Aktuelle Meldungen für alle Mitarbeitenden finden Sie hier
Synode bestätigt leitende Theologin für zweite Amzszeit

Präses Annette Kurschus wiedergewählt

MedienInfo: Synode aktuell Nr. 7
 

Präses Annette Kurschus ist für eine zweite Amtszeit als leitende Theologin der Evangelischen Kirche von Westfalen bestätigt worden. Mit 149 von 160 Stimmen wählte das „Kirchenparlament“ am Mittwoch (20.11.) die seit 2012 amtierende Präses für eine weitere Amtszeit von acht Jahren. Sieben Synodale enthielten sich, vier stimmten dagegen. Es gab keine Gegenkandidaten.

Ihr Amt versteht sie zuallererst als ein geistliches Amt. Entsprechend habe sie ihre Arbeit bisher gewichtet und versucht, klare geistlich-theologische Akzente zu setzen, sagte die Präses: „Mir liegt daran, unser eigentliches Thema immer wieder zu thematisieren. Das gehört zu meinem Profil, und das möchte ich beibehalten.“ Diese geistliche Ausrichtung ihres Amtsverständnisses wende sich „mit wachen Sinnen und offenem Gesicht in die Welt.“ Für ihre Kirche melde sie sich in gesellschaftlichen Debatten dann zu Wort, „wenn es aus christlicher Perspektive Eigenes und Entscheidendes zu sagen gibt. Dann allerdings bemühe ich mich, es erkennbar christlich gegründet zur Sprache zu bringen.“

Annette Kurschus, in Rotenburg an der Fulda geboren, studierte ab 1983 in Bonn, Marburg, Münster und Wuppertal. Nach dem Vikariat wirkte sie zwölf Jahre lang als Gemeindepfarrerin im Kirchenkreis Siegen, dessen Synode sie 2005 zur Superintendentin wählte. Im November 2011 wurde sie von der westfälischen Landessynode zur Präses (Leitenden Theologin) der EKvW gewählt und trat dieses Amt im März 2012 an. Seit 2015 ist sie Mitglied des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland und dessen stellvertretende Vorsitzende. Sie ist Mitherausgeberin des evangelischen Magazins „chrismon“ und der evangelischen Monatszeitschrift „zeitzeichen“ und Aufsichtsratsvorsitzende der Deutschen Bibelgesellschaft. 2019 hat ihr die Evangelisch-Theologische Fakultät der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster die Ehrendoktorwürde verliehen.

Zurück