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»Grenzerfahrungen« im GottesdienstÖkumenische Friedensdekade wird am Sonntag in Hagen eröffnet

»Grenzerfahrungen« im Gottesdienst

 HAGEN/WESTFALEN - Die Ökumenische Friedensdekade steht in diesem Jahr unter dem Motto »Grenzerfahrungen« und wird bundesweit vom 8. bis 18. November gefeiert. In der Evangelischen Kirche von Westfalen (EKvW) findet die offizielle Eröffnung am Sonntag (1.11.) mit einem Gottesdienst in der Johanniskirche in Hagen statt. Beginn ist um 10.30 Uhr. Die Predigt hält Superintendentin Meike Friedrich (Kirchenkreis Münster).

Mit dem Thema »Grenzerfahrung« stellt die Ökumenische Friedensdekade 2015 das Schicksal von Menschen in den Mittelpunkt, die angesichts von Krieg und Gewalt zur Flucht gezwungen sind. Um die Flüchtlingsthematik geht es auch im Gottesdienst: Menschen verlassen angestammte Grenzen, um zu fliehen. Im freien Europa werden Grenzen wieder neu definiert und gezogen. Ehrenamtliche und Politik stoßen an Grenzen. Allmählich werden die Stimmen immer lauter, die der Flüchtlingshilfe wieder Grenzen setzen wollen. Anhand der Geschichte vom barmherzigen Samariter wird Superintendentin Meike Friedrich die Frage stellen, ob der Nächstenliebe durch Abgrenzung eine Grenze gesetzt wird – oder ob nicht eher allein die Liebe dem Hass eine Grenze setzt.

Außerdem berichten im Gottesdienst Jugendliche von Aktion Sühnezeichen Friedensdienste (ASF) von ihren Erfahrungen. Sie werden in einem kleinen Interview befragt, welche Grenzerfahrungen sie während ihres Einsatzes gemacht und wahrgenommen haben. Die Hagener Johanniskantorei gestaltet den Gottesdienst musikalisch.

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Datum: 29.10.2015