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Chormusical ‚Judith‘ begeistert bei Premiere in der Dortmunder Westfalenhalle

„Verkündigung pur“

Minutenlanger Applaus, stehende Ovationen; das Publikum war begeistert, als das neue Chormusical der ‚Stiftung Creative Kirche‘ in der Dortmunder Westfalenhalle zur Uraufführung kam. ‚Judith und das Wunder der Schöpfung‘ ist der Titel des Werkes, das im kommenden Jahr auch in fünf weiteren deutschen Großstädten zur Aufführung kommen wird.

Außergewöhnlich an der besonderen Musicalproduktion: das Ensemble besteht aus sieben Solodarsteller*innen, einer mehrköpfigen Live-Band und rund 3000 ehrenamtlichen Chorsänger*innen, die sich in ihren jeweiligen Chören an zahlreichen westfälischen Standorten monatelang auf den Auftritt in der Westfalenhalle vorbereitet hatten.

Alle gemeinsam brachten ein Musical auf die Bühne, das aktuelle Fragen nach Klimakrise, Zukunftsangst, Verantwortung und gesellschaftlichem Zusammenhalt thematisiert. Im Zentrum dabei auch: die Zuversicht und Gemeinschaft im Glauben. Das alles eingebettet in die Liebesgeschichte von Judith, gespielt von Alida Will, und Ammo, dargestellt von Oliver Edward, die zwischen Konflikten und Hoffnung ihre dramatische Entwicklung nimmt. Letztlich gewinnt die Erkenntnis, dass im verantwortungsvollen Miteinander eine tragfähige Zukunft möglich ist.

Dem Ensemble aus haupt- und ehrenamtlichen Künstler*innen und dem Produktionsteam um Michael Herberger (Musikproduktion), Kevin Schroeder (Drehbuch & Libretto), dem Kompositions-Trio Laura Diederich, Ilja Krut und Johannes Pinter und Regisseur Christoph Drewitz gelingt ein berührendes, zuweilen mitreißendes Bühnenerlebnis. ‚Judith und das Wunder der Schöpfung‘ präsentiert sich als professionelle Musical-Inszenierung, die eingängige musikalische Elemente und eindrucksvolle Erzählmomente mit moderner Bühnentechnik zu einem zeitgemäßen Gesamtkunstwerk verbindet.

Projektpartner der Dortmunder Uraufführung waren die Evangelische Kirche von Westfalen (EKvW) und das Erzbistum Paderborn. Unterstützung kam zudem von den Ministerien Ministerium für Kultur und Wissenschaft sowie für Wirtschaft, Industrie, Klimaschutz und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen, von ‚Brot für die Welt‘, der Stiftung ‚Gesunde Erde – gesunde Menschen‘ des Arztes und Entertainers Eckart von Hirschhausen, der Bank für Kirche und Diakonie, dem Versicherer im Raum der Kirchen (vrk) und anderen mehr.

Wie andere Premierengäste und Projektpartner*innen, etwa NRW-Wirtschaftsministerin Mona Neubaur, der Paderborner Erzbischof Udo Markus Bentz oder Projektpate Eckart von Hirschhausen, hob auch die Präses der EKvW Adelheid Ruck-Schröder die Kraft und Ermutigung hervor, die aus dem leidenschaftlichen Einsatz der 3000 Chorsängerinnen und -sänger zu spüren sei. Das Musical-Projekt vermittele die zeitlose Botschaft des Evangeliums auf eine zeitgemäße, für ein heutiges Publikum berührende Weise. „Das ist Verkündigung pur“, so die Präses, die gemeinsam mit Erzbischof Bentz beim Empfang für Premierengäste auf der Bühne ein Kurzinterview gab.

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