Der interreligiöse Dialog:
Ein wichtiges Begegnungs-, Arbeits- und Lernfeld
Interreligiöser Dialog

Christlich–islamischer und christlich-jüdischer Dialog

Die Evangelische Kirche von Westfalen ist im Dialog mit Menschen anderen Glaubens.

Christlich-jüdischer Dialog

Es gehört zum Selbstverständnis unserer Kirche, im Dialog mit jüdischen Gemeinden und ihren Menschen zu sein. Die Internetseite www.judentum-dialog.ekvw.de hilft dabei, sich und anderen dieses wichtige Begegnungs-, Arbeits- und Lernfeld zu erschließen.

Sie finden Adressen, Kommentare zu aktuellen Entwicklungen und Ereignissen, wichtige Texte, Hinweise auf Veranstaltungen, Material für Gemeinde und Schule. Sie können Ihren Faden nehmen und an einem Hoffnung gebenden Netzwerk mitarbeiten. Sie können sich aber auch von den Gedanken und dem Wissen anderer tragen lassen. Und natürlich können Sie uns und alle, die hier genannt sind, auch direkt kontaktieren.

2021 – 1700 Jahr jüdisches Leben in Deutschland

Unter diesem Titel wird im laufenden Jahr an die erste urkundliche Erwähnung von Juden in Deutschland im Jahr 321 erinnert. Die Evangelische Kirche von Westfalen ist Mitglied des Vereins „2021 -1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland“ und unterstützt dessen Anliegen, jüdisches Leben in seiner Vielfalt sichtbar zu machen und gegen den erstarkenden Antisemitismus vorzugehen.

Die Landeskirche lädt im Rahmen der Reihe „17 Jahrhunderte“ gemeinsam mit dem Landesverband der jüdischen Gemeinden von Westfalen-Lippe und dem Landesverband progressiver jüdischer Gemeinden in Nordrhein-Westfalen noch bis Februar 2022 zu Veranstaltungen zu den unterschiedlichsten Aspekten jüdischen Lebens ein.

Alle Termine der Vortragsreihe (PDF) (aktualisiert 10.03.2022)

### Terminänderungen ###

Der für den 7.12.2021 vorgesehene Vortrag „Jüdisch-christlicher Dialog (und abrahamischer Trialog)“, den Rabbiner Dr. Jehoschua Ahrens in Münster halten sollte, wird – wenn es die Corona-Situation zulässt – am 23. März 2022 nachgeholt (Ort bleibt: Ev. Jakobuszentrum, Münster).

Die für den 12.1.2022 vorgesehene Vortragsveranstaltung „Rabbinisches Wirken in Deutschland – und sein Einfluss auf das heutige Judentum“  mit Rabbiner Avraham Yitzchak Radbil in der Jüdischen Kultusgemeinde Dortmund muss coronabedingt auf den 3.5.022verschoben werden.

Der für Unna am 19. Januar 2022 geplante Vortrag „Progressiv, liberal, reformorientiert. Liberales Judentum in Deutschland“ (Rabbinerin Verzhbovska) soll am 18. Mai nachgeholt werden.

Für den Vortrag „Ein Jahrhundert Antisemitismus in Deutschland“ von Rabbiner Dr. Nachama (ursprünglich geplant für den 31. Januar in Herford) steht mit dem 7. April 2022 ein neuer Termin fest.

Der für 8.2.2022 in Bochum geplante Vortrag „Warum ist diese Nacht so anders als die übrigen Nächte? - Erziehung und Bildung im Judentum“ von Rabbinerin Rosa Rappoport findet am 31. Mai 2022 statt.

Nachholtermin für den Vortrag von Rabbinerin Prof. Dr. Elisa Klapheck „…und schuf sie als Mann und Frau“ - Jüdische Perspektiven zur Genderthematik (ursprünglich 16.2.2022) ist der 22.11.2022. Der Ort wird noch bekannt gegeben. 

Plakatserie #beziehungsweise

„jüdisch und christlich – näher als du denkst“ - unter diesem Titel haben die EKD und die Deutsche Bischofskonferenz eine Plakatkampagne gestartet. Die Plakate stellen Beziehungen zwischen Judentum und Christentum am Beispiel von Gedenk,- Fest- und Feiertagen dar.

Die 12 Plakate können für je einen Monat eingesetzt werden in Schaukästen, dem Gemeindebrief oder der gemeindliche Homepage. Außerdem stehen ergänzende Texte zur Verfügung.

 

Christlich–islamischer Dialog

Die Seiten für den christlich–islamischen Dialog bieten Informationsmöglichkeiten rund um den christlich-islamischen Dialog in unserer Landeskirche.

Sie finden aktuelle Informationen zu Themen des christlich-islamischen Dialogs und Berichte über Begegnungen zwischen Christen und Muslimen, Hinweise zu Veranstaltungen sowie die Rubrik "Projektförderung und Materialien" mit Hinweisen zu Fördermöglichkeiten von Projekten und zu Materialien, die in der (kirchlichen) Bildungsarbeit eingesetzt werden können.

Kirchenführer für muslimische Besucher

»Willkommen in der evangelischen Kirche« - so lautet der Titel einer Broschüre, die die Evangelische Kirche von Westfalen herausgegeben hat. Das kleine Heft gibt es als türkisch-deutsche, als arabisch-deutsche und als englisch-deutsche Ausgabe. Es richtet sich an muslimische Besucher aus den entsprechenden Ländern, die zu Gast in evangelischen Kirchen sind. 19 kurze Beiträge erklären einfach, aber präzise in Wort und Bild, was in einer Kirche zu sehen ist: Altar, Kreuz, Kanzel, Taufstein, aber auch Kerzen, Klingelbeutel, Orgel oder Glocken.

Die Broschüren sind im www.kirchenshop-westfalen.de bestellbar.

Ihr Ansprechpartner:
Ralf Lange-Sonntag

 Ralf  Lange-Sonntag

Pfarrer, Beauftragter für christlich-jüdischen Dialog, Beauftragter für christlich-islamischen Dialog, Beauftragter für interreligiösen Dialog
Landeskirchenamt

Altstädter Kirchplatz 5
33602 Bielefeld

Telefon: 0521 594-255

Kontakt per E-Mail
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