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Delegation der westfälischen Kirchenleitung zu Gast in Rumänien und Ungarn

Zeichen der Partnerschaft

MedienInfo 23/2023

Zu einem Besuch im rumänischen Sibiu (Hermannstadt) ist eine Delegation der Kirchenleitung aus der Evangelischen Kirche von Westfalen eingetroffen. Die siebenköpfige Gruppe unter der Leitung von Präses Annette Kurschus ist zu Gast bei der deutschsprachigen Evangelischen Kirche A.B. in Rumänien, der die westfälische Landeskirche seit vielen Jahren partnerschaftlich verbunden ist.

Nach einem dreitägigen Aufenthalt in Rumänien reist die westfälische Delegation weiter nach Budapest, wo sie Vertreterinnen und Vertreter der Reformierten Kirche in Ungarn (RKU) sowie der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Ungarn (ELKU) treffen wird.

Auf dem vollen Besuchsprogramm der Gruppe stehen in Rumänien, neben Gesprächen mit Bischof Reinhart Guib und weiteren Mitgliedern der rumänischen Kirchenleitung, unter anderem ein gemeinsamer Abendmahlsgottesdient in der Stadtpfarrkirche Hermannstadt, bei dem Präses Kurschus die Predigt halten wird, Besichtigungen der Siebenbürger Kirchenburgen sowie ein Austausch mit Studierenden und Lehrenden am Zentrum für Evangelische Theologie Ost (ZETO).
In Ungarn warten neben dem Austausch mit den Bischöfen Zoltán Balog (RKU) und Tamás Fabiny (ELKU) und anderen Kirchenleitenden beider evangelischer Kirchen Begegnungen in Projekten der Diakonie auf die Delegation aus Westfalen. So besuchen die deutschen Gäste die Roma-Mission, informieren sich über Ukraine-Hilfe und Flüchtlingsdienst in Ungarn und nehmen an einem Runden Tisch der dortigen ‚Missions- und Jugendabteilung‘ teil. Auf dem Programm stehen auch politische Gespräche, etwa bei einem Besuch in der Deutschen Botschaft in Budapest.

Die Reise der Delegation steht im Zeichen der guten Partnerschaft, die die Evangelische Kirche von Westfalen mit den Schwesterkirchen in Rumänien und Ungarn verbindet. Ziel ist für alle Beteiligten, ein vertieftes Verständnis für die jeweiligen Situationen vor Ort zu erlangen. Dabei werden sich die Vertreterinnen und Vertreter der unterschiedlichen Kirchenleitungen über ihre jeweiligen Sichtweisen und Lösungsansätze für Probleme austauschen, die alle beteiligten Kirchen aus teils unterschiedlichen Perspektiven zu lösen suchen. Auch Möglichkeiten gegenseitiger Unterstützung sollen weiter gestärkt werden.

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