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Corona: Vertreter der EKvW-Partnerkirchen berichten über die Situation vor Ort

Der Blick über den Tellerrand

Mund-Nase-Bedeckung und Abstandhalten, Homeoffice und Kinderbetreuung, Gottesdienste ohne Gesang oder mit Gesang und dafür online - die Corona-Krise hat uns (immer noch) fest im Griff. Dass COVID-19 ein weltweites Problem ist, das nicht nur uns angeht, kann dabei durchaus aus dem Blick geraten.

Wer eine Krise managen muss, hat in der Regel wenig Gelegenheit, nach rechts und links zu schauen. Der zeitliche Druck ist groß. Die richtigen  Entscheidungen zu treffen, ist schwer. Menschen in Krisenstäben arbeiten fokussiert. Aus gutem Grund.

Da kann es passieren, dass der Blick über den Tellerrand ausbleibt, dass Menschen und deren Lebensumstände aus dem Blick geraten. Dass Krisenverantwortliche und Krisengeschüttelte im eigenen Saft schmoren, nur noch an sich selbst denken.

Damit genau dies nicht geschieht, hat das Ökumenedezernat im Landeskirchenamt zusammen mit dem Amt für Mission, Ökumene und kirchliche Weltverantwortung die Idee entwickelt, Vertreterinnen und Vertreter der Partnerkirchen zu interviewen und die Ergebnisse als Videos zu präsentieren.

Video-Reihe: Leben in den Partnerkirchen zu Zeiten von COVID-19

Den Auftakt zur Video-Reihe macht Dr. Willem Simarmata aus Indonesien. Dort war er viele Jahre Ephorus der Toba-Batak-Kirche (HKBP), arbeitet zurzeit als Senator und ist zugleich Moderator der Vereinten Evangelischen Mission (VEM). Im Gespräch mit Dr. Ulrich Möller, Oberkirchenrat der EKvW, berichtet er von den vielen Herausforderungen vor Ort und der Rolle der protestantischen Kirche in Zeiten der Corona-Pandemie. Und er erklärt, wie Christinnen und Christen ein Segen sein können. Auch für Menschen anderer Religionen.

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