Auch in Westfalen gibt es zahlreiche Veranstaltungen zum Gedenken an den Beginn des Zweiten Weltkrieges
Gedenken an den Ausbruch des Zweiten Weltkrieges

Veranstaltungen in westfälischen Gemeinden

Kirchenkreis Bielefeld

  • Abendgottesdienst „Zwischen Begeisterung und Abscheu“
    Sonntag, 1. September, 18 Uhr: Dietrich-Bonhoeffer-Gemeinde Bielefeld, Bodelschwinghkirche, Voltmannstr. 265
    Christl. Stimmen zu Beginn des 2. Weltkrieges, mit Pfarrer i.R. Ulrich Wehmann

  • Friedensgottesdienst „Vergib uns unsere Schuld“
    Sonntag, 1. September, 10.15 Uhr: Evangelisch-Reformierte Kirche Bielefeld, Süsterkirche, Süsterplatz 2
    Friedensgottesdienst gemeinsam mit Neustadt-Marien. Mit Pfarrer Bertold Becker und Pfarrerin Dr. Christel Weber.
    • um 11.30 Uhr: „Richte unsere Füße auf den Weg des Friedens“. Eröffnung des Projektes „Neue Wege“ – eine andere Gedenkkultur in der reformierten Süsterkirche; zum Umgang mit den Gedenktafeln in der Kirche.

Kirchenkreis Bochum

  • „Der Frieden“ – ein nie erledigtes Thema. Kanzelrede und Musik
    Sonntag, 1. September, 18 Uhr: Melanchthonkirche, Königsallee 46, 44789 Bochum
    Aufgabe von Christen und Kirche ist es, sich in den Dienst des Abbaus von Kriegsursachen zu stellen und sich für zwischenstaatliche und internationale Vereinbarungen zur Friedenssicherung einzusetzen. Sie wissen um die Bereitschaft von Machtmenschen und Machtkollektiven zur innen- und außenpolitischen Herrschaft über Menschen und Völker wie zu ihrer Unterdrückung und Ausbeutung. Wie lassen sich diese Tendenzen eingrenzen, auch wenn sie nicht endgültig überwunden werden können? Wie kann man mit ihnen und zugleich gegen sie leben? Musik von Johann Sebastian Bach und Olivier Messiaen schafft im Überschreiten konkreter politischer Überlegungen einen Raum zum Innehalten, verleiht dem eigenen Erleben und dem Protest gegen Krieg und Gewalt Ausdruck. Mit Professor Dr. Günter Brakelmann und Ludwig Kaiser, Bochum. Weitere Veranstaltungen (PDF)
     
  • Gedenken und Konzert mit der Klezmer-Band „Kroke“ zum Tag des Friedens
    Sonntag, 1. September, 19 Uhr: Christuskirche Bochum, Platz des europäischen Versprechens 1,  44787 BO-Zentrum
    Ausführliche Informationen und Programm

Kirchenkreis Gelsenkirchen-Wattenscheid

  • Ökumenischer Friedensgottesdienst: Vor 80 Jahren begann der Zweite Weltkrieg
    Sonntag, 1. September, 21 Uhr: St. Urbanus-Kirche, St. Urbanuskirchplatz 9, 45894 GE-Buer
    Am 1. September jährt sich der Beginn des II. Weltkriegs. Achtzig Jahre sind es dann her, dass dieser Krieg mit dem Überfall auf Polen seinen Anfang nahm. Seit diesem Krieg gibt es in Mitteleuropa eine nie dagewesene Epoche der Aussöhnung und des Friedens.
    Die Evangelische Trinitatis-Kirchengemeinde Buer lädt gemeinsam mit der Katholischen Kirchengemeinde St. Urbanus Buer zum ökumenischen Friedensgottesdienst ein. Er beginnt um 21 Uhr in der St. Urbanus-Kirche. 

Kirchenkreis Gütersloh

  • Ökumenischer Gottesdienst zum Gedenken an den Beginn des 2. Weltkrieges
    Sonntag, 1. September 5.45 Uhr: Martin-Luther-Kirche, Berliner Platz, Gütersloh
    Predigt: Pfarrerin Wiebke Heine, Pfarrer Elmar Quante (kath. Kirchengemeinde St. Pankratius), Pastor Dr. Rolf  Wischnath; Musikalische Leitung: Bettina Pieck

