Vertreter der Evangelischen Kirche A. B. in Rumänien zu Gast in Westfalen
„Christen müssen nicht gezählt, sie müssen gewogen werden“
Kirchenleitende der Evangelischen Kirche von Westfalen haben am 22. und 23. Juni 2026 Vertreter der Evangelischen Kirche Augsburger Bekenntnisses (A. B.) in Rumänien zu einem Besuch in Westfalen willkommen geheißen. Die freundschaftliche Verbindung der Partnerkirchen empfanden beide Seiten als ehrliche Bereicherung.
Landeskirchenrat Dr. Albrecht Philipps in seiner Funktion als Dezernent für Mission und Ökumene freute sich, den Bischof der Evangelischen Kirche A. B. in Rumänien (EKR), Reinhard Guib, den Hauptanwalt der Kirche, Friedrich Gunesch, sowie Dr. Stefan Cosoroabă von der Gemeinschaft Evangelischer Kirchen in Europa (GEKE) im Landeskirchenamt bei der wöchentlichen Andacht vorstellen zu können. Im Rahmen dieser Andacht berichtete Bischof Guib von den veränderten Rahmenbedingungen und der Transformation, denen die Minderheitskirche in Rumänien unterworfen ist. Die sinkende Mitgliederzahl sei nur eines der Probleme, die beide Kirchen eint. Doch diese machten die Arbeit aber nicht weniger relevant, bekräftigte Guib: „Christen müssen nicht gezählt, sie müssen gewogen werden.“ Es komme darauf an, sich gewichtig einzubringen - als Einzelner, auch im Kleinen.
Präses Dr. Adelheid Ruck-Schröder nahm ein Gastgeschenk der Delegation aus Rumänien entgegen und betonte die gesellschaftliche Relevanz der Evangelischen Kirche A. B. in Rumänien. Es sei die Kirche, die auf gesellschaftliche Missstände hinweise und eine demokratische Rechtsstaatlichkeit einfordere. Dafür dankte sie den Gästen der Partnerkirche ausdrücklich.
