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Präses Ruck-Schröder zu Gast bei Partnern und Pionieren

Orte der Verständigung im Heiligen Land

Mit Besuchen bei ökumenischen Partnern und Organisationen ist am Montag die Reise von Präses Dr. Adelheid Ruck-Schröder und Landeskirchenrat Dr. Albrecht Philipps durch Israel zu Ende gegangen.

Am Samstag hatte die westfälische Delegation zunächst die älteste jüdische Reformgemeinde Har El in Jerusalem besucht (gegründet 1958) und am Synagogengottesdienst teilgenommen. Anschließend tauschten sich die westfälischen Kirchenvertreter, die von Kristina Kühnbaum-Schmidt, Landesbischöfin der Nordkirche, begleitet wurden, bei einem offenen Gespräch mit Rabbinerin Ada Zavidov, Kantor Evan Cohen und Mitgliedern der Gemeinde aus.

In der Max Rayne Hand-in-Hand-Schule in Jerusalem bekam die Reisegruppe einen Eindruck von einem beispielhaft gelingenden Zusammenleben junger Menschen in Israel. Die mit Arabisch und Hebräisch zweisprachige Pionierschule hat sich der Verständigung von jüdischen, christlichen und muslimischen Schülerinnen und Schülern sowie Lehrerinnen und Lehrern verschrieben und dafür spezielle Bildungsmodule entwickelt. Das Team um Lehrer Chaim Mayer und Head of Resource Development, Leah Beinhaker, zeigte der Kirchendelegation die staatlich anerkannte Schule, die an sechs Standorten in Israel knapp 2.000 Schüler*innen zwischen drei und 18 Jahren unterrichtet und vielfach für ihre Arbeit ausgezeichnet wurde.

Zum Abschluss der Reise nahmen Ruck-Schröder und Albrecht Philipps auf Einladung der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Jordanien und im Heiligen Land (ELCJHL) am Einführungsgottesdienst des neuen Bischofs Dr. Imad Haddad in der evangelischen Erlöserkirche in Jerusalem teil. Unter großer Beteiligung verschiedenster ökumenischer Partner übernahm Haddad das Amt von Bischof Sani Ibrahim Azar, der die Leitung der ELCJHL seit Januar 2018 innehatte.

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