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Bielefelder Landeskirchenamt zeigt Karl-Barth-Wanderausstellung

„Gott trifft Mensch“

MedienInfo 18/2019
 

Die Wanderausstellung „Gott trifft Mensch“ zum Leben und Werk des reformierten Theologen Karl Barth (1886-1968) ist vom 12. bis 18. März 2019 im Foyer des Landeskirchenamtes der Evangelischen Kirche von Westfalen (EKvW) zu sehen.

Der reformierte Schweizer Theologe Karl Barth hat seit den 1920er Jahren als akademischer Lehrer Generationen evangelischer Theologinnen und Theologen geprägt. Er gilt als Hauptautor der Barmer Theologischen Erklärung von 1934, die dem Eindringen des Nationalsozialismus in die Evangelische Kirche scharf widersprach. Nach dem Zweiten Weltkrieg beteiligte sich Barth an den Überlegungen zur Neuorganisation der Deutschen Evangelischen Kirche. Er setzte sich für die Wiederaufnahme ökumenischer Beziehungen zur Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) ein. In der Zeit des Kalten Krieges engagierte er sich für eine Versöhnung der Völker in Ost- und Westeuropa und erhob seine Stimme gegen die Wiederbewaffnung beider deutscher Staaten und gegen die atomare Aufrüstung. Barths Werk findet bis heute international große Beachtung.

Auf insgesamt 16 Tafeln führt die Ausstellung durch alle wichtigen Entscheidungen im Leben von Karl Barth und zeigt auch seine theologischen Auseinandersetzungen. Mit Bildern, erläuternden Texten und Zitaten wird den Besucherinnen und Besuchern so ein Einblick in das herausfordernde Leben und das theologische, kirchliche und politische Handeln Karl Barths gewährt. Die Ausstellung ist Teil des Karl-Barth-Jahres 2019, das von der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) und dem Reformierten Bund veranstaltet und koordiniert wird. Die Wanderausstellung ist zurzeit in 13 Exemplaren in Deutschland, Österreich, der Schweiz und den Niederlanden unterwegs. Sie wird bis zum Jahresende voraussichtlich in 150 Gemeinden, Schulen und Institutionen gezeigt werden.

In Bielefeld ist die Karl-Barth-Ausstellung vom 12. bis 18. März werktags von 7.30 bis 16 Uhr (freitags bis 12.30 Uhr) im Foyer des Landeskirchenamtes am Altstädter Kirchplatz 5 zu sehen.

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Datum: 12.03.2019