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Kirchen starten an Aschermittwoch ihre Fastenkampagnen

Umdenken, Besinnung und Gebet

Mit dem Aschermittwoch am 6. März beginnt die rund 40-tägige Fasten- oder Passionszeit vor Ostern (21. April). Der Verzicht auf Speisen und Getränke wie Fleisch und Wein oder auch auf den Fernsehkonsum gilt als Symbol der Buße und der spirituellen Erneuerung.

In den sieben Wochen vor dem Osterfest nehmen sich viele Christen zudem mehr Zeit für Ruhe, Besinnung und Gebet, um sich selbst und Gott näherzukommen.

In der katholischen Kirche zeichnet der Priester am Aschermittwoch ein Aschekreuz als Symbol der geistigen Reinigung und der Vergänglichkeit auf die Stirn der Gottesdienstbesucher. In der evangelischen Kirche beteiligen sich inzwischen rund drei Millionen Menschen an der Fasteninitiative "7 Wochen Ohne", um aus gewohnten Konsum- und Verhaltensweisen auszusteigen und neue Lebensziele zu finden.

Fastenaktionen

In ihren traditionell am Aschermittwoch startenden Fastenaktionen werben Protestanten und Katholiken dafür, das Handeln im Alltag zu überdenken und die Umwelt aktiv zu schützen.

Die Fastenaktion der evangelischen Kirchen "7 Wochen Ohne" steht in diesem Jahr unter dem Motto "Mal ehrlich! Sieben Wochen ohne Lügen". Der zentrale Eröffnungsgottesdienst der Aktion "7 Wochen Ohne" ist am 10. März in der Evangelischen Kirchengemeinde Oestrich-Winkel (Hessen) geplant und wird live im ZDF übertragen. Die Zukunft junger Menschen in El Salvador steht im Mittelpunkt der Fastenaktion des katholischen Hilfswerks Misereor.

Zur Aktion "Klimafasten" laden in diesem Jahr insgesamt elf evangelische Landeskirchen und drei katholische Bistümer ein.

Fastenzeiten sind in fast allen Religionen bekannt, so etwa der Fastenmonat Ramadan im Islam. Am Ende der Winterzeit fasten viele Menschen allerdings auch mit dem Wunsch nach ganzheitlichem Wohlbefinden.  (epd)

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