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auf einen Blick
Information und Weiterbildung zu offenen Kirchen

Stille, Gebet, Begegnung

Das Signet zeigt: Hier ist eine Kirche verlässlich offen. Hier sind Gäste willkommen. Viele Kirchen und Kapellen in Deutschland sind inzwischen auch wochentags geöffnet und laden Menschen zum Verweilen und Innehalten ein.

Mit der Initiative „Offene Kirchen“ will die Ev. Kirche von Westfalen allen Gemeinden Mut machen und Anregungen bieten, ihre Kirchentüren nicht nur am Sonntag, sondern auch an Werktagen zu öffnen. Das Amt für missionarische Dienste lädt deshalb im Herbst zu einer Exkursion und zwei Fortbildungen ein.

Entdeckungsreise: Tagesexkursion zu Offenen Kirchen

Zu einer Tagesexkursion zu Offenen Kirchen lädt das Amt für missionarische Dienste am Samstag, 29. September 2018 ein ins Münster-und Tecklenburger Land. Im Mittelpunkt der Fahrt steht der Besuch der „Großen Kirche“ in Burgsteinfurt, der Christuskirche in Ibbenbüren sowie der Stiftskirche in Leeden und der Christuskirche in Warendorf. Die Exkursion bietet Gelegenheit, sich mit den dort tätigen ehrenamtlich Mitarbeitenden über deren Arbeit wie über die spirituellen, kulturellen wie informativen Angebote der Offenen Kirchen auszutauschen. Eingeladen sind ehrenamtlich Mitarbeitende aus Gemeinden und Einrichtungen mit einer Offenen Kirche sowie alle Interessierten aus Kirchengemeinden, die über eine Kirchenöffnung nachdenken.

„Alles der Rede wert!“  - Seelsorge in offenen Kirchen

Zwei Fortbildungs-Module für ehrenamtliche Mitarbeitende befassen sich mit dem  Thema „Seelsorge in Offenen Kirchen“. Offene Kirchen sind nicht nur Orte der Stille und des Gebets. Immer wieder kommt es auch zu kurzen Begegnungen zwischen den Besuchern und den ehrenamtlich Mitarbeitenden. Dabei drehen sich die Gespräche nicht allein um alltägliche Themen, um die Gemeinde vor Ort oder die Geschichte der Kirche. Nicht selten entwickelt sich daraus auch ein seelsorgliches Gespräch. Seelsorge geschieht so oft beiläufig, zufällig, ungeplant – und oft unerwartet für die Mitarbeitenden in Offenen Kirchen. Wie kann in der kurzen Zeit der Begegnung ein Gespräch geführt werden, das dem Auftrag der Seelsorge entspricht, das Menschen in besonderen Krisen- oder Konfliktsituationen Hilfestellung gibt und sie ermutigt? Diese und andere Fragen zur seelsorglichen Arbeit in offenen Kirchen greifen die Fortbildungs-Module auf verschiedene Weise auf.

Im Mittelpunkt des Basismoduls am 6. Oktober steht dabei die Reflexion der eigenen Rolle als Mitarbeitender. Darüber hinaus werden wichtige Problemfelder der seelsorglichen Arbeit in offenen Kirchen erarbeitet. Das Aufbaumodul am 3. November führt zunächst ein in die Grundlagen des seelsorglichen Gesprächs und gibt anhand von Gesprächsübungen praktische Hilfen für die Begegnung mit Besucherinnern und Besuchern.

Die „offene Kirche“ ist ein offenes, einladendes Angebot an alle Menschen. Um möglichst viele Menschen auf das Angebot der offenen Kirche aufmerksam zu machen und sie in die offenen Kirchen einzuladen, wurde an Pfingsten 2005 die Initiative "Offene Kirchen" in der Ev. Kirche von Westfalen ins Leben gerufen.

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