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Spende der EKvW für den Kampf gegen Kinderarbeit

Sternsinger bringen Segen für das Landeskirchenamt

Unbeirrt von Schneematsch und Wetterkapriolen haben am Freitag, 9. Januar, junge Sternsingerinnen und Sternsinger der katholischen Innenstadtgemeinde St. Jodokus den Segen Gottes für das neue Jahr ins Landeskirchenamt gebracht. 

„Christus Mansionem Benedicat“, also „Christus segne dieses Haus“ heißt es in der Kurzformel „20 * C + M + B * 26“ nun an der Tür zum großen Saal in der westfälischen Kirchenverwaltung in Bielefeld. Mit sicherer Hand brachte Sternsingerin Marlena den Aufkleber mit der Kreideaufschrift an.

Der Theologische Vizepräsident der EKvW, Ulf Schlüter, hieß die vier festlich gekleideten Segensbot*innen - neben Marlena waren das in diesem Jahr Nora, Anna-Marie und Leo - im Landeskirchenamt willkommen und erwiderte die guten Wünsche für das neue Jahr.

Das Dreikönigssingen steht 2026 unter dem Motto „Schule statt Fabrik – Sternsingen gegen Kinderarbeit“. Der Blick richtet sich dabei auf Bangladesh. Trotz Fortschritten im Kampf gegen Kinderarbeit müssen in dem südasiatischen Land rund 1,8 Millionen Kinder und Jugendliche arbeiten – 1,1 Millionen sogar unter besonders gesundheitsschädlichen und ausbeuterischen Bedingungen. Sternsinger-Partnerorganisationen setzen sich dafür ein, Kinder aus Arbeitsverhältnissen zu befreien und ihnen den Schulbesuch zu ermöglichen. Ihnen kommt auch die Spende der EKvW zugute, die Schlüter den Sternsingerkindern übergab.

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