Die neue theologische Vizepräsidentin der EKvW stellt sich den Fragen der nächsten Generation
Susanne Falcke besucht Kirchenkreis Iserlohn
Susanne Falcke, seit Mai theologische Vizepräsidentin der Landeskirche, besuchte am Samstag (1. August) den Kirchenkreis Iserlohn. Zunächst stand die Einweihung eines neuen Weges zur Kapelle im Ortlohnpark auf dem Programm, die sich im Besitz der Evangelischen Kirche von Westfalen befindet. Für ihren Vorgänger Ulf Schlüter sei der Ortlohnpark ein Herzensprojekt gewesen, und sie verstehe gut, warum, sagte Falcke unter Applaus.
Anschließend ging es nach Lendringsen, wo Superintendent Oliver Günther gemeinsam mit Projekt-Verantwortlichen aus der Gemeinde, der Diakonie und dem Kreiskirchenamt die Quartiersentwicklung rund um die Christuskirche und die Bedeutung des Projekts für den Kirchenkreis erläuterten. „Hier zeigen wir, dass Transformation gelingen kann“, erklärte Superintendent Oliver Günther. Susanne Falcke zeigte sich vor Ort beeindruckt von der Umsetzung der Maßnahme, die ihr keinesfalls unbekannt war.
Zum Abschluss stand ein Treffen in lockerer Atmosphäre mit Pfarrpersonen, Mitarbeitenden aus Jugendreferat und Trägerverband sowie Presbyter*innen an. Susanne Falcke stellte sich den Fragen der größtenteils jüngeren Haupt- und Ehrenamtlichen und hatte auch selbst einige Fragen zur Situation im Kirchenkreis. „Was wünschen Sie sich von der Landeskirche?“, wollte sie außerdem wissen. Themen des Gesprächs waren unter anderem der Transformationsprozess, die öffentliche und interne Wahrnehmung von Kirche sowie die Erfahrungen der Interprofessionellen Pastoralteams (IPT). „Es ist gut, dass Sie hier sind und zuhören“, brachte Luca Balla aus dem Presbyterium Ergste die Stimmung nach dem bereichernden Gespräch auf den Punkt. Susanne Falcke versprach, die Eindrücke und Anregungen aus dem Kirchenkreis mit nach Bielefeld zu nehmen.

