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Statement der Präses zur Entpflichtung des lippischen Landessuperintendenten

„Ich verzichte höchst ungern auf Dietmar Arends“

Nach zwölf Jahren im Amt des Landessuperintendenten der Lippischen Landeskirche wurde Dietmar Arends zum 1. März offiziell von seinen Aufgaben entpflichtet. Adelheid Ruck-Schröder, Präses der Evangelischen Kirche von Westfalen, die der Entpflichtung am Samstag persönlich beiwohnte, drückte Arends ihre Anerkennung und ihren Dank aus.

 „Ich verzichte höchst ungern auf Dietmar Arends als Landessuperintendent unserer Lippischen Schwesterkirche. Seine klare und überlegte Art hat unsere Runde der leitenden Geistlichen sehr bereichert“, sagte Ruck-Schröder.

Arends habe den Prozess der Kooperation der evangelischen Kirchen in Rheinland, Westfalen und Lippe mit klarem Kompass und Überzeugungskraft über viele Jahre vorangebracht. Während seiner Amtszeit bauten EKvW und Lippische Landeskirche beispielsweise ihre Zusammenarbeit im Bereich der Ausbildung von Prädikanten weiter aus. Für die Aufarbeitung und bei Anerkennungsleistungen von im Kontext von Kirche erlittener sexualisierter Gewalt kooperieren die drei Landeskirchen und die Diakonie RWL seit Jahren ebenfalls - in Form einer zentralen Stelle für Anerkennungsleistungen und nun auch der für den Verbund West zuständigen Unabhängigen Regionalen Aufarbeitungskommission.

Dass Arends sein Amt nun auch aus gesundheitlichen Gründen zur Verfügung stellt, verdiene Respekt, sagte Ruck-Schröder: „Ich danke Dietmar Arends herzlich für die gute Zusammenarbeit und wünsche ihm Gottes Segen für alles Kommende.“

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