwer haben. Auf dem Gelände ihres ehemaligen Funk-, Film- und Fernsehzentrums errichtet sie ein Gebäude mit einer Tagespflegeeinrichtung für Senioren, preisgünstigen Wohnungen für ältere Menschen mit betreutem Wohnen sowie Wohnungen für junge Familien. Rund 25 Millionen Euro investiert sie in das Projekt.

"Es gibt viele gute Beispiele, wie Kirche und Diakonie daran mitwirken, fairen und barrierefreien Wohnraum zu schaffen", sagt Landeskirchenrat Dr. Jan-Dirk Döhling von der Evangelischen Kirche in Westfalen. "Wir wünschen uns, dass es noch mehr werden. Dazu soll unsere Handreichung ermutigen."

]]>
AktuellesGemeindenMedienMitarbeitende
news-2016Fri, 02 Apr 2021 07:00:00 +0200Stichwort: Karfreitaghttp://www.evangelisch-in-westfalen.de/aktuelles/detailansicht/news/der-stille-feiertag/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=551aa8c9a6e3c49080220beda227ca96Am Karfreitag (2. April) erinnern Christen an das Leiden und Sterben Jesu am Kreuz. Karfreitag wird damit in Verbindung mit Ostern, der Feier der Auferstehung Jesu, zu einem zentralen kirchlichen Feier- und Gedenktag. Für evangelische Christen hat der Karfreitag eine besonders große Bedeutung. Er ist zudem ein sogenannter stiller Feiertag.

In der Bibel wird die Geschichte erzählt, wie Jesus, nachdem er von einem seiner Jünger an seine Widersacher verraten wurde, in Jerusalem zum Tod durch das Kreuz verurteilt wird. Die Kreuzigung war damals die grausamste Art der Hinrichtung. Jesus muss sein Kreuz zur Todesstätte außerhalb der Stadtmauern selbst tragen, aus Spott wird ihm eine Dornenkrone auf den Kopf gesetzt. Schließlich wird Jesus ans Kreuz genagelt und stirbt. Das Christentum wurde so zur Religion des Kreuzes.

Viele Christen finden Trost darin, dass Gott das Leid der Menschheit kennt und sich ihm selbst aussetzt. Weil Gott Jesus am dritten Tag nach seinem Tod auferweckt, glauben Christen, dass Jesus Gewalt, Schmerzen und Tod ein für alle Mal überwunden hat und somit das Leben über den Tod gesiegt hat. Viele Christen verstehen seinen Tod auch als Sühne, indem er die Sünden der Menschen auf sich genommen und sie dadurch mit Gott versöhnt hat.  Die Vorstellung, Jesus sei ein Opfer, das stellvertretend zur Sühne erbracht wurde, wird heute theologisch unterschiedlich interpretiert.

Die Leidensgeschichte Jesu, auch Passion genannt, ist zentraler Bestandteil aller biblischen Evangelien. Auf sie läuft Jesu Geschichte hinaus und aus ihr lässt sie sich verstehen. So wird die Passionsgeschichte zu einer "Grunderzählung" des Christentums. Entsprechend oft wurde sie in Musik und Kunst rezipiert, etwa in den großen Oratorien von Johann Sebastian Bach. Die Kehrseite der Passionsgeschichte ist die Förderung eines christlichen Antijudaismus. Christen gaben Juden in der Folge häufig die Schuld an Jesu Kreuzigung. Heute lehnen die katholische und die evangelische Kirche jede Form von Antijudaismus ab.

In den meisten Gemeinden schweigen am Karfreitag die Kirchenglocken. Taufen oder Trauungen finden nicht statt. In einigen katholisch geprägten Gegenden tritt an die Stelle des Morgen-, Mittag-, und Abendgeläuts der Brauch, mit Ratschen und Klappern durch die Straßen zu ziehen. Gottesdienste werden oft gegen 15 Uhr zur Todesstunde Jesu gefeiert. Manchmal sind der Altar und das Kreuz verhängt. In diesem Jahr werden zum zweiten Mal während der Corona-Pandemie in vielen Gemeinden Gottesdienste ohne anwesende Gemeinde stattfinden.

Öffentliche Sportveranstaltungen, Jahrmärkte, Musik- und Tanzveranstaltungen fallen am Karfreitag aus. Auch Kinos und Theater müssen ihr Programm dem stillen Charakter des Tages anpassen, wie es in den Feiertagsgesetzen der Bundesländer heißt. Diskotheken und Spielkasinos müssen vielerorts schließen. Darum gibt es gesellschaftliche Diskussionen, weil insbesondere nicht-gläubige Menschen sich in ihren Grundrechten eingeschränkt fühlen. (epd)

]]>
Aktuellesostern2021TermineGemeindenMitarbeitende
news-2019Thu, 01 Apr 2021 11:00:00 +0200Themenseite der EKD bündelt evangelische Angebote zu Osternhttp://www.evangelisch-in-westfalen.de/aktuelles/detailansicht/news/ostergottesdienste-geben-hoffnung-in-der-pandemie/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=a0f1b435ad42dba22a74d2ccd89d74d6Auch die diesjährige Karzeit und die Ostertage werden von der Corona-Pandemie geprägt sein. Von umso größerer Bedeutung ist es, die Osterzeit als Zeit des Trostes und der Hoffnung zu gestalten. Dazu tragen wesentlich auch die Gottesdienste bei, in denen Christinnen und Christen sich an Christi Kreuzigung, Tod und Auferstehung erinnern. Auf der Themenseite www.ostergottesdienste.de bündelt die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) ab sofort Informationen und Impulse rund um die Karwoche und Ostern.

Für alle, die sich im Vorwege über evangelische Gottesdienste von Karfreitag bis Ostermontag informieren möchten, steht auf der Themenseite eine Datenbank zur Verfügung, in der die evangelischen Landeskirchen eine Auswahl ihres gottesdienstlichen Angebotes zusammengestellt haben. Evangelische Gottesdienste werden bundesweit sowohl in Funk und Fernsehen und in digitalen Gottesdienstformaten als auch in den vertrauten Kirchenräumen in präsentischen Gottesdiensten oder unter freiem Himmel gefeiert. Die Entscheidungen für oder gegen Präsenzgottesdienste werden von den Gemeinden unter Berücksichtigung der pandemischen Situation vor Ort - insbesondere der Inzidenzwerte - verantwortungsvoll getroffen. In allen Präsenzgottesdiensten gelten strenge Hygiene- und Schutzkonzepte, die auch der veränderten Situation durch die besonders aggressive Virusmutation Rechnung tragen werden.
 
