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Präses Adelheid Ruck-Schröder und Superintendent Christian Bald predigten zur Eröffnung im Dialog

„Einfach teilen“ – Bielefelder Vesperkirche lädt ein

Gemeinschaft bei Tisch, beim gemeinsamen Essen und in Gesprächen. Das steht im Mittelpunkt der Vesperkirche, die am Sonntag, 8. Februar in der Neustädter Marienkirche in Bielefeld eröffnet wurde. Gemeinsam gestalteten dabei die Präses der Evangelischen Kirche von Westfalen (EKvW), Adelheid Ruck-Schröder, und der Superintendent des Ev. Kirchenkreises Bielefeld Christian Bald den Gottesdienst zur Eröffnung mit einer Dialogpredigt.

Schon im sechsten Jahr lädt die Bielefelder Vesperkirche zu Tisch. Kommen kann, wer mag, egal aus welchem Stadtteil, welcher Gemeinde oder mit welchem sozialen Hintergrund er/sie zu Gast ist. Ehrenamtliche Gastgeber*innen nehmen Ankömmlinge an der Kirchentür in Empfang und geleiten sie zu den eingedeckten Tischen im Kirchenschiff. Für die Vorbereitung, die Logistik vor Ort und die Begleitung der Gäste sorgt ein Team aus rund 50 ehrenamtlich Engagierten.

Die Vesperkirche nimmt das zentrale biblische Motiv der Gemeinschaft beim Mahl auf und erweitert die Tischgemeinschaft um ein gemeinsames Mittagessen, bei dem Menschen miteinander ins Gespräch kommen, egal ob sie sich zuvor kannten oder nicht. Der Austausch und die sozialen Kontakte sind wesentliche Elemente beim ‚Vespern‘ in der Kirche. Und auch kurze geistliche Impulse fließen jeden Tag in die Gemeinschaft bei Tisch ein.

Entstanden ist die Idee der Vesperkirche in Stuttgart im Jahr 1995. Mittlerweile ist das Format auch in Bielefeld dabei, zu einer guten Tradition zu werden. 15 Tage lang werden unter dem Motto ‚Einfach teilen‘ täglich 500 warme Mahlzeiten ausgegeben. Finanziert wird die Vesperkirche in der Neustädter Marienkirche durch Sponsoring und Spenden. Dabei helfen Bielefelder Firmen zum Gelingen, genauso wie private Unterstützerinnen und Unterstützer. Sie alle tragen dazu bei, dass Menschen Kirche in einem besonderen Format erleben können.

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