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Dank und Feier für jahrelangen Dienst in der Verkündigung

Ordinationsjubilare 2025 in Villigst geehrt

Mit einem Gottesdienst haben die Evangelische Kirche von Westfalen und der Pfarrverein Westfalen Pfarrerinnen und Pfarrer geehrt, die vor 10, 25, 40, 50, 60 und 65 Jahren in ihr Amt eingeführt wurden. Der theologische Vizepräsident der EKvW, Ulf Schlüter, dankte allen für ihren Dienst.

In seiner Predigt erinnerte Schlüter an all die Anstrengungen, die die Pfarrerinnen und Pfarrer in den vergangenen Jahren und Jahrzehnten zur „Kommunikation des Evangeliums, mit Leib und Seele, Herz und Verstand, mit Kindern und Konfirmanden, mit Jugendlichen und Traupaaren, mit Engagierten und Distanzierten, mit Erwachsenen und Hochbetagten“ unternommen hätten.

Verkündigung und Mission, das sei „keine Einbahnstraße“, sagte Schlüter. Damit bezog er sich auf die Geschichte der ersten Missionserfolge des Apostels Petrus in Europa (Apostelgeschichte 16, 9-15). „Man füllt nicht von Kanzeln und von oben herab leere Gefäße mit frommen, lehrreichen Worten. Sondern man muss anerkennen, was vorhanden ist, das respektieren, ja das lieben, in aller Verschiedenheit: die Menschen, die Biographien, die Überzeugungen, die Haltungen. Die Worte des Glaubens müssen respektvoll im Leben der Menschen erst einmal Wohnung nehmen dürfen.“

Auch die Jubilare habe irgendwann einmal das Wort Gottes erreicht, in der Kindheit, durch prägende Menschen. Es brauche also immer Gespräch, Miteinander. So wie es, laut Apostelgeschichte, eine der ersten Missionierten auf dem Kontinent in die Hand nahm. „Der tat der Herr das Herz auf, so dass sie darauf achthatte, was von Paulus geredet wurde. Worauf die Händlerin– mit Haus, samt Familie und Dienerschaft - sich taufen lässt. Um dann sehr selbstbewusst nach Hause einzuladen: Wenn ihr anerkennt, dass ich an den Herrn glaube, so kommt in mein Haus und bleibt da.“

Es gelte, diesem Geist Gottes alles zuzutrauen. „Lassen wir ihn wohnen in unseren Herzen, in unseren Häusern. In Vielfalt, in Fröhlichkeit, in frommer Gelassenheit. In der Gewissheit: dass dieser Gott in unseren Herzen wirklich wohnen will. Und seine Menschen finden wird.“

Die Jubilare sind:

10 Jahre: Marcus Brünger, Thies Friedrichs, Anne Heckel, Tim Henselmeyer, Klaus-Hermann Heucher, Jens Hoffmann, Kathrin Klagges, Kolja Koeniger, Patrizia Müller, Christian Plate, Gesina Carolin Prothmann, David Raasch

25 Jahre: Karin Antensteiner, Armin Backer, Christoph Freimuth, Daniela Fricke, Matthias Grevel, Jörg Hausmann, Martin Hendler, Helge Hohmann, Rüdiger Holthoff, Katja Jochum, Dirk Klute, Sigrun König, Berit Ingeborg Nolting, Gerd Oevermann, Caroline Peter, Imke Philipps, Kerstin Reinhardt, Frank Riemer, Uwe Rimbach, Arnd Röbbelen, Ulrike Scholz-Reinhardt, Lothar Schulte, Andreas Schulte, Volker Walle, Kirsten Winzbeck

40 Jahre: Dietmar Alfred Auner, Manfred Berger, Edgar Ludwig Born, Almut Braun, Ulrich Braun, Martina Buhlmann, Ulrich Gallwitz, Wilhelm Friedrich Geldmacher, Gabriele Germer, Regine Gittinger, Rainer Grüber, Burckhardt Hölscher, Jürgen Klute, Johan La Gro, Martin Liebschwager, Günter Mattner, Ernst Udo Metz, Ulrich Potz, Wilfried Ranft, Jochen Schade-Homann, Christel Schmidt, Jörg Michael Schmidt, Christoph Siekermann, Werner Tiffert, Gabriele Tuchel

50 Jahre: Hartmut Bandorski, Christine Burkhardt-Kleiner, Hans Jürgen Dusza, Dieter Eggers, Wilfried Groll, Adalbert Hoffmann, Horst Wilhelm Kriegsmann, Sabine Papies, Thomas Scherffig, Renate Schleisiek, Renate Treutler, Manfred Treutler

60 Jahre: Wulf Dietrich, Thomas Küstermann, Hans-Jürgen Warneke

65 Jahre: Gerd-Helmut Hasenburg, Siegfried Zöllner

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