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Kirchliche Banken unterzeichnen Klimavereinbarung

Klimaschutz-Selbstverpflichtung des deutschen Finanzsektors

Kirchliche Banken haben die Klimavereinbarung des deutschen Finanzsektors unterzeichnet. Zu den insgesamt 16 Erstunterzeichnern zählen neben der Evangelischen Bank auch die Bank für Kirche und Diakonie, KD-Bank, und die Steyler Ethik Bank, wie die KD-Bank und die von den katholischen Steyler Missionaren gegründete Steyler Bank in Dortmund und Sankt Augustin am Mittwoch mitteilten. Mit der Unterzeichnung der Klimavereinbarung des deutschen Finanzsektors verpflichten sich die Geldinstitute, ihre Kredit- und Investmentportfolios im Einklang mit den Zielen des Pariser Klimaabkommens auszurichten.

Diese aus dem Bankenbereich des Finanzsektors heraus entstandene Initiative habe das Ziel, an der gesellschaftlichen Transformation zur Begrenzung des Klimawandels mitzuwirken, hieß es. Die Unterzeichner richteten ihre Produkte und Dienstleistungen entsprechend aus, „um durch die Finanzierung der Transformation hin zu einer emissionsarmen und klimaresilienten Wirtschaft und Gesellschaft die Erderwärmung auf deutlich unter zwei Grad zu begrenzen und das 1,5 Grad-Ziel anzustreben“.

Die Unterzeichner wollen bis Ende 2022 gegenseitig akzeptierte Methoden zur Messung der Klimaauswirkungen ihrer Kredit- und Investmentportfolios entwickeln und einführen. Die Vereinbarung gilt nur für solche Investmentportfolios, die nicht Gegenstand des Fonds- oder Mandatsgeschäfts sind. Das Fonds- und Mandatsgeschäft wird den Angaben nach schrittweise ohne feste zeitliche Vorgaben berücksichtigt.

Die KD-Bank legt zudem nach eigenen Angaben freiwillig einen Nachhaltigkeitsbericht nach einem anerkannten Standard, dem Deutschen Nachhaltigkeitskodex (DNK), vor. Der Jahresbericht für 2019 enthalte, gleichberechtigt neben dem Finanzbericht, einen ausführlichen Nachhaltigkeitsbericht zu allen relevanten Bereichen, etwa nachhaltige Geldanlagen und Wertpapiere, Kundenberatung, Personalmanagement und Umgang mit Ressourcen im Bankbetrieb, erläuterte Christian Müller, Direktor des Vorstandsstabs der KD-Bank. Dabei gehe es um die sozialen und ökologischen Auswirkungen der Finanzströme, die durch die Bank veranlasst werden.

(epd)

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Datum: 02.07.2020