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Weltgebetstag der Frauen am 4. März

Zukunftsplan: Hoffnung

Ausgerechnet „Zukunftsplan: Hoffnung“ lautet das Motto des diesjährigen Weltgebetstags (WGT), der aus England, Wales und Nordirland kommt. Jedes Jahr verbindet am ersten Freitag im März eine „Gebetskette“ Frauen weltweit. Dieses Jahr wird besonders an die Ukraine und alle, die unter Krieg und Gewalt leiden, gedacht. 

In Zeiten einer Pandemie, die nebst Kriegen, Klimawandel und Fluchtdramen die Welt in Atem hält, befassen sich christliche Frauen von den britischen Inseln mit der Zukunft. Und setzen den oft düsteren Aussichten einen ermutigenden Gottesdienst entgegen. Allein in Deutschland werden zu den dezentralen Veranstaltungen rund 800.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer erwartet.

Weltgebetstag aus England, Wales und Nordirland

Im Laufe der Jahrhunderte sind Menschen aus allen Erdteilen - aus eigenem Antrieb oder wegen Verfolgung im Heimatland. „Heute“, so schreiben die Frauen in der Gottesdienstordnung, „haben wir in unserem Land eine multiethnische, multikulturelle und multireligiöse Gesellschaft. England, Wales und Nordirland sind stolz auf diese Vielfalt.“
Stolz sind die Verfasserinnen nicht auf ihre bedeutende Rolle im Kolonialismus und im Sklavenhandel. Kritisch sehen sie den Austritt aus der EU, der für große Unsicherheit sorgt. Aufflammende Konflikte zwischen Menschen der irischen und nordirischen vormals weichen Grenze bereiten Angst vor erneuten Bürgerkriegen. „Die Kluft zwischen Arm und Reich und die Gewalt gegen Frauen erschreckt zutiefst!“, stellt Claudia Montanus, WGT-Beauftragte der Evangelischen Frauenhilfe in Westfalen, klar.

Mitten hinein leuchtet das Motto „Zukunftsplan: Hoffnung“. Diesen Plan Gottes beschreibt der Prophet Jeremia in einem Brief (Jer 29,11): „Ich will euch Zukunft und Hoffnung geben.“ „Es geht darum, das Unbequeme zunächst anzunehmen, um dann ins Handeln zu kommen und Zukunft zu bauen“, so fasst eine Teilnehmerin der Vorbereitungstagungen das Ergebnis der Gruppenarbeit zum Bibeltext zusammen. 

Bei den Gottesdiensten am 4. März soll in der weltweiten Gebetskette auch der Krieg in der Ukraine aufgenommen werden: Neben den 7 vorgesehenen Kerzen soll eine 8. Kerze für die Menschen angezündet werden, die vom Krieg betroffen sind: für die in der Ukraine und die, die in Russland gegen den Krieg demonstrieren; für alle, die Krieg und Gewalt leiden. 

Neben den zahlreichen Gottesdiensten vor Ort läuft am 4. März ab 19 Uhr ein bundesweiter Gottesdienst auf dem TV-Sender Bibel TV. Ebenfalls um 19 Uhr ist die Online-Premiere des Gottesdienstes auf www.weltgebetstag.de und dem YouTube-Kanal vom Deutschen Weltgebetstag sowie auf deren Facebook-Seite.

Weltgebetstag (WGT)

Jedes Jahr befasst sich der WGT mit der Lebenssituation von Frauen eines anderen Landes. Am 1. Freitag im März wird der Tag weltweit in über 100 Ländern gefeiert. Die Evangelische Frauenhilfe in Westfalen engagiert sich seit Jahrzehnten für die ökumenische Basisbewegung und ist regionale Koordinations-, Informations- und Vorbereitungsstelle für den WGT. Die enorm hohe Kollekte im vergangenen Jahr von über 3 Mio. Euro bundesweit beflügelt die vielen ehrenamtlichen Frauen: „Jetzt erst recht! Gottes Zukunftsplan Hoffnung. Für unsere Welt. Mit uns.“

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