Aktuelles :: EKvW.dehttp://www.evangelisch-in-westfalen.dedeEvangelische Kirche von Westfalen, LandeskirchenamtFri, 17 Jan 2020 15:26:53 +0100Fri, 17 Jan 2020 15:26:53 +0100TYPO3 EXT:newsnews-1735Thu, 16 Jan 2020 16:04:05 +0100Präses Annette Kurschus zur Entscheidung des Bundestages für die Zustimmungslösung bei der Organspendehttp://www.evangelisch-in-westfalen.de/aktuelles/detailansicht/news/angemessenste-und-hilfreichste-option/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=fd68c7d708ca4fd79e60f8882700cdeaMedienInfo 03/2020
 

Der Deutsche Bundestag hat heute (16.01.2020) mit deutlicher Mehrheit ein Gesetz zur Stärkung der Entscheidungsbereitschaft bei der Organspende beschlossen. Die beiden großen Kirchen unterstützen nachdrücklich das mit dem Gesetz verfolgte Anliegen, in Deutschland die Zahl der Organspenden wirksam zu erhöhen. Dazu Präses Annette Kuschus:

„Ich begrüße die heute vom Bundestag verabschiedete Zustimmungslösung, weil ich sie für die angemessenste und hilfreichste Option in dieser zutiefst existenziellen Frage halte. Klar ist: Es muss in unserem Land unbedingt mehr Organspenden geben, um todkranken Menschen das Leben zu retten. Ebenso klar ist aus meiner Sicht: Da diese Frage die hochsensible Grenze zwischen Leben und Tod berührt, bedarf sie einer bewussten und freiwilligen persönlichen Entscheidung des einzelnen Menschen. 

Jetzt gilt es, die Bereitschaft zur Organspende gezielt zu stärken. Dazu wird es wichtig sein, das Thema aktiv ins Bewusstsein der Menschen zu bringen. Es braucht regelmäßige Erinnerung und aktive persönliche Auseinandersetzung; es braucht detaillierte Information, größtmögliche Transparenz und Aufklärung im Blick auf unser Transplantationssystem. Wenn es gelingt, hier stärker an die persönliche Verantwortung des Einzelnen zu appellieren und größeres Vertrauen in die medizinische Organisation zu gewinnen, wird sich die Zahl der Organspenderinnen und -spender in der Gesellschaft erfolgreich erhöhen. Davon bin ich überzeugt.“

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news-1734Thu, 16 Jan 2020 11:07:51 +0100Studienkonferenz „Quo vadis, Kirche?“ am 19.03.2020 in Dortmundhttp://www.evangelisch-in-westfalen.de/aktuelles/detailansicht/news/wie-muss-kirche-sich-veraendern-damit-wir-unseren-auftrag-auch-in-zukunft-erfuellen-koennen/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=997a97bf2d3e5f4efc28a2102a72c571Und worauf müssen wir uns konzentrieren, damit wir mit weniger Mitteln auf vielleicht neue Weisen Menschen erreichen? Diese und ähnliche Fragen beschäftigen viele Menschen in allen Landeskirchen.

Das Institut für Gemeindeentwicklung und missionarische Dienste der Evangelischen Kirche von Westfalen lädt ein, miteinander darüber ins Gespräch zu kommen.

Die Studienkonferenz findet am Donnerstag, 19.03.2020, von 09:30 bis 16:00 Uhr im Reinoldinum, Schwanenwall 34, 44135 Dortmund statt.

Der EKD-Ratsvorsitzende und bayrische Landesbischof Dr. Heinrich Bedford-Strohm wird das Thema entfalten und Erfahrungen aus dem Strategieprozesses „Profil und Konzentration“ in der Ev. Lutherischen Kirche in Bayern präsentieren. Präses Dr. h.c. Annette Kurschus wird in ihrem Impuls  danach fragen, was „konzentriert Kirche sein“ für die Evangelische Kirche in Westfalen bedeutet.

In Arbeitsgruppen mit Referenten und Referentinnen aus ganz Deutschland geht es um neue Ansätze z.B. für Gemeinden auf dem Land, für sozialraumorientierte kirchliche Arbeit,  interprofessionelle Teams, Kirche im digitalen Raum oder die Gottesdienstarbeit.

Kosten: 15,00 € (inkl. Getränke und Mittagessen), Anmeldungen bitte per E-Mail an Frau Natalie Griffin (natalie.griffin@igm-westfalen.de).

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news-1733Wed, 15 Jan 2020 13:47:22 +0100Kirchliche Hochschule: Mit neuem Studiengang in die Zukunfthttp://www.evangelisch-in-westfalen.de/aktuelles/detailansicht/news/berufsbegleitend-mit-dem-master-of-theological-studies-ins-pfarramt/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=a7344120bf6d89b35d657d4612ee9967Die Kirchliche Hochschule Wuppertal/Bethel (KiHo) setzt Akzente für die Zukunft: Am Standort Wuppertal ergänzt sie ihr Angebot der theologischen Ausbildung um einen berufsbegleitenden Studiengang „Master of Theological Studies“ (MThS). Das erklärten heute Vertreterinnen und Vertreter der Träger der traditionsreichen Hochschule am Rande der Landessynode der Evangelischen Kirche im Rheinland in Bad Neuenahr gegenüber Medienvertreterinnen und -vertretern.

Neben dem neuen Studiengang im Bereich der Theologie soll zudem die durch das Institut für Diakoniewissenschaft und Diakoniemanagement (IDM) am Standort in Bielefeld-Bethel erreichte Profilierung im diakoniewissenschaftlichen Bereich fortgeführt und weiter vertieft werden. „Kirche und Diakonie werden auf dem wachsenden Markt im Sozial- und Gesundheitswesen dann erkennbar präsent bleiben und mitgestalten, wenn wir fachliche wie wirtschaftliche Kompetenzen mit unserer evangelischen Identität zusammenbringen. Dafür leistet die KiHo mit ihrem Profil von Diakoniewissenschaft einen unverzichtbaren Beitrag.“, so Johanna Will-Armstrong, Vorstand der v. Bodelschwinghschen Stiftungen in Bielefeld-Bethel. Und Ulf Schlüter, Theologischer Vizepräsident der Evangelischen Kirche von Westfalen, ergänzte: „Für die kirchliche und diakonische Forschungs- und Bildungsarbeit ist die Eigenverantwortung der Kirche gefordert. Die kirchlich-diakonische Trägerschaft der Hochschule realisiert diese Verantwortung in nachhaltiger Weise.“

Start des neuen Studiengangs ist im April 2021 geplant

Der nun durch den neuen Master-Studiengang eröffnete Zugang zum Pfarramt ist aus Sicht der Landeskirchen ein guter und wichtiger Beitrag auch zur Sicherung der zukünftigen pastoralen Versorgung. Der Studiengang „Master of Theological Studies“ (MThS) ist berufsbegleitend konzipiert, erklärte der Rektor der Kirchlichen Hochschule, Professor Dr. Martin Büscher: Der Studiengang hat eine Regelstudienzeit von sechs Semestern, zuzüglich eines zweisemestrigen Propädeutikums – also vorbereitender Studien – mit dem Spracherwerb von Hebräisch und Griechisch. Er führt Kompetenzen, die durch einen nicht-theologischen akademischen Abschluss und mindestens fünfjährige Berufserfahrung gewonnen wurden, mit dem Theologiestudium zusammen. Der Beginn des ersten Propädeutikums ist für April 2021 geplant. Schon in diesem Sommer finden das Auswahlverfahren und die ersten vorbereitenden Prüfungen von Studierenden statt. Interessentinnen und Interessenten können sich an die Kirchliche Hochschule wenden. „Mit dem Angebot des Master-Studiengangs kann die Kirchliche Hochschule eine ihrer Stärken nutzen, die in der engen Kooperation von frei forschender und lehrender akademischer Theologie einerseits und Kirche andererseits liegt“, sagte Kirchenrat Pfarrer Dr. Volker Haarmann von der Evangelischen Kirche im Rheinland, Vorsitzender des Kuratoriums der Kirchlichen Hochschule.

Verantwortung für die Ausbildung des theologischen Nachwuchses

„Kirchliche Trägerschaft der wissenschaftlichen Ausbildung ist im Sinne der Trägerpluralität eine wichtige Ergänzung zu den Evangelisch-Theologischen Fakultäten an den staatlichen Universitäten.“ Das hatte Präses Manfred Rekowski bereits am Montag in seinem Bericht vor der Synode deutlich gemacht: „Auch um Gestaltungsmöglichkeiten im Blick auf die Ausbildung zu behalten und Trägerinteressen einbringen zu können, sind die Kirchlichen Hochschulen von besonderem strategischen Wert.“ In diesem Sinne hat sich die rheinische Landessynode per Beschluss heute zur Verantwortung für die Ausbildung des theologischen Nachwuchses wie auch für das Betreiben wissenschaftlicher Theologie bekannt. Dieser Verantwortung kommt sie in besonderer Weise durch ihre Beteiligung an der Trägerschaft der Kirchlichen Hochschule Wuppertal/Bethel nach. Die Evangelische Kirche im Rheinland wird daher gemeinsam mit der Evangelischen Kirche von Westfalen und den v.Bodelschwinghschen Stiftungen die „Hochschule für Diakonie und Kirche“, wie die seit 2007 an den beiden Standorten von den drei Trägerinnen gemeinsam verantwortete Einrichtung heißt, fortführen und entsprechend weiter profilieren. Im Rahmen der Haushaltskonsolidierung hatte die rheinische Synode im Jahr 2015 beschlossen, den eigenen Trägeranteil reduzieren zu wollen. Mit dem heutigen Beschluss hat sich die rheinische Kirche aber entschieden, weiterhin mit den anderen Trägerinnen für die Zukunftssicherung einzustehen. Die Kirchliche Hochschule Wuppertal/Bethel ist neben der Augustana Hochschule in Neuendettelsau (Bayern), die letzte Evangelisch-Theologische Hochschule mit Fakultätsstatus in kirchlicher Trägerschaft im Bereich der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD).