Die zahlreichen Übertragungen von Gottesdiensten in Fernsehen, Rundfunk und per Livestream ermöglichen auch den Menschen, die wegen der Corona-Pandemie in diesem Jahr den Gottesdienst von zuhause mitfeiern wollen, die Teilnahme an einer liturgischen Feier. Die Internetseite www.ostergottesdienste.de bietet darüber hinaus auch Materialien und Anregungen für Hausandachten. (EKD)

 

]]>
Aktuellesostern2021TermineMitarbeitende
news-2018Thu, 01 Apr 2021 09:00:00 +0200Präses Annette Kurschus: Österliche Hoffnung und Osterjubel trotz Schutzmaßnahmenhttp://www.evangelisch-in-westfalen.de/aktuelles/detailansicht/news/ostern-ist-anders-immer/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=550d40e057753c6ff02e304c75a9e3e8MedienInfo 12/2021
 

Ostern findet statt. Auch im zweiten Jahr der Pandemie anders als gewohnt. Aber landeskirchenweit haben sich westfälische Kirchengemeinden kreativ und engagiert darauf vorbereitet, „die Osterbotschaft mit ihrer hoffnungsvollen Kraft unter die Leute zu bringen“. Präses Annette Kurschus würdigt in ihrer Osterbotschaft 2021 das vielfältige Engagement zahlreicher Haupt- und Ehrenamtlicher und ist gewiss: „Zu Ostern werden wir die Kraft des Auferstandenen spüren!“  

Die Osterbotschaft von Präses Annette Kurschus im Wortlaut:

„Ostern ist anders. Immer. Neu und überraschend anders. Mit unermüdlichem Elan und reizvollen Ideen haben sich unsere Kirchengemeinden auch in diesem Jahr – dem zweiten der Pandemie – darauf vorbereitet, die Osterbotschaft mit ihrer hoffnungsvollen Kraft unter die Leute zu bringen. Jugendliche und junge Erwachsene werden mit ihren technischen Kenntnissen zum Segen und helfen mit, Gottesdienste in großer Zahl und mit vielen Teilnehmenden digital zu feiern. 
Kirchenmusikerinnen und Kirchenmusiker sind mit hohem Einsatz unterwegs und probieren ungewohnte Wege aus, um uns den Osterjubel in die Ohren zu spielen und ins Herz zu singen. Kirchenräume sind geöffnet zur Einkehr und zum Gebet. Auf Friedhöfen wird in österlicher Hoffnung der Toten gedacht. Unzählige Ehrenamtliche haben für ihre Gemeinden Kreuzwegandachten zum Mitnehmen vorbereitet, planen Osterspaziergänge, halten Bildergeschichte für Kinder bereit. Hier gibt es Tulpen mit Ostergrüßen an der Kirchentür, dort werden Blumenzwiebeln verteilt, um daheim neues Leben zu pflanzen. Seelsorgerinnen und Seelsorger sind in Ruf- und Reichweite.

Für die Evangelische Kirche von Westfalen haben wir entschieden, unseren Gemeinden die Feier von leibhaftigen Gottesdiensten mit den erforderlichen Schutzmaßnahmen nur bis zu einem Inzidenzwert von 100 im jeweiligen Landkreis bzw. in der kreisfreien Stadt zu empfehlen. In vielen Kirchengemeinden werden die ersehnten Ostergottesdienste daher auf andere Weise gefeiert. Lassen Sie sich überraschen! Ja, ich gebe zu: Auch in diesem Jahr werde ich die vertrauten Gottesdienste zu unserem höchsten christlichen Fest, vor allem die direkte Begegnung mit den Menschen und das gemeinsame Singen und Musizieren, erneut schmerzlich vermissen. Ich weiß, dass ich damit nicht allein bin. Zugleich bin ich gespannt, wie in diesem Jahr Ostern wird. Ostern ist anders. Immer. Was wir in diesen Tagen feiern, lebt ja nicht im Kern aus den vertrauten Ritualen und bewährten Formen – so lieb sie uns sind. Was wir feiern, empfangen wir aus der Botschaft der Engel am Grab Jesu: „Was sucht ihr den Lebenden bei den Toten? Er ist nicht hier, er ist auferstanden!“

Diese Botschaft stellt alles auf den Kopf. Nichts ist mehr sicher. Nicht einmal der Tod. Zu Ostern ist die schöpferische Kraft des lebendigen Gottes am Werk, von der es heißt: „Siehe ich mache alles neu.“ Mag sein, dass wir selbst hier und da mit unseren Kräften am Ende sind. Zu Ostern bekommen wir´s mit der Kraft des Auferstandenen zu tun. Wir werden sie spüren, hautnah, womöglich kaum wahrzunehmen, hauchzart nur. In jedem Fall neu und überraschend. Anders eben. Auch und gerade in diesem Jahr.“

]]>
Aktuellesostern2021PräsesTermineGemeindenMedienMitarbeitende
news-2017Wed, 31 Mar 2021 17:19:31 +0200Kirchliche Berufe kennenlernen: Digitale Berufsmesse am 15. Aprilhttp://www.evangelisch-in-westfalen.de/aktuelles/detailansicht/news/mein-beruf-was-mit-kirche/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=bfb801f9e251dbee50986fc683977eb6Ob Pfarramt oder Kirchenmusik, Gemeindepädagogik oder Diakonat: Rund um Kirche gibt es viele spannende und attraktive Berufe. Allgemeine Informationen und Antworten auf ganz persönliche Fragen gibt’s auf der digitalen Berufsmesse, zu der die Evangelische Kirche von Westfalen (EKvW) am Donnerstag, 15. April 2021, von 15 bis 18 Uhr einlädt. 

Kooperationspartner der von Holger Gießelmann, Parrer für Nachwuchsgewinnung in der EKvW, pandemiebedingt digital organisierten Veranstaltung sind die Evangelische Bildungsstätte für Diakonie und Gemeinde (Bielefeld-Bethel), das Theologisch-Pädagogische Seminar und Berufskolleg „Malche“ (Porta Westfalica); die Diakonische Stiftung Wittekindshof (Bad Oeynhausen) sowie die Bildungsstätte für Kirche und Diakonie „Martineum“ (Witten).
 

]]>
AktuellesTermineGemeindenMitarbeitende
news-2015Wed, 31 Mar 2021 13:15:10 +0200UNSERE KIRCHE zu Ostern kostenloshttp://www.evangelisch-in-westfalen.de/aktuelles/detailansicht/news/digitale-osterausgabe-online-fuer-alle/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=4caf13d93ae005984c152f4553f2fbdfAuch in diesem Jahr hat die Zeitung mit der guten Nachricht ein Oster-Geschenk im digitalen Osterkörbchen. Die Osterausgabe der UNSERE KIRCHE gibt es als digitale Ausgabe kostenlos zum Lesen.

Und so geht es:

Klicken Sie auf den Link: https://epaper.unserekirche.de.

Dort erscheint ganz oben links die Ausgabe „UK 14-2021“. Klicken Sie diese Ausgabe an (Name oder Vorschaubild)-

Es erscheinen die Optionen „Anzeigen“ und „Download“. Sie können PDF herunterladen oder direkt im Browser lesen und damit auch den Textmodus (durch Anklicken einzelner Artikel) verwenden.

Viel Spaß!

]]>
Aktuellesostern2021TermineMitarbeitende
news-2014Tue, 30 Mar 2021 14:34:40 +0200Osterbacken für Kinderrechte: Aktion macht auf ausbeuterische Kinderarbeit aufmerksamhttp://www.evangelisch-in-westfalen.de/aktuelles/detailansicht/news/schokohasen-und-schokobroetchen-aus-nikolaeusen/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=688ba71b845ffad01a964324d499b515Aus Nikolaus wird Osterhase: Was schon lange gerüchteweise gilt, nutzt nun eine neue Aktion der Evangelischen Kirche von Westfalen zum Backen. Nicht verkaufte, aber noch haltbare Schoko-Nikoläuse werden dabei eingeschmolzen und so zu Osterhasen und Schokobrötchen.

