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Humor, der ankommt: Jetzt die 2. Staffel entdecken

„Krise - Chaos - Konficamp*ing“ rund um Vikarin Katrin und Gemeindepädagoge Jonny

„Der Klingelton killt.“ „Gold. Einfach Gold.“ „Als würdet ihr die ‚Discounter‘ auch Church Format drehen.“ „Ich liebe eure Videos.“ Die zweite Staffel von „Katrin und Jonny“ ist gut angekommen auf Insta und bei YouTube.

Die Klickzahlen und Kommentare insbesondere bei Instagram belegen es. Und einer der Kommentator*innen hat es erfasst: tatsächlich fungierten die ‚Discounter‘ als Vorbild und es wurde gnadenlos übertrieben.

Natürlich trägt Katrin die ganze Zeit Talar – ist ja Funktionskleidung. Und Jonny, der Gemeindepädagoge, hat die praktische Outdoorhose mit den abzippbaren Beinen. Kaffee wird die ganze Zeit in rauen Mengen getrunken, und die Kekse – besser nicht darüber reden.

Zum vergangenen Advent gab es die erste Miniserie mit Katrin und Jonny, die zu dem Zeitpunkt ihr erstes interprofessionelles Weihnachtsfest vorbereiten wollten. Dieses Mal geht es um das Konficamp*ing – ein traditionelles Format aus den 70er. Beide haben es von ihren Vorgängern übernommen und wollen ihm nun mit „fetzigen“ Ideen neues Leben einhauchen. Wer es noch nicht gesehen hat: Klickempfehlung, nicht nur für Menschen aus der churchy Bubble.

Katrin ist Vikarin in Minden, Jonny Jugendreferent im Kirchenkreis Vlotho. Beide engagieren sich schon länger auch in der Nachwuchsgewinnung. Dort sind sie bei Berufsmessen aktiv oder auf Tagungen. In diesem Kontext, in der Nachwuchsgewinnung, entstehen Filmformate wie das um Katrin und Jonny. Die Filme erreichen bei Insta ein breites Publikum. Die Auswertung ist recht präzise: Folge 2, die bisher meistgeklickte, erreichte rund 17500 Aufrufe. Nur 13 % davon waren Follower des Machkirche Insta Kanals, 87 % waren Nicht-Follower.

Interessant ist die Auswertung nach Alter der Nutzer. Die größte Gruppe ist die der 25-34 Jährigen, gefolgt von den 35-44 Jährigen. An dritter Stelle folgen die 18-24 Jährigen. Die Zahlen passen zur Werbestrategie von Machkirche. Hier geht es vor allem darum, die Multiplikator*innen von vor Ort zu erreichen. Die haben in der Regel den ersten Kontakt zur Zielgruppe, der Jugendlichen, für die ein kirchlicher Beruf infrage kommen könnte.

„Humor ist antihierarchisch“, sagt John Cleese, der britische Altmeister des subtilen Humors. Er erklärt damit, warum es der Humor in totalitären Systemen und bei Despoten so schwer hat. Damit man vor Ort für die eigene Kirche Werbung machen kann, muss man selbst begeistert oder zumindest zufrieden sein. Eine schöne Filmserie bei Insta oder YouTube reicht dafür mit Sicherheit nicht aus. Ist aber ein wichtiger Schritt: Man arbeitet doch gerne in einer Kirche, die über sich selbst lachen kann. Und in der man auf Kolleginnen und Kollegen wie Katrin und Jonny trifft.

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