Kirchenleitungen von EKvW und Erzbistum Paderborn beraten Zukunftsfragen
Ökumenische Partner im Gespräch
Bei ihrem jährlichen Austausch haben kirchenleitend Verantwortliche der Evangelischen Kirche von Westfalen (EKvW), darunter Präses Dr. Adelheid Ruck-Schröder, und die Leitungskonferenz des Erzbistums Paderborn unter dem Vorsitz von Erzbischof Dr. Udo-Markus Bentz im Landeskirchenamt in Bielefeld zentrale gemeinsame Zukunftsfragen beraten.
Diskutiert wurden unter anderem neue Formen pastoraler Zusammenarbeit in veränderten Räumen und mit unterschiedlichen Schwerpunkten. Ein weiterer Fokus lag auf der ökumenischen Nutzung kirchlicher Immobilien. Vorhandene Ressourcen gemeinsam und nachhaltig zu nutzen, das bekräftigten Präses und Erzbischof, sei eine der wichtigsten Aufgaben der Geschwisterkirchen in der nahen Zukunft.
Breiten Raum nahm zudem der Austausch zum Umgang mit sexualisierter Gewalt ein. Die Vertreterinnen und Vertreter beider Kirchen berichteten über den Stand der Arbeit unabhängiger Aufarbeitung und erörterten Möglichkeiten der Kooperation sowie weiterer gemeinsamer Austauschformate, um voneinander lernen zu können.
Abschließend sprachen sich beide Seiten für eine vertiefte Zusammenarbeit aus. Sichtbares Zeichen dafür: die gegenseitige Einladung zur gemeinsamen Vorbereitung der Aktivitäten beim Deutschen Evangelischen Kirchentag 2027 in Düsseldorf und des Katholikentags 2028, den das Erzbistum „daheim“ in Paderborn ausrichtet.
