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Seminar für pastorale Ausbildung und Gemeinsamen Pastoralkollegs feiern zehnjähriges Jubiläum

Eine Erfolgsgeschichte

Vor zehn Jahren haben vier Landeskirchen einen Vertrag über eine gemeinsame theologische Aus- und Fortbildung unterschrieben. Gestern (9. Dezember 2019) blickten sie auf eine zehnjährige Erfolgsgeschichte zurück.

Seit 2009 betreiben die Evangelische Kirche im Rheinland, die Evangelische Kirchen von Westfalen, die Lippische Landeskirche und die Evangelisch-reformierte Landeskirche ein gemeinsames Predigerseminar in Wuppertal und ein gemeinsames Pastoralkolleg in Villigst.

Im Laufe der Jahre haben die beteiligten Kirchen sowohl die Rahmenbedingungen der Ausbildung als auch die Prüfungsordnungen des Zweiten Kirchlichen Examens weitgehend einander angeglichen. Inzwischen gibt es gemeinsame Richtlinien für die Fortbildungen in den ersten Amtsjahren sowie gemeinsame Fortbildungsrichtlinien für Pfarrerinnen und Pfarrer.

In seiner Würdigung hob Dr. Volker Lehnert, Kuratoriumsvorsitzender des Seminars, die erfolgreiche Kooperation hervor. Immer sei es bislang gelungen, gemeinsame Wege, Lösungen und Vereinbarungen zu finden, sowohl für die Ausbildung in Wuppertal, als auch für die Fortbildung in Villigst.

Die Vorsitzende der Dezernatskonferenz des Pastoralkollegs unterstrich die positiven Rückmeldungen der Teilnehmenden. Für das Predigerseminar gibt es zeitgleich zum Jubiläum ein besonderes Geschenk: Da die Zahl der Vikarinnen und Vikare gestiegen ist, bekommt das Seminar ab 2020 zwei zusätzliche, befristete Dozenturen. Darauf sind die beteiligten Kirchen vor allem deshalb stolz, weil diese Entscheidung für eine verstärkte Personaldecke in Zeiten von Sparmaßnahmen und Strukturdebatten getroffen werden konnte.

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