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Landeskirchliche Visitation im Evangelischen Kirchenkreis Herne

Ermutigung und konstruktive Vorschläge

Vom 8. bis zum 11. März erhält der Evangelische Kirchenkreis Herne Besuch. Die Evangelische Kirche von Westfalen (EKvW) hat sich zur Visitation eingeladen. Das ist mehr als eine Stippvisite.

Unter der Leitung von Präses Annette Kurschus nimmt ein 12-köpfiges Team von Fachleuten den Kirchenkreis drei Tage lang „unter die Lupe“. Dabei geht es um ausgewählte Schwerpunkte, darunter die Jugendarbeit, Bildungsfragen, Beratungsangebote und Kindertagesstätten. Aber auch Fragen der Leitung und Aufsicht stehen ebenso auf dem Programm wie Gespräche mit den gesellschaftlichen Playern vor Ort.

Das Programm setzt sich aus rund 45 Einzelterminen zusammen: Gespräche mit Erzieherinnen und Pfarrern,  mit Lehrern oder Haupt- und Ehrenamtlichen. Zu jedem Schwerpunkt werden zwei Tag lang passende Einrichtungen besucht.

Los ging es am Sonntag, 8. März, mit einem Besuch der Gemeindegottesdienste um 10 Uhr. Nach einer Exkursion durch den Evangelischen Kirchenkreis Herne folgte der offizielle Eröffnungs-Gottesdienst in der Herner Kreuzkirche sowie die Begegnung mit dem Kreissynodalvorstand unter Leitung von Superintendent Rainer Rimkus.

Am Mittwoch, den 11. März, lädt die Kirchenleitung zu einem abschließenden Empfang ein. Dabei wird Präses Annette Kurschus ersten Rückblick auf die Visitation geben.

Visitationen sind eine regelmäßige Einrichtung der evangelischen Kirche. Sie bieten die Möglichkeit, das Leben in einem Kirchenkreis durch Fachleute von außerhalb in den Blick zu nehmen. Was gut ist, was die Kraft zur Veränderung in sich birgt und neue Perspektiven eröffnen kann, soll bestärkt werden. Was zu verbessern ist, soll benannt werden. Die Visitation macht konstruktive Vorschläge und ermutigt, sich den aktuellen Herausforderungen zu stellen. Das geschieht in einem Prozess des gegenseitigen Austauschs.

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