Termine und Veranstaltungen
Di, 4.6. 8:30 Uhr - Fr, 7.6. 16:30 Uhr

24-PT225 Systemisches Teilhabemanagement in der Eingliederungshilfe

Ort
Willkommen bei der Ev. Erwachsenen- und Familienbildung Westfalen und Lippe e. V. Den Veranstaltungsort entnehmen Sie bitte dem Bereich Weitere Informationen.
Art der Veranstaltung / Kategorie

Fortbildungen / Seminare / Vorträge

Zielgruppe

Erwachsene

Inhalte der Veranstaltung

Mit dem Bundesteilhabegesetz (BTHG), das die Eingliederungshilfe reformiert, gehen verschiedene Veränderungen einher. Eine Einbeziehung der Menschen mit Unterstützungsbedarf muss entsprechend der Wende von der Institutions- zur Personenzentrierung in Organisationen zur Selbstverständlichkeit werden.

Durch das BTHG wird die Assistenzleistung gesetzlich normiert, was einige Veränderungen mit sich bringt. Eine besondere Herausforderung stellt z.B. der Anspruch der Leistungsberechtigten dar, über die konkrete Gestaltung der Leistungen hinsichtlich Ablauf, Ort und Zeitpunkt der Inanspruchnahme selbstbestimmt zu entscheiden. Dies wird in der Praxis wesentliche Konsequenzen für die Ausgestaltung der Unterstützungsleistung haben.

Teilhabe zu gestalten, bedeutet alle Leistungsformen und -angebote individuell und damit personenzentriert zu planen, umzusetzen und zu dokumentieren. Eine kritische Betrachtung von vorhandenen Strukturen und Organisationsabläufen ist notwendig.

Gleichzeitig geht es darum, vorhandene Förderfaktoren und Ressourcen zu identifizieren und einzubeziehen. Es gilt den individuellen Sozialraum und relevante Umweltfaktoren wirksam einzubinden.

Der mit dem Bundesteilhabegesetz einhergehende Paradigmenwechsel - weg von einrichtungszentrierten Leistungen hin zu personenzentrierten Leistungen - soll für mehr Teilhabe und mehr Selbstbestimmung für Menschen mit Unterstützungsbedarf sorgen. Menschen mit Behinderungen haben ein Recht auf volle Teilhabe an allen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens. Das bio-psycho-soziale Modell wird jedoch bei der

Betrachtung der Lebenslage des Menschen bisher kaum berücksichtigt.

Die zertifizierte Weiterbildung wird den Teilnehmenden ermöglichen, einen systemischen Blick für relevante Instrumente personenzentrierter Teilhabeplanung und deren Anwendung zu entwickeln.

 

Als Teilnehmende dieser Weiterbildung haben Sie einen systemischen Blick entwickelt und

-kennen die rechtlichen Hintergründe des Teilhabemanagements

-haben sich mit der ICF und deren Anwendung für die Teilhabeplanung auseinandergesetzt

-haben einen Einblick in die personenzentrierte und sozialraumorientierte Arbeit und ihre Bedeutung für Betroffene, Dienste und Einrichtungen.

-haben ein Grundverständnis von Netzwerken und deren Funktionsweisen, wie auch von einer systematischen Netzwerkarbeit mit KlientInnen und auf der Ebene der Dienste und Einrichtungen

-kennen Methoden für eine personenzentrierten Planung und haben sie erprobt.

-haben sich mit der personenzentrierten Zielfindung auseinandergesetzt

-wissen, wie Ziele zu formulieren sind und welche Bedeutung die Wirkungskontrolle in der Teilhabeplanung hat.

-Ihnen gelingt der Transfer der Konzepte bezogen auf die Menschen mit Unterstützungsbedarf und auf die Einrichtugen und Dienste in denen sie tätig sind

 

Lernorganisation

Theorie

Vermittlung von theoretischem Wissen anhand von praxisorientierten Inputs mit methodischen Vorgehensweisen, die erprobt, trainiert und reflektiert werden.

Sozialform

Es findet ein Wechsel von Kleingruppen- und Plenumsarbeit statt, um immer wieder die gemeinsame Haltung zu diskutieren und zu reflektieren. Zwischen den Modulen treffen sich die Intervisionsgruppen, um Themen zu vertiefen und Ergebnisse präsentieren zu können. Die Weiterbildung findet im Wechsel von Präsenz- und Digitalveranstaltungen statt. Als ergänzendes Arbeitsmittel wird eine Online-Lernplattform verwendet.

Praxisorientierung

Die Teilnehmenden bearbeiten konkrete Beispiele aus ihrem Arbeitsalltag und wenden die erweiterten und/oder neu erworbenen methodischen Vorgehensweisen sowohl im Seminarkontext als auch im beruflichen Umfeld an.

 

Methoden

Ausgewählte Methoden der systemischen Arbeit werden zwischen den Workshops erprobt und weitergedacht. Beobachten, Vormachen, Trainieren, Erarbeiten, praxisnahe Übungen.

 

Kursinhalte und Umfang der Weiterbildung

Es handelt sich um eine berufsbegleitende Weiterbildung im Umfang von ca. 202 Unterrichtstunden:

 

120 Unterrichtsstunden Präsenz

34 Unterrichtsstunden Online

48 Stunden Eigenarbeit (nach eigener Zeitplanung)

 

Termine:

16.04.-18.04.2024

07.05.2024 Online

29.05.2024 Online

04.06.-07.06.2024

03.07.2024 Online

27.-30.08.2024

25.-26.09.2024 Online

05.11.-07.11.2024

 

Teilnahmegebühr: 2290,00 €

Tagungsgetränke sind in den Teilnahmegebühren enthalten übrige Verpflegung obliegt den Teilnehmenden.

 

E-Mail

patricia.essmann@bethel.de

Weitere Informationen

Veranstaltungsort:

Tagungszentrum Bethel

Nazarethweg 5-7

D-33611 Bielefeld

 

Preis: auf Anfrage

 

Zielgruppe/n: Arbeitnehmer/innen / Gewerkschafter/innen

 

Veranstalter:

Regionalstelle des Ev. Erwachsenenbildungswerks Westfalen und Lippe e.V.

Stiftung Nazareth - Bildung & Beratung Bethel

Nazarethweg 7

33617 Bielefeld

Telefon: 0521-1446110

 

Verantwortlicher Mitarbeiter / Verantwortliche Mitarbeiterin:

Meike Ude

 

Kursleitung:

Meike Ude

 

Referent / Referentin:

Meike Ude

Veranstalter / veröffentlicht von
Ev. Erwachsenen- und Familienbildung Westfalen und Lippe e. V.
Olpe 35
44135
Dortmund

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Telefon: 0231-540910
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