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Empfang der Koptisch-Orthodoxen Kirche in der ägyptischen Botschaft in Berlin

Erster Metropolit in Deutschland kommt aus Westfalen

Im November 2025 wurde Bischof Anba Damian von der Koptisch-Orthodoxen Kirche in Deutschland zum Metropoliten von Deutschland erhoben. Damit hat die koptische Kirche erstmals einen Metropoliten für Deutschland bestellt. Bei einem Empfang in der ägyptischen Botschaft in Berlin würdigte Landeskirchenrat Dr. Albrecht Philipps, Ökumenedezernent der EKvW, Damian, dessen Amtssitz das koptische Kloster Brenkhausen in Westfalen ist.

Metropolit Damian wurde mit einem Empfang durch den Botschafter Ägyptens in Deutschland, Dr. Mohamed Abd El-Sattar Elbadri, geehrt. Eine große Menge ökumenischer und politischer Weggefährten war der Einladung des Botschafters gefolgt.

In seinem Grußwort betonte Philipps die enge Verbundenheit mit dem Koptisch-Orthodoxen Kloster der heiligen Jungfrau Maria und des heiligen Mauritius in Brenkhausen. Seit 1992 stehen Metropolit Damian und die EKvW in einem stetigen Austausch. Es sei ein Grund zur Dankbarkeit, dass es christliche Gemeinden und Klöster in Westfalen gebe, in denen das koptische Christentum gelebt und gefeiert werde. „Verwurzelt in Ägypten, zuhause in Deutschland – das ist ein zukunftsfähiges Modell einer Kirche in Vielfalt“, betonte Philipps.

Die Ernennung Damians zum Metropoliten am 23. November 2025 durch Papst Tawadros II. in der Kathedrale von Kairo war ein historischer Schritt für die Koptisch-Orthodoxe Kirche in Deutschland. Erstmals wurde ein Metropolit für den Dienst in Deutschland berufen.

Metropolit Anba Damian war zuvor Diözesanbischof Norddeutschlands und bundesweit als Vertreter der koptischen Kirche bekannt. Als Metropolit ist er nun Vorsteher einer Gruppe von Bischöfen und zählt zu den höchsten Würdenträgern der Kirche.

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