Unsere aktuellen Nachrichten
auf einen Blick
Unsere kirchlichen Beziehungen im Zeichen des Kriegs im Iran

Präses besorgt um ökumenische Partner im Mittleren Osten

Am Samstag hat Israel mithilfe der USA den Iran angegriffen. Im Mittleren Osten herrscht große Unsicherheit, nicht zuletzt bei den ökumenischen Partnern der Evangelischen Kirche von Westfalen. Gleichzeitig ist die Situation für viele Exil-Iraner in Deutschland - auch in Westfalen - sehr belastend. Dazu äußert sich Präses Adelheid Ruck-Schröder:

„Die militärischen Auseinandersetzungen mit dem Iran und dessen Vergeltungsschläge in der Region stürzen Millionen Menschen im Mittleren Osten erneut ins Leid und in tiefe Ungewissheit.

Wir stehen mit unseren ökumenischen Partnern in der Region seit dem Wochenende verstärkt in Kontakt: Gemeinden, Krankenhäuser, Schulen und Bildungseinrichtungen in Israel und Palästina, Jordanien und dem Libanon. Die Menschen dort berichten uns von immer neuem Raketenalarm, gespenstisch leeren Straßen, von großer Sorge darum, was die Situation für Menschen vor Ort bedeutet.

Viele in Westfalen lebende Exil-Iraner erreichen ihre Verwandten schlecht oder gar nicht, weil Internet- und Telefonverbindungen unterbrochen sind. Die in Paderborn ansässige Fachstelle der EKvW „Seelsorge für persischsprachige Christen“ begleitet sie nach Kräften, in Gespräch und Gottesdienst.

Die Hoffnung auf Frieden, das hören wir sehr deutlich, eint die Menschen. Wo sie zusammenfinden und zusammenarbeiten, fühlen sie sich gestärkt. Wo immer wir können, unterstützen wir mit unseren Geschwistern im Glauben diese Bemühungen. An die Konfliktparteien appellieren wir, die Angriffe zu beenden und sich um friedliche und diplomatische Lösungen zu bemühen.

Unser Dank und unsere Gebete gelten allen, die trauernden und vom Krieg betroffenen Menschen helfen, den Mut nicht zu verlieren. Inmitten der Unsicherheit stehen wir fest an der Seite derer, die um ihr Leben, ihre Familien und ihre Zukunft bangen – wir lassen sie mit ihrer Hoffnung auf Frieden nicht allein.“

Präses Adelheid Ruck-Schröder wird am 22. März einen Gottesdienst in der Fachstelle Seelsorge für persischsprachige Christen in Paderborn besuchen - als Zeichen der Solidarität und um Menschen mit Verbindungen in den Iran zu begegnen. Der Gottesdienst wird live übertragen auf dem Instagram-Kanal der Fachstelle.

Zurück