Jährlich fünf Millionen Euro für die Kirchliche Hochschule

Die EKD zahlt derzeit einen jährlichen Zuschuss in Höhe von 800.000 Euro zu dem Gesamtbedarf von fünf Millionen Euro. Die Evangelische Kirche im Rheinland trägt 66 Prozent Trägeranteil (2,8 Millionen Euro), die Evangelische Kirche von Westfalen 30 Prozent (1,3 Millionen Euro) und die v.Bodelschwinghschen Stiftungen vier Prozent (170.000 Euro).

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news-1732Wed, 15 Jan 2020 13:32:14 +01003. Netzwerktag des „Fresh X in Westfalen“ am 22. Februar 2020http://www.evangelisch-in-westfalen.de/aktuelles/detailansicht/news/unterwegs-zu-neuen-ufern-fresh-x-laedt-ein/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=0b8527c7b1def86941992422f603fd28Zum 3. Netzwerktag „unterwegs zu neuen Ufern…!“ lädt der Runde Tisch „Fresh X in Westfalen“ am Samstag, 22. Februar 2020, von 10 bis 16:45 Uhr in die Ev. Wiese-Georgs-Kirchengemeinde in Soest ein.

An vielen Orten in Westfalen sind in den letzten Jahren neue Initiativen entstanden, die auf neuen und ungewohnten Wegen Menschen erreichen möchten. Sie finden sich zum Beispiel in Minden in der „Simeons Herberge“ oder in einer ehemaligen Buchhandlung, der „Guten Stube“, in Lüdenscheid. Gleichzeitig ermutigen und unterstützen immer mehr Kirchenkreise solche Aufbrüche „zu neuen Ufern“ und eröffnen Haupt- wie Ehrenamtlichen Freiräume, um neue Ideen zu entwickeln und auszuprobieren.

Der Tag bietet Gelegenheit, miteinander ins Gespräch zu kommen, Erfahrungen auszutauschen und neue Impulse für die eigene Arbeit zu bekommen. Dazu werden Pionierinnen und Pioniere verschiedener Initiativen von ihren „gewagten Aufbrüchen“ berichten. Gleichzeitig geht es im Gespräch mit Superintendent Peter Stuberg aus Siegen auch um die Frage, wie solche „Aufbrüche“ innerhalb einer Gemeinde und eines Kirchenkreise neu oder weiter gefördert werden können. Verschiedene Gesprächsgruppen bieten darüber hinaus die Möglichkeit, sich mit Pionierinnen und Pionieren auszutauschen, miteinander eigene „Aufbruchs-Ideen“ zu besprechen und zu entwickeln oder neue Initiativen wie die „Kirche Kunterbunt“ oder das „Bibel-Projekt“, ein digitales StartUp, kennen zu lernen.

Eingeladen sind alle, die Lust haben zu träumen, quer zu denken und aufzubrechen – Ehren- wie Hauptamtliche, Gemeindegruppen und Hauskreise, kirchliche Gremien, die gemeinsam nach den nächsten Schritten für ihre Gemeinde fragen…

Die Teilnahme am Netzwerktag ist kostenlos, um vorherige Anmeldung wird gebeten unter:
Natalie Griffin, Institut für Gemeindeentwicklung und missionarische Dienste, Tel. 02 31/54 09-60, eMail: natalie.griffin@igm-westfalen.de.
 

 

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news-1731Mon, 13 Jan 2020 13:40:33 +0100Landeskirchen und VEM unterstützen Hilfsaktion der Gemeinschaft der Jünger Christihttp://www.evangelisch-in-westfalen.de/aktuelles/detailansicht/news/30000-euro-nothilfe-fuer-ueberschwemmungsopfer-im-westkongo/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=ed2c3da85e7b44cd6eb14cb00e136649MedienInfo 01/2020
 

Die Evangelische Kirche von Westfalen (EKvW), die Evangelische Kirche im Rheinland (EKiR) und die Vereinte Evangelische Mission (VEM) sagen Nothilfemittel in Höhe von insgesamt 30.000 Euro zur Unterstützung der kongolesischen Gemeinschaft der Jünger Christi (ECC-CDCC) mit Sitz in Mbandaka zu.

Nach Angaben des UN-Flüchtlingshilfswerks sind in der Demokratischen Republik Kongo gegenwärtig mindestens 600.000 Menschen von den gefährlichen Überschwemmungen betroffen, die durch die seit Anfang Oktober 2019 anhaltenden starken Regenfälle in 12 der 29 Landesprovinzen verursacht wurden.

Das Hochwasser forderte bereits Menschenleben und zerstörte oder beschädigte laut den Berichten des UN-Hilfswerks unzählige Häuser, Schulen, Krankenstationen, Wasserversorgungssysteme sowie Straßen und Brücken. Die überspülten landwirtschaftlichen Anbauflächen sind nach dem Ablaufen der Fluten nicht mehr nutzbar.

Die kongolesische Mitgliedskirche der VEM plant, folgende Hilfsmaßnahmen in der Provinz Equateur durchzuführen: Identifizierung der bedürftigsten Haushalte; Kauf und Verteilung von Nahrungsmitteln und dringend benötigten Sachgütern, insbesondere für die von der Katastrophe betroffenen Kinder und Schwangeren; Bereitstellung von medizinischer Versorgung, um die Verbreitung von Durchfallerkrankungen und Malaria zu verhindern; Beratung von Familien für die Wiederaufnahme der landwirtschaftlichen Arbeit zur Eigenversorgung; sowie die Renovierung der kircheneigenen Infrastruktur, davon zwei Schulen und eine Gesundheitsstation.

Die westkongolesische Gemeinschaft der Jünger Christi bittet um Unterstützung in Form von Fürbitten und Spenden, um die vorstehend genannten Maßnahmen erfolgreich umzusetzen.

Spendenkonto: Vereinte Evangelische Mission, KD-Bank eG
IBAN DE 45 3506 0190 0009 0909 08
Stichwort: Westkongo

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news-1730Mon, 13 Jan 2020 09:05:49 +0100Friedhofsseminar besucht „Ort der Hoffnung“http://www.evangelisch-in-westfalen.de/aktuelles/detailansicht/news/nachhaltig-oekologisch-und-innovativ/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=461ef1a9d6a00043bc31145d773e67dfEvangelische Friedhöfe sind Orte der Trauer, aber auch der Hoffnung. Deshalb starteten im Herbst 2018 die evangelischen Landeskirchen in NRW die Initiative „Evangelischer Friedhof - Ort der Hoffnung“, um die Hoffnung, die Christenmenschen antreibt, auch auf dem Friedhof sichtbar und spürbar zu machen. 25 Teilnehmerinnen und Teilnehmer eines Friedhofsseminars haben jetzt den „Ort der Hoffnung“ in Schwelm besichtigt.

Das Seminar für neue Mitarbeitende in der kirchengemeindlichen Friedhofsverwaltung und im gärtnerischen Bereich wurde veranstaltet von der Evangelischen Kirche von Westfalen (EKvW). Auf dem Evangelischen Friedhof Oehde in Schwelm wurde die Gruppe unter der Leitung von Ulrike Jurczik (Friedhofswesen der EKvW)  vom  Leiter des Friedhofsteams Jörg Klesper und von Elke Schreiber aus der Friedhofsverwaltung der Evangelischen Kirchengemeinde Schwelm begrüßt.

Naturnahe Gräber und recycelte Grabsteine

Klesper und Schreiber betonten, dass der Beschluss, sich an der Initiative „Evangelischer Friedhof - Ort der Hoffnung“ zu beteiligen, einer von vielen Schritten sei, den Friedhof Oehde zukunftsweisend zu gestalten.
Eine besondere Herausforderung sei für das Friedhofsteam, moderne Grabfelder in der alten Friedhofsstruktur einzubinden. Dass und wie das gelingt, zeigten Klesper und Schreiber an verschiedenen Grabfeldern. „Die Menschen wollen heute pflegeleichte Gräber“, erklärte Klesper den interessierten Besucherinnen und Besuchern. „Deshalb und auch aus ökologischen Gründen setzen wir auf naturnahe Gräber.“
Überhaupt spiele Ökologie und Nachhaltigkeit eine große Rolle bei der Gestaltung des Evangelischen Friedhofs in Schwelm. Das zeige sich, so Klesper, auch u.a. daran, dass er und sein Team verstärkt recycelte Grabsteine nutzen. So konnte er der Besuchergruppe eine Wasserstelle aus recycelten Grabmahlen zeigen.

