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Vielfalt der kirchlichen Berufe auf der Kompasstagung entdecken
Immer zu den Habjahreszeugnissen, so ist jedenfalls die Planung, findet eine Kompasstagung statt. Damit keiner sagen kann, er könnte wegen Klausur oder Vorbereitungsdruck nicht teilnehmen. Dieses Jahr ist eine kleinere Gruppe der Einladung nach Villigst gefolgt, die Auswirkungen des wegfallenden Abiturjahrgangs sind auch hier spürbar.
Ein weiteres Mal zeigt sich: Es meldet sich an, wer im Vorfeld direkt eingeladen wurde. Persönlich. Es sind die bekannten Multiplikator*innen, die wirksam sind: Pfarrer*innen, Lehrer*innen, Vikar*innen und Eltern wurden in diesem Jahr genannt, aber auch Freunde und Eltern. Eine Person nannte die Berufsmesse als Anlass, der für die Werbung in ihrem Fall wichtig war. Das freut das Machkirche Team insbesondere, denn je länger die Messepräsenz der EKvW auf Berufsmessen läuft, desto mehr häufen sich die Beispiele von Personen, die auf diesem Weg gewonnen werden konnten – auch direkt für ein Studium, ohne den Umweg über die Kompasstagung.
Die Tagung gibt in jedem Jahr einen lebhaften Eindruck darüber, welche und wie viele Jugendliche sich für einen kirchlichen Beruf interessieren. Schön ist, dass es ein stabiles Interesse an den Berufsfeldern gibt sowie an der Vernetzung mit anderen Gleichaltrigen. Und schön ist, dass die Information mit vielen Beteiligten, Studierenden und Berufseinsteiger*innen so gut funktioniert.
Fast alle können sich am Ende einen kirchlichen Beruf gut vorstellen. Und ein großer Teil hätte Interesse, die Erfahrungen in einem Praktikum zu vertiefen. Bei fast allen war die Praktikumskarte, die auch www.machkirche.de der Anbahnung dient, bekannt. Was die Teilnehmenden motiviert? Kirchliche Berufe punkten in ihrer Wahrnehmung mit einem abwechslungsreichen Berufsalltag sowie der Möglichkeit, das eigene Talent dort einsetzen zu können. Darauf lässt sich gut aufbauen.
Im kommenden Jahr findet die Kompasstagung wieder parallel zu den Halbjahreszeugnissen statt. Das kann man jetzt auch schon so weitersagen, man kann sich sogar jetzt schon dazu anmelden oder den Flyer zur Tagung an mögliche Interessent*innnen weiterschicken. Idealerweise mit einer kurzen persönlichen Ansprache: „Sieh mal hier, das findet im kommenden Frühjahr wieder statt! Kostet Dich nichts und gibt Dir eine Superorientierung für kirchliche Berufsfelder!“ Diese Ansprache kann wirken, zeigen die Geschichten, die wir während einer Kompasstagung hören.
Übrigens: was aus den Plänen von Menschen wird, die wir bei einer Tagung kennenlernen, haben wir uns auch schon gefragt. Ende Mai findet ein erstes Kompasstagungsrevival in Dortmund statt. Dort werden wir noch mehr Bilanz ziehen können.
