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Schnell, gesund und umweltschonend

Mit dem Fahrrad zur Arbeit

Zum heutigen Freitag hat „Fridays for Future“ zu einer globalen Klimaaktion aufgerufen – angesichts der Corona-Krise läuft die Demo im Internet. Auch die Evangelische Kirche von Westfalen unterstützt dieses Engagement.

Für Präses Annette Kurschus zeigt die Viruskrise, dass Politik, Gesellschaft und unzählige Einzelne bereit sind, schwere Wege auf sich zu nehmen und eigenes Verhalten zu ändern, wenn es um das Leben anderer geht. „Solch entschiedenes und verantwortungsvolles Handeln für das große Ganze braucht es auch in der Klimakrise - in Zukunft und schon jetzt“, so Kurschus. Das Fahrrad oder der öffentliche Nahverkehr sind für viele Mitarbeitende das Mittel der Wahl, um ihren täglichen Weg zum Landeskirchenamt (LKA) in Bielefeld zurückzulegen.

Auch die Präses (57) fährt ihren Weg zum Altstädter Kirchplatz gegenwärtig, wenn möglich, auf zwei Rädern – mit elektrischer Unterstützung, denn die leitende Theologin benutzt ein „Kirchenrad“, ein E-Bike, wie es Pfarrerinnen und Pfarrer mit landeskirchlicher Förderung erhalten können.

Für Dr. Vicco von Bülow (52) ist das Fahrrad nicht nur die schnellste, sondern auch die kostengünstigste Möglichkeit, täglich zur Arbeit zu gelangen. Und noch ein weiter Grund spricht dafür: „Weil ich auf diese Weise die ärztlich empfohlenen 30 Minuten Bewegung pro Tag erreiche.“ Die Gesundheit spielt auch für Wolfgang Voigt (62) eine Rolle, den sein Weg zum Landeskirchenamt durch den grünen Bielefelder Westen führt.

Zu den rund 80 LKA-Beschäftigten, die ihren Arbeitsweg regelmäßig oder wenigstens ab und zu unter die Pedale nehmen, gehört auch Birgit Stolze (56). Für sie und ihre Familie ist es eine Selbstverständlichkeit, umweltbewusst mit dem Fahrrad zu fahren. „Außerdem fühle ich mich mit der körperlichen Bewegung am Morgen gleich viel frischer und ausgeglichener.“ So geht es auch Anja Emmerich (47), die gerne radelt, weil „ich morgens frisch ankomme und abends auf dem Heimweg gut abschalten kann“.

210 der rund 250 LKA-Beschäftigten kommen mit Zug, Bus oder Straßenbahn zum Altstädter Kirchplatz. Es gibt also Überschneidungen: Manche nutzen abwechselnd das Fahrrad oder den ÖPNV.

 

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