UCC-Forum 2020
UCC-Forum

Ein Wochenende für Interessierte und Engagierte

Um die Themen und Fragen aus beiden Kirchen vorzustellen und zu diskutieren, lädt der Unterausschuss einmal jährlich zu einem UCC-Forum ein. Interessierte und Engagierte treffen sich zu einem Wochenende, an dem in der Regel ein Referent aus der UCC zugegen ist.

In Jahr 2020 war es zum ersten Mal nicht möglich, sich gegenseitig zu besuchen. Das UCC-Forum fand trotzdem statt. Digital und online.

UCC-Forum 2020 als Online-Tagung

Kirche ist öffentlich: als öffentlich-rechtliche Institution in Deutschland. Kirche bleibt öffentlich: Das Evangelium sucht Kommunikation.

Nicht jeder sieht das so. Seit Jahren gibt es Kritik an diesem Anspruch: Glaube sei Privatsache. Pfarrerinnen und Pfarrer sollten sich auf Spiritualität und Seelsorge konzentrieren. Politik ginge Kirche nichts an.

Die UCC in Amerika ist eine kleine Kirche und sagt: „Church goes Public!“ Kirche kann nur Kirche sein, wenn sie öffentlich bleibt!

Das UCC-Forum am 11. Und 12. September 2020 dachte darüber nach: Wie öffentlich muss Kirche sein? In Corona-Zeiten? In der Diakonie? Als Teil des Gemeinwesens? In der akademischen Auseinandersetzung der Gegenwart? In ihrem Leitungshandeln und durch ihre Mitglieder?

Vor dreißig Jahren im Jahr 1990 haben die Evangelische Kirche von Westfalen und die United Church of Christ in den USA eine gemeinsame Erklärung zur Kirchengemeinschaft unterzeichnet. Zum ersten Mal war es nicht möglich, sich gegenseitig zu besuchen. In einer Online-Tagung wurden bewährte Elemente der früheren Tagungen aufgenommen und fortgeführt. Neue Elemente kamen hinzu.

Zum Nach-Schauen und Lesen

UCC-Forum 2019

„Kirche.Macht.Platz.“ 

Wenn sich Kirche für Vielfalt öffnet, wird sie sich verändern und einen verheißungsvollen Weg in die Zukunft gehen. Pfarrer Chad Abbott (Indianapolis) prangerte Rassismus, Sexismus, soziale Ungerechtigkeit und den menschenverachtenden Umgang mit Migranten in den USA an. Sein Land sei „gelähmt“ unter einem Präsidenten, der zum Hass aufrufe und das Vertrauen in den Staat zerstört habe.

Zum ersten Mal gab es ein von der Ev. Kirche im Rheinland und der EKvW gemeinsam vorbereitetes Forum.

UCC-Forum 2018

 »Unerhört – Kirchen, Armut und Rassismus«

Reverend Doyle Luckenbaugh (USA) sprach über „Martin Luther King Jr., die [aus der amerikanischen Bürgerrechtsbewegung hervorgegangene] Poor People’s Campaign und die Kirchen“. Und die württembergische Diakoniepfarrerin Gabriele Ehrmann nahm die „Armut in Deutschland: Praktische Theologie am Beispiel der Vesperkirche Stuttgart“ unter die Lupe.

UCC-Forum 2017

 »Reformation braucht Dich! Frage nicht, was die Reformation für Dich getan hat, sondern was Du für die Reformation tust«

Die westfälische Landeskirche lud alle am Austausch mit der amerikanischen Partnerkirche United Church of Christ (UCC) Interessierten ein, sich mit dem Thema auseinanderzusetzen.

UCC-Forum 2016

»Up to date – 25 Jahre Kirchengemeinschaft«

Die westfälische Landeskirche lud alle am Thema und Austausch mit der amerikanischen Partnerkirche United Church of Christ (UCC) Interessierten ein, sich mit dem Thema auseinanderzusetzen und mit Präses Annette Kurschus das Jubiläum zu feiern.

UCC-Forum 2015

Die Ängste vor globalen Bedrohungen teilen wir mit den Menschen in der United Church of Christ. Was jeweils spezifisch ist im Kontext der USA und Deutschland, darüber haben wir uns ausgetauscht.
Über unsere Ängste offen zu sprechen, sie beim Namen zu nennen, und das ABER zu buchstabieren, dazu lud das diesjährige UCC Forum ein.

UCC-Forum 2014

 »Ich bin so frei - Glaube ohne Kirche«
Auch in den USA wächst die Zahl der Menschen, die sich als »believing without belonging« (Glauben ohne Kirchenzugehörigkeit) verstehen.

UCC-Forum 2013

»Family Size - zwischen XS und XXL. Familie stärken in allen Lebensformen«

UCC-Forum 2012

»All inclusive! Teilhabe für alle«
Dabei standen folgende Fragen im Mittelpunkt: Sind wirklich alle herzlich willkommen? Welche Voraussetzungen zur Teilhabe haben Menschen mit körperlichen, geistigen und seelischen Behinderungen in der Kirche? Welche Milieus erreichen die Kirchen mit ihren Programmen bisher nicht und warum?