Begleiter zahlreicher angehender Pfarrer*innen mit 81 Jahren gestorben
Trauer um früheren Oberkirchenrat Dr. Peter Friedrich
Gott, der Herr über Leben und Tod, hat Oberkirchenrat i.R. Dr. Peter Friedrich (geboren am 11. März 1944) am 3. September 2025 aus der Zeit zu sich in die Ewigkeit gerufen.
Peter Friedrich wurde in Lübbecke geboren und wuchs im Pfarrhaus auf. Geprägt von der Jugendarbeit in der Gemeinde, studierte er Evangelische Theologie in Münster und Heidelberg.
Nach seinem Vikariat in Ahlen kam er als junger Pfarrer in die Evangelische Kirchenge-meinde Greven-Reckenfeld. Im Jahr 1974 schloss er seine Promotion über den Theologen Ferdinand Christian Baur ab und wandte sich danach ganz der Arbeit in der Gemeinde zu. Im Jahr 1977 zog es Peter Friedrich mit seiner Familie nach Bielefeld, wo er zum Pfarrer der Neustädter Mariengemeinde gewählt wurde. Sechs Jahre später, 1983, wurde er zum Landeskirchenrat der Evangelischen Kirche von Westfalen berufen. 1996 wählte die Sy-node ihn zum Oberkirchenrat.
Peter Friedrich war stets anzumerken, wie sehr ihm die Menschen am Herzen lagen. Zu seinem Aufgabenbereich zählten die theologische Ausbildung und die Jugendarbeit. Er hat sich leidenschaftlich um den theologischen Nachwuchs bemüht und an den personalpolitischen Maßnahmen der Landeskirche um die Jahrtausendwende schwer getragen. Bis heute ist Peter Friedrich ungezählten Pfarrerinnen und Pfarrern, die er im Studium begleitet hat, als feiner Mensch in freundlicher und wertschätzender Erinnerung. Dankbar blicken wir auf seinen treuen und engagierten Dienst in unserer Kirche zurück.
Nichts kann uns scheiden von Gottes Liebe. Mit dieser Zuversicht nehmen wir Abschied von Oberkirchenrat i.R. Dr. Peter Friedrich. Wir werden ihm ein ehrendes Andenken bewahren. Wir bitten Gott um Trost für seine Familienangehörigen und für alle, die um ihn trauern.
Der Trauergottesdienst findet am Donnerstag, 11. September 25, 11:00 Uhr in der Neustädter Marienkirche in Bielefeld statt. Die anschließende Beisetzung findet im kleinen Kreis statt.
