Als Kirche sehen wir uns in der Verantwortung für Gottes gute Schöpfung. Gleichzeitig treten wir für die gerechte Teilhabe aller Menschen ein.
Klimaschutz

Vom „Grünen Hahn“ bis „Klimaneutral bis 2040“

Als Christinnen und Christen liegt uns die „Bewahrung der Schöpfung“ besonders am Herzen. Wir gehen davon aus, dass uns die Erde und alles, was auf ihr lebt und wächst, anvertraut ist. Dies zu schützen und zu bewahren ist unsere Aufgabe.

Deshalb gilt es bei allen menschlichen Aktivitäten zu prüfen, ob unser Handeln schädliche Auswirkungen auf Umwelt und Gesundheit hat und ob es weniger problematische Alternativen gibt.

Im Hinblick auf den Klimawandel, der sich zusehends verschärft, sowie auf tragische Atomkatastrophen müssen nachhaltigere Wege der Energieproduktion gefunden werden. Deshalb steht das Thema Klimaschutz ganz oben auf der Tagesordnung der Evangelischen Kirche von Westfalen. Auf politischer Ebene ist die westfälische Landeskirche Mitglied der Klima-Allianz Deutschland sowie Unterzeichner der Klimaplattform.

Die Verantwortung für die Schöpfung ist unaufgebbares Thema der Kirche in all ihren Handlungsfeldern und Teil des gesellschaftspolitischen Auftrags unserer Kirche.

Erklärung der Westfälischen Landessynode 1986 Erklärung der Westfälischen Landessynode 1986

In der Weiterentwicklung der Klimaschutzstrategie „EKvW 2020will die Evangelische Kirche von Westfalen bis 2040 klimaneutral werden.
Für die kirchliche Verantwortung zur nachhaltigen Bewirtschaftung von Kirchenland sind außerdem zwei Handreichungen erhältlich.
 

Unter dem Titel „Der grüne Hahn“ geht es z. B. darum, das Umweltengagement von Kirchengemeinden und kirchlichen Einrichtungen  systematisch weiter zu entwickeln. Das Projekt „Zukunft einkaufen“ forciert einen ökofairen Einkauf auf allen Ebenen der evangelischen Kirche. Und im Bereich der Mobilität hat die Klimaschutzagentur das „Kirchenrad“ auf den (Rad)weg gebracht.

 

Aktuelle Meldungen zum Thema Klimaschutz

Ihr Ansprechpartner:
Pfarrer Volker Rotthauwe

Pfarrer Volker  Rotthauwe

Leitung des Fachbereichs Nachhaltige Entwicklung im
Institut für Kirche und Gesellschaft

Auf dem Tummelplatz 8
58239 Schwerte

Telefon: 02304 755 336

Kontakt per E-Mail

Ökumenischer Pilgerweg 2020

Der ökumenische Pilgerweg für Klimagerechtigkeit wird vom 28.8. - 08.11.2020 von der polnischen Grenze kommend die EKvW durchqueren und dann in Glasgow bei der UN-Klimakonferenz enden. Das Projektbüro im IKG wird dies koordinieren.

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Kirchenrad

„Kirchenrad“ auf dem Rahmenrohr kennzeichnet das besondere Fortbewegungsmittel. In den Kirchenkreisen Soest und Unna sind Mitarbeitende schon klimafreundlich unterwegs.

Die ersten Kirchenräder in Soest