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Theologischer Vizepräsident würdigt Solidarität in Corona-Krise

„Das Leben geht weiter“

Der Theologische Vizepräsident der westfälischen Kirche, Ulf Schlüter, hat die Solidarität und das Mitgefühl der Menschen in der Corona-Krise gelobt. Kranke würden gepflegt, Freunde angerufen, für alte Nachbarn eingekauft, sagte Schlüter am Montag in seiner Andacht im WDR-Radio.

Erzieherinnen kümmerten sich auch jetzt um Kinder, damit Pfleger, Ärztinnen, Polizisten ihre Arbeit tun könnten. In diesen Zeiten zähle zudem jedes Hoffnungszeichen, etwa ein Gruß, ein Brief oder eine Kurznachricht, betonte Schlüter.

Viele Menschen wünschten sich, dass das Leben "nun heute tatsächlich einfach so weiterginge", wie man es gewohnt gewesen sei, sagte der Theologe: "Die Kinder zur Kita, die Schüler zur Schule, das Land an die Arbeit, und wer Zeit hat in Geschäfte, Cafés und Restaurants, am Abend ins Theater oder Kino." Das Leben gehe weiter als nur in den Alltag zurück, erklärte Schlüter: "Wo der Mensch im Blick bleibt. Weil Gott das so will." (epd)

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