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Präses Annette Kurschus zum Tod von Landeskirchenrat Andreas Heidemann

„Nur eine kurze gemeinsame Zeit“

„Mit großer Traurigkeit müssen wir uns von einem Kollegen verabschieden, mit dem uns nur eine kurze gemeinsame Zeit geschenkt war. Landeskirchenrat Andreas Heidemann ist in den frühen Morgenstunden des 2. Juni 2020 gestorben.“

„Mit ihm zusammen hatten wir gehofft, seine schwere Erkrankung sei überstanden. Der berufliche Wechsel von Lippe nach Westfalen und die Einarbeitung in ein für ihn neues juristisches Fachgebiet haben ihn beflügelt, körperlich wie beruflich noch einmal neu durchzustarten.

Am 1. Februar 2020 trat Andreas Heidemann die Nachfolge von Werner Prüßner an und war als Jurist zuständig für den Bereich Bildung und Jugend. Dieser Bereich stellt sich in unserer Landeskirche gerade komplett neu auf. Andreas Heidemann hatte sich darauf gefreut, den Prozess aktiv mitzugestalten. Dazu wird es nun nicht kommen.

In den vier Monaten unserer Zusammenarbeit, in denen der direkte Kontakt aus bekannten Gründen teilweise deutlich eingeschränkt war, haben wir Andreas Heidemann als einen außerordentlich liebenswerten, aufgeschlossenen und einsatzbereiten Kollegen kennen- und schätzen gelernt. Wie gern hätten wir den schwungvoll begonnenen gemeinsamen Weg mit ihm fortgesetzt! Im Kollegium des Landeskirchenamtes reißt er eine schmerzliche Lücke. Wir müssen ihn für immer loslassen.

Es war für uns ein Geschenk, ihn bei uns zu haben.

„Du allein kennst das Herz aller Menschenkinder“ (1. Könige 8,39), heißt es im Monatsspruch für den Juni 2020. In diesem Vertrauen befehlen wir Andreas Heidemann der Liebe des lebendigen Gottes, die ihn auch jetzt umgibt.“

Annette Kurschus, Präses der Evangelischen Kirche von Westfalen

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