Damit wird auf ausbeuterische Kinderarbeit aufmerksam gemacht und die Einhaltung von Kinderrechten gefordert. Dazu gibt es eine Postkarten-Kampagne, ein Backrezept und es werden Spenden für das Hilfswerk „Brot für die Welt“ gesammelt. 2.600 Schoko-Nikoläuse hat die Fairhandelsgesellschaft GEPA für die Aktion gespendet. Die süße Ware konnte im Advent und zu Weihnachten nicht verkauft werden, ist aber noch bis August haltbar.

Weltweit müssen rund 152 Millionen Mädchen und Jungen nach Schätzung der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) arbeiten gehen, damit sie und ihre Familien überleben können. Fast die Hälfte von ihnen leidet unter gefährlichen Arbeitsbedingungen, zum Beispiel auf Kakao-Plantagen der Elfenbeinküste, in Goldminen in Burkina Faso oder auf indischen Baumwollfeldern. Die Corona-Pandemie verschärft die prekäre Lage armer Familien und sorgt dafür, dass es immer mehr Kinderarbeit gibt. Obwohl 2021 das Internationale Jahr zur Abschaffung der Kinderarbeit ist.

Mit der Back-Aktion greift das Amt für Mission, Ökumene und kirchliche Weltverantwortung/MÖWe der Evangelischen Kirche von Westfalen gemeinsam mit Brot für die Welt das Thema auf. Das Interesse daran ist groß: So hat ein Bäcker in Gelsenkirchen die Nikoläuse eingeschmolzen und rund 1.000 Osterhasen gebacken, die Söckchen aus Schokolade tragen. Die Leckereinen werden in diesen Tagen mit Unterstützung der Christuskirchengemeinde Gelsenkirchen-Buer an Kinder und Jugendliche verteilt. Weiter beteiligen sich an der Aktion die Kirchenkreise Iserlohn und Bielefeld, der Christliche Verein Junger Menschen (CVJM) in Schwelm und in Rhaden sowie mehrere Dortmunder Kirchengemeinden.

Schokobrötchen selber machen: Das Rezept

Für etwa neun Brötchen werden folgende Zutaten gebraucht:

  • 500 Gramm Weizenmehl
  • 200 Gramm Schoko-Nikoläuse oder -Osterhasen o.ä.
  • 100 ml gekühlte Milch
  • 150 ml Wasser
  • 50 Gramm Zucker
  • 50 Gramm Butter
  • 25 g Frischhefe
  • 1 Ei
  • 1 Teelöffel Salz
  • je 1 Spritzer Zitronen- und Vanillearoma
  • etwas Butter und Zucker zum Bestreichen und Bestreuen

Zubereitung in vier Schritten:

  1. Die Schoko-Nikoläuse oder -Osterhasen zerkleinern. Die anderen Zutaten in einer Schüssel vermengen und etwa 10 Minuten intensiv kneten, erst zum Schluss die zerkleinerte Schokolade unterkneten.
  2. Den Teig 10 Minuten abgedeckt ruhen lassen. Danach zu einer großen Kugel formen. Diese nochmals wenige Minuten ruhen lassen, danach auf ein mit Backpapier belegtes Backblech legen und in den 30 Grad Celsius warmen Ofen stellen.
  3. Während des nun folgenden Gärens mehrmals mit Wasser bestreichen und so für viel Feuchtigkeit im Ofen sorgen. Sobald sich die Größe der Brötchen verdoppelt hat (nach ca. 30 Minuten) aus dem Ofen nehmen und mit einem sauberen Geschirrtuch abdecken.
  4. Den Ofen auf 210 Grad Celsius vorheizen. Die Brötchen mit Wasser bestreichen und im vorgeheizten Ofen etwa 16 Minuten backen. Danach mit flüssiger Butter bepinseln und mit Zucker bestreuen.
]]>
Aktuellesostern2021Gesellsch. VerantwortungGemeindenMitarbeitende
news-2013Mon, 29 Mar 2021 10:29:26 +0200Bettina Köhl wird neue Leiterin der Stabsstelle Kommunikationhttp://www.evangelisch-in-westfalen.de/aktuelles/detailansicht/news/journalistin-aus-bonn-tritt-ihr-amt-im-landeskirchenamt-am-1-april-2021-an/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=0f91d81688e45b16313ab8ff1fe03764MedienInfo 10/2021
 

Bettina Köhl (47) wird neue Leiterin der Stabsstelle Kommunikation im Landeskirchenamt der Evangelischen Kirche von Westfalen (EKvW) in Bielefeld. Damit verbunden ist auch die Funktion der landeskirchlichen Pressesprecherin. 

Bettina Köhl stammt aus dem ostwestfälischen Versmold und hat gleich nach dem Abitur ihre journalistische Laufbahn bei der Evangelischen Wochenzeitung „Unsere Kirche“ und beim „Haller Kreisblatt“ begonnen. Sie ist der evangelischen Kirche und der Kirchenmusik seit frühester Kindheit eng verbunden. Bis 1999 studierte sie Politische Wissenschaften, Germanistik und Staatsrecht an der Universität Bonn und arbeitete als freie Mitarbeiterin für den Bonner General-Anzeiger. Nach der Magisterprüfung volontierte sie dort und war als Lokalredakteurin unter anderem für Kirchenthemen, regionale Zusammenarbeit und Strukturwandel, Stadtplanung, Denkmalschutz und Stiftungen zuständig. Sie baute den crossmedialen Newsdesk mit auf und war Teil der Bonner Redaktionsleitung, bis sie im Oktober 2018 in die Regionalredaktion wechselte. Hier ist sie bis zum 31. März stellvertretende Ressortleiterin und Chefreporterin der Kreisredaktion Rhein-Sieg.

Bettina Köhl sagt über ihre neue Aufgabe: „Ich freue mich auf viele neue Menschen und ihre Geschichten. Ich möchte Themen setzen und dabei christlichen Gedanken und Werten Gehör verschaffen.“ Zur Zukunft der Kirche gehöre Wandel, so die 47-Jährige. „Diesen Wandel werde ich aktiv mitgestalten, so wie ich es bisher bei der Tageszeitung getan habe.“

]]>
AktuellesMedienMitarbeitende
news-2011Wed, 24 Mar 2021 12:35:13 +0100Evangelische Kirche von Westfalen ruft zur „Earth Hour“ aufhttp://www.evangelisch-in-westfalen.de/aktuelles/detailansicht/news/licht-aus/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=4ff5cd42681253f25d21161d59e6a968Die Evangelische Kirche von Westfalen ruft am Samstag, 27. März 2021, zur „Earth Hour“ des WWF auf.

Um 20.30 Uhr geht bei Millionen Menschen auf der ganzen Welt, tausenden Städten, Unternehmen und Kirchen für eine Stunde das Licht aus. Auch Christen können ein persönliches Zeichen für den Klimaschutz und die Bewahrung der Schöpfung geben. Ein weithin sichtbares Zeichen ist es beispielsweise, wenn die Beleuchtung der Kirche oder des Gemeindehauses ausgeschaltet wird.

Auf der Seite von »KIRCHE+KLIMA  werden Fotos und Kommentare gesammelt, um die Earth Hour sichtbar zu machen. Fotos von unbeleuchteten Kirchen und Kommentare können gesandt werden an:
simone.huettenberend@kircheundgesellschaft.de.

