International beachtete Ruhrtriennale-Ausstellung in Dortmund
„Unheimliche Verschiebungen“ in der Petrikirche
In der heutigen Zeit ist sehr vieles im Wandel, sowohl in der Politik als auch in der Gesellschaft, der Umwelt etc. Das kann ein Gefühl von Unsicherheit und Unbehagen schaffen. Dieses Gefühl greift eine neue, international beachtete Ausstellung in Dortmund auf auf.
Unheimliche Verschiebungen von Urbane Künste Ruhr, eine Institution für Gegenwartskunst, widmet sich mit künstlerischen Mitteln den ökologischen, sozialen und politischen Wechselwirkungen unserer Zeit. Sie findet an verschiedenen Standorten rund um den Dortmunder Hauptbahnhof statt.
Auch die Stadtkirche Sankt Petri wird zu einem experimentellen Raum. Ausstellungsbetreuer Frederic Kirchner, sieht die Ausstellung in der Petrikirche als etwas ganz Besonderes: „Für mich ist es ein Ort, an dem auf sehr harmonische Weise verschiedene zeitgenössische Themen und das Konzept der offenen Stadtkirche zusammenkommen.”
Bis Anfang Oktober findet dort eine Ausstellung der besonderen Art statt: verschiedene künstlerische Arbeiten lassen den Titel „Unheimliche Verschiebungen” erleb- und nahbar werden. Unter anderem erwarten die Besucher*innen mystisch anmutende Installationen, wie die Soundarbeiten von Künstlerin Anushka Chkheidze.
„Unheimliche Verschiebungen“ findet vom 22. August bis 4. Oktober im Rahmen der Ruhrtriennale 2026 statt.
Facettenreiche Einblicke zum Abschluss
Die Finissage am 4. Oktober 2026 bildet mit einer Führung, einem Gespräch und einer Buchveröffentlichung den feierlichen Abschluss der erfolgreichen Ausstellung. Die Veröffentlichung des Buches „Nicht im luftleeren Raum – Drei Ausstellungen von Urbane Künste Ruhr 2024–2026“ wird durch ein Gespräch zwischen der künstlerischen Leiterin von Urbane Künste Ruhr, Britta Peters, und dem Architekten und Stadtforscher, Theo Deutinger, begleitet, der mit einem Essay im Buch vertreten ist. Im Vorfeld bietet eine Führung mit Britta Peters die Gelegenheit, die Arbeiten der Ausstellung und ihre jeweiligen Kontexte noch ein letztes Mal gemeinsam zu betrachten.