Großen Wert legt das Friedhofsteam zudem auf die Besucher- und Nutzerfreundlichkeit der Friedhofsanlage. Als Beispiel dafür zeigten Klesper und Schreiber der Besuchergruppe den „Garten der Lichter“. „Diese Gräberfelder haben wir als Hochbeet auf alten Familiengruften angelegt“, erklärte Klesper. „Die Angehörigen müssen sich hier bei der Pflege der Gräber nicht mehr so weit nach unten bücken, was sehr geschätzt wird.“ Der „Garten der Lichter“ ist Teil der „Ruhegärten Schwelm“, die von verschiedenen Themengrabfeldern gebildet werden.

Die Besuchergruppe zeigte sich sichtlich beeindruckt von dieser Gestaltung und dem Gesamteindruck des Friedhofes. So lobte ein Teilnehmer auch die sauberen Wege, die weitgehend frei von Moos sind. Auch die Leiterin der Gruppe, Ulrike Jurczik attestierte der Ev. Kirchengemeinde Schwelm, dass sie mit ihrem innovativen Friedhofskonzept auf einem sehr guten Weg in Richtung Zukunftsfähigkeit des Friedhofs sei.

Kampagne „Ort der Hoffnung“

Am Ewigkeitssonntag 2018 hat die Evangelische Kirche von Westfalen gemeinsam mit den beiden anderen Landeskirchen in NRW die Initiative „Evangelischer Friedhof - Ort der Hoffnung“ gestartet. Ziel ist es, den evangelischen Friedhof von seinem Kern aus neu zu denken und die Hoffnung, die Christenmenschen antreibt, mit Leben zu füllen und auf dem Friedhof sichtbar und spürbar zu machen.
Gemeinden, die sich an der Initiative beteiligen, legen deshalb Wert auf eine besondere Friedhofsgestaltung, einen liebevollen Umgang mit trauernden Angehörigen sowie auf würdevolle Bestattungen. Rund 60 von 328 evangelischen Friedhöfen in Westfalen sind inzwischen „Orte der Hoffnung“. Zahlreiche weitere haben sich bereits auf den Weg gemacht und werden es in absehbarer Zeit sein.

 

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news-1728Mon, 06 Jan 2020 13:26:01 +0100Neuwahl für Superintendenten-Amt im Kirchenkreis Gladbeck-Bottrop-Dorstenhttp://www.evangelisch-in-westfalen.de/aktuelles/detailansicht/news/eine-pfarrerin-und-ein-pfarrer-stehen-zur-wahl/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=8c859429df1fd60189fde47845de87c6Kandidaten für das Amt des Superintendenten des Evangelischen Kirchenkreises Gladbeck-Bottrop-Dorsten sind die Theologen Renate Wefers aus Vlotho und Steffen Riesenberg aus Bottrop. Die Wahl findet auf der Kreissynode am 6. Februar in der St. Stephani-Kirche in Gladbeck statt. Der derzeitige Superintendent Dietmar Chudaska hatte auf eine zweite Amtszeit verzichtet.

Die in Duisburg-Rheinhausen geborene Renate Wefers studierte Evangelische Theologie in Bochum, Marburg und Wuppertal. Nach ihrem Vikariat in der Evangelischen Kirchengemeinde Bochum-Dahlhausen wurde sie am 6. Juni 1996 in der Gnadenkirche Gelsenkirchen-Bismark ordiniert. Nach Stationen im Pfarrdienst in Gelsenkirchen war sie von 1997 bis 2008 Pfarrerin der Evangelischen Kirchengemeinde Bochum-Querenburg, seit 2008 ist sie Pfarrerin der Evangelisch-Lutherischen Kirchengemeinde Uffeln im Kirchenkreis Vlotho. Die 54-jährige Renate Wefers ist seit 2016 Mitglied der Landessynode der Evangelischen Kirche von Westfalen. Sie ist verheiratet.

Steffen Riesenberg, 1982 in Steinheim geboren, studierte Evangelische Theologie in Bonn, Göttingen und in Lund/Schweden. 2010 erfolge seine Ordination ins Pfarramt der Evangelisch-Lutherischen Kirche Schwedens, von 2011 bis 2014 war Riesenberg Kinder- und Jugendpfarrer der Kirchengemeinde Hässelby/Schweden. Seit 2014 ist er Pfarrer der Evangelischen Kirchengemeinde Bottrop mit dem Schwerpunkt in der Arbeit mit Konfirmanden und Jugendlichen. Der 37-jährige Steffen Riesenberg ist verheiratet und hat einen Sohn.

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news-1726Fri, 27 Dec 2019 11:14:42 +0100Fernsehgottesdienst: Präses Kurschus predigt an Neujahr in der Dresdener Frauenkirchehttp://www.evangelisch-in-westfalen.de/aktuelles/detailansicht/news/ich-glaube-hilf-meinem-unglauben/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=3a321721c56e0c0da13150fc78b5125dPräses Annette Kurschus predigt am 1. Januar in der Dresdener Frauenkirche. Der Neujahrsgottesdienst, den das ZDF überträgt, beginnt um 10.15 Uhr.

Im Mittelpunkt der Predigt steht der Satz aus dem Markus-Evangelium: „Ich glaube; hilf meinem Unglauben", die biblische Jahreslosung für 2020. Die leitende Theologin der Evangelischen Kirche von Westfalen ist auch die stellvertretende Vorsitzende des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD). 

Hochkarätig ist die musikalische Gestaltung des Fernsehgottesdienstes: Es erklingen Ausschnitte aus dem „Messias“ von Georg Friedrich Händel, musiziert vom Chor der Dresdner Frauenkirche und dem „ensemble frauenkirche“ unter Leitung von Kantor Matthias Grünert.

Nach dem Gottesdienst (ab 11.15 Uhr) gibt es bis 19 Uhr ein telefonisches Gesprächsangebot der Gemeinde. Telefonnummer: 0700 14141010.

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news-1727Fri, 27 Dec 2019 11:00:00 +0100Westfälische Landeskirche wirbt für kirchliche Berufe und begleitet Theologen im Studiumhttp://www.evangelisch-in-westfalen.de/aktuelles/detailansicht/news/am-ende-zaehlt-der-persoenliche-kontakt/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=d06267d868d6986d24e7ef7f4e6a0ed0Die Evangelische Kirche von Westfalen wirbt für kirchliche Berufe. Antje Röse begleitet junge Menschen auf dem Weg durch das Theologiestudium. Holger Gießelmann betreibt Nachwuchswerbung für Gemeindepädagoginnen, Diakone, Pfarrerinnen und Pfarrer sowie Kirchenmusiker. 

Wie andere Arbeitgeber ist Kirche mittel- und langfristig auf qualifiziertes Personal angewiesen. Der Stellenmarkt ist umkämpft, junge Leute sind rar. Weitsichtige Planung heißt also, sich jetzt aktiv um Nachwuchs zu kümmern.

Seit acht Jahren steht Antje Röse den westfälischen Studierenden der Theologie als Ansprechpartnerin zur Verfügung. Sie hilft bei ganz verschiedenen Anliegen, Fragen und Problemen: Von der Organisation des Studiums über persönliche Lebenskrisen bis hin zu der der Frage, ob der Pfarrberuf überhaupt das Richtige ist. Dann zeigt Antje Röse Alternativen auf, etwa Gemeindepädagogik. Und: „Viele Studierende kommen an den Punkt, wo ihr Glaube erschüttert wird. Das kann auch mit einem bis dahin wörtlichen Verständnis des Bibeltextes zusammenhängen. Dann versuche ich deutlich zu machen, dass wir in der Bibel Gottes Wort im Menschenwort finden.“ Für Antje Röse ist das ein notwendiger Prozess: „Es gibt eben nicht nur eine einzige Frömmigkeitssprache. Im Theologiestudium soll man mehrere kennenlernen.“

An der Uni Münster nimmt sie außerdem einen Lehrauftrag wahr über das Gemeindepraktikum, das verbindlich zum Theologiestudium gehört. Sie gestaltet Tagungen und wirbt auf der jährlichen Infoveranstaltung für Oberstufenschüler für den Pfarrberuf.

Das tut sie gemeinsam mit ihrem Kollegen Holger Gießelmann, der seit einigen Wochen dabei ist, verschiedene Netzwerke aufzubauen. Er weiß: „Am Ende zählt der persönliche Kontakt.“ Damit dieser Kontakt zustande kommt, braucht es Werkzeuge, Mittel und Wege, denn die meisten Jugendlichen sind längst nicht mehr so verbunden mit ihrer Kirchengemeinde wie in früheren Jahren. Ein nützliches Werkzeug ist das soziale Netzwerk Instagram. Es hilft, Multiplikatoren zu gewinnen, denn davon braucht Gießelmann für seine Arbeit möglichst viele: Haupt- und Ehrenamtliche, „die Lust auf Veränderung haben“.

Bewusstseinsbildung ist notwendig. „Strukturell sollte das Thema der Nachwuchswerbung auf allen landeskirchlichen Ebenen angegangen und etwa durch Regionalbeauftragte in die Fläche gebracht werden“, findet Gießelmann. Er möchte die vorhandenen Möglichkeiten stärker nutzen, etwa über das Diakonische Jahr oder die üblichen Schülerpraktika.

