Begleitung und Stärkung der indigenen Bevölkerung
Die Begleitung indigener Völker ist einer der fünf Hauptarbeitsbereiche der Diakoniestiftung „Hora de Obrar“ der Evangelischen Kirche am La Plata (IERP) und unter diesen Bereich gibt es Projekte in Chaco, Paraguay und MIsiones.
Mitte 2024 ist die Hauptfinanzierung der Europäischen Union für den Projekt Tape Pora in MIsiones ausgelaufen. Es hat viele wichtige Erfolge bei der Stärkung und Verbesserung der Lebensqualität von 1100 Personen aus 16 indigenen Gemeinschaften des Volkes der Mbya-Guarani in der Provinz Misiones erzielt. Aus dieser Arbeit lassen sich aber auch neue Lehren ziehen und Herausforderungen für die Zukunft ableiten.
Obwohl dieses Projekt ausgelaufen ist, bleibt „Hora de Obrar“ mit einem kleineren Team weiterhin in der Region Ruiz de Montoya präsent. Diese Präsenz ist wichtig, um die Nachhaltigkeit vieler Prozesse zu gewährleisten und neue Formen der Begleitung zu finden.
Darüber hinaus haben sich aus der intensiven Arbeit der letzten Jahre mit den Mbya-Guarani-Gemeinschaften viele Lerneffekte und Herausforderungen ergeben. Eine davon ist die Notwendigkeit, den Bildungsweg und die Lebensplanung der Jugendlichen zu begleiten. Viele müssen ihre Sekundarschulausbildung unterbrechen, weil die täglichen Fahrten von ihren Gemeinden zu den Schulen zu teuer sind. Da die lokale Regierung leider diesen Transport nicht allein finanzieren kann, unterstützt „Hora de Obrar“ die Gemeinschaften mit finanziellen Ressourcen.
