Evangelische Kirche von Westfalen und Stadt Münster laden zur Debatte ein
Freiheit und Recht: Was dürfen wir?
MedienInfo 43/2026
Der Reformationstag erinnert an die „Freiheit eines Christenmenschen“. Aus diesem Anlass lädt die Evangelische Kirche von Westfalen (EKvW) zusammen mit der Stadt Münster zu einer gemeinsamen Veranstaltung ein. Unter dem Motto „Was dürfen wir?“ diskutiert ein prominent besetztes Podium am 30. Oktober 2026 (Freitag) über Freiheit und Recht.
Die Veranstaltung findet im Erbdrostenhof zu Münster, Salzstraße 38, statt und beginnt um 19 Uhr. Sie ist zugleich Teil der städtischen Veranstaltungsreihe „Dialoge zum Frieden“, die durch das Friedens- und das Wissenschaftsbüro bei Münster Marketing kuratiert wird und in Zusammenarbeit mit dem Arbeitskreis 1648 bei der Allianz für Wissenschaft entstanden ist.
Die Präses der EKvW, Dr. Adelheid Ruck-Schröder, freut sich auf das Gespräch mit Prof. Dr. Barbara Dauner-Lieb (Präsidentin des Verfassungsgerichtshofs NRW), Prof. Dr. Franziska Dübgen (Rechtsphilosophin Universität Münster) und Ruprecht Polenz (ehemaliger Bundestagsabgeordneter und Generalsekretär der CDU, Autor). Moderiert wird das Podium von Matthias Drobinski (Chefredakteur der Zeitschrift Publik-Forum). Das Publikum hat an dem Abend die Möglichkeit, sich mit eigenen Fragen in die Diskussion einzubringen.
„Der 31. Oktober 1517 hat eine Befreiungsbewegung angestoßen. Glaubens- und Gewissensfreiheit, vielleicht sogar die neuzeitlich freie Entfaltung des Individuums – das alles wurzelt in der Reformation. Aber Religion scheint als Quelle solcher Freiheiten in Vergessenheit zu geraten. Deshalb ist es gut, sich zu erinnern und kritisch zu bleiben. Ich freue mich außerordentlich auf meine Gesprächspartnerinnen und -partner und darauf, mit ihnen über die Verteidigung von Freiheit und Recht im Jahr 2026 nachzudenken“, betont Dr. Adelheid Ruck-Schröder.
Nach dem Gespräch ist im Foyer des Erbdrostenhofes Gelegenheit zum Austausch. Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenfrei, Anmeldungen sind nicht erforderlich. Aufgrund der räumlichen Gegebenheiten ist die Zahl der Plätze jedoch begrenzt.




