Fachtag für transkulturelle Musik in Kirchengemeinden
Projekt „music moves“ will verbinden
Ein neues Musikprojekt der evangelischen Kirche will Menschen verschiedener Herkunft und christlicher Traditionen zusammenbringen. Unter dem Motto „music moves“ (Musik bewegt) sollen Formate entwickelt werden, um verschiedene Musikkulturen miteinander zu verschmelzen.
„Music moves“ ist ein Projekt der Evangelischen Kirche von Westfalen (EKvW) in Kooperation mit der Vereinten Evangelischen Mission (VEM) und der Evangelischen Pop-Akademie Witten. „Musik bringt Menschen zusammen und ist ein gutes Medium auf dem Weg zu einer gemeinsamen Kirche“, wie die Initiatoren erklären.
Zum Auftakt findet am Samstag, den 19. Februar, im Lukaszentrum in Witten ein Fachtag für transkulturelle Musik in Kirchengemeinden statt.
Wie sich Musik aus unterschiedlichen Kulturen verbinden und kombinieren lässt, stellen erfahrene Musikerinnen und Musiker beim Fachtag vor. Sie geben Einblicke in ihre Arbeit und erläutern ihre Ansätze, darunter auch Musik zum spontanen Mitmachen. Workshops greifen etwa Musikauswahl und Pädagogik für analoge und digitale Mitsing-Projekte, Community Music Methoden oder das Entwickeln von Circlesongs auf.
Der Fachtag richtet sich an Menschen, die Lust haben an transkulturellen Projekten, an Theologinnen und Theologen oder Gemeindepädagoginnen und Gemeindepädagogen, die durch Musik neue Impulse in ihrer Gemeinde oder ihrem Kirchenkreis setzen wollen sowie an Ehrenamtliche, die auf der Suche nach neuen Möglichkeiten sind, Gemeindeleben aktiv mitzugestalten. „Music moves“ will neue Projekte an der Basis anregen und unterstützen.
