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Schüler-Infotagung über den Pfarrberuf in Haus Villigst

Erste „AbiTagung“ 2020 ein voller Erfolg

Am 8./9. Februar fand wieder eine Schüler-Infotagung über den Pfarrberuf in Haus Villigst (Schwerte) statt. Insgesamt angemeldet hatten sich 15 Schülerinnen und Schüler aus ganz Westfalen, ein großer Teil davon noch mindestens ein Jahr vor dem Abitur.

Viele hatten sich zuvor bereits mit dem Beruf auseinandergesetzt und konkrete Fragen mitgebracht. Dabei zentral: „Werde ich den Anforderungen gerecht?“ Als Gesprächspartner standen die Studierenden Jonathan Reimann, Maren Günther und Eva Meisel zur Verfügung, die aus ihrer Sicht Informationen zum Studienfach beisteuerten. „Die drei Sprachen sind zwar nicht leicht, aber es ist eine machbare Aufgabe. Vor allem lernst Du in dieser Zeit noch mal zu lernen“, so brachte es eine der Studierenden auf den Punkt. Die Schülerinnen und Schüler erfuhren darüber hinaus von Jan Philipp Turck aus erster Hand, wie es ist, einige Semester im Ausland zu studieren und von Antonia Rumpf, welche Möglichkeiten ein Promotionsvorhaben bietet.

Weitere Gesprächspartner waren Tabea Esch und Holger Gießelmann, die aus ihrer Arbeit als Pfarrerin oder als Pfarrer berichteten. Eine vielgestellte und ernst gemeinte Frage war: „Wie steht es denn mit der Vereinbarkeit von Familie und Beruf?“ Dass die Erwartungen an den Beruf groß sind war den Schülerinnen und Schülern klar. Die erfahrenen Pfarrerinnen und Pfarrer berichteten, wie am besten mit den Anforderungen umzugehen ist und wie sich der Beruf mit Privat- und Familienleben vereinbaren lässt.

„Aus erster Hand“

Auch geistliche Impulse standen auf dem Programm: Die Studierenden hatten eine Andacht zum Thema „Herzensdinge“ - also die Angelegenheiten, die einen Menschen emotional beschäftigen und binden - vorbereitet. Am Sonntag ging es um die Geschichte von den anvertrauten Talenten. „Mach was draus, aus dem was dir als Gabe mitgegeben wurde“, so lautete die Botschaft des Gottesdienstes am Sonntagmorgen, der von allen gemeinsam vorbereitet und gestaltet worden war. Fazit: mit Talenten sollte man am besten handeln und sie nicht vergraben.

Am Ende stand ein durchgehend positives Resümee – die Tagung hatte sich gelohnt. 13 Jugendliche meinten am Ende der Tagung: in diesem Beruf liegt Sinn. 10 fanden, dass man in diesem Beruf sein Talent gut einsetzen könne. Für 12 Teilnehmende kommt der Pfarrberuf auch nach der Tagung noch in Frage. „Bei welchem anderen Beruf bekommt man so viele Informationen aus erster Hand“, fasste es einer der Teilnehmenden zusammen.

Im kommenden Jahr soll die Organisationsform der Tagung verändert, dabei vor allem der Kreis der eingeladenen Schülerinnen und Schüler erweitert werden. Denn neben dem Pfarrberuf gibt es eine Reihe weiterer attraktiver Berufe in der evangelischen Kirche – warum also nicht auch darüber informieren? Über Kirchenmusikerinnen und Kirchenmusiker, über Gemeindepädagoginnen und Gemeindepädagogen und natürlich auch über Pfarrerinnen und Pfarrer.

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