Das Kompassjahr bei der Evangelischen Kirche von Westfalen macht's möglich
Kirchliche Berufe ausprobieren
Dass man bei Kirche auch arbeiten kann, daran denken Jugendliche fast gar nicht. Dabei sind kirchliche Berufe nicht nur Sinn-voll, sondern außerdem superspannend. Diese Erfahrung in einem kirchlichen Beruf machen aktuell noch 14 Jugendliche, die am ersten Durchgang des Kompassjahres teilgenommen haben. Die allerbeste Werbung für ein Berufsfeld ist und bleibt die praktische Erfahrung. Hier erzählen sechs Jugendliche ihre Geschichte mit dem Kompassjahr und vier Einsatzstellen beschreiben ihre Erfahrungen damit.
Das Kompassjahr bietet eine stabile Struktur mit einem Taschengeld, Sozialversicherung, guter Begleitung, viel Praxis. Es ist ein Freiwilligendienst (FSJ), wie es als Diakonisches Jahr vom Amt für Jugendarbeit in Villigst bekannt ist. Dort wird das Kompassjahr eine eigene Gruppe innerhalb des Diakonischen Jahres sein, mit einem eigenen Programm und einem eigenen pädagogischen Begleitungsteam. Bewerben kann man sich hier.
Im Kennlerngespräch wird geklärt, in welchem Berufsfeld die praktischen Erfahrungen gewünscht werden. Als Kirchenmusiker*in vielleicht? Dann wird im folgenden Schritt besprochen, wo eine gute und passende Einsatzstelle sein könnte. Darüber hinaus gibt es dann an weiteren Stellen im jeweiligen Kirchenkreis oder in der EKvW Orte und Institutionen, an denen zusätzliche Lernerfahrungen ermöglicht werden. Für die anderen Berufsfelder gilt das gleiche. Es liegen schon erfreulich viele Bewerbungen für den zweiten Durchgang vor, eine Reihe von Plätzen ist noch frei und darum lohnt es sich über ein FSJ im Kompassjahr nachzudenken und jetzt noch ins Gespräch zu kommen.
Diese praktischen Erfahrungen in einem kirchlichen Beruf und eine pädagogische Begleitung erweitern den kirchlichen Berufshorizont. Daneben werden Einblicke in die Ausbildungsmöglichkeiten Westfalens gegeben und Möglichkeiten geboten, den eigenen Glauben zu erfahren. Alles zusammengenommen bedeutet für die Teilnehmenden des Kompassjahres eine enorme Horizonterweiterung. Und mindestens diese eine Erkenntnis: Es gibt spannende Berufsfelder in der Evangelischen Kirche.
