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Präses Annette Kurschus ruft Kirchengemeinden auf, ein Zeichen der Solidarität zu setzen

Glockengeläut und Andacht am Freitag

MedienInfo 39/2021
 

Die Evangelische Kirche von Westfalen (EKvW) ruft Kirchengemeinden und Kirchenkreise dazu auf, am Freitag, 23. Juli, um 18 Uhr die Glocken der Kirchen zu läuten, im Gedenken an die Opfer der Flutkatastrophe innezuhalten und Andacht zu feiern. „Gemeinsam mit der Evangelischen Kirche im Rheinland möchten wir ein sichtbares Zeichen der Solidarität und des Zusammenhalts setzen“, sagt Präses Annette Kurschus, leitende Geistliche der EKvW. 

Die verheerende Flutkatastrophe der vergangenen Woche habe sehr viele Menschen in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz getroffen, so die Präses. „Die Betroffenen benötigen nun vor allem konkrete, tatkräftige Unterstützung. Es ist ermutigend zu sehen, wie viele Menschen in diesen Tagen spontan und freiwillig solche Hilfe leisten", sagte Kurschus. Beteiligt sind auch viele Engagierte aus den Kirchengemeinden und Kirchenkreisen, ebenso wie die Notfall-Seelsorgerinnen und -Seelsorger der EKvW. Am Freitag gehe es darum, „unsere Not und unser Erschrecken vor Gott zu tragen, stellvertretend für viele, die sprachlos sind, und um Gottes Beistand und Trost für die Opfer zu bitten", so die Präses in ihrem Schreiben an die Kirchengemeinden und Kirchenkreise der westfälischen Landeskirche.

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