Termine und Veranstaltungen
Do, 11.6. 19-21:15 Uhr

„Die Toten können nicht erzählen, die Überlebenden schon“ Digitales Zeitzeugengespräch mit der Holocaust-Überlebenden Dr. Michaela Vidláková

Ort
Willkommen bei der Ev. Erwachsenen- und Familienbildung Westfalen und Lippe e. V. Den Veranstaltungsort entnehmen Sie bitte dem Bereich Weitere Informationen.
Art der Veranstaltung / Kategorie

Fortbildungen / Seminare / Vorträge

Zielgruppe

Erwachsene

Inhalte der Veranstaltung

Dr. Michaela Vidláková wurde 1936 in Prag in eine jüdische Familie geboren. Bereits im frühen Kindesalter erlebte sie die systematische Ausgrenzung und Verfolgung durch das nationalsozialistische Regime. Kurz vor ihrem sechsten Geburtstag wurde sie gemeinsam mit ihrer Familie in das Ghetto Theresienstadt deportiert. Das Überleben der Familie war keineswegs selbstverständlich, sondern ein glücklicher Ausnahmefall unter millionenfachem Leid und Tod.

 

Im digitalen Zeitzeugengespräch berichtet Dr. Vidláková aus ihrem Leben, von den Erfahrungen im Ghetto, vom Verlust, von Angst und Hoffnung – und vom Weiterleben nach der Shoah. Altersbedingt ist eine persönliche Teilnahme vor Ort nicht mehr möglich; das digitale Format eröffnet jedoch die seltene Gelegenheit, ihre Stimme weiterhin hörbar zu machen.

 

Im Anschluss an den Vortrag besteht die Möglichkeit zum Gespräch und zur Reflexion.

Die Teilnehmenden erwerben durch die unmittelbare Begegnung mit einer Zeitzeugin ein vertieftes historisches Verständnis der nationalsozialistischen Verfolgungspolitik sowie der Lebensrealitäten jüdischer Menschen während der Shoah. Sie setzen sich mit individuellen Überlebensgeschichten auseinander und entwickeln ein Bewusstsein für die Bedeutung von Erinnerungskultur und deren Weitergabe an nachfolgende Generationen („Zweitzeugenschaft“).

 

Darüber hinaus fördert die Veranstaltung die Fähigkeit zur kritischen Auseinandersetzung mit aktuellen gesellschaftlichen Entwicklungen, insbesondere im Hinblick auf wiedererstarkenden Antisemitismus und gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit. Die Teilnehmenden werden angeregt, historische Verantwortung mit gegenwärtigem Handeln zu verknüpfen und ihre eigene Haltung im Einsatz für Demokratie, Menschenwürde und Toleranz zu reflektieren und zu stärken.

 

Nicht zuletzt werden kommunikative und reflexive Kompetenzen gestärkt, indem Raum für Austausch, Fragen und persönliche Verarbeitung der gehörten Erfahrungen eröffnet wird.

 

Eine Kooperation mit der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Siegerland e.V.

 

E-Mail

eeb@kirchenkreis-siwi.de

Weitere Informationen

Veranstaltungsort:

***** Reines Online-Seminar *****

 

 

 

Preis: -kostenlos-

 

Zielgruppe/n: Allgemein an Weiterbildung Interessierte

 

Veranstalter:

Regionalstelle des Ev. Erwachsenenbildungswerks Westfalen und Lippe e.V.

Ev. Erwachsenenbildung im Kirchenkreis Siegen- Wittgenstein

Weidenauer Straße 118

57076 Siegen

Telefon: 02739/8987839

 

Verantwortlicher Mitarbeiter / Verantwortliche Mitarbeiterin:

Dreisbach, Heike

 

Kursleitung:

Jannik Weber

 

Referent / Referentin:

Frau Dr. Michaela Vidláková

Veranstalter / veröffentlicht von
Ev. Erwachsenen- und Familienbildung Westfalen und Lippe e. V.
Olpe 35
44135
Dortmund

info@ev-bildung.de
Telefon: 0231-540910
Internet: www.ev-bildung.de