EKvW bringt behutsame Weiterentwicklung für die Zukunft auf den Weg
Volkeningheim Münster erhält langfristige Perspektive
MedienInfo 42/2026
Das Volkeningheim Münster erhält eine langfristige Zukunftsperspektive. Gemeinsam mit einem bereits gewonnenen Realisierungspartner entwickelt die Evangelische Kirche von Westfalen (EKvW) in den kommenden Jahren ein Konzept, das die Geschichte und Identität des Hauses bewahrt, zugleich bezahlbaren Wohnraum für Studierende sichert und den Standort behutsam für kommende Generationen weiterentwickelt.
Hierfür wurde bereits ein erfahrener Partner für die Projektentwicklung und Realisierung gefunden. Die Planungen befinden sich jedoch noch in einer frühen Phase. Daher können derzeit noch keine abschließenden Aussagen zu Umfang, Gestaltung und Zeitplan eines möglichen Bauvorhabens getroffen werden. Grundsätzlich soll durch eine Sanierung und einen Teilneubau bezahlbares Wohnen für Studierende und Auszubildende in Münster in einem zeitgemäß gestalteten Volkeningheim ermöglicht werden.
Fest steht bereits heute: Die besondere Geschichte, die architektonische Identität und die Bedeutung des Volkeningheims für Münster sollen die Grundlage aller weiteren Überlegungen bilden. Ziel ist keine grundlegende Neuerfindung des Standorts, sondern eine Weiterentwicklung aus seiner gewachsenen Tradition heraus.
Die Theologische Vizepräsidentin der EKvW, Susanne Falcke, freut sich über die gefundene Lösung, die dem Standort stabile Zukunftsaussichten eröffnet. „Das Volkeningheim ist weit mehr als ein Gebäude. Es ist für viele Generationen junger Menschen ein Ort des Wohnens, der Gemeinschaft und der persönlichen Entwicklung gewesen. Unser Ziel ist es, diese Geschichte fortzuschreiben und gleichzeitig Antworten auf die heutigen Herausforderungen des Wohnungsmarktes zu geben.“
Für die Umsetzung der zukünftigen Planungen wird das Volkeningheim seinen Betrieb nach der derzeit vorgesehenen Übergangszeit einstellen. Bis dahin bleibt ausreichend Zeit, die nächsten Schritte gemeinsam mit allen Beteiligten sorgfältig vorzubereiten. Die Evangelische Kirche von Westfalen wird Studierende dabei nach Kräften unterstützen. Sigrid Beer, Mitglied der Kirchenleitung, hat den Prozess bisher vonseiten der Landeskirche intensiv begleitet und steht als Ansprechperson für Fragen des Übergangs zur Verfügung.
