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Hauptursache ist nach wie vor der demografische Wandel / EKD veröffentlicht Zahlen für 2021

Moderater Rückgang der Kirchenmitgliederzahlen in Westfalen

Die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) legte aktuell die Zahlen zur Kirchenmitgliedschaft für das zurückliegende Jahr vor. Sie basieren auf einer vorläufigen Hochrechnung, die genauen Zahlen können Landeskirchen, Kirchenkreise und Gemeinden erst zu einem späteren Zeitpunkt im Jahr ausweisen. Auch die Evangelische Kirche von Westfalen (EKvW) informiert auf dieser Basis über Mitgliedszahlen für das Jahr 2021.

So waren Ende vergangenen Jahres 2.056.000 Menschen Mitglied einer Gemeinde innerhalb der EKvW. Das entspricht einem Rückgang der Mitgliederzahl gegenüber dem Vorjahr um 2,3 Prozent. Der Rückgang in der EKvW liegt damit leicht unter dem Bundesdurchschnitt. In der gesamten EKD ging die Zahl der Mitglieder um rund 2,5 Prozent zurück.

Hauptursache für die geringer werdende Zahl der Kirchenmitglieder ist nach wie vor der demografische Wandel. So verstarben im Jahr 2021 in Westfalen 35.500 Menschen, die Mitglied einer evangelischen Kirchengemeinde waren. Demgegenüber wurden lediglich 11.350 Menschen, in der Regel Kinder, getauft. 20.800 Frauen und Männer traten 2021 aus der Evangelischen Kirche von Westfalen aus. Das entspricht ungefähr der Zahl aus dem Jahr 2019. Im ‚Corona-Jahr‘ 2020 war die Anzahl der Kirchenaustritte auf 16.244 zurückgegangen. 1620 Personen entschlossen sich im zurückliegenden Jahr bewusst, zur Evangelischen Kirche dazu zu gehören. Sie traten neu oder wieder in die Evangelische Kirche von Westfalen ein.

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