Begrünung durch Wasserpflanzen
Langfristige Lösung für die Problematik des Teiches im Ortlohnpark umgesetzt
In der Vergangenheit hat sich der Teich im Iserlohner Ortlohnpark immer wieder als Sorgenkind entpuppt. Probleme wie eine zunehmende Verschlammung, ausgesetzte Tiere sowie zu wenig Wasser in trockenen Sommermonaten waren an der Tagesordnung.
Nun hat Stefanie Salder vom Landeskirchenamt, zuständig für landeskirchliche Immobilien, in Kooperation mit Volker Knipp vom Naturschutzzentrum Märkischer Kreis eine langfristige Lösung für die Schwierigkeiten um und mit dem Teich gefunden, die am 8. November bereits umgesetzt werden konnte.
In der Vergangenheit waren hier verschiedenste Tiere vom Koi-Karpfen über Welse bis hin zu einer Schildkröte ausgesetzt worden. Nun wurde eine Mauer aus Reisig errichtet, die Menschen zukünftig davon abhalten soll, direkt an das Wasser zu gelangen.
Die Gartenbaufirma Koch aus Iserlohn pflanzte zusätzlich gürtelförmig vom Naturschutzzentrum gespendete Wasserpflanzen in den Teich, so dass den darin lebenden Amphibien, in erster Linie Molchen, genug Lebensraum bleibt. So kann jedoch niemand mehr trockenen Fußes an die Wasserfläche gelangen und Umwelt und Tiere sind vor Fremdeinflüssen weitestgehend geschützt.