Kirchenkreis Hattingen-Witten

  • „Suche Frieden und jage ihm nach“ - Ökumenischer Friedensgottesdienst
    Sonntag, 1. September 15 Uhr: Johanniskirche Witten, Hauptstr. 2a, Witten
    Die Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen Witten lädt  zu einem ökumenischen Friedensgottesdienst in der Johanniskirche in Witten ein.
    Der  Gottesdienst wurde von sechs Konfessionen gemeinsam vorbereitet (römisch-katholisch, evangelische Landeskirche, SELK, Baptisten, FeG und der Neuapostolischen Kirche). Außerdem wirken Schülerinnen und Schüler des Wittener Ruhr-Gymnasiums mit. Als Prediger ist Dr. Pete Wilcox, der Bischof der Diocese of Sheffield, eingeladen. Seit über 30 Jahren gibt es eine Partnerschaft zwischen dem evangelischen Kirchenkreis Hattingen-Witten und der anglikanischen Diocese of Sheffield, die besonders im ersten Jahrzehnt sehr vom Gedanken der Versöhnung geprägt war.

Kirchenkreis Iserlohn

  • Antikriegstag 2019: Mahn- und Gedenkveranstaltung in Schwerte
    Sonntag, 1. September 17 Uhr: am Kreuz der Kreuze, Rathausstraße 31/Hastingsallee, Schwerte
    „50 Jahre Neue Ostpolitik“: Kalte-Kriegs-Propaganda und Antikommunismus machten über viele Jahre eine Annäherung zwischen dem Westeuropa der Nachkriegszeit und den Staaten Osteuropas unmöglich. Die Neue Ostpolitik mit dem Ziel der Versöhnung und Verständigung mit den östlichen Nachbarn, insbesondere mit Russland, wurde vorbereitet von der Evangelischen Kirche in Deutschland. Die in den 1960er Jahren schließlich von Kirchen, Wirtschaft und Politik durchgesetzten Schritte zu Verständigung und Versöhnung, insbesondere mit Polen und Russland, haben Früchte getragen. Forderungen nach einer Aufrüstung des deutschen Militärs heute und nach Ausgrenzung Russlands vergessen die Erfolgsgeschichte der eigenständigen deutschen Neuen Ostpolitik.
    Im Gedenken an die Opfer von Krieg und Willkür wird ein Kranz niedergelegt mit der auf den Kranzschleifen aufgedruckten Botschaft: „50 Jahre Neue Ostpolitik zeigen: Verständigung und Handel schaffen Frieden!“
    Mahn- und Gedenkveranstaltung mit Kranzniederlegung, Veranstalter sind die Schwerter Friedensinitiative, Pax Christi und Gewerkschaftsangehörige mit Unterstützung des Schwerter Kulturbetriebs.

Kirchenkreis Münster

mehr zum Aktionstag in Münster (PDF)

  • Aktionstag: Vortrags- und Diskussionsveranstaltung mit Reiner Braun
    Sonntag, 1. September,11 Uhr: Kulturkneipe Frauenstr. 24
    Reiner Braun, Autor, Co-Präsident des International Peace Bureaus und in den 1980er Jahren beim „Krefelder Appell“ aktiv, referiert zum Thema „80 Jahre Überfall auf Polen – Bald wieder Krieg in Europa?“
     
  • Friedens- und Versöhnungsfest
    Ab 13 Uhr: Laubengang am Coerdeplatz/ Ecke Promenade
    Auf Initiative der Regionalgruppe Münster der Ärzte gegen den Atomkrieg (IPPNW) zusammen mit sieben anderen friedenspolitisch aktiven Gruppen aus Münster. Mit Gästen aus Münsters polnischer Partnerstadt Lublin. 
    Das Fest wird Oberbürgermeister Markus Lewe um 13 Uhr mit einem Grusswort eröffnen. Gegen 14 Uhr findet eine ökumenische Friedensandacht statt. Ein Quadratologo-Bild mit dem Symbol der Münsterschen Friedenstaube, an dessen Gestaltung vor Ort sich während des Festes alle Besucher aktiv beteiligen können, wird im Anschluss daran Gästen aus Lublin überreicht werden. Mit ihm soll der Wunsch nach einer gemeinsamen europäischen Zukunft der guten Nachbarschaft und des friedlichen Miteinanders zum Ausdruck gebracht werden. Ab 16 Uhr singt der Chor „Die Untertanen“ Lieder, die auch zum Mitsingen einladen. Moderiert wird der Nachmittag mit Musik, Programm für Jung und Alt, Kuchen und Gespräch von Maria Buchwitz, Pax Christi, die auch Friedensradfahrer aus dem Münsterland und Friedenspilger aus der Nachbarstadt Osnabrück im Verlaufe der dreieinhalbstündigen Veranstaltung begrüßen wird. Infotische laden zum Verweilen ein, angebotene Getränke und Speisen sind kostenlos – Spenden sind willkommen.
    Ab 17 Uhr, an der Promenade am Zwinger begleitet der Musikchor „Die Untertanen“ ab 17 Uhr die dortige Kundgebung und Kranzniederlegung des Deutschen Gewerkschaftsbundes, mit der die Gewerkschaften an den Überfall Deutschlands auf Polen und den Beginn des Zweiten Weltkriegs am 1.9.1939 erinnern sowie an die Millionen Juden, Sinti und Roma, Homosexuelle, Dissidenten und Gewerkschafter, die der nationalsozialistischen Ideologie zum Opfer fielen, und der Millionen Soldaten und Zivilisten, die auf den Schlachtfeldern starben.

Kirchenkreis Recklinghausen

  • Oer-Erkenschwick: Christen und Muslime beten gemeinsam für den Frieden
    Sonntag, 1. September, 16 Uhr: Evangelisches Gemeindezentrum an der Johanneskirche, Dietrich-Bonhoeffer-Platz 1, Oer-Erkenschwick
    Unter dem Motto „Religion verpflichtet zum Frieden“ kommen katholische und evangelische Christen sowie Muslime aus der Ditib und der Milli Görus-Moschee im Gemeindezentrum an der Johanneskirche zusammen und gedenken des Ausbruchs des Zweiten Weltkrieges interreligiös und beten für Frieden.

Kirchenkreis Siegen

  • Interreligiöses Friedensgebet
    Sonntag, 1. September, 5.45 Uhr: Martini-Kirchengemeinde, Grabenstraße 27, Siegen
    Die  Martini-Kirchengemeinde bietet um 5.45 Uhr ein interreligiöses Friedensgebet an. 5.45 Uhr in Anlehnung an einen der bekanntesten Sätze deutscher Geschichte: "Seit 5.45 Uhr wird jetzt zurückgeschossen!" Dieses Friedensgebet findet in Zusammenarbeit mit dem Friedensbündnis Südwestfalen, der Gustav-Heinemann-Friedensgesellschaft, dem Kirchenkreis Siegen und dem Dekanat Siegen statt. Ansprechpartnerin ist: utewaffenschmidt-leng@t-online.de (Pfarrerin der Martini-KG)
  • Gottesdienst zum Antikriegstag
    Sonntag, 1. September, 10 Uhr: Kirchengemeinde Kaan-Marienborn
    In der Kirchengemeinde Kaan-Marienborn findet um 10 Uhr ein Gottesdienst zum Antikriegstag mit Prädikant Hermann statt.

Kirchenkreis Soest-Arnsberg

  • „Verleih uns Frieden“: Begegnung - Zeichen setzen - Gedenken in Lippstadt
    Sonntag, 1. September 13 Uhr: Rathausplatz und Marienkirche (an der Marktstraße), Lippstadt
    Ab 13 Uhr laden die Evangelische und die Katholische Kirchengemeinde Lippstadt, sowie das Aktionsbündnis "Hass schadet der Seele" zu einem gemeinsamen Mittagessen, einem Kunstprojekt und einem historischen Quiz auf den Rathausplatz Lippstadt ein. In der Marienkirche erwartet die Besucherinnen und Besucher eine kleine Ausstellung. 
    13 Uhr: Begegnung, Mittagessen auf dem Rathausplatz
    13.30 Uhr: Zeichensetzen, Friedensmalaktion vor der Marienkirche
    15 Uhr, Marienkirche: Den musikalischen Schwerpunkt des ökumenischen Gottesdienstes bildet der Choral "Verleih uns Frieden gnädiglich". 
    Dieser erklingt in der Fassung von Martin Luther und Matthias Nagel, sowie als Choralphantasie für Orgel von Christoph Nogay. Sprecherinnen und Sprecher werden Texten und Feldpost-Briefen aus den ersten Kriegsjahren eine Stimme verleihen. 

Kirchenkreis Tecklenburg

  • Gottesdienst: „Zurückgeschossen?“
    Sonntag, 1. September 11 Uhr: Ev. Kirche Lengerich-Hohne, Lienener Str. 109, Lengerich
    Die Kirchengemeinde Lengerich veranstaltet am 1. September um 11 Uhr einen Gottesdienst mit dem Motto „Zurückgeschossen?“ - Gier und Betrug im 2. Weltkrieg - Mahnende Worte der Bibel mit Pfarrer Harald Klöpper. 
    Mehr dazu

 

zurück