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Bündnis fordert Nachbesserungen des Konjunkturprogramms - Institut für Kirche und Gesellschaft hat an Positionspapier mitgewirkt

Gesund, sozial, klimagerecht

Am 10.06. befasst sich das Bundeskabinett mit dem Konjunkturpaket zur Überwindung der Folgen der Pandemie. Ein ungewöhnliches Bündnis aus den Bereichen Gesundheit, Soziales, Klima und Entwicklung sowie Kirchen hat weitergehende Vorschläge hin zu einer gesünderen, sozialen und klimagerechten Gesellschaft und Wirtschaft formuliert. Die Evangelische Kirche von Westfalen mit dem Institut für Kirche und Gesellschaft hat an dem im politischen Berlin verbreiteten Positionspapier mitgewirkt.

"Klug ausgerichtete Maßnahmen sind Gestaltungschancen für eine menschengerechte, nachhaltige Zukunft. Die riesigen Summen, die jetzt bereitgestellt werden, werden auf absehbare Zeit kein zweites Mal zur Verfügung stehen. Die dadurch ausgelösten Investitionen und Regulierungen werden Deutschland prägen: sein Gesundheits-, Pflege- und Sozialwesen, den Wohnungsbau, die Mobilität, die Energieerzeugung, die Landnutzung und Artenvielfalt, das Bildungswesen und den Arbeitsmarkt. Das Konjunkturprogramm enthält unter diesem Aspekt durchaus viel Licht, aber auch Bereiche mit dringendem Optimierungs- und Nachjustierungsbedarf. Unser Papier versteht sich daher auch als Beitrag zum nun dringend notwendigen Diskurs über eine zukunftsfähige Entwicklung nach der Corona-Krise", so Klaus Breyer, Leiter des Instituts für Kirche und Gesellschaft.

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