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Erfahrungsbericht von Leopold Krengel und Philipp Mutzke

Der Reiz der Vorstandsarbeit

Leopold Atticus Krengel und Philipp Mutzke sind zwei von drei Studierenden, die den Vorstand des Gesamtkonvents der westfälischen Theologiestudierendenschaft ausmachen. Was macht die Westfälische Studierendenschaft eigentlich? Was steht auf der Agenda des Vorstands? Die beiden Vorstandsmitglieder berichten hier aus erster Hand über ihr Ehrenamt im Vorstand und lassen euch direkt an ihren Erfahrungen mit dieser Arbeit teil haben.

Ein Ehrenamt im Vorstand… Das klingt nach viel Aufwand und langweiligen Gremiensitzungen. Tatsächlich kann die Arbeit als Vorstandsmitglied der westfälischen Theologiestudierendenschaft aber als wirkungsvoll und bedeutsam erfahren werden. Wir sind ein Team von drei Theologiestudierenden, tauschen uns viel aus und koordinieren selbstbestimmt unsere Aufgaben. Die abwechslungsreiche und gemeinsame Arbeit auf Augenhöhe macht nicht nur Spaß, sondern bereitet auch gut auf den Pfarrberuf in Teams einer Kirchengemeinde vor.

Das Arbeitspensum ist überschaubar und durchaus neben dem Studium machbar. Es gibt Wochen, in denen wenig zu tun ist und höchstens ein oder zwei E-Mails beantwortet werden müssen, und andere, in denen z. B. die halbjährlich stattfindende Examenstagung geplant wird. Die Arbeit als Team bietet hier auch die Möglichkeit, sich die Aufgaben aufzuteilen und etwas zurückzuhalten, wenn man gerade nicht viel Zeit hat.

Besonders interessant ist das Schauen hinter die Kulissen der Landeskirche. Man lernt seinen zukünftigen Arbeitgeber und die bestehenden Strukturen der Landeskirche kennen. Dabei schauen wir nicht nur von außen zu, sondern können aktiv an demokratischen Prozessen mitwirken, die über die Zukunft der Kirche entscheiden. So durfte ich (Philipp) in einer Arbeitsgruppe mitarbeiten, die sich mit Fragen des Anstellungsverhältnisses und der Verbeamtung von zukünftigen Pfarrpersonen beschäftigte. Ein Thema, das gerade uns sehr angeht und bei dem es wichtig ist, dass es Theologiestudierende gibt, die in diese Prozesse miteingebunden werden. Darüber hinaus hat der GeK auch einen festen Platz auf der Landessynode der EKvW. Wir sind somit an den Beratungen des höchsten Leitungsorgans unserer Landeskirche beteiligt. Ohne Vorstandsmitglieder hätte die Landeskirche hier keine Ansprechpartner:innen mehr, was unserer Meinung nach fatal für die Beteiligung und Mitgestaltung junger Menschen an der Zukunft der Kirche wäre.

Die Arbeit im Vorstand hat uns viel gegeben, und ich denke, sie kann für dich das Gleiche bieten. Wenn du also Lust auf diese Arbeit hast und Verantwortung für die Theologiestudierenden auf der Liste der EKvW übernehmen willst, dann komm doch zum nächsten Gesamtkonvent und lass dich von deinen Kommiliton:innen zum Vorstandsmitglied wählen.

Leopold Atticus Krengel und Philipp Mutzke

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