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Synode des Kirchenkreises Münster wählt den Theologen im fünften Wahlgang

Holger Erdmann wird neuer Superintendent

Die Kreissynode des Evangelischen Kirchenkreises Münster hat Holger Erdmann zum neuen Superintendenten gewählt.

Mit 63 Stimmen konnte sich der 48-jährige im fünften Wahlgang durchsetzen. Dr. Lutz Meyer hatte nach dem vierten Wahlgang, in dem er 37 Stimmen erhielt, den Weg frei gemacht, indem er seine Kandidatur zurückzog. Daniela Fricke war nach dem ersten Wahlgang mit 26 erhaltenen Stimmen ausgeschieden, in dem die anderen beiden Bewerber jeweils 30 Stimmen bekamen. 

Unter großem Applaus nahm der frisch gewählte Superintendent die Gratulation des stellvertretenden Superintendenten Thomas Groll entgegen und dankte für das entgegengebrachte Vertrauen.

Der Wahlhandlung waren am Vormittag Vorstellungsreden aller drei nominierten Kandidierenden sowie eine intensive Befragung vorrausgegangen.

In einem sehr konkreten und praxisnahen Vorstellungsvortrag zum Thema Kirche und Kirchenkreis in 20 Jahren hatte Erdmann zu einem klaren Blick auf die Herausforderungen und Probleme aufgerufen, in der die Kirche sich befinde. Dies müsse nicht zur Erstarrung führen, vielmehr gelte es den Wandel zu gestalten. Wer in 20 Jahren Kirche sein wolle, müsse unter anderem interprofessionelle Teams nutzen und dürfe nicht nur auf Pfarrerinnen und Pfarrer setzen. „Die Zukunft ist ungewiss, aber gewiss in Gottes Hand“, beschloss Erdmann seine Rede vor den Synodalmitgliedern.

Der in Witten im Ruhrgebiet geborene Erdmann ist seit 17 Jahren Pfarrer in der Evangelischen Kirchengemeinde Borghorst-Horstmar im Evangelischen Kirchenkreis Steinfurt-Coesfeld-Borken, dort seit März 2018 auch stellvertretender Synodalassessor. Darüber hinaus unterrichtet er an der Städtischen Realschule Burgsteinfurt das Fach Evangelische Religionslehre.

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