 

]]>
AktuellesKlimaTermineGemeindenMitarbeitende
news-2010Wed, 24 Mar 2021 12:16:52 +0100Nicht nur für Kinder: Acht Videoclips über die Ostergeschichte und die Johannes-Passion von J. S. Bachhttp://www.evangelisch-in-westfalen.de/aktuelles/detailansicht/news/der-rabe-habakuk-und-die-johannes-passion/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=69204aadc3e4422d5d0186c625887758Die Ostergeschichte in der Bibel und die Johannes-Passion von Bach – zwei gewaltige, ja monumentale Werke, jedes auf seine  Art absolut einzigartig. Wie aber kann man erklären, was diese beiden Werke miteinander verbindet, warum sie so außerordentlich, so bedeutend, so berührend sind und was sie uns heute noch zu sagen haben; obwohl sie doch schon Jahrhunderte, Jahrtausende alt sind?

„Ganz einfach“, sagt Superintendent Dr. Manuel Schilling (Kirchenkreis Soest-Arnsberg), „wir machen das so ein wenig wie bei  der Sendung mit der Maus.“ Und so ist eine „Sach- und Lachgeschichte“ der besonderen Art entstanden: „Da ist Musik drin – Wie Jesus starb und auferstand“ ist der Titel des ambitionierten Projektes, das ab Palmsonntag (28. März) auf dem You-Tube-Kanal der Landeskirche zu sehen ist.

Unter der Regie-Federführung von Johann Schilling sind im Auftrag der Landeskirche insgesamt acht Videoclips entstanden. Bis Ostersonntag wird jeden Tag eines der jeweils etwa zehn Minuten langen Videos freigeschaltet.  In diesen Videos erklärt Pfarrer Schilling dem neugierigen Raben Habakuk (alias Myriam Schilling), was es mit der Ostergeschichte und der Johannes-Passion auf sich hat.

Bibel, Theologie und konzertreife Musik

Professor Traugott Jähnichen, der Vorsitzende des theologischen Ausschusses der Evangelischen Kirche von Westfalen (EkvW), hatte die Idee zu diesem Projekt. Schilling: „Er drang darauf, dass unsere theoretischen Überlegungen, wie Theologie Menschen in Coronazeiten trösten kann, auch praktische Früchte tragen muss.“ Da Schilling beim Erklären biblischer und theologischer Inhalte mit dem vorwitzigen Raben Habakuk bereits gute Erfahrungen gemacht hatte, lag es nahe, diese Figur erneut zu nutzen.

Mit Professor Hildebrand Haake von der Hochschule für Kirchenmusik in Herford stand ein kongenialer Partner zur Seite, der mit seinen Musikerinnen und Musikern sowie Sängerinnen und Sängern den musikalischen Part übernommen hat. „Innerhalb von nicht einmal drei Wochen“, so der Superintendent, „haben junge Kirchenmusikstudenten aus der Hochschule in Herford die kompliziertesten Passagen der Johannes-Passion geprobt und konzertreif eingespielt. Zehn Musiker geben ein Konzert, für das sonst 80 und mehr Leute benötigt werden.“

In sechs Soester Kirchen wurde zudem der Dialog zwischen Pfarrer und Rabe gefilmt und von Johann Schilling, der in Ludwigsburg Dokumentarfilm studiert, mit den Musikbeiträgen aus Herford zusammengeschnitten. „Eine echte Familienproduktion“, freut sich Superintendent Schilling über die gelungene Zusammenarbeit mit zwei seiner fünf Kinder und ergänzt: „Diese Produktion hat überall unglaubliche kreative Energie freigesetzt.“

Niedrigschwellig und anspruchsvoll: Wie die „Sendung mit der Maus“

Die ausdrücklich benannte Zielgruppe sind zwar Grundschulkinder bis zum Konfirmandenalter, tatsächlich aber zielt das Format auf alle Altersstufen – so wie die „Sendung mit der Maus“. Noch einmal Schilling: „Die Videos sollen  niedrigschwellig und gleichzeitig anspruchsvoll sein - musikalisch, filmisch und theologisch. Für die kirchlich Hochverbundenen und die klassisch Gebildeten wird es ein neuer Blick auf die alte Geschichte, für die Kirchenfernen eine Chance, die Grundlagen christlichen Glaubens auf unterhaltsame Weise kennen zu lernen. Ganz einfach formuliert: Die Videos sollen die Herzen anrühren.“

]]>
Aktuellesostern2021GemeindenMitarbeitende
news-2009Fri, 19 Mar 2021 09:01:35 +0100Dienstantritt: Zehn neue Vikarinnen und Vikare starten am 1. April durchhttp://www.evangelisch-in-westfalen.de/aktuelles/detailansicht/news/berufungsurkunden-wieder-per-post-statt-von-der-praeses/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=b6c8fff0b770dff4cf195234831b539eVier Vikarinnen und sechs Vikare treten am 1. April ihren Vorbereitungsdienst in der Evangelischen Kirche von Westfalen (EKvW) an. Die offiziellen Berufungsurkunden gab’s in Corona-Zeiten diesmal aber nicht – wie sonst üblich – von Präses Annette Kurschus in einem feierlichen Abendmahlgottesdienst in der Bielefelder Süsterkirche überreicht – sondern einfach per Post zugeschickt.

Und begrüßt wurden sie in einem Online-Gottesdienst mit Präses Annette Kurschus und Oberkirchenrätin Katrin Göckenjan-Wessel, an dem die Vikarinnen und Vikare gemeinsam mit Ihren Mentorinnen und Mentoren teilnahmen. In ihrer Predigt betonte die leitende Theologin der westfälischen Landeskirche die Bedeutung der christlichen Gemeinschaft: „Als Einzelne können wir nicht überleben. Auch und erst recht wir Pfarrerinnen und Pfarrer nicht. Wir verhungern und verkümmern, wenn wir auf Dauer allein sind mit uns selbst.“ Das habe sie selbst in den vergangenen Monaten so hautnah erfahren wie nie, so Kurschus. „Und eine unserer großen Stärken als Christen ist in dieser Zeit deutlich geworden: Wir sind nicht allein. Das ist ein kostbares Geschenk. Wir haben eine Kirche. Wir gehören zusammen in einer Gemeinde, in einem Kirchenkreis, in einer Landeskirche. Da sorgen Menschen füreinander, da denken Menschen aneinander, da kümmern sich Menschen umeinander. Sie werden das erfahren, wenn Sie demnächst in die Gemeinde kommen, wo man auf Sie wartet. Selbst im Abstand werden Sie spüren: Da ist eine Gemeinschaft, zu der ich ab jetzt für eine Weile gehöre und die mich trägt. Kein Wunder, dass wir die leibhaftigen Gottesdienste so sehr vermissen. Unsere Hoffnung braucht die Gemeinschaft.“ Sie jedenfalls brauche Menschen, die singen und beten, wenn sie selbst es gerade nicht könne, sagte Kurschus. „Ich brauche Menschen, die für mich mit glauben, wenn die Hoffnung in mir selbst gerade leise wird. Die Gemeindeglieder werden solche Menschen für Sie sein.“

Umrahmt wurde dieser Gottesdienst von zwei Videokonferenzen, in denen die Verantwortlichen für die Ausbildung, das Team im Landeskirchenamt und Dozentinnen der Ausbildungseinrichtungen, sowohl die Mentorinnen und Mentoren als auch die Vikarinnen und Vikaren begrüßten und mit vielen wichtigen Informationen rund um die Ausbildung versorgten. Obwohl sich alle lieber bei Kaffee und Kuchen getroffen und ausgetauscht hätten – und sich versprachen, dies unbedingt nachzuholen! – verstand man es auch in dieser Begegnungsform, sich zu vernetzen und sich „persönlich“ zu nähern: Mailadressen wurden ausgetauscht und Chat-Gruppen angeregt.

