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Aschermittwoch und Passionszeit

Sich selbst und Gott näherkommen

Mit dem Aschermittwoch am 2. März beginnt die rund 40-tägige Fasten- oder Passionszeit vor Ostern (17. April). Der Verzicht auf Speisen und Getränke wie Fleisch und Wein oder auch auf den Fernsehkonsum gilt als Symbol der Buße und der spirituellen Erneuerung. In den sieben Wochen vor dem Osterfest nehmen sich viele Christinnen und Christen zudem mehr Zeit für Ruhe, Besinnung und Gebet, um sich selbst und Gott näherzukommen.

In der katholischen Kirche zeichnet der Priester am Aschermittwoch ein Aschekreuz als Symbol der geistigen Reinigung und der Vergänglichkeit auf die Stirn der Gottesdienstbesucher. In der evangelischen Kirche beteiligen sich viele Menschen an der Fasteninitiative „7 Wochen Ohne“, um aus gewohnten Konsum- und Verhaltensweisen auszusteigen und neue Lebensziele zu finden. In diesem Jahr steht sie unter dem Motto „Üben! Sieben Wochen ohne Stillstand“. Die Aktion 2022 will nach Angaben der Organisatoren Mut machen, Geduld und Vertrauen zu üben, in Bewegung zu bleiben über die Fastenzeit und die Ostertage hinaus.

Fastenzeiten sind in fast allen Religionen bekannt, so etwa der Fastenmonat Ramadan im Islam. Am Ende der Winterzeit fasten viele Menschen aber auch mit dem Wunsch nach ganzheitlichem Wohlbefinden. Viele schwärmen zugleich von einer geistigen Freiheit während des Verzichts auf Nahrung. (epd)

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