Unsere aktuellen Nachrichten
auf einen Blick
Kirchenleitende der EKvW bei ökumenischen Partnern in Polen

Im Zeichen des europäischen Kirchendialogs

MedienInfo 32/2026

Mit Vorfreude auf den Austausch ist eine siebenköpfige Delegation von Kirchenleitenden der Evangelischen Kirche von Westfalen (EKvW), darunter Präses Dr. Adelheid Ruck-Schröder, zu einem Besuch bei Partnerkirchen und -organisationen in Polen aufgebrochen.

Bis zum 9. Juli stehen Gespräche mit Vertreter*innen von Kirche und Diakonie sowie Besuche an Bildungs- und Erinnerungsorten christlicher und jüdischer Tradition auf dem Programm.

Die Reise dient dazu, die gewachsenen Partnerschaften der EKvW mit ihren ökumenischen Partnern in Polen zu stärken und weiterzuentwickeln. Zugleich geht es darum, ein vertieftes Verständnis für die jeweiligen gesellschaftlichen und kirchlichen Herausforderungen zu gewinnen.  

Präses Dr. Adelheid Ruck-Schröder: „Der persönliche Dialog mit unseren kirchlichen Partnern in Osteuropa hat in der gegenwärtigen politischen Situation einen hohen Stellenwert. Wir möchten uns gegenseitig geistlich stärken, voneinander lernen, wie die Kirche heute als Teil eines starken demokratischen Europas verantwortungsvoll und im Auftrag des Friedens handeln kann.“ 

Landeskirchenrat Dr. Albrecht Philipps, Dezernent für Ökumene der EKvW, ergänzt: „Die evangelischen Kirchen in Polen und der Polnische Ökumenische Rat stehen unter Druck angesichts der politischen Lage in Polen mit der Nachbarschaft zu Russland und Belarus. Wir möchten unsere langjährigen, guten Beziehungen pflegen und schauen, was wir gemeinsam bewirken können.“ 

Zum Auftakt der Reise treffen die Vertreter*innen der EKvW in Warschau mit hochrangigen Repräsentant*innen des Polnischen Ökumenischen Rates (PÖR), dem Bischof der Evangelischen Kirche der Augsburger Konfession, Jerzy Samiec, und der Generaldirektorin der polnischen Diakonie, Wanda Falk, zusammen.  

Die Delegation besucht die Christlich-Theologische Akademie, an der Theologen und Theologinnen sowie Sozialwissenschaftler und Sozialwissenschaftlerinnen ausgebildet werden. Politische Gespräche mit dem deutschen Botschafter Miguel Berger ergänzen das Programm. 

Vor der Weiterreise nach Lodz besucht die westfälische Delegation das POLIN-Museum zur Geschichte der polnischen Juden. Dieses befindet sich im ehemaligen jüdischen Viertel Warschaus und macht die über Jahrhunderte gewachsene jüdische Kultur und ihre Zerstörung im Holocaust eindrücklich erfahrbar. 

In Lodz selbst trifft die Delegation abschließend zu einem Dialog mit Generalsuperintendent Semko Koroza und weiteren Vertreter*innen der Evangelisch-Reformierten Kirche in Polen zusammen, bevor sie am Donnerstag die Heimreise nach Bielefeld antritt. 

Der westfälischen Delegation gehören an:  

Dr. Adelheid Ruck-Schröder, Präses der EKvW 

Dr. Albrecht Philipps, Landeskirchenrat/Dezernent für Ökumene 

Prof. Dr. Traugott Jähnichen, Mitglied der Kirchenleitung der EKvW 

Dr. Gerald Hagmann, Superintendent des Kirchenkreises Bochum und Mitglied der Kirchenleitung der EKvW 

Jan Tomischat, Mitglied der Kirchenleitung der EKvW 

Annette Salomo, Aufsichtsrat der Vereinten Evangelischen Mission (VEM) und Mitglied der Kirchenleitung der EKvW 

Silke Niemeyer, Pfarrerin und persönliche Referentin der Präses

Zurück