Hoffnungsvoll und gespannt, freudig und entschlossen – so war die Stimmung bei denen, die an diesem besonderen Tag unter besonderen Bedingungen teilnahmen. Eigentlich wie immer – und doch ganz anders.

Nach bestandenem 1. Theologischem Examen lernen die jungen Theologinnen und Theologen nun zweieinhalb Jahre lang praktische Gemeindearbeit. Darin sind drei Monate Schulpraktikum eingeschlossen. Mit Beginn des neuen Vikariatskurses sind insgesamt 52 westfälische Vikarinnen und Vikare – 29 Frauen und 23 Männer – im Vorbereitungsdienst.

Ihr Vikariat am 1. April 2021 beginnen:

Jessica Banna
Ev.-Luth. Kirchengemeinde Rahden, Ev. Kirchenkreis Lübbecke

Jonas Nathanael Grabbet
Ev. Matthäus-Kirchengemeinde Münster, Ev. Kirchenkreis Münster

Christian Jünner
Ev.-Ref. Kirchengemeinde Oberholzklau, Ev. Kirchenkreis Siegen

Eva Meisel
Ev. Versöhnungskirchengemeinde Rheda-Wiedenbrück, Ev. Kirchenkreis Gütersloh

Niklas Peuckmann
Ev.-Luth. Kirchengemeinde Gladbeck, Ev. Kirchenkreis Gladbeck-Bottrop-Dorsten

Jonathan Pothmann
Ev.-Luth. Kirchengemeinde Paderborn, Ev. Kirchenkreis Paderborn

Lea Queer
Ev.-Luth. Kirchengemeinde Gehlenbeck, Ev. Kirchenkreis Lübbecke

Melina Racherbäumer
Ev.-Luth. Kirchengemeinde Haspe, Ev. Kirchenkreis Hagen

Stefan Schafflick
Ev. Christus-Kirchengemeinde Herten, Ev. Kirchenkreis Recklinghausen

Torben Schmidt
Ev. Kirchengemeinde Langendreer, Ev. Kirchenkreis Bochum

 

]]>
Aktuelles
news-2008Thu, 18 Mar 2021 12:17:37 +0100Präses Annette Kurschus unterstützt weltweiten Klima-Aktionstag am 19. März 2021http://www.evangelisch-in-westfalen.de/aktuelles/detailansicht/news/die-klimakrise-fordert-unseren-glauben-und-unser-handeln/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=e230afe31119ee079e7c902bb32eb42dMedienInfo 09/2021
 

Anlässlich des weltweiten Klima-Aktionstags am Freitag (19. März) ruft Präses Annette Kurschus zum entschlossenen Handeln in der Klimakrise auf:

„Für den christlichen Glauben gehören die Dankbarkeit für die Schönheit der Schöpfung, die Sorge um ihre Erhaltung und der Kampf gegen ihre Zerstörung untrennbar zusammen. Die Klimakrise fordert unseren Glauben und unser Handeln. Es braucht klare Worte, entschlossene Hoffnung und tätige Umkehr und es braucht sie jetzt! Der Klimaaktionstag am 19. März ist eine wichtige Gelegenheit hierfür einzutreten und hieran zu erinnern“, so die leitende Theologin der Evangelischen Kirche von Westfalen (EKvW).

Politik– das hat die Coronakrise gezeigt - ist zu entschiedenen Antworten auf globale Krisen in der Lage. Doch die Klimakrise wartet nicht, bis die Pandemie überwunden ist. Die nächsten vier Jahre sind laut Experten entscheidend, um das so genannte 1,5-Grad-Limit eingehalten zu können. Dafür braucht es entschlossenes Handeln in der Klimakrise – auch und gerade in einem Wahljahr. Jede und jeder Einzelne ist gefordert. Über alle Parteiengrenzen hinweg. Daher unterstützt die Evangelische Kirche von Westfalen „Fridays for Future“ und den weltweiten Aktionstag.

 

 

]]>
AktuellesKlimaTermineMedien
news-2005Mon, 15 Mar 2021 18:19:08 +0100Tage der Presbyterienhttp://www.evangelisch-in-westfalen.de/aktuelles/detailansicht/news/jesus-baut-seine-kirche-in-teams/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=67e71bfaa902e2a12922221eee70ecf1Exakt vor einem Jahr und zwölf Tagen erhielten die neugewählten Presbyterinnen und Presbyter den Auftrag, Gemeinde zu leiten, stellte der Theologische Vizepräsident Ulf Schlüter in seiner Begrüßung zum Auftakt der „Tage der Presbyterien“ am vergangenen Samstag fest.

Eigentlich wären mehrere Hundert Menschen aus den 476 westfälischen Presbyterien an diesem Tag in Dortmund zusammengekommen: um gemeinsam zu tagen, zu reden, zu singen, Gottesdienst zu feiern. Doch aufgrund der Corona-Pandemie mussten Alternativen her: Der „Tag der Presbyterien“ wurde zu mehreren, dafür kürzeren, Tagungen mit verschiedenen Schwerpunkten. Natürlich digital und online.

Bei der Auftaktveranstaltung mit rund 250 Teilnehmenden stand das Thema „Gemeinde leiten in schwieriger Zeit“ auf dem Programm.

Verantwortung übernehmen

Nach der Begrüßung und Live-Musik von Kirchenmusikdirektor Harald Sieger und Leonie Deutschmann startete das Programm mit einem geistlichen Impuls von Präses Annette Kurschus.

Ausgehend von der Kritik, Kirche sei ausgerechnet in diesen Zeiten nicht sichtbar und mutig genug, lenkte sie den Blick darauf, dass es die Aufgabe von Presbyterinnen und Presbytern sei, Verantwortung zu übernehmen. Kirche sei  kein Verein von Optimisten, „keine Gute-Laune-Agentur, deren Aufgabe es ist, hoffnungsfrohe Stimmung im Land zu verbreiten.“ Es sei auch ein Zeichen von Verantwortung, nicht allzu schnell nach tröstlichen und beruhigenden Antworten zu suchen, sondern erst einmal den Fragen standzuhalten.

Herausforderungen und Hoffnungen - Drei Statements

Doch was sind die Herausforderungen und die Kraftquellen für die Presbyter*innen? Drei von ihnen gaben Einblick in ihre Arbeit. Denn das „Gemeinde leiten in schwieriger Zeit“ konnten sie im vergangenen Jahr hautnah erleben.

Manfred Pohlkamp, bereits seit 20 Jahren Presbyter, betonte, der durch Corona ausgelöste digitale Schub habe Auftrieb gegeben. Ute Zorn ist zum 1. Mal im Presbyterium und musste sich gleich mit Schutzkonzepten und Virenschutz befassen. Als positiv hob sie hervor, dass neue Wege beschritten und dadurch neue Mitarbeitende gewonnen werden konnten - zum Beispiel junge Mitarbeitende für die digitalen Arbeiten. Der langjährige Presbyter Andreas Knorr empfand vor allem die Entscheidungen („Aufmachen oder nicht“) als Herausforderung. Auch er bewertete die neuen Formate als durchweg gelungen, befand aber „es fehlen die Projekte, auf die man normalerweise zu arbeitet“. Auch Fragen „Wie bleiben wir wirklich in Kontakt?“ und „Bleiben die Leute nach Corona ganz weg?“ bewegen ihn. Kraftquellen seien die persönlichen Rückmeldungen zur Arbeit, auch der Zusammenhalt in der Gemeindeleitung, wie die Möglichkeit, „mal schnell (digital) zusammenzukommen“. Für die Zeit „danach“ solle man jetzt schon Konzepte entwickeln und priorisieren.

In Kleingruppen konnten sich die Presbyter zu den Herausforderungen austauschen. Die Rückmeldungen zeigten deutlich, welche Themen besonders wichtig sind: Gemeinschaft, Hoffnung, Zuversicht waren zentrale Begriffe, aber auch  Aufbruch, Einfallsreichtum und Hybrid-Gottesdienste hatten ihren Platz.

„Der Geist der Kraft, nicht der Furcht“

Dr. Peter Böhlemann, Leiter des Instituts für Aus-, Fort- und Weiterbildung der EKvW, nahm in seinem Impulsvortrag vieles davon wieder auf: Die Bibel sei voll von kleinen Menschen, die vom Geist Gottes erfüllt plötzlich Großes vollbringen. Denen plötzlich große Verantwortung zufällt. Obwohl sie „Angst haben, verunsichert sind oder sich kraftlos und von Gott und allen guten Geistern verlassen fühlen.“ Die Frage „Wie soll ich das schaffen?“, beantworte Gott ganz einfach mit einem „Ich bin bei euch!“

Dennoch hätten „wir bei Kirche“ ein gewisses Problem mit Macht – drückten uns deshalb vor schwierigen Entscheidungen, vor der Verantwortung. Doch Gott stattet nicht nur die Führungspersonen mit Vollmacht aus (wie Petrus in Mt 16,17-19), sondern auch die „Teams“ (hier: die Jünger). Im Zweifel entscheidet nicht der Chef, sondern die Mehrheit. Die Macht in der Kirche Jesu Christi soll eben keiner allein haben. „Jesus baut seine Kirche in Teams! Von Anfang an!“

Dieses Prinzip der gemeinsamen Leitung habe unser evangelisches Leitungsverständnis geprägt. „Wir leiten gemeinsam, presbyterial-synodal! In der evangelischen Kirche teilen wir die Macht und leiten gemeinsam.“ Darauf könne man ruhig ein wenig stolz sein.

Böhlemann schloss mit einer Zeitansage: „Kirche ist lernfähig („Kirche kann auch digital!“). Gemeinsame Leitung entspricht von Anfang an dem Wesen unseres Glauben. Gott ist bei uns, wir lassen uns stören und machen so viele Experimente wie lange nicht. Wir haben den Mut, notwendige und vernünftige Entscheidungen zu treffen, weil wir die Verantwortung untereinander teilen und weil wir im Namen Jesu mit der Hilfe Gottes rechnen. Auch wenn Kirche sich etwas schwer mit Veränderung tut, müsse man sich von manchen liebgewordenen Traditionen verabschieden - wie von „den Fleischtöpfen Ägyptens, alten Grenzen und kirchlich-behördlichen Strukturen der letzten Jahrhunderte.“

Die anschließende Diskussion zeigte, dass der Impuls den Nerv der Zeit getroffen hatte. Neben „großen“ Themen wie „Ist nur die presbytorial-synodale Leitung biblisch begründet“ oder die Zukunft der Parochie standen ganz praktische Fragen um Finanzen und Haftung.

Als wichtiges Thema kristallisierte sich die Frage nach Reformen und Veränderungen heraus. Der Wunsch bei vielen nach mehr Bewegung und Innovation war deutlich spürbar.

Mit Gebet und Segen endete dieser erste Teil der Tage der Presbyterien. Der zweite Teil am 15. April 2021 steht unter dem Thema „Gottesdienst der Zukunft – Zukunft des Gottesdienstes“. Die weiteren Tage folgen am 04. Mai 2021 (Gut haushalten – Zukunft finanzieren) und 07. Juni 2021 (Einladende Gemeinde).

]]>
AktuellesGemeindenMitarbeitende
news-2004Fri, 12 Mar 2021 12:29:47 +0100Kirchenmusiker sollen Klassik und Pop unter einem Dach studieren / Entscheidung über Hochschul-Standort fällt im Aprilhttp://www.evangelisch-in-westfalen.de/aktuelles/detailansicht/news/herforder-standort-erhalten-oder-neubau-in-bochum/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=252a56487191393b65986f9ead87e1cdDie Zweige Klassik und Pop der westfälischen Hochschule für Kirchenmusik sollen zusammengelegt werden. Während die Landeskirche einen Neubau in Bochum ins Auge fasst, wollen ostwestfälische Kirchenkreise am Traditionsstandort Herford festhalten.

Dozenten und Studierende der Hochschule für Kirchenmusik Herford-Witten sind sich einig: Die bisher räumlich getrennten Fachbereiche "Kirchenmusik Klassisch" (Herford) und "Kirchliche Popularmusik" (Witten) sollen künftig unter einem Dach stattfinden, so ihr Wunsch. Bis zum Sommer will die Evangelische Kirche von Westfalen als Trägerin der renommierten Hochschule darüber entscheiden. In dieser Woche fand ein erster digitaler "Standort-Gipfel" statt.

Bereits seit 1949 bildet die westfälische Kirche in Herford hauptberufliche Kirchenmusiker mit Schwerpunkt Orgelspiel und Kirchenchorleitung aus. In den vergangenen Jahrzehnten fassten auch Jazz, Rock und Pop als Musikstile in den Gemeinden Fuß. 2016 etablierte die Hochschule daher den bundesweit ersten Studiengang "Kirchenmusik Popular" an der Evangelischen Pop-Akademie. Die Einrichtung ist eine Kooperation mit der Stiftung Creative Kirche. 

Die Hoffnung war, dass sich beide Stilrichtungen wechselseitig inspirieren und befruchten, wie der Prorektor der Hochschule, Ulrich Hirtzbruch, erläutert. Gemeinsame Chortage und Semestereröffnungen, Dozentenaustausch und Projekte sollten dies trotz 150 Kilometern Entfernung zwischen dem ostwestfälischen Herford und Witten im Ruhrgebiet ermöglichen. Derzeit sind 60 Studierende eingeschrieben, je zur Hälfte für Pop und Klassik. Laut Hirtzbruch ist sie damit eine der größten der bundesweit sechs evangelischen Musikhochschulen.

Distanz erschwert Austausch

Die Distanz zwischen Herford und Witten erschwert aber den zwanglosen Austausch zwischen den jungen Musikern, Begegnungen mussten schon vor Corona mühsam organisiert werden. 2018 votierten Lehrkräfte und Studenten einmütig: "Wir wollen unter ein Dach!" Seither habe die Landeskirche verschiedene Optionen sondiert, sagt der zuständige Dezernent im Bielefelder Landeskirchenamt, Vicco von Bülow - unter anderem eine Zusammenlegung von Klassik und Pop in Herford oder der Umzug der beiden Bereiche "auf Augenhöhe" in einen Neubau nach Bochum.

In Bochum hatte die westfälische Kirche vor einigen Jahren in unmittelbarer Nähe der Evangelischen Hochschule Rheinland-Westfalen-Lippe ein Grundstück zur Flächenarrondierung gekauft. In direkter Nachbarschaft zur bundesweit größten evangelischen Hochschule mit rund 2.500 Studierenden sieht von Bülow die eigenständige Kirchenmusik-Ausbildung mit künftig 80 Studienplätzen weit über das kommende Jahrzehnt hinaus gesichert - "auch angesichts verschärfter kirchlicher Spardebatten." 

In Bochum würden die Kirchenmusiker in Nachbarschaft zu den Gemeindepädagogen und Sozialarbeitern an der Evangelischen Hochschule ausgebildet. Die Ruhr-Uni mit einer theologischen Fakultät ist ebenfalls nicht weit. "In Zeiten des Pfarrermangels werden in Kirchengemeinden verstärkt interprofessionelle Teams arbeiten", sagt von Bülow. Da sei eine Ausbildung "Tür an Tür" von großem Vorteil. Bei der musiktherapeutischen Ausbildung von Heilpädagogen gebe es bereits jetzt eine Zusammenarbeit der Hochschulen. 

Für den Traditionsstandort Herford, eine über 130 Jahre alte große Villa mit Parkanlage, machen sich dagegen ostwestfälische Kirchenkreise stark. "Wir haben hier eine dichte kirchenmusikalische Landschaft, ein breites praktisches Übungsfeld für die Studierenden", argumentiert der Herforder Superintendent Olaf Reinmuth. Die angehenden Kirchenmusiker übernehmen Orgel- und Chorleiterstellen in der Region, begleiten Gottesdienste und hochkarätige Konzerte wie etwa der Nordwestdeutschen Philharmonie. 

Auch viele Musiker und Absolventen der Hochschule hätten sich für ein Zusammengehen in Herford ausgesprochen, so Reinmuth. Schon jetzt werde kirchliche Popularmusik in der Region mit großem Engagement betrieben. Professor Hirtzbruch verweist zudem auf etablierte Netzwerke für Sponsoring und Fundraising: "Das alles lässt sich nicht von heute auf morgen anderswo neu aufbauen." Bochum und das Ruhrgebiet seien zweifelsohne ein "großer kultureller Resonanzraum, doch müsse dieses Potenzial erst einmal gehoben werden", erklärt der Prorektor.

Landeskirchenrat von Bülow betont, die Kirchenleitung wolle in die Hochschule investieren und sie "zukunftsfest" aufstellen. So oder so: Die Landeskirche muss viel Geld in die Hand nehmen. Ein Neubau in Bochum wird mit rund 16,5 Millionen Euro veranschlagt. Wegen des hohen Sanierungsbedarfs des Altbaus in Herford und der nötigen Erweiterung dürften die Kosten am traditionellen Standort nicht viel niedriger sein. Superintendent Reinmuth hat eine Beteiligung des Kirchenkreises Herford an der Finanzierung von Umbaumaßnahmen ins Gespräch gebracht.

Wie es auch kommt, der Sitz des Instituts für Weiterbildung der Pop-Akademie bleibt laut deren Geschäftsführer Martin Bartelworth in Witten. Für seine Angebote werde das Institut neue Räume suchen. Denn ohne den Hochschulzweig könne man die Miete für das jetzige Domizil nicht stemmen. Den Wunsch nach einem gemeinsamen Standort für die Hochschulausbildung könne er aber „gut nachvollziehen“. (Von Thomas Krüger (epd), 9.3.2021)

Entscheidung über Hochschul-Standort fällt im April (Update: 11.3.2021)

Die westfälische Landeskirche will voraussichtlich im April über den künftigen Standort ihrer Hochschule für Kirchenmusik entscheiden. Bei einem digitalen "Standortgipfel" seien die Argumente für ein Zusammengehen der Fachbereiche Klassik und Pop in Herford ebenso gehört worden wie die für einen Wechsel nach Bochum, teilte die Sprecherin der Landeskirche am Donnerstag (11.03.2021) in Bielefeld mit. Während die westfälische Kirche einen Neubau der Hochschule in der Ruhrgebietsstadt ins Auge fasst, machen sich ostwestfälische Kirchenkreise für den traditionellen Standort Herford stark. 

Konsens habe darüber bestanden, dass die bisher räumlich getrennten Studiengänge für Kirchenmusik klassisch (Herford) und Kirchenmusik popular (Witten) an einem Ort vereinigt werden sollten, hieß es weiter. Nicht einig sei man sich darüber gewesen, welche Standort-Option für Studierende der Kirchenmusik "langfristig die zukunftsträchtigere ist". Die Ergebnisse des ersten Online-Treffens sollen nun der Kirchenleitung vorgelegt werden.

Die Hochschule für Kirchenmusik bietet seit 1948 in Herford eine klassische Kirchenmusik-Ausbildung an. 2016 wurde ergänzend in Zusammenarbeit mit der Evangelischen Pop-Akademie in Witten der neue Studiengang "Kirchenmusik Popular" in Witten eingeführt. Mit den beiden Studiengängen bietet die Hochschule nach eigenen Angaben bundesweit das derzeit größte Studienangebot der evangelischen Kirchenmusik an. Rund 60 Studierende sind aktuell eingeschrieben. (epd, 11.3.2021)
 

]]>
AktuellesMitarbeitende
news-2003Wed, 10 Mar 2021 11:37:04 +0100Menschenrechte in den Philippinen und in Papua/Indonesienhttp://www.evangelisch-in-westfalen.de/aktuelles/detailansicht/news/fuerbitte-fuer-die-opfer-von-gewalt/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=1dd53e716b9a2194e66c80648fac1907Sowohl in den Philippinen als auch in Papua/Indonesien sind in zunehmender Weise politische Morde und andere Formen von Menschenrechtsverletzungen an der Tagesordnung, ohne dass es eine Strafverfolgung gibt. Die Bewahrung von Menschenrechten wird mit Bedrohungen, Gewalt, Folter und Mord beantwortet.

Die Landessynode der Evangelischen Kirche von Westfalen hat sich im November 2020 mit der dramatischen Menschenrechtslage befasst und in einem Beschluss ihre Solidarität und die Unterstützung der Vereinten Evangelischen Mission und ihrer Partnerorganisationen um mehr Transparenz und ein Ende der Straflosigkeit Menschenrechtsverletzungen jeder Art bekundet.

Das Ökumene-Dezernat der EKvW bittet nun Kirchengemeinden um Fürbitte für die Opfer von Gewalt in beiden Ländern. Oberkirchenrat Dr. Ulrich Möller ermutigt dazu „in praktisch gelebter Solidarität und im Kampf um die Überwindung der Willkürherrschaft in beiden Ländern nicht nachzulassen.“

]]>
AktuellesMitarbeitende
news-2002Fri, 05 Mar 2021 12:23:07 +0100Weltfrauentag: Online-Talk zum Thema Gleichstellunghttp://www.evangelisch-in-westfalen.de/aktuelles/detailansicht/news/themen-thesen-und-triumphe/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=667873ca0b8e1a1fc27c2f2e51a5a980„In Kirche und Gesellschaft sind gerade viele gleichstellungspolitische Themen virulent“, so Nicole Richter, Gleichstellungsbeauftragte der Evangelischen Kirche von Westfalen, anlässlich des internationalen Weltfrauentages am 8. März.

Am 19. März bietet sie von 19.00-20.30 Uhr einen Online-Talk mit dem Titel „Themen, Thesen und Triumphe – Gleichstellung in Kirche und Gesellschaft“ an. Im Gespräch sind Dr. Kristin Bergmann, Leiterin des Referats Chancengerechtigkeit der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) und Christel Steylaers, Sprecherin der Bundesarbeitsgemeinschaft kommunaler Frauenbüros und Gleichstellungsstellen.

Ausgangspunkt der Diskussion ist der preisgekrönte Dokumentarfilm WOMAN, für den zweitausend Frauen aus fünfzig Ländern interviewt wurden. Der Online-Talk fragt nach, wie es um die Gleichstellungspolitik in Deutschland steht und welche Gleichstellungsthemen derzeit in der Evangelischen Kirche behandelt werden.

„Dabei wird es – im Austausch mit den Teilnehmenden - um Themen wie die Auswirkungen der Coronakrise auf Frauenjobs und die Soziale Sicherung gehen oder um die These: `Sorgearbeit braucht gerechte Verteilung und Aufwertung!´ - Gleichstellungspolitische Triumphe sollen wertgeschätzt und Zukunftsfragen diskutiert werden“, so Nicole Richter.

Hintergrund

Der 8. März erinnert seit 1911 an die Rechte von Frauen. Initiiert von der deutschen Frauenrechtlerin Clara Zetkin, wurde er unter Beteiligung von Millionen Frauen in Dänemark, Deutschland, Österreich, der Schweiz und den USA zum internationalen Aktions- und Gedenktag erhoben.
2021 steht im Zeichen der Bundestagswahl im September.

 

 

]]>
AktuellesTermineMitarbeitende
news-2001Wed, 03 Mar 2021 17:41:04 +0100Experte rechnet mit Wiederbelebung der Chorarbeit nach der Pandemie http://www.evangelisch-in-westfalen.de/aktuelles/detailansicht/news/sehnsucht-nach-gemeinschaft-im-gesang-ist-gross/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=1996f182aaf41ce00e687fba8db4df2dDer Geschäftsführer der Evangelischen Pop-Akademie in Witten, Martin Bartelworth, sieht trotz monatelangem Stillstand der Kultur durch die Corona-Einschränkungen „keine Anzeichen für ein größeres Chorsterben“.

Zwar erlebe die Chorarbeit durch die Pandemie ihre größte Krise in der Nachkriegszeit, sagte Bartelworth dem Evangelischen Pressedienst (epd). Doch die Sehnsucht nach der Gemeinschaft im Chorgesang bleibe bestehen: „Wenn es wieder möglich ist, kommen die Menschen auch wieder zusammen“, meint der Mitbegründer der Stiftung Creativen Kirche, die bundesweit durch ihre Gospelkirchentage und Musicalproduktionen wie „Martin Luther King“ bekannt ist. 

Laut einer Online-Umfrage der Pop-Akademie unter mehr als 200 Leitern von Gospel- und Popchören in Deutschland erwarten nur zwei Prozent von ihnen, dass sich ihr Ensemble nach der Pandemie auflöst. Rund 45 Prozent rechneten allerdings mit einer geringeren Mitgliederzahl, sagte Bartelworth. „Wer den Chor nun verlässt, wäre aber über kurz oder lang sowieso gegangen“, vermutet der Diakon und Betriebswirt. Ein Neustart der Chorarbeit sei deshalb auch eine große Chance, auf potenzielle neue Mitglieder zuzugehen. „30 Prozent der Deutschen singen gerne“, betonte Bartelworth. Er hoffe auf eine bundesweite Kampagne zur Revitalisierung der Chöre.

„Wie lange halten wir das noch aus?“

In diesen Wochen erleben die Ensembles nach Bartelworths Worten ihre „wohl schwierigste Phase“ während der Pandemie: „Es dauert schon so lange, und alle fragen: Wie halten wir das bis zu einer Öffnung bloß aus?“, erzählte er aus Gesprächen mit Ensembles. Die Chorleiter reagierten sehr unterschiedlich auf den Lockdown: 37 Prozent versammeln laut der Umfragen ihre Sängerinnen und Sänger regelmäßig digital, ein Viertel immerhin ab und zu. Fast 40 Prozent der Gruppen treffen sich jedoch nie im virtuellen Raum.

Die großen Einschränkungen beim gemeinsamen Singen hält Bartelworth nach wie vor für gerechtfertigt. Vorkommnisse bei Gottesdiensten in einzelnen freien Gemeinden hätten bestätigt, welche Infektionsgefahr mit Covid-19 tatsächlich vom gemeinsamen Singen ausgehe. „Bessere Regelungen wird es erst geben, wenn wir geimpft sind“, erklärte der Geschäftsführer der Pop-Akademie, zu der ein Institut für Aus- und Weiterbildung sowie der Studiengang „Kirchenmusik Popular“ der Hochschule für Kirchenmusik in Herford gehören.

Den Chorleitern rät Bartelworth, vor allem auf ihre eigene Motivation zu achten: „Führen wir uns vor Augen, was gemeinsames Singen für viele Menschen im Alltag bedeutet, dann steigt die Vorfreude!“ Für den Sommer sollten die Leiter ein, zwei besondere Events organisieren, etwa ein Sommersingen zum Beispiel auf Freilichtbühnen. Anstatt gleich wieder neue Chorwerke einzustudieren, sollten die Ensembles einfach kleine Singfeste feiern, bei denen es nicht um Leistung gehe. Mit größeren Konzerten in geschlossenen Räumen rechne die Mehrheit der Chorleitenden ohnehin nicht vor 2022. (epd)

]]>
AktuellesGemeindenMitarbeitende
news-2000Wed, 03 Mar 2021 17:30:06 +0100Fernstudium Theologie geschlechterbewusst. kontextuell neu denkenhttp://www.evangelisch-in-westfalen.de/aktuelles/detailansicht/news/dritter-durchgang-startet-im-april/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=1f8fd98724214dbc3a6207be41292f2eIm April 2021 startet in der Evangelischen Kirche von Westfalen der dritte Durchgang des Kurses „Fernstudium Theologie geschlechterbewusst. kontextuell neu denken“. Er richtet sich an alle, die an Theologie interessiert sind und tiefer in theologische und spirituelle Fragen einsteigen wollen.

Diese Merkmale zeichnen das Fernstudium aus: aktuelle Gesprächspartner:innen, lebensrelevante Themen und Fragen, Bezüge in die Gegenwart und Gesellschaft, geschlechterbewusstes Denken, methodisch abwechslungsreich und interaktiv. Das gilt digital und analog.

Die Arbeitsgrundlage bilden sieben Studienbriefe, die verteilt auf zwei Module erarbeitet werden: Das erste Modul setzt sich in den vier Studienbriefen Gott, Bibel, Christus Jesus und Kontexte mit den biblisch-hermeneutischen Grundlagen auseinander. Das zweite Modul bringt mit den drei Einheiten zu Spiritualität, Kirche und Ethik den Glauben im Kontext seiner Lebensbezüge ins Gespräch.

In einer breiten Kooperation geschlechterbezogener Arbeitsfelder innerhalb der EKvW – wie der Evangelischen Frauenhilfe in Westfalen e.V., der Sarepta-Schwesternschaft in Bethel und anderen - verantwortet das Institut
für Kirche und Gesellschaft dieses Angebot der Erwachsenenbildung. Entwickelt wurde das Fernstudium von den Evangelischen Frauen in Deutschland e.V. (EFiD) in Kooperation mit dem Studienzentrum der EKD für Genderfragen in Kirche und Theologie und der Evangelischen Arbeitsstelle Fernstudium des Comenius-Institutes.

]]>
AktuellesGesellsch. VerantwortungTermineMitarbeitende