Die nächste Schüler-Infotagung über den Pfarrberuf ist am 8./9. Februar in Haus Villigst (Schwerte). Anmeldung bis 3. Februar per E-Mail: birgit.hering@lka.ekvw.de, weitere Infos: www.bodenpersonal-gesucht.de/ueber-uns/aktuelles

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news-1723Wed, 25 Dec 2019 12:00:00 +0100Präses Annette Kurschus zu Weihnachtenhttp://www.evangelisch-in-westfalen.de/aktuelles/detailansicht/news/neu-und-widerstaendig-irritierend-fremd/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=5e76f8d8cd638ce984d7cd08e6eade57MedienInfo 89/2019
 

„Fürchtet euch nicht! Denn euch ist heute der Heiland geboren. Ehre sei Gott in der Höhe und Friede auf Erden“: Die Weihnachtsbotschaft der Engel auf dem dunklen Feld bei Bethlehem sei „so alt und so vertraut. Und doch: So neu und so widerständig und so irritierend fremd“, sagte die westfälische Präses Annette Kurschus in ihrer Predigt am Ersten Weihnachtstag in der Neustädter Marienkirche Bielefeld.

„Ich kenne die Welt und mein eigenes Leben nicht ohne diese Botschaft. Und doch steht die Weihnachtsbotschaft quer. Passt nicht in die Welt mit ihren großen Nöten und Konflikten, passt nicht in das verwirrende Durcheinander um mich herum.“ Sie sei nicht der Wirklichkeit abgelauscht. Gerade deshalb werde sie laut. Mitten hinein in den Teufelskreis der Furcht treffe die himmlische Botschaft vom Frieden auf Erden:

„Sie will in offene Ohren. Von dort aus wird sie Herzen öffnen. Und Türen. Auch unsere. ... Hier geht es nicht um eine Illusion, die uns für ein paar Stunden der bewussten Selbsttäuschung glücklich machen soll. Hier will uns eine Kraft berühren, die größer ist als unser eigenes Vermögen. Hier will uns ein Wille anstecken, der stärker ist als alle Tugend und alle Moral.“ Wer sich einlasse auf die Spur des Vertrauens, die zu Weihnachten gelegt sei, werde „aus dem Staunen nicht herauskommen.“

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news-1725Tue, 24 Dec 2019 16:00:00 +0100Präses Annette Kurschus besuchte zu Weihnachten Polizei und Diakoniehttp://www.evangelisch-in-westfalen.de/aktuelles/detailansicht/news/es-ist-ein-segen-dass-sie-da-sind/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=463d31b96b506d657f951b3b968def70Es ist ein notwendiger Dienst für die Allgemeinheit: Zu den Menschen, die an Weihnachten arbeiten müssen, gehören Polizistinnen und Polizisten ebenso wie Mitarbeiterinnen der Diakonie. An Heiligabend bekamen sie in Dortmund Besuch von Präses Annette Kurschus. Die leitende Theologin der Evangelischen Kirche von Westfalen würdigte damit diese Arbeit, wenn andere feiern.

„Es ist ein Segen, dass Sie da sind“, sagte die Präses zu den diensthabenden Polizistinnen und Polizisten auf der Polizeiwache Körne. Und sie ließ sich die Belastungen und Härten des Dienstes schildern.

Gewalterfahrungen gehören für die Polizei zum Alltag. Oft sind dabei die Übergänge zwischen Opfern und Tätern fließend: Es kommt auch vor, dass ein mutmaßliches Opfer trotz Körperverletzung plötzlich auf die Beamten losgeht. Seit einigen Jahren, so berichtete Polizeipräsident Gregor Lange, habe der Respekt gegenüber Ordnungshütern deutlich abgenommen. Dennoch: Übergriffe und Widerstand seien immer noch Einzelfälle, wurde in dem Gespräch deutlich.

Bei vielen Einsätzen erleben die Beamten eine große Dankbarkeit. Präses Kurschus erklärte, das differenzierte und sensible Vorgehen der Polizei verdiene ausdrückliche gesellschaftliche Anerkennung. Als schönes Beispiel für gegenseitigen Respekt erinnerten sich alle gerne an den Deutschen Evangelischen Kirchentag, der im Sommer in Dortmund war: „Die freundlichen Teilnehmer, das Vertrauen in uns – das hat sicher dazu beigetragen, Vorurteile abzubauen“, sagte Polizeipräsident Lange. Präses Kurschus wies darauf hin, dass in der Weihnachtsgeschichte zwei Dimensionen zusammengehören, die Ehre Gottes und der Friede auf Erden. „Sie dienen mit ihrer Arbeit dem Frieden“, sagte sie zu den Polizisten.

Das Ludwig-Steil-Haus ist eine offene, stationäre Wohneinrichtung für suchtkranke Menschen. In dieser Einrichtung der Diakonie Dortmund und Lünen leben 29 mehrfach beeinträchtigte abhängigkeitskranke Frauen und Männer in fünf behindertengerechten Wohngruppen. „Es sind Menschen, die durch alle Raster gefallen sind“, sagte Sozialarbeiter Olaf Dörk. Hier haben sie das Gefühl, zu Hause zu sein. Einige leben hier bis zum Tod.

Zugleich wird versucht, die Menschen wieder fit für einen selbständigen Alltag zu machen. Die Bewohner putzen ihre Zimmer und waschen ihre Wäsche. Gemeinsam bereiten sie das Mittagessen unter Anleitung von Hauswirtschaftsleiterin Fabienne Schmitz zu.

Zur Sprache kam der oft schmale Grat zwischen respektierter Selbständigkeit und notwendiger Hilfe. Zu den Regeln gehört, dass man seine Suchtkrankheit nicht leugnet, sondern ernsthaft dagegen angehen will. Annette Kurschus: „Ich habe großen Respekt vor Ihrer Arbeit – auch deshalb, weil Sie nicht im Licht der Öffentlichkeit wirken und sich für Menschen einsetzen, die keine Lobby haben.“

 

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news-1724Mon, 23 Dec 2019 16:55:04 +0100Evangelisches Gymnasium Meinerzhagen: Begeisterndes Weihnachtsoratoriumhttp://www.evangelisch-in-westfalen.de/aktuelles/detailansicht/news/ueber-hundert-schuelerinnen-und-schueler-sangen-bach/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=9c80ea1ba2366028db4808fe78410d25„Jauchzet, frohlocket“: Riesenapplaus für den Großen Chor des Evangelischen Gymnasiums Meinerzhagen: Das Weihnachtsoratorium in der Christuskirche Lüdenscheid und einen Tag später in der Stadthalle Meinerzhagen begeisterte kurz vor dem Fest das Publikum.

Zusammen mit dem Collegium Musicum Meinerzhagen musizierten mehr als hundert 12- bis 19-jährige Schülerinnen und Schüler die ersten drei Kantaten des Werkes von Johann Sebastian Bach, das heute so frisch klingt wie vor knapp 300 Jahren. Michael Otto gelang es, den großen Klangkörper, das Orchester und die Solisten präzise und zugleich mitreißend zu leiten. Mira Weiß (Sopran), Katharina Georg (Alt), Christoph Behrens-Watin (Tenor) und Nikolaus Rentrop (Bass) sangen ihre Arien und Rezitative so stimmgewaltig wie einfühlsam. Das Collegium Musicum Meinerzhagen mit Konzertmeisterin die Carlotta Wareham hatte sich eigens für dieses Konzert zusammengefunden.

Oberstudienrat Michael Otto versteht es, Jugendliche für diese Musik zu begeistern. Der begnadete Pädagoge und leidenschaftliche Musiker gewinnt zusammen mit dem ganzen Kollegium immer mehr Schüler für die Musikprojekte des Evangelischen Gymnasiums Meinerzhagen. Das starke musikalische Profil der Schule ist weitgehend sein Verdienst.

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news-1722Fri, 20 Dec 2019 15:37:20 +0100Weihnachten bei Polizei und Diakoniehttp://www.evangelisch-in-westfalen.de/aktuelles/detailansicht/news/praeses-annette-kurschus-besucht-menschen-die-arbeiten-wenn-andere-feiern/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=c4618ff27ad4a5df5e4d58adeccc3f82Es ist schon gute Tradition: Präses Annette Kurschus besucht am 24. Dezember Menschen, die an Weihnachten arbeiten
müssen. Die leitende Theologin der Evangelischen Kirche von Westfalen würdigt damit den notwendigen Dienst, der für die Allgemeinheit geschieht, wenn andere feiern.

Der erste Besuch gilt der Polizei in Dortmund. Auf der Polizeiwache Körne wird Präses Kurschus mit diensthabenden Polizisten ins Gespräch kommen. Auch Polizeipräsident Gregor Lange und Polizeiseelsorgerin Stefanie Alkier-Karweick nehmen daran teil.

Das Ludwig-Steil-Haus ist eine offene, stationäre Wohneinrichtung für suchtkranke Menschen. In dieser Einrichtung der Diakonie Dortmund und Lünen leben 29 mehrfach beeinträchtigte, abhängigkeitskranke Frauen und Männer in fünf behindertengerechten Wohngruppen. Präses Kurschus wird sich mit Mitarbeiterinnen über den Dienst an Weihnachten austauschen.

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news-1721Thu, 12 Dec 2019 14:57:49 +010050.000 Euro Nothilfe für die Opfer von Gewalt im Ostkongohttp://www.evangelisch-in-westfalen.de/aktuelles/detailansicht/news/evangelische-landeskirchen-und-vem-unterstuetzen-hilfsaktion-der-baptistenkirche/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=38a1c81dc088d407ecb58a19f891814eMedienInfo 86/2019
 

Mit 50.000 Euro unterstützen die beiden großen evangelischen Landeskirchen in NRW und die Vereinte Evangelische Mission (VEM) ihre Partnerkirche im Kongo, die unter der Gewalt durch Rebellen und marodierende Banden leidet. 

Die Baptistenkirche im Zentrum Afrikas (CBCA) ist besonders von den Verbrechen betroffen, die von der Rebellenorganisation „Allied Democratic Forces“ (ADF) gegen die Zivilbevölkerung verübt werden. Die Evangelische Kirche im Rheinland und die Evangelische Kirche von Westfalen sind über die VEM partnerschaftlich mit der Baptistenkirche im Zentrum Afrikas verbunden. Bei über zehn Angriffen im Osten der Demokratischen Republik Kongo wurden 110 Menschen ermordet, darunter auch Mitarbeitende der Ebola-Krankenstationen. 24 Personen wurden schwer verletzt, mehr als 35 sind noch vermisst. 

Die jüngsten Gewaltausbrüche haben neue Fluchtbewegungen unter der örtlichen Bevölkerung ausgelöst. Seit die Regierung die Rebellengruppen aktiv bekämpft, kommt es in den Städten und Dörfern immer wieder zu gewaltsamen Vergeltungsmaßnahmen an der Zivilbevölkerung durch die ADF-Rebellen. Die Sicherheitslage, insbesondere für die vielen Binnenflüchtlinge und die humanitäre Situation ist äußerst besorgniserregend.

Angesichts der chaotischen Versorgungslage verteilt die CBCA Nahrungsmittel, Medikamente und Hygieneartikel in der betroffenen Region. Die Baptistenkirche stellt außerdem die medizinische Versorgung der Kinder, Schwangeren und Menschen mit Behinderung sowie die psychologische Betreuung der traumatisierten Opfer von Gewalt sicher. Um ein Wiederaufflammen der Ebola-Epidemie zu verhindern, werden Handwaschgeräte aufgestellt. Die Bevölkerung wird in Kirchengemeinden, Schulen und Krankenstationen über die Ebola-Kontaminationskette aufgeklärt. 

Die CBCA bittet um Unterstützung in Form von Fürbitten und Spenden.

Spendenkonto:
Vereinte Evangelische Mission, KD-Bank eG,
IBAN DE 45 3506 0190 0009 0909 08, Stichwort: Ostkongo

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news-1720Tue, 10 Dec 2019 17:49:21 +0100Seminar für pastorale Ausbildung und Gemeinsamen Pastoralkollegs feiern zehnjähriges Jubiläumhttp://www.evangelisch-in-westfalen.de/aktuelles/detailansicht/news/eine-erfolgsgeschichte/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=4a677eec7bcffc3864dad336aa1eccd2Vor zehn Jahren haben vier Landeskirchen einen Vertrag über eine gemeinsame theologische Aus- und Fortbildung unterschrieben. Gestern (9. Dezember 2019) blickten sie auf eine zehnjährige Erfolgsgeschichte zurück.

Seit 2009 betreiben die Evangelische Kirche im Rheinland, die Evangelische Kirchen von Westfalen, die Lippische Landeskirche und die Evangelisch-reformierte Landeskirche ein gemeinsames Predigerseminar in Wuppertal und ein gemeinsames Pastoralkolleg in Villigst.

Im Laufe der Jahre haben die beteiligten Kirchen sowohl die Rahmenbedingungen der Ausbildung als auch die Prüfungsordnungen des Zweiten Kirchlichen Examens weitgehend einander angeglichen. Inzwischen gibt es gemeinsame Richtlinien für die Fortbildungen in den ersten Amtsjahren sowie gemeinsame Fortbildungsrichtlinien für Pfarrerinnen und Pfarrer.

In seiner Würdigung hob Dr. Volker Lehnert, Kuratoriumsvorsitzender des Seminars, die erfolgreiche Kooperation hervor. Immer sei es bislang gelungen, gemeinsame Wege, Lösungen und Vereinbarungen zu finden, sowohl für die Ausbildung in Wuppertal, als auch für die Fortbildung in Villigst.

Die Vorsitzende der Dezernatskonferenz des Pastoralkollegs unterstrich die positiven Rückmeldungen der Teilnehmenden. Für das Predigerseminar gibt es zeitgleich zum Jubiläum ein besonderes Geschenk: Da die Zahl der Vikarinnen und Vikare gestiegen ist, bekommt das Seminar ab 2020 zwei zusätzliche, befristete Dozenturen. Darauf sind die beteiligten Kirchen vor allem deshalb stolz, weil diese Entscheidung für eine verstärkte Personaldecke in Zeiten von Sparmaßnahmen und Strukturdebatten getroffen werden konnte.

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news-1719Mon, 09 Dec 2019 17:33:45 +0100Universitätsinstitut feiert Jubiläum - Viele Besucher aus Diakonie, Management und Kirchehttp://www.evangelisch-in-westfalen.de/aktuelles/detailansicht/news/idm-bringt-zusammen-was-zusammengehoert/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=5d8a82f0eb481e3a1352a76e451b1ec0Seit zehn Jahren ist in Bethel das universitäre Institut für Diakoniewissenschaft und DiakonieManagement (IDM) beheimatet. Zur jetzigen Jubiläumsveranstaltung kamen mehr als 120 diakonische Führungskräfte und Fachleute aus ganz Deutschland, außerdem der leitende Theologe der evangelischen Landeskirche im Rheinland sowie die beiden leitenden Theologinnen der Landeskirchen in Westfalen und von Kurhessen-Waldeck.

„Diakonische Führungskräfte sind dringend gesucht“, berichtete IDM-Direktor Professor Dr. Thorsten Moos bei der Begrüßung. Das IDM ist Teil der Kirchlichen Hochschule Wuppertal/Bethel und hat den Status einer universitären Einrichtung für interdisziplinäre Forschung und Lehre mit Promotions- und Habilitationsrecht. Der Schwerpunkt liegt auf Themen der Unternehmensführung und des Diakoniemanagements. Das IDM qualifiziert Führungskräfte aus Diakonie, Kirche, Gesundheits- und Sozialwirtschaft für das Management kirchlicher und sozialer Organisationen.

„Kompetenz alleine reicht nicht aus“, mahnte in seinem Gastvortrag der Physiker und Wissenschaftsphilosoph Professor Dr. John Erpenbeck aus Berlin. Seiner Aussage nach sei unter anderem auch die Performance im Management als „Maß für die Erfüllung einer vorgegebenen Aufgabe oder Leistung“ sehr wichtig. Außerdem regte er die Werteentwicklung an. „Werte ermöglichen ein Handeln unter Unsicherheit, sie überbrücken oder ersetzen fehlendes Wissen, schließen die Lücke zwischen Wissen einerseits und dem Handeln andererseits.“

Ulrich Lilie, Präsident vom Bundesverband „Diakonie Deutschland“, merkte selbstkritisch an: „Wir müssen flexibler, agiler und individueller werden, damit uns die Menschen als Ansprechpartner erkennen.“ Er empfahl den Führungskräften unter anderem eine „Öffnung nach innen und außen“ sowie Personalorientierung und konsequente Digitalisierung. „Wir brauchen ausstrahlungsstarke Persönlichkeiten, die das Evangelische verstehbar und erlebbar machen“, so der Verbandspräsident. Seiner Meinung nach werden Führungskräfte zukünftig keine Erlauber und Kontrolleure sein, sondern vielmehr Ermöglicher und Netzwerker.

Für das Jubiläum hatte das IDM-Team ein anregendes, umfangreiches Programm auf die Beine gestellt. Dazu gehörten ein festlicher Gottesdienst mit Präses Dr. h. c. Annette Kurschus von der Kirche in Westfalen sowie ein akademischer Festakt unter anderem mit Präses Manfred Rekowski von der Kirche im Rheinland. „Das IDM bringt zusammen, was zusammengehört: Diakonie und Management. Ihre Alumni stehen weltweit dafür ein, dass die Welt nicht so ungerecht bleibt, wie sie ist“, sagte der Theologe aus Düsseldorf.

„Die hohe Resonanz auf das IDM zeigt, da geschah etwas zur richtigen Zeit am richtigen Ort“, sagte Dr. Johanna Will-Armstrong von den Bodelschwinghschen Stiftungen Bethel mit Blick auf die Institutsgeschichte. Und Birgit Ackermann, Vorstandsvorsitzende der St. Josefshaus gGmbH aus Rheinfelden meinte: „Wenn es das IDM nicht gäbe, müsste es erfunden werden.“ Auch Universitätsrektor Professor Dr. Martin Büscher war hochzufrieden: „Eine Hochschule darf stolz sein, eine solche Vielfalt bei sich zu wissen.“

Am Jubiläumstag gab es auch das jährliche, bundesweit beachtete IDM-Forum mit fachlich wegweisenden Vorträgen und Diskussionen. Diesmal lautete das Thema „´Gut geleitet´ - Kompetenzbildung für Führungskräfte der Zukunft in Diakonie und Kirche“. Außerdem wurde die ehemalige IDM-Direktorin und heutige Bischöfin von Kurhessen-Waldeck, Dr. Beate Hofmann, zur außerplanmäßigen Professorin ernannt. Traditionell erfolgte im Rahmen des Forums auch eine Würdigung der am IDM erfolgreich abgeschlossenen Masterarbeiten und Promotionen. Mit dem anschließenden Fest für Studierende, Alumni und Wegbegleiter gab es einen kommunikativ anregenden, informellen Teil des Jubiläums.

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news-1718Fri, 06 Dec 2019 10:02:57 +0100Infotagung der Evangelischen Kirche von Westfalen / (Fast) Alles rund um den Pfarrberufhttp://www.evangelisch-in-westfalen.de/aktuelles/detailansicht/news/gute-berufsaussichten-fuer-pfarrerinnen-und-pfarrer-5/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=cd8ffbfaad13fbd4ed262d7930bd68f0MedienInfo 85/2019
 

Die Evangelische Kirche von Westfalen bietet allen Interessierten am 8./9. Februar 2020 in Haus Villigst/Schwerte wieder eine zentrale Informationstagung zum Pfarrberuf an.

Das Studium der Evangelischen Theologie, der weitere Ausbildungsweg und die Arbeitsfelder im Pfarrberuf – darüber informiert diese Veranstaltung, die sich hauptsächlich an Schülerinnen und Schüler der gymnasialen Oberstufe richtet. Fachleute vom Landeskirchenamt in Bielefeld, Pfarrerinnen und Pfarrer sowie Theologiestudierende stellen den Studiengang ausführlich vor, berichten aus der Praxis und stehen zur persönlichen Beratung zur Verfügung.

Die Berufsaussichten sind gut: Zahlreiche Pensionierungen führen in den nächsten Jahren zu einem erhöhten Bedarf an Pfarrerinnen und Pfarrern. Auch die Evangelische Kirche von Westfalen wird jährlich eine etwa gleich bleibende Zahl von jungen Theologinnen und Theologen einstellen können.

Die Tagung in Haus Villigst (Schwerte) beginnt am Samstag, 8. Februar um 10 Uhr und endet am folgenden Tag um 14.30 Uhr. Die Teilnahme (mit Übernachtung) ist kostenlos. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt.

Information und Anmeldung bis zum 3. Februar per E-Mail: birgit.hering@lka.ekvw.de oder Telefon: 0521/594-325.

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news-1717Thu, 05 Dec 2019 15:37:08 +010015 besonders schutzbedürftige Personen in Deutschland angekommenhttp://www.evangelisch-in-westfalen.de/aktuelles/detailansicht/news/neustart-im-team-sechs-fluechtlinge-kommen-nach-westfalen/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=898999c8113df276d8c7a5ffca7e2c23MedienInfo 84/2019
 

15 weitere besonders schutzbedürftige Flüchtlinge im Pilotprogramm „Neustart im Team“ (NesT) sind am Donnerstag (5.12.) in Deutschland eingetroffen. Sie kommen aus Syrien. Sechs davon werden in nächster Zeit nach Westfalen weiterreisen. Dort begleitet sie eine Mentorengruppe unter dem Dach der Evangelischen Kirche von Westfalen (EKvW).

Präses Annette Kurschus: „Ich freue mich, dass nun erstmals Menschen im NesT-Programm zu uns nach Westfalen kommen. ‚Neustart im Team‘ bietet gerade in seinem Zusammenspiel von zivilgesellschaftlichem und staatlichem Engagement beste Voraussetzungen, um diesen Flüchtlingen einen wirklichen Neustart zu ermöglichen.“ Die leitende Theologin der EKvW fügt hinzu: „Mein Dank und meine Anerkennung gelten besonders den ehrenamtlich tätigen Männern und Frauen, die hier mit Herzblut und zugleich nüchtern und realistisch am Werk sind. Ihr Einsatz macht Mut.“

Die ersten Flüchtlinge im NesT-Programm waren am 7. November nach Deutschland eingereist. „Neustart im Team“ ermöglicht die Aufnahme von besonders schutzbedürftigen Flüchtlingen zusätzlich zu dem bisherigen humanitären Engagement Deutschlands. Staat und Zivilgesellschaft übernehmen dabei gemeinsam Verantwortung. Eine Mentorengruppe aus mindestens fünf Personen erleichtert den Flüchtlingen das Ankommen und unterstützt sie ideell und finanziell. Die Mentoren sorgen für Wohnraum und finanzieren diesen für zwei Jahre. Der Staat organisiert die Auswahl geeigneter Schutzbedürftiger und deren Einreise und finanziert Integrationsmaßnahmen und Sozialleistungen. Bereits jetzt haben sich rund 40 Mentorengruppen gebildet, davon 15 im Bereich der Evangelischen Kirche von Westfalen.

Verantwortet wird NesT vom Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat, der Beauftragten der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration und dem Bundesamt für Migration und Flüchtlinge. Als Mitinitiatoren waren die Evangelische Kirche von Westfalen und die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) maßgeblich an der Konzeptentwicklung beteiligt.

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news-1715Tue, 03 Dec 2019 11:38:36 +010012 Jahre Attendorner Adventskranz: Tradition & Spendenaktion für bedürftige Kinderhttp://www.evangelisch-in-westfalen.de/aktuelles/detailansicht/news/erste-kerze-am-attendorner-wichern-adventskranz-angezuendet/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=0315962eca47c961d4c96d211b70bfe9Die Hansestadt Attendorn im Advent, das ist schon seit 2008 etwas Besonderes: Seit nunmehr zwölf Jahren wird zum 1. Advent vor der evangelischen Erlöserkirche ein riesiger „Wichern-Adventskranz“ errichtet. Traditionsgemäß wird die erste Kerze an dem vier Meter breiten und 70 cm dicken Kranz nach dem Gottesdienst angezündet.

Pfarrer Andreas Schliebener wies bei seiner Begrüßung der Gemeinde zu Beginn des Festgottesdienstes darauf hin, dass sich 2019 die „Erfindung“ des Adventskranzes zum 180. Male jähre. Der Initiator des Kranzes in Attendorn erklärte auch, dass es sich bei dem Kranz vor der Kirche nicht um einen evangelischen, sondern um einen ökumenischen Kranz handele. Zahlreiche Firmen, Unternehmer und Handwerker sowie Karnevalswagenbauer hätten wie in den vergangenen Jahren ohne Rücksicht auf die Konfession zum Gelingen beigetragen.

Die Idee sei ihm im Jahre 2008 gekommen, als die Evangelische Kirche von Westfalen mit der Kampagne „Lasst uns nicht hängen“ auf die weltweite Kinderarmut hinweisen wollte. Und so verband er den Adventskranz mit einer Spendenaktion, die inzwischen über 4.000 Euro erbracht hat, um bedürftige Kinder und Familien in der Hansestadt mit Schulmaterial zu versorgen.

Anlässlich des 180. Geburtstages des Wichernkranzes ließ es sich die Präses der Evangelischen Kirche von Westfalen, Annette Kurschus, nicht nehmen, in Attendorn die Festpredigt zu halten und anschließend die erste Kerze am Kranz zum Leuchten zu bringen. Ausdrücklich dankte sie der Attendorner Gemeinde dafür, dass sie in jedem Jahr die Aktion aus 2008 mit dem Wichern-Adventskranz wiederhole und somit immer wieder auf die Armut von Kindern aufmerksam mache. Die Präses, die sich während ihrer Predigt auch ausdrücklich als Fan des Wichernkranzes outete, erhielt als Gastgeschenk – zu ihrer Überraschung und großen Freude – einen Wichern-Adventskranz vom Vorsitzenden des Presbyteriums Wolfgang Dröpper und Pfarrer Andreas Schliebener überreicht. Für ihr Dienstbüro, damit ihr das Entzünden der ersten Kerze am Adventskranz in Attendorn in Erinnerung bliebe.

 

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news-1714Tue, 03 Dec 2019 11:30:31 +0100Asylpolitisches Forum: Wenn Recht zu Unrecht wirdhttp://www.evangelisch-in-westfalen.de/aktuelles/detailansicht/news/zwischen-fluechtlingsschutz-und-abschiebeangst/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=fe90dc9919a7ff7acb2458a05572e71cDas „Geordnete-Rückkehr-Gesetz“, seit knapp einem halben Jahr auf Bundesebene in Kraft, soll Ausreisen und Abschiebungen von Flüchtlingen erleichtern. Damit liegt das Gesetz im Trend der Verschärfungen, die seit 2015 eine Flüchtlingspolitik der restriktiven Maßnahmen eingeläutet haben. Das Asylpolitische Forum am Wochenende in Haus Villigst fragte daher: „Wenn Recht zu Unrecht wird: Wie sichern wir den Flüchtlingsschutz?“

Gerade in Zeiten, in denen rechte Gewalt zunimmt und Parteien wie die AfD an Zulauf gewinnen, müsse „Menschenrechten und der Humanität Vorrang eingeräumt werden, um den Flüchtlingsschutz zu garantieren, den Zusammenhalt in der Gesellschaft zu stärken und Hass und rechter Hetze etwas entgegenzusetzen“, so Pfarrer Helge Hohmann, Beauftragter für Zuwanderungsarbeit der Evangelischen Kirche von Westfalen.

Kirsten Eichler vom Flüchtlingsrat NRW beklagte, dass die aktuelle Flüchtlingspolitik vorrangig auf Abschiebung und Abschottung setze. Sie forderte die Landesregierung auf, diesem Trend etwas entgegenzustellen. Beispiel: Die Aufenthaltsdauer von Asylbewerbern in Landesaufnahmeeinrichtungen ist auf bis zu 24 Monate verlängert worden. So lange dürfen die Flüchtlinge auch nicht arbeiten und ihre Kinder keine Schule besuchen. „Das verzögert die Inklusion – und entlastet die Kommunen keineswegs“, erklärte Eichler. Barbara Eßer vom Psychosozialen Zentrum Düsseldorf sagte: „Traumatisierte, psychisch stark belastete Flüchtlinge scheiterten oft im Asylverfahren, auch weil eine systematische Früherkennung ihrer Belastungen fehlt.“ Zudem würden psychotherapeutische Stellungnahmen bei der Prüfung von Abschiebungshindernissen nicht mehr beachtet. Deshalb: „Es muss mehr Gewicht auf die Grundvoraussetzungen für ein faires Asylverfahren und eine angemessene psychosoziale Versorgung gelegt werden. Dazu gehören auch fachärztliche Bescheinigungen und - zumindest in beschleunigten Verfahren – die Gewähr einer rechtlichen Vertretung.“

Auch Staatssekretär Andreas Bothe vom NRW-Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration kritisierte die Migrationspolitik des Bundes. Besonders den neu geschaffenen Duldungsstatus für Personen mit ungeklärter Identität („Duldung light“) lehne die Landesregierung ab. Diese Regelung widerspreche einem wesentlichen Ziel der Migrationspolitik in Nordrhein-Westfalen. „Wir wollen es gut integrierten Ausländern ohne Aufenthaltstitel, also insbesondere den bereits gut integrierten Geduldeten, erleichtern, ein dauerhaftes Bleiberecht zu erhalten. Hierzu haben wir bereits die rechtlichen Spielräume auf Landesebene genutzt und werden uns auf Bundesebene weiterhin für Regelungen einsetzen, die dieses Ziel fördern. Die so genannte ‚Duldung light‘ gehört sicherlich nicht dazu“, sagte Bothe. Er machte aber auch deutlich, dass NRW Gefährder und Straftäter so konsequent wie kein anderes Bundesland zurückführe.

Das jährliche Asylpolitische Forum dient dem Dialog der verschiedenen Akteure in der Flüchtlingspolitik. Veranstalter waren das Institut für Kirche und Gesellschaft der Evangelischen Kirche von Westfalen, der Flüchtlingsrat NRW e.V., PRO ASYL, Amnesty International, die Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe und die Ökumenische Bundesarbeitsgemeinschaft Asyl in der Kirche.

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news-1713Sat, 30 Nov 2019 18:18:17 +0100Feier zum 60. Geburtstag von „Brot für die Welt“ in Münsterhttp://www.evangelisch-in-westfalen.de/aktuelles/detailansicht/news/praeses-kurschus-mahnt-nachhaltiges-bewusstsein-an/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=91bf8f8941c31f9584a05f9680dd174fDie westfälische Präses Annette Kurschus ruft dazu auf, das Leben nachhaltiger zu gestalten. „Wir müssen ein Bewusstsein dafür entwickeln, was wir haben, wie wir leben“, sagte die Präses der Evangelischen Kirche von Westfalen am Freitagabend in Münster. Die Not anderer in Entwicklungsländern sollte ihrer Ansicht nach niemanden kalt lassen.

Mit einer Festveranstaltung wurde am Freitagabend in der Münsteraner Erlöserkirche das 60-jährige Bestehen des evangelischen Hilfswerks „Brot für die Welt“ begangen. Unter den 200 Gästen war unter anderem auch der ehemalige Menschenrechtsbeauftragte der Bundesregierung, Christoph Strässer (SPD). Der Abend war zugleich Auftakt der 61. Spendenaktion „Brot für die Welt“ in der Region Westfalen. Das Motto lautet in diesem Jahr „Hunger nach Gerechtigkeit“.

Der Begriff Hunger umfasse mehr als das Bedürfnis nach Nahrung, erklärte Kurschus. Er beziehe auch Bildung oder faire Handelsbeziehungen mit ein, sagte die Präses, die auch stellvertretende Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland ist (EKD). Der Direktor des Pole Hilfsinstituts in Goma im Kongo, Nene Morisho, verwies in diesem Zusammenhang auf die ungerechten Arbeitsbedingungen in seinem Heimatland. Für die Herstellung von Batteriezellen und Akkus würden Tausende Minenarbeiter im Kongo unter erbärmlichsten Umständen nach wertvollen Rohstoffen wie Kobalt und Coltan schürfen, erhielten dafür aber nur einen Hungerlohn, kritisierte er.

Christoph Strässer sprach sich dafür aus, deutsche Unternehmen bei der Einhaltung von Menschenrechten im Ausland mehr in die Pflicht zu nehmen. Freiwillige Unternehmensinitiativen wie im Nationalen Aktionsplan „Wirtschaft und Menschenrechte“ reichen seiner Meinung nach nicht aus, um faire Arbeitsbedingungen zu sichern. Am Ende des überarbeiteten Aktionsplans müsse im Jahr 2021 ein Lieferkettengesetz stehen, das die Unternehmen auf die Einhaltung der Menschenrechte verpflichte, forderte Strässer. Menschenrechtsorganisationen wie terre des hommes setzen sich seit langem für so ein Gesetz ein.

„Brot für die Welt“ ist das Hilfswerk der evangelischen Landes- und Freikirchen. Im vergangenen Jahr unterstützte das Hilfswerk nach eigenen Angaben mehr als 1.500 Projekte in 90 Ländern. „Brot für die Welt“ fördert unter anderem Projekte zur Ernährung und ländlichen Entwicklung. (epd)

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news-1712Fri, 29 Nov 2019 12:55:19 +0100Chormusical Martin Luther King thematisiert Aktualität historischer Ereignisse – Aufführung am 22.02.2020 im Gerry Weber Stadion Halle (Westf.)http://www.evangelisch-in-westfalen.de/aktuelles/detailansicht/news/rosa-bleibt-sitzen-aber-das-recht-steht-auf/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=578c61dcda73defbe931fd0b0c6d0e0dWeil sie sich geweigert hatte, ihren Sitzplatz im Bus für einen Weißen zu räumen, wurde die Afroamerikanerin Rosa Parks in Montgomery, Alabama, am 1. Dezember 1955 festgenommen. Ihr Gemeindepfarrer Martin Luther King und eine Bürgerinitiative organisierten den ersten Kundenboykott der jüngeren US-Geschichte, den „Busstreik von Montgomery“, den Anfang vom Ende der Apartheid in Amerika. Gleiche Rechte für Frauen und Männer aller Rassen und Religionen werden heute in Deutschland wieder in Frage gestellt. Grund genug, im „Chormusical Martin Luther King - Ein Traum verändert die Welt“ das Leben, die Wirkung und die Aktualität des Bürgerrechtlers und Friedensnobelpreisträgers zu thematisieren.

Das Chormusical startet im Januar 2020 seine Tournee durch dreizehn Städte in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Rund 15.000 Chorsängerinnen und -sänger proben zurzeit die Gospel- und Popsongs, die sie zusammen mit professionellen Musicalsolisten und Big-Band in großen Multifunktionsarenen aufgeführt werden. Am 22. Februar 2020 wird das Werk von Andreas Malessa, Hanjo Gäbler und Christoph Terbuyken im Gerry Weber Stadion in Halle (Westf.) mit mehr 1.000 Sängerinnen und Sänger aus der Region aufgeführt.

Rosa Parks hätte sterben können an diesem Tag

„Es ist für mich eine große Ehre, die Rolle dieser Frau verkörpern zu dürfen“, sagt Sängerin und Schauspielerin Bonita Niessen, „sie hätte sterben können an diesem Tag, aber sie wusste, was getan werden muss. Das macht mir täglich Mut, mich gegen Ungerechtigkeit zu wehren.“
381 Tage lang gingen mehr als 50.000 Afro-Amerikaner zu Fuß zur Arbeit. Engagierte Weiße richteten private Mitfahrerzentralen ein. Bis 1959 war in immer mehr Bereichen des öffentlichen Lebens die Rassentrennung aufgehoben. Martin Luther King selbst bezahlte seinen gewaltlosen Einsatz für Gleichberechtigung und Menschenrechte 1968 mit dem Leben.

„Es gibt Gerechtigkeit, für die es sich zu kämpfen lohnt“

„Ich bin in den 70ern in Südafrika geboren“, erzählt Bonita Niessen, „mitten im Apartheidsystem. Die Bürgerrechtsbewegung von Nelson Mandela war noch in vollem Gange. Wir hatten die gleichen Themen! Eigentlich müsste heute so viel anders sein. Doch noch immer ist der Traum von Rosa Parks und Martin Luther King nicht überall auf der Welt Wahrheit geworden.“

15.000 Stimmen tragen Kings Traum weiter

Herzstück jeder Inszenierung ist der riesige Chor mit Sängerinnen und Sängern aus der jeweiligen Region – zwischen 300 bis 1.500 Mitwirkende je Aufführung. Vom Schulkind bis zur Oma, quer durch alle Berufe und Konfessionen. „Wir halten fest, trotz Spott und Hohn, dass bald schon, irgendwann, nicht Rasse und nicht Religion den Hass begründen kann“ singen sie zum wuchtigen Sound einer Big-Band und den Solisten.
Über 70.000 Besucher werden durch das Musical mit Kings Traum in Berührung kommen und seine Ideen in unsere heutige Situation tragen, die besonnene Stimmen ebenso nötig hat wie kluge Visionen.

Veranstalter der Aufführung in Halle ist die Stiftung Creative Kirche in Kooperation mit der Evangelischen Kirche von Westfalen, den Evangelischen Kirchenkreisen Halle, Herford, Lübbecke, Minden und Vlotho, der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) und dem Bund Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden in Deutschland (Baptisten- und Brüdergemeinden). Schirmherren der Veranstaltung sind Dr. Ralf Niermann, Landrat des Kreises Minden-Lübbecke und Jürgen Müller, Landrat des Kreises Herford.
Projektpartner des Chormusicals ist Brot für die Welt. Im Rahmen der Aktion Gospel für eine gerechtere Welt unterstützt das Chormusical Martin Luther King ein Projekt von Brot für die Welt im Norden Kenias, das den Zugang zu sauberem Trinkwasser sichert. Weitere Aktionspartner sind der Versicherer im Raum der Kirchen und die Bank im Bistum Essen. Das Chormusical wird unterstützt durch die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Curacon und die VerbundVolksbank OWL eG. Des Weiteren wird das Projekt gefördert vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend im Rahmen des Bundesprogramms Demokratie Leben!.

Alle Aufführungen des Chormusicals Martin Luther King in Nordrhein-Westfalen:

  • 01.02.2020 in Münster, HCC Halle Münsterland
  • 08.02.2020 in Siegen, Siegerlandhalle
  • 22.02.2020 in Halle (Westf.), Gerry Weber Stadion
  • 29.02. + 01.03.2020 in Bochum, RuhrCongress
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news-1711Thu, 28 Nov 2019 11:46:43 +0100Instituts für Kirche und Gesellschaft legt Studie vorhttp://www.evangelisch-in-westfalen.de/aktuelles/detailansicht/news/engagiert-in-vielfalt-engagiert-im-wandel/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=08d330ffd4e2533b2e1cea00607d9908Projekt des Instituts für Kirche und Gesellschaft zeigt Entwicklungen und Herausforderungendes Ehrenamts für und mit Geflüchteten auf

Das Engagement für und mit Geflüchteten ist in Bewegung und entwickelt sich stetig weiter.Insbesondere Geflüchtete selbst werden zunehmend im Ehrenamt aktiv und bringen sich in dieAufnahmegesellschaft mit ein. Gleichzeitig haben viele Ehrenamtliche in der Flüchtlingshilfe mitimmer schärferen politischen Restriktionen und Anfeindungen zu kämpfen. Zu diesen Erkenntnissenkommt die Studie „Engagiert in Vielfalt – Engagiert im Wandel“ des Instituts für Kirche und Gesellschaft der Evangelischen Kirche von Westfalen. Sie dient als Abschlussbericht des Projekts „Engagiert in Vielfalt– Wahrnehmung und Stärkung ehrenamtlicher Arbeit mit Geflüchteten in Stadt und Land“, das vom Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration des Landes NRW (MKFFI) gefördert wurde.

In dem Projekt wurden sowohl Motive von ehrenamtlich Engagierten untersucht, als auch die lokalen Strukturen und Netzwerke von ausgewählten Modellinitiativen erforscht. Ebenfalls wurde die Einschätzung Geflüchteter selbst zum ehrenamtlichen Engagement erfasst. Die Ergebnisse der Studie sowie die Handlungsempfehlungen waren Diskussionsgegenstand in der Abschlusstagung des Projektes, die in Haus Villigst, Schwerte, stattgefunden hat. Jadranka Thiel, Gruppenleiterin im MKFFI, stellt fest: „Zu Beginn des Projekts 2016 gab es kaum Forschung zum Ehrenamt in der Arbeit mit Geflüchteten. Das Projekt ‚Engagiert in Vielfalt‘ hat geholfen, eine Lücke zu schließen und wichtige Impulse für die Zukunft des Ehrenamts gegeben.“

Es zeigt sich dabei, dass sich das Ehrenamt für Geflüchtete seit der „großen Welle der Hilfsbereitschaft“von 2015 bis 2016 gewandelt hat und sich weiterhin wandelt: Bei der Ankunft der Geflüchteten ging es zunächst um direkte Hilfen und das Schließen von Versorgungslücken, wie etwa durch die Öffnung von Kleiderkammern, Essensausgaben und dem „Willkommen heißen“ in den Notunterkünften. Heute besteht der Schwerpunkt des ehrenamtlichen Engagements vor allem in Aufgaben der längerfristigen Integration. Besonders wichtig sind die Vermittlung von Sprache, Wohnraum und Arbeit. Als Herausforderungen zeigen sich ein Rückgang in der Zahl der Engagierten, sowie die veränderte gesamtgesellschaftliche Debatte. Insgesamt zeichnet sich das Ehrenamt aber durch ein hohes Maß an Flexibilität und Anpassungswillen aus. „Das dauerhafte Engagement in der Flüchtlingshilfe zeigt uns deutlich, dass es noch eine andere Seite des öffentlichen Diskurses um Zuwanderung gibt“, so Landeskirchenrat Dr. Jan-Dirk Döhling.

Zunehmend wandelt sich das Verhältnis zwischen Geflüchteten und ehrenamtlich Engagierten: Geflüchtete werden vom Objekt der Flüchtlingsarbeit zum Subjekt ihrer Integration. Sie agieren auf Augenhöhe in den Initiativen. In allen Modellinitiativen, die im Projekt untersucht wurden, nahmen Geflüchtete selbst ehrenamtliche Aufgaben, in einigen Fällen sogar Leitungspositionen wahr. In diesem Engagement, so die Studie, liegt eine Chance für Integration und mehr gesellschaftliche Teilhabe von Geflüchteten. Erschwert wird dieser Prozess allerdings durch eine häufig unsichere Bleibeperspektive. Sie wird von den befragten Geflüchteten als belastend und ein schränkend beschrieben. Shirawan Rammo, Geflüchteter aus Syrien, berichtete auf der Tagung, dass ehrenamtlich Engagierte als wichtige gesellschaftliche Brückenbauer*innen verstanden werden können, die Integration vorantreiben und Begegnung ermöglichen.

Eine weitere Erkenntnis besteht darin, dass die Aufgaben, die Ehrenamtliche übernehmen, häufig sehr umfangreich und zeitintensiv sind. Dies liegt an den komplexen Netzwerken und Strukturen, in denen sich Ehrenamtliche bewegen und die einen hohen administrativen Aufwand bedeuten. Eine dauerhafte, verlässliche Finanzierung von Personal und Sachkosten in den Initiativen ist dabei unerlässlich. Darüber hinaus wünschen sich Engagierte von der evangelischen Kirche und ihren Vertretern, dass sie stärker als bisher gegenüber Politik und Gesellschaft für die Rechte von Geflüchteten eintritt. Insgesamt kann, so ein Ergebnis des Projekts, das Ehrenamt für und mit Geflüchteten als eine soziale Bewegung verstanden werden, die sich für eine offene, inklusive und demokratische Gesellschaft einsetzt. Um dieses Ehrenamt zu stärken, wurden aus den Analyseergebnissen Handlungsempfehlungen für Kommunen, Kirche, Initiativen und Politik entwickelt. Sie sollen zu Diskussionen über den gemeinsamen Integrationsprozess anregen. Dieser Prozess wurde erfolgreich auf der Abschlusstagung begonnen.

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news-1710Wed, 27 Nov 2019 11:18:58 +0100Der tägliche Begleiter durch den Adventhttp://www.evangelisch-in-westfalen.de/aktuelles/detailansicht/news/advent-advent-jetzt-gibts-was-auf-die-ohren/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=2b5ad7c0a7fe00def42c384b3a758514Auch 2019 gibt es wieder den traditionsreichen Adventskalender der Evangelischen Kirche von Westfalen. In diesem Jahr – ganz neu - als Podcast: Lauschgoldengel.

Vom 1. bis 24. Dezember gibt’s täglich „was auf die Ohren“, mit Themen rund um die Adventszeit. Mehr wird vorher natürlich nicht verraten. Ein bisschen Spannung gehört schließlich zu einem richtigen Adventskalender dazu.

Dreieinhalb Wochen Vorfreude auf die Geburt Jesu, die an Weihnachten gefeiert wird.

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Viel Spaß beim Hören